Götterdämmerung - Konzertbericht (Livebericht, 2008)
Den Rahmen unseres heutigen Geschichtsstündchens bietet ein verregneter, nass-kalter Septemberabend in Köln, wo Ctulu aus Delmenhorst, Sadism Unbound aus Köln bzw. Bonn und Ars Goetia aus Köln sich die Ehre gaben. Beim Line Up sei angemerkt, dass Ars Goetia mit ihren paganen Tönen für die Black-Thrasher Infernäl Death aus Köln einsprangen, was einerseits wirklich Schade ist, da Infernäl Death live zu sehen eine wahre Freude ist, aber andererseits haben Ars Goetia auch so rein gehauen und waren zumindest ein solider Ersatz, aber dazu mehr später.
Zunächst zu den Fakten, der Schauplatz des Spektakels sollte der MTC Club nahe des Zülpicher Platzes sein, der Eintritt betrug 7€, was ich für ein Konzert mit 7 Bands für fair halte, und die Getränke waren zu Club- bzw. Kneipenpreisen zu erhalten, allerdings war ebenfalls die Möglichkeit gegeben den Club während der Umbaupausen zu verlassen und sein Bier an einem der nahen Kioske zu erwerben.
Die Stimmung eskalierte besonders bei dem Song "Die Reise", der dann auch nochmal als Zugabe gespielt wurde, da man Cover vermeiden wollte und der neue Song noch nicht fertig war. Es gab jedoch noch einen weiteren stimmungsmässigen Höhepunkt, nämlich als die Band vor dem Stück Asator eine Runde Met fürs Publikum springen liess.
Das was gespielt wurde war ebenfalls extrem solide und selbst wenn es grössere Verspieler gegeben hätte, hätte es wohl im Publikum niemanden interessiert, dermassen gut war die Stimmung.
Nachdem die Beiden anderen Bands so jeweils ungefähr eine halbe Stunde gespielt hatten, betrat gegen 11 der Headliner, die Black Metaller Ctulu aus Delmenhorst, die Bühne.
Auch während die Band spielte war das Publikum sehr passiv, bis auf zwei Headbanger vorne rechts beschränkte die Publikumsaktion sich auf latentes im Takt Nicken, was ich nicht verstehe, denn der Gig war extrem gut. Man merkte Ctulu an, dass sie die wohl professionellste Band des Abends waren, kaum einer guckte mal auf sein Griffbrett, die Bandmitglieder waren viel mehr damit beschäftigt, was man im Volksjargong wohl abrocken nennt, da schüttelte man die Mähnen, dass es nur so eine Freude wahr, spielte sehr sauber und spielte ein insgesamt sehr gutes Konzert. Ctulu hatten auch drei neue Songs am Start, die insgesamt, sofern ich das an der mässigen Publikumsreaktion erkennen konnte, recht gut ankamen, mir gefielen sie zumindest. Nach circa einer Stunde Spielzeit beendeten Ctulu ihr Konzert, indem sie noch einmal den Hammer raus holten und sich mit dem Schlussstück ihrer aktuellen Albums, freie Geister, Nemesis verabschiedeten, so ging ein gut verbrachter Abend zu ende.
Insgesamt ist mein Urteil über den Abend sehr positiv, nur das MTC Publikum war ein bisschen passiv.
Zunächst zu den Fakten, der Schauplatz des Spektakels sollte der MTC Club nahe des Zülpicher Platzes sein, der Eintritt betrug 7€, was ich für ein Konzert mit 7 Bands für fair halte, und die Getränke waren zu Club- bzw. Kneipenpreisen zu erhalten, allerdings war ebenfalls die Möglichkeit gegeben den Club während der Umbaupausen zu verlassen und sein Bier an einem der nahen Kioske zu erwerben.
Die Stimmung eskalierte besonders bei dem Song "Die Reise", der dann auch nochmal als Zugabe gespielt wurde, da man Cover vermeiden wollte und der neue Song noch nicht fertig war. Es gab jedoch noch einen weiteren stimmungsmässigen Höhepunkt, nämlich als die Band vor dem Stück Asator eine Runde Met fürs Publikum springen liess.
Das was gespielt wurde war ebenfalls extrem solide und selbst wenn es grössere Verspieler gegeben hätte, hätte es wohl im Publikum niemanden interessiert, dermassen gut war die Stimmung.
Nachdem die Beiden anderen Bands so jeweils ungefähr eine halbe Stunde gespielt hatten, betrat gegen 11 der Headliner, die Black Metaller Ctulu aus Delmenhorst, die Bühne.
Auch während die Band spielte war das Publikum sehr passiv, bis auf zwei Headbanger vorne rechts beschränkte die Publikumsaktion sich auf latentes im Takt Nicken, was ich nicht verstehe, denn der Gig war extrem gut. Man merkte Ctulu an, dass sie die wohl professionellste Band des Abends waren, kaum einer guckte mal auf sein Griffbrett, die Bandmitglieder waren viel mehr damit beschäftigt, was man im Volksjargong wohl abrocken nennt, da schüttelte man die Mähnen, dass es nur so eine Freude wahr, spielte sehr sauber und spielte ein insgesamt sehr gutes Konzert. Ctulu hatten auch drei neue Songs am Start, die insgesamt, sofern ich das an der mässigen Publikumsreaktion erkennen konnte, recht gut ankamen, mir gefielen sie zumindest. Nach circa einer Stunde Spielzeit beendeten Ctulu ihr Konzert, indem sie noch einmal den Hammer raus holten und sich mit dem Schlussstück ihrer aktuellen Albums, freie Geister, Nemesis verabschiedeten, so ging ein gut verbrachter Abend zu ende.
Insgesamt ist mein Urteil über den Abend sehr positiv, nur das MTC Publikum war ein bisschen passiv.
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