31.08.07

Municipal Waste Clip

Municipal Wast hat gerade einen neuen Videoclip veröffentlicht. Finden könnt ihr diesen in einer unzensierten Version unter: www.youtube.com/watch?v=QLpY3Qt-tek

Quelle: Earache


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Neue Arch Enemy Single

Arch Enemy stellt die erste Singleauskopplung "Revolution Begins" für das kommende Album vor. Das dazugehörige Album wird am 21. September 2007 unter dem Namen "Rise Of The Tyrant" veröffentlicht werden.

Die Single ist auch bei folgenden legalen Download-Portals ab heute erhältlich (Deutschland, Österreich, Schweiz): www.musicload.de / www.vodafonelive.de / musik.aol.de

Quelle: Century Media


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Meh Suff-Festival abgesagt

Das Meh-Suff-Festival wurde kurzfristig abgesagt, da der Gemeinderat der Gemeinde Möriken sich spontan entschlossen hat, das Festival zu verbieten. Ein Statement hierzu findet ihr hier: mehsuff-festvial.ch.

Quelle: Meh-Suff


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Bann geht ins Studio

Das süddeutsche Black Ambient Metal Duo BANN belagert ab 1 September das SAD-Studio, um die Songs für das kommende Debüt-Album "Æschatologia" aufzunehmen.

Die Band, deren Demo bzw. MCD "Antiochia" bereits für einigen Wirbel gesorgt hat, hat ihren eigenständigen Stil konsequent weiterentwickelt, um den Hörer auf eine emotional verstörende, poetisch-musikalische Reise durch die Zeit zu schicken.

"Æschatologia" wird unter dem Banner des britischen Labels Grief Foundation das Licht der Welt erblicken.

Quelle: Bann


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Wo früher Kumpels schufteten

Der gestrige Ritt durch die nordischen Wälder war heute morgen noch deutlich im Rücken zu spüren. Doch es hat sich gelohnt: Nahe Jönköping (Haurida, Aneby) haben wir zwei nordische Pferde gesattelt und sind gegen Süden geritten. Neben unberührten Wäldern und einem tiefschwarzen See genossen wir die "Fika" mit Kaffee und Kuchen inmitten unzähliger Bäume.

Heute zog es uns zu der alten Kupfermine "Kleva Gruva" in Holsbybrunn (Vetlanda) hin. Bewaffnet mit Helm und Taschenlampe machten wir uns daran, zu zweit die Gänge im Innern des Berges zu erkunden. Dass es im Berg drinnen noch kälter als draussen war, tat unserem Erkundungsdrang keinen Abbruch. Nach ungefähr dreihundert Stollenmetern trafen wir auf einen kleinen Höhlensee, auf dessen Zentrum das Tageslicht von der eingestürzten Bergspitze her schimmerte. Von da aus konnten unzählige, teils sehr niedrige Gänge in Dunkelheit begangen werden. Auch der Aufstieg war nicht ohne - eine Vielzahl hölzerner und steiler Treppenstufen mussten begangen werden, bis wir entdlich das Tageslicht wieder erblicken durften. Wahrlich ein imposantes Erlebnis.

Auf dem Rückweg packten wir noch zwei Schloss-Ruinen (diejenigen von Vetlanda und Sävsjö) in unseren Erinnerungschatz und schlossen den Tag in gemütlichem Zimmerdasein ab.


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30.08.07

Neues Drautran Album über Lupus Lounge

Drautran wird das neue Album "Throne of the Depths" über Lupus Lounge veröffentlichen. Nach 8 Jahren Durststrecke wird das neue Album am 26. Oktober auf den Markt geschmissen werden.

Quelle: Prophecy Productions


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29.08.07

Illdisposed mit neuem Label

Die dänischen Todesmetaller Illdisposed haben einen Vertrag bei AFM Records unterschrieben. Das erste Album bei AFM wird Ende März 2008 weltweit erscheinen.

Quelle: Illdisposed


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Neuer Ulver Song

Auf der Myspace-Seite der Truppe könnt ihr den neuen Song "Vigil" anhören. Das Stück stammt vom bald erscheinenden Album "Shadows of the Sun".

Hier schon mal die Trackliste:

01. Eos
02. All The Love
03. Like Music
04. Vigil
05. Shadows Of The Sun
06. Let The Children Go
07. Solitude
08. Funebrae
09. What Happened?

Quelle: Blabbermouth


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28.08.07

Neue Fleshcrawl

Die Süddeutschen Todesknüppler haben ihr neues Album "Structures of Death" getauft und bringen es am 21. September 2007 über Metal Blade unter das Volk. Vorerst könnt ihr euch den aktuellen Song hier anhören.

Quelle: Metal Blade


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Farsot bei Lupus Lounge

Die Schwarzstahlkapelle Farsot wird ihr erstes Album "III" über Lupus Lounge, ein Prophecy-Sublabel, veröffentlichen. Erscheinen wird das gute Stück am 29. Oktober 2007.

Quelle: Prophecy


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Der Natur Pracht

Das Ziel hiess nach der heutigen Vorlesung Eksjö. Die alte Innenstadt soll putzig sein, hat man gehört. Sie war es. Jedes Haus in anderer Farbe bemalt, erhielt man beinahe den Eindruck einer Filmkulisse - Bilderbuchschweden hätten andere gesagt.

Immer einem Wegweiser einer uns unbekannten Sehenswürdigkeit entlang, gelangten wir immer tiefer in die Wälder Smalands. Was uns erwartete, wussten wir nicht, dass etwas dort sein musste, verrieten die Wegweiser, denen wir folgten. Nach knapp zwanzig Kilometer Autofahrt und einem Kilometer Fussmarsch durch den Wald eröffente sich unseren Augen ein unglaubliches Panorama. Unser Blickfeld erstreckte über hunderte Kilometer durch Smaland: Wir waren auf einem Felshügel angelangt, welcher mit über 337 m. ü. M. einer der höchsten Erhebungen Smalands darstellt. Das Naturreservat und der Ausblick von "Skurugata" übers weite Land öffnen nicht nur den Weitblick für den Alltag, sondern lassen im Abstand vom Trott neue Ideen entstehen: Ein Muss, wenn man in Smaland ist.

Eindrücklich ist auch die 800 Meter lange und bis zu 50 Meter hohe Felsspalte, deren Entstehung die Fantasie von Dichtern und Wissenschaftlern angeregt hat. Sei nun ein polternder Troll oder doch ein Erdbeben für die Naturattraktion verantwortlich: sehenswert ist sie ohnehin.


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27.08.07

Stockholm

Da Tribes Of Caïn diese Woche ihre kommende Veröffentlichung bei Tailor Maid Production von Mastermind Peter in de Betou (Opeth, Amon Amarth, Dark Funeral, Hypocrisy, ...) in Stockholm mastern liessen und Reto noch in Stockholm war, liessen wir uns die Gelegenheit nicht nehmen, uns vom fast-einheimischen Tribes Of Caïn Gitarristen, die Stadt und das Nachtleben zeigen zu lassen.

Stockholm ist eine wahrlich schöne Stadt, die vom Spiel zwischen Land und Wasser lebt. Neben dem Königshaus und zahlreichen architektonischen Highlights, interessierte uns vor allem das metallerne Nachtleben der Stadt. Zu sechst machten wir die Clubs "Rocks" und "Harry B. James" unsicher und kamen in den Genuss einer AC/DC Coverband. Wer sich gerne in gemütlichem Rock-Ambiente aufhält und vielleicht ein paar bekannte Gesichter sichten möchte - am Samstag war fast die halbe Amon Amarth Mannschaft anwesend - sollte hier vorbei schauen.

Ein weiteres, nicht sonderlich positives Erlebnis war dann die Heimfahrt mit der letzten Bahn: Scheinbar ist das Alkoholproblem in Schweden nicht durch Restriktivität zu bekämpfen - kaum einer konnte noch gerade stehen, mehrere heulten im Rausch der Verzweiflung, einige haben geschrieen. Keine schönen Bilder, die aber anscheinend genau so zu Schweden gehören, wie die wunderbaren Wälder.

Sonntags besuchten wir schliesslich das seit 1891 bestehende Freilichtmuseum Skansen. Das Museum zeigt historische Ausschnitte aus dem Leben der Schweden in den letzten Jahrhunderten. Alte Häuser und Handwerk versetzen einem zurück in die Vergangenheit. Das Kulturreservat ist für geschichtlich und kulturell Interessierte auf alle Fälle ein Besuch wert!


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24.08.07

Ragnarök 2008: Erste Bands

Das Ragnarök Festival lässt folgendes verkünden:

"Der Serverwechsel ist kaum vollzogen und die neue Homepage erstrahlt soeben in vollem Glanz – und schon können wir euch bereits die ersten, bestätigten Klangwunder für das fünfjährige Ragnarök-Jubiläum am 28. und 29. März 2008 bekanntgeben:
NEGURA BUNGET, WINTERDOME, SVARTSOT und HELLSAW werden uns am Ragnarök 5 die Ehre erweisen.
Im Laufe der nächsten Wochen könnt ihr euch auf weitere, reichhaltige Bandbestätigungen freuen.
Wir hoffen, euch hiermit einen Gefallen getan zu haben und freuen uns auf eine hoffentlich glorreiche und feuchtfröhliche Jubiläumsfeier mit euch!"

Stattfinden wird das nächste Ragnarök in der Stadthalle Lichtenfels vom 28. - 29. März 2008.

Quelle: Ragnarök


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Die Wasserparty schlechthin

Heute stand nach dem Ausschlafprogramm die Akademische Einführung auf der Setliste. Das Ganze glich dann einer Samstagabendshow, war aber sehr unterhaltend. Neben zwei hervorragenden und humorvollen Rendnern, die zum Thema kulturelle Unterschiede sowie Eigenheiten der Schweden referierten, haben ein Schlagzeuger mit seinem Soli, eine Brassband und Sambatänzerinnen für Stimmung im Saal gesorgt. Die Universität und insbesondere die Studentenorganisation haben sich alle Mühe gemacht, was unübersehbar war. Kompliment!

Abends war dann der grosse "Students Water Event" angesagt. Ein ganzes Hallenbad/Freibad wurde gemietet und mit mehreren Bühnen sowie Soundanlagen ausgestattet. So wurde das Bad zur Disco umfunktioniert. Das Ambiente war gut, doch wie immer war die Musik nicht das, was man sich in Schweden erwünschen würde. Dennoch ein spezieller Abend, der in Erinnerung bleiben wird.


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Runen

So, heute gibt's ein bisschen Runenkunde:

In Smaland gibt es ungefähr 150 Runeninschriften. Die meisten davon stammen aus der Wikingerzeit und sind auf Runensteinen enthalten. Es gibt jedoch auch solche auf kirchlichen oder profanen Gegenständen. Hier trifft man jedoch nicht auf das wohl ursprüngliche Runenalphabet mit den 24 Schriftzeichen, sondern auf ein späteres aus Wikingerzeiten, das nur aus 16 Runen besteht.

Runensteine stellen Gedenksteine dar, die von Nachlebenden errichtet wurden, um Verstorbene zu ehren und gleichzeitig die gesamten Eigentumsrechte der Familie zu markieren.

Auffinden kann man einzelne Steine vor allem in der Umgebung von Ljungby und Växjö (zum Beispiel: Toftaholm oder Nöbbele).


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E4

Heute führte die Reise der bekannten E4 entlang, in Richtung Süden. Der erste Halt kam aufgrund einer Sperrung der Autobahn zustande, wodurch ich in Toftaholm ankam und dort über eine kleine Ruine und einen Runenstein stolperte. Was in Schweden liebevoll Tierpark genannt wird, so musste ich feststellen, ist in Tat und Wahrheit ein munzig kleiner Bauernhof mit Ziegen, Hühnern und Hasen (so jedenfalls der "Tierpark" in Traryd). Nach gemütlichen Minuten oder gar Stunden in der Natur besuchte ich unter anderem schliesslich noch die Klosterruine in Hamneda; viel war da auch nicht mehr zu sehen, aber auch so ein paar Steine haben einfach ihren Charme.

Während dessen hat sich André mit den Eigenarten der schwedischen Alkohol- und Sozialkultur auseinandergesetzt, seine Kurse bestätigt und erste Kontakte zu Metalheads geknüpft.

Den Abend liessen wir bei einem gemütlichen Beisammensein mit anderen Studenten in der Siedlung ausklingen.


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22.08.07

Schatzsuche...

Irgendetwas hat mit der Zeitafel nicht gestimmt. Denn als die Austauschstudenten dem Plan gemäss zur Mittagszeit am Campus auftauchten war die sogenannte Schatzsuche bereits im Gange. Die Idee war, dass wir Gruppenweise verschiedene Aufgaben erfüllen. Dazu gehörten unter anderem: Die Farbe des Betlakens des Präsidenten der Studentenunion herauszufinden; eine möglichst hohe Menschenpyramide zu erstellen; ein Mädchen, welches von der JIBS zur technlogischen Fakultät gewechselt hat, in den Brunnen zu werfen; unseren Gruppennamen ("Austin Powers") mit Menschenbuchstaben zu schreiben; eine Modeschau zu veranstalten; durch den eiskalten See zu schimmen und vieles mehr. Alles ganz normal.

Als ich schliesslich genug von dieser etwas misratenen Normalität hatte, machte ich mich auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Die Stadt hat neben ihrem provinziellen Charme sehr viel zu bieten - sei dies nun architektonischer Art oder ihrer Freizeitmöglichkeiten wegen.


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21.08.07

Einführungslektion?!

Genau. Heute stand irgendeine Einführungslektion an. Ich sitze genau in demjenigen Zimmer, das mein Plan vorgegeben hat. Nur steht in der Manege ein Rechtsprofessor, welcher der mehrheitlich nicht einheimischen Audienz auf Schwedisch irgendetwas vom römischen Recht erzählt. Weder trifft das meine erwünschte Sprache, noch meine Fachrichtung. Bin ich im falschen Film? Erste Einsprachen ergeben, dass sich der Professor erst weigert, ins Englische zu wechseln "Wir sind hier in Schweden!" und danach trotzdem einlenkt - er habe sich in der Audienz getäuscht und sei falsch informiert.

Nach einer Viertelstunde leicht ermüdendem Rechtsgeschwafel stürmen urplötzlich ein Duzend Angehörige der Studentenorganisation den Saal und fordern uns lauthals auf, den Raum zu verlassen. Die ganze Einführungslektion war also gespielt und wir wurden auf einer nahegelegenen Wiese in diverse Spiele involviert. Nach einer Aufwärmlektion (Aerobic) gab es Seilzieh- und andere kleine und mehrheitlich nicht ganz ernst gemeinte Wettkämpfe. Eigentlich hätte ich solche Spiele eher in einem Pfadilager als an einer Business School erwartet, allerdings war es trotzdem ein netter Weg, sich näher zu kommen.

Als ich von der Judihuistimmung langsam genug hatte, entschlossen Anita und ich eine nahegelegene Ruine zu besuchen, welche den Abend in eine gemütliche Stimmung einmantelte, während sich die anderen Studenten an der X-ten Pre-Party und Party und After-Party vergnügten.

PS: Erste Metaler gesichtet!


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20.08.07

Erster Unitag

Pathetisch und traditionell wurden alle neuen Studierenden an der JIBS (Jönköping International Business School) nach einem Fahneneinzug von Rektor und vom CEO der JIBS begrüsst. Stadtrundgang und Computereinführung folgten im Laufe des Tages. Erstaunlich ist, wie gut die Studentenorganisation das alles organisiert hat. Es bleibt zwar kaum eine Minute Freizeit - auch am Abend wären ständig Parties angesagt - doch dafür erlebt man etwas. Aus allen Herren Länder sind die über 400 Austauschstudenten angereist. Hauptvertreter sind Frankreich, Deutschland, Kanada, Mexiko und Australien. Der Rest kommt überwiegend aus Europa (Italien, Osteuropa, UK) und den USA. Kaum einer spricht Schwedisch - Verständigungssprache ist wie selbstverständlich das Englische. Ansonsten sind die meisten Leute charmant und offen. Alle Schweden sind von der Austauschverantwortlichen zum Vornherein entschuldigt worden: sei seinen nicht verknorkst oder verschlossen - sie sind einfach nur scheu. Man solle sie ansprechen. Der Eindruck, den ich bisher von den Schweden habe, ist jedoch, dass sie äusserst offen und hilfsbereit sind. Ein einziger Wehmutstropfen: Metaler sind noch keine in Sicht.


Gespeichert unter: Im Norden — Morgenstern, 23:51:39 Kommentar schreiben


19.08.07

Mittelalterspektakel auf Schwedisch

Früh aus den Federn und schnurstracks Richtung Gränna gedüst: Uns erwartete ein Mittelalterspektakel auf der Vättern-Insel Visingsö. Artgerecht setzten wir uns am Hafen von Gränna mit dem Wikingerschiff in Richtung der Insel ab und durften ein weiteres Mal erleben, wie nass Wellen sein können. In gemütlichem Schaukelrhythmus gelangten wir nach einiger Zeit an die bereits mittelalterlich anmutende Destination. Im Schatten der Schlossruine aus dem 16. Jahrhundert war ein gemütlicher Mittelaltermarkt mit allerlei Gaukel und Spiel. Im Herzen des Marktes befand sich eine Arena, in der später Ritterspiele stattfinden sollten. Diese waren dann auch das Tageshighlight. Neun mittelalterlich gekleidete Herren und eine Dame traten in mannigfaltigen Reitspielen gegeneinander an. Dass sich schliesslich die Dame durchsetzen konnte, war keineswegs einem Frauenbonus zu verdanken. Tatsächlich traf sie mit ihrer Lanze die meisten Schilder, stach mit dem Speer am genausten zu und spaltete die Äpfel am präzistesten.

So ging der sonnige und warme Tag sehr schnell vorüber. Mit vielen Eindrücken und noch mehr Erwartungen an den morgigen ersten Tag an der Universität sinke ich wohl schon bald in den Schlaf...


Gespeichert unter: Im Norden — Morgenstern, 21:50:44 Kommentar schreiben


Hej Jönköping

Der Zufall wollte es, dass wir gestern in Gränna, einem kleinen Hafenstädtchen am Vätternsee vorbei gekommen sind. Hier kommen die typischen Schwedischen Süssigkeiten, die "Polkagris" her. Doch die Hauptattraktion des schönen Städtchens ist der kleine Hafen. Hier erfuhren wir, dass auf der Vätterninsel "Visingsö" gerade Mittelalterfestspiele stattfinden. Hier werden wir heute hinfahren und das schöne Wetter geniessen.

Mein erster Schritt auf den Uniboden ergab einen positivien Eindruck: Die Leute sind freundlich und die Uni überschaubar. Den Wohnungsschlüssel abgeholt, machten wir uns schnurstracks auf den Weg zu meiner Wohnung: mein Zimmer in der Vierzimmerwohnung ist in Ordnung: Genügend gross, praktische Möbel - nur eine kleine Putztour könnte sie vertragen.

PS:
- der Wind hat uns heute beinahe weggeweht
- Wellen sind Nass
- Türverriegelungen sind in Schweden verkehrt
- Björnbär heisst Brombeere


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18.08.07

Endlich wieder Netzzugang: die Anreise in den Norden

Da wir die letzten Tage Internetlos glücklich verbracht haben, kriegt ihr das Komplettpaket in einem Stück:

Uns ist beinahe ein Kaltstart mitten ins Feuer geglückt. Kaum zweihundert Meter von Embrach entfernt ergab sich eine brenzlige Konstellation mit einem 30ig-Tönner, der sich beim Zirkuszeltverräumen ausschliesslich auf die Hinterseite seines Camions konzentrierte, währenddem er - als sei er eine zermürbende Doomlavine - vorwärts im Schritttempo auf uns zurollte. Erst nach mehrfachen Hupbemühungen meinerseits lokalisierte er das Problemfeld der Situation entsprechend und leitete sein dezentes Bremsmanöver ein und verhinderte gerade noch eine ungemütliche Tobsucht meinerseits.

Danach hiess es endgültig „volle Fahrt gen Norden!“. Rund 450 Kilometer und einige Stunden später verdrückten wir ein paar Sandwichs auf einem mehr oder weniger gemütlichen, weil Fliegenüberfluteten, Rastplatz, um danach unser eigentliches Tagesziel Hannover anzupeilen. Gesagt getan und viel zu früh am Ziel entschieden wir uns noch weiter zu fahren. Erst nach Hamburg wurde uns bewusst, dass es schwierig sein würde, um diese Zeit – es war mittlerweile gegen zwölf Uhr nachts – noch eine Unterkunft zu finden. Dass dieser dringliche Umstand sich zum Highlight entwickeln würde, stand zu diesem Zeitpunkt noch offen. Nach Lübeck entschlossen wir uns irgendwo in der Pampa eine Unterkunft zu suchen.

Der Ort unserer Wahl nennt sich Neustadt und hat mit neu sehr wenig zu tun. Wir setzten all unsere Hoffnung auf dieses idyllische Städtchen mit Nordseeanschluss und – wie sich spätere herausstellte gerade einmal drei Hotels. Das erste umfuhren wir auf Grund des Eindrucks, dass dort bestimmt nichts mehr los ist, grosszügig. Beim zweiten erhellte sich auch nach mehrmaligem Klingen kein Licht an der Rezeption und das dritte haben wir gar nicht erst gefunden. So begaben wir uns – bereits mit einer ungemütlichen Nacht im Auto rechnend – in das erstbeste Restaurant am Hafen und fragten nach einer Schlafgelegenheit. Doch erst beim zweiten Restaurant, an das wir verwiesen wurden, kam so etwas wie Hoffnung auf: Nach dem uns der urchige Barmann in freundlichem und leicht angeheitertem Norddeutsch erklärte, dass es schwierig werden würde meldete sich der noch viel urchigere und noch angeheitertere letzte Gast zu Wort, er hätte noch eine Koje frei. Ein, zwei Blickwechsel zwischen Anita und mir später, war uns klar, dass wir nicht ganz genau wussten, was er meinte - einen wirklich seriösen Eindruck machte er in seinem Zustand ohnehin nicht. Schliesslich entschlossen wir uns in der dezenten Notlage, dem Mann zu folgen und der Lage vor Ort ein Auge zu schenken. Mit einer „Koje“ hat der Seemann tatsächlich das gemeint, wonach es sich anhört. Das stattliche und einhundertdreissig Jahre alte Segelschiff mit dem passenden Namen „Jagt Norden“, welches sein Skipper, dessen Familie und er betrieben machte einen überaus abenteuerlichen Eindruck. Der Charme des historischen Dreimasters und die wohlwollende norddeutsche Gastfreundlichkeit überzeugten uns, für etwas mehr als ein Trinkgeld die Nacht vor Anker auf der See zu verbringen. Und so kamen Anita und ich zu einer unvergesslichen Nacht in einem Schiff, in dem schon vor über hundert Jahren Piraten und Fischer hausten sowie ihrem Skorbut erlagen.

Nach einem gemütlichen Piratenfrühstück, waren es nur noch ein paar Meter bis zur Insel Fehmarn von der uns die Fähre nach Dänemark überführte. Nach dem 45-minütigen Transfer wechselte die Währung von Euro in DKK und die Preise stiegen von angemessen ins Unermessliche. Einen ersten Eindruck davon, dass uns in Kopenhagen astronomische Preise erwarten würden, vermittelte uns die Rezeption des Radisson **** – dem Hotel der Wahl derjenigen, die es haben – mit ihrer Preisauskunft. Bescheiden zogen wir uns zurück in die moderatbepreiste Jugendherberge.

Die Stadtbesichtigung ergab folgenden Eindruck: Der Freizeit- und Vergnügungspark Tivoli ist ein absolutes Muss. Achterbahn, Freifallturm und Monsterkarussell auf halber Höhe des Eiffelturms sind eine wirkliche Attraktion. Die Essenspreise sind allerdings massiv überteuert. Das Viertel um Nyhavn ist ebenfalls überaus sehenswert und mehr als nur einen Abstecher wert. Danach setzten wir unsere Besichtigung auf Grund der wechselhaften Witterung im Guiness-Museum fort, wo uns allerlei bedeutende und weniger bedeutende Rekorde verblüfften.

Kopenhagen im Rücken und das Meer unter den Füssen: Wir sind auf der Öresundbrücke und befahren erstmals schwedischen Beton. Schneller als erwartet sind wir in Malmö und halten uns an die geplante Nordrichtung. Keine Frage, dass wir beim ersten Elchsafari-Park anhalten und innerhalb von zwei Stunden rund ein halbes Dutzend Elche ablichten. Weniger klar war, dass wir uns auch beim nächsten Elchpark wiederum einen Halt gewähren: Denn jetzt ist füttern und anfassen inklusive. Die nächste Station waren die nahe gelegenen Hügelgräber und Runensteine aus dem neunten Jahrhundert, die auch heute noch in faszinierender Mystik ihre Energie ausbreiten.

Ein paar Elche und einige Kilometer später finden wir uns an einem unglaublich schönen und verlassenen See wieder. Hier ist die Natur noch das, was sie einst war. Einsamkeit erhält eine komplett neue Dimension. Wie schnell das Wetter hier oben umschlägt hat man direkt kommen sehen: Die Regenfront näherte uns in deutlich sichtbarer Weise, so dass wir unseren Halt am Ufer jäh unterbrochen haben und der wohnlichen Unterkunft entgegen fuhren.

Ein ausgiebiges Frühstück mit Ei, Cornflakes, Toast und vielem mehr versprach: Dies wird ein herrlicher Tag werden. Schnurstracks liessen wir die Räder in Richtung des Westernparks „High Chaperral“ in der Nähe von Hillerstorp mitten im Herzen Smalands rollen. Wald, See, Wald heissen die passenden Nomen zum eingeschlagenen Weg – Cowboy, Indianer und Mexikaner diejenigen zum Park. Neben einer beeindruckend detaillierten Kulisse überzeugen insbesondere die Shows im Park. Besonders die Indianer mit ihren Ritualtänzen haben es mir angetan. Passend zu ihrem Regentanz setzte dann auch der sechshundertvierzigste Wetterumschlag zum Grossangriff an. Da das Wetter jedoch nach ein paar Minuten jeweils wieder ins Positive wechselt, ist ein kurzer Regenguss zusammen mit faszinierenden Wolkenspielen gerade willkommen.

Als wir uns gegen Abend nach einer Unterkunft umsahen, kamen wir an einer scheinbar komplett verlassenen Jugendherberge mit angeblich über 120 Betten vorbei. Schon der erste Eindruck schien uns etwas seltsam, war doch alles irgendwie religiös angehaucht. Auch das riesige Gelände ohne eine einzige Menschenseele machte einen gespenstischen Eindruck. Ob hier alles schon geschlossen ist? Wir folgten den Wegweisern in Richtung Rezeption, wo uns zu unserer Überraschung eine offene Tür und eine leere Theke begrüssten. Nach einigen Warteminuten näherte sich eine etwas neben den Schuhen stehende junge Dame, der wir unser Anliegen näher brachten. In überfreundlichem, aber stillen Ton erwiderte sie uns in ihrem Schwenglisch, dass sie sich erkundigen würde, ob etwas frei sei. Natürlich ist hier etwas frei, dachten wir uns – es war ja keine Menschenseele in diesem riesigen Gelände zu sehen. Doch weit gefehlt: Es sei alles voller Konfirmanden. Wenn das nicht irgendeine weit her geholte Ausrede war, um zwei schwarz gekleidete und böse dreinblickende Gestalten loszuwerden…

Auf alle Fälle haben wir uns nun etwa vier Kilometer südlich unseres eigentlichen Ziels Jönköping in einer Jugendherberge niedergelassen, wo wir das letzte noch freie Doppelzimmer belegen. Und obwohl der direkte Weg nach Jönköping rund 1650 Kilometer lang wäre, zeigt der Kilometerstand schon beinahe 1900 km an. Dies zeigt: wir geniessen die unzähligen Irrwege durch die Wälder an den Seen vorbei und gönnen uns den einen oder anderen Abstecher…


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Tribes Of Caïn: Plattenvertrag und neue Veröffentlichung

Die Schweizer Extrem-Metaller Tribes of Caïn unterschreiben beim Label Fastbeast Entertainment! Die erste Errungenschaft dieser verheissungsvollen Zusammenarbeit ist die Veröffentlichung des dritten Longplayers Retaliation.

Laut dem Label erwartet euch während «60 abwechslungreicher Minuten voller mächtiger Hochgeschwindigkeits-Blasts, düsterer Midtempo-Attacken und schaurig-schöner Melodien» eine «einzigartige und intensive Symbiose aus Black, Death und Thrash Metal».

Das 12-Track Album wurde in den HOFA-Studios (Karlsdorf) von Jürgen Sachse (Pink Cream 69) gemischt und von Tailor Maid Production (Stockholm) Mastermind Peter in de Betou (Opeth, Amon Amarth, Dark Funeral, Hypocrisy, ...) endveredelt. Retaliation erscheint am 1. November 2007

Retaliation Tracklist:

01. Reborn with Wings
02. Ikon der Einsamkeit
03. One Will Alone
04. Temptatio de fide
05. Bringer of Disquiet
06. Escaping Life
07. WiduhudaR
08. De desesperatione
09. Where Blood Runs Cold
10. Hjaðningavíg
11. The Fifth Star
12. Ars moriendi

Gesamtspielzeit: 60 Minuten

Quelle: Fastbeast Entertainment


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Helrunars neuestes Kind kommt Ende Oktober

Der Braten im Ofen heisst "Baldr ok Íss" und wird ab 26.10.2007 / 29.10.2007 als CD oder nach Wahl als Luxus Edition (CD+DVD) serviert.

Quelle: Lupus Lounge


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17.08.07

Drautran & Farsot unter dem Banner von Lupus Lounge

Beide Kapellen habe einen Vertrag über fünf Alben bei Lupus Lounge unterzeichnet.

Kommende Veröffentlichungen:
26.10.07: Dautran - "Throne of the Depths"
26.10.07: Farsot - "IIII"
Angekündigt: Dautran - "Unter dem Banner der Nordwinde" (Re-release)

Quelle: Lupus Lounge


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13.08.07

Auf in den Norden!

Ab morgen geht es für mich in Richtung Norden. Mein letztes Studiensemester werde ich an der Jönköping International Business School am Vätternsee verbringen. Im ersten Monat wird mich Mandragora auf meinem Weg durch die nordischen Gebiete begleiten. Wir werden an dieser Stelle in der Blog-Rubrik "im hohen Norden: ein Trip nach Schweden" laufend berichten, wie es uns ergeht.

Für mich heisst es heute noch, die wichtigsten Sachen packen und meinen Vierräder auftanken, denn Mandragora und ich werden uns ab morgen schrittweise per Auto Schweden nähern. Geplant sind nur ein paar provisorische Stationen, so werden wir am Dienstag in der Region Hannover übernachten und uns danach weiter in Richtung Kopenhagen bewegen. Am Samstag ist dann die geplante Ankunft in Jönköping.

Ich hoffe, ihr werdet in dieser Rubrik etwas mit uns miterleben können und wünsche euch deshalb auch eine schöne Reise!


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10.08.07

The Hard Way - Episode 2 Online

Die zweite Episode von The Way of Death ist nun online verfügbar mit folgenden Inhalten:

Im ausführlichen Studiogespräch: Die beiden Dark Age Recken Eike Freese (Gesang) und Martin Reichert(Keyboard); wie auch die beiden Darkmoon Mitglieder Matthias Borer (Gesang) und Pascal Rechsteiner (Bass).

Studiobesuch im Little Creek Studio: Gurd Frontmann V.O Pulver stellt sein und Franky Winkelmann`s Studio vor, in dem schon Bands wie Destruction, Fear My Thoughts, The Order und Darkmoon ihre Alben aufgenommen haben.

Videoclips: Darkmoon (Live), Gurd, Dark Age, Leaves' Eyes

Quelle: The Hard Way


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