31.08.07

Wo früher Kumpels schufteten

Der gestrige Ritt durch die nordischen Wälder war heute morgen noch deutlich im Rücken zu spüren. Doch es hat sich gelohnt: Nahe Jönköping (Haurida, Aneby) haben wir zwei nordische Pferde gesattelt und sind gegen Süden geritten. Neben unberührten Wäldern und einem tiefschwarzen See genossen wir die "Fika" mit Kaffee und Kuchen inmitten unzähliger Bäume.

Heute zog es uns zu der alten Kupfermine "Kleva Gruva" in Holsbybrunn (Vetlanda) hin. Bewaffnet mit Helm und Taschenlampe machten wir uns daran, zu zweit die Gänge im Innern des Berges zu erkunden. Dass es im Berg drinnen noch kälter als draussen war, tat unserem Erkundungsdrang keinen Abbruch. Nach ungefähr dreihundert Stollenmetern trafen wir auf einen kleinen Höhlensee, auf dessen Zentrum das Tageslicht von der eingestürzten Bergspitze her schimmerte. Von da aus konnten unzählige, teils sehr niedrige Gänge in Dunkelheit begangen werden. Auch der Aufstieg war nicht ohne - eine Vielzahl hölzerner und steiler Treppenstufen mussten begangen werden, bis wir entdlich das Tageslicht wieder erblicken durften. Wahrlich ein imposantes Erlebnis.

Auf dem Rückweg packten wir noch zwei Schloss-Ruinen (diejenigen von Vetlanda und Sävsjö) in unseren Erinnerungschatz und schlossen den Tag in gemütlichem Zimmerdasein ab.


Gespeichert unter: Im Norden — Mandragora, 00:06:45 Kommentar schreiben


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