28.08.07

Der Natur Pracht

Das Ziel hiess nach der heutigen Vorlesung Eksjö. Die alte Innenstadt soll putzig sein, hat man gehört. Sie war es. Jedes Haus in anderer Farbe bemalt, erhielt man beinahe den Eindruck einer Filmkulisse - Bilderbuchschweden hätten andere gesagt.

Immer einem Wegweiser einer uns unbekannten Sehenswürdigkeit entlang, gelangten wir immer tiefer in die Wälder Smalands. Was uns erwartete, wussten wir nicht, dass etwas dort sein musste, verrieten die Wegweiser, denen wir folgten. Nach knapp zwanzig Kilometer Autofahrt und einem Kilometer Fussmarsch durch den Wald eröffente sich unseren Augen ein unglaubliches Panorama. Unser Blickfeld erstreckte über hunderte Kilometer durch Smaland: Wir waren auf einem Felshügel angelangt, welcher mit über 337 m. ü. M. einer der höchsten Erhebungen Smalands darstellt. Das Naturreservat und der Ausblick von "Skurugata" übers weite Land öffnen nicht nur den Weitblick für den Alltag, sondern lassen im Abstand vom Trott neue Ideen entstehen: Ein Muss, wenn man in Smaland ist.

Eindrücklich ist auch die 800 Meter lange und bis zu 50 Meter hohe Felsspalte, deren Entstehung die Fantasie von Dichtern und Wissenschaftlern angeregt hat. Sei nun ein polternder Troll oder doch ein Erdbeben für die Naturattraktion verantwortlich: sehenswert ist sie ohnehin.


Gespeichert unter: Im Norden — Morgenstern, 22:10:49 Kommentar schreiben


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