23.05.08

Enthroned on Tour

Und wenn wir schon bei Bands sind, die unter den Fittichen von Regain Records stehen, dann dürfen die Knüppel Black Metaller Enthroned nicht fehlen. Diese sind jetzt etwas häufiger in Deutschland unterwegs. Der erste Gig ist bereits heute in Ingolstadt.

Alle Termine seht ihr hier:

23 May 2008 - Ohrakel Ingolstadt
18 july. 2008 - Hells Pleasure Pößneck
24 oct. 2008 - Bastard Club Osnabrück
25 oct. 2008 - Turok Essen
26 oct. 2008 - Asgard Nürnberg

http://www.regainrecords.com


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — Tom, 14:06:25 Kommentar schreiben


Ragnarok News

Auch von den Norwegern Ragnarok gibt es Neuigkeiten. So gibt man nun ein neues Line Up bekannt, das wie folgt aussieht: Hans Fyrste (Vocal), Brigge (guitar), Decepticon (Bass and Backing vocals), Jontho (Drums).

Aber das ist nicht das Einzige. An diesem Wochende spielt die Band auf dem Storm of Destruction Festival in Ingolstadt und in wenigen Monaten folgen noch eine Europa und eine U.S. Tour. Im kommenden Jahr soll dann auch wieder neue Musik auf Scheibe gepackt werden.

http://www.regainrecords.com


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — Tom, 13:56:41 Kommentar schreiben


Lord Belial News

Aus dem Hause Lord Belials gibt es Neues zu vermelden. Zum einen wird im September endlich wieder eine neue Scheibe auf uns los gelassen. Diese wird “The Black Curse” heissen und zehn Stücke besten “pure melodic swedish Black Metal” enhalten.

Zum Anderen werden die alten Demos auf einer Scheibe neu aufgelegt. Diese trägt dann den Namen “Ancient Demons” und erscheint bereits im Juni sozusagen als Appetitmacher.

http://www.regainrecords.com


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — Tom, 13:30:51 Kommentar schreiben


13.05.08

Obscurity suchen neuen Sänger

Folgendes erreichte mich gerade per E-Mail:

Unser Sänger Nezrac musste leider die Band verlassen. Wir danken ihm für 10 Jahre Blut und Schweiss für Obscurity und für alles was wir zusammen erleben durften. Zur Zeit übernimmt Agalaz die Vocals, bis wir einen neuen, festen Sänger gefunden haben.

Wenn jemand Lust und Zeit hat bei Obscurity zu singen, dann kann man sich einfach über unsere MySpace Seite, unserer Homepage oder einfach unter info@obscurity-online.de melden.

Jeder, der schon Live-Erfahrung hat und eine ordentlich Portion Engagement an den Tag legt, ist dazu aufgerufen sich bei uns zu melden. Vorzugsweise sollte man auch im Bergischen Land oder Umgebung wohnen… das ist aber kein “Muss". Wir halten Euch über die Sängersuche am Laufenden!

Ferner bieten wir auch noch einen neuen Song “Worringen” von der Pre-Production zum neuen Album, als kostenlosen Download auf unserer MySpace Seite und Homepage an. Den Gesang hat hierbei Agalaz übernommen.

Jeder kann sich überzeugen, dass es bei Obscurity mit Volldampf weiter geht!

Weitere Informationen unter:
http://obscurity-online.de/
oder
http://www.myspace.com/obscuritybergischland


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — Tom, 17:23:24 Kommentar schreiben


06.05.08

Kerbenok im Studio

Nachdem die Erstveröffentlichung von “Der Erde Entwachsen (Gewollte Wunden)” schon ein Jahr zurück liegt, befinden sich Kerbenok nun im Studio um ihr erstes Album aufzunehmen. Es wird voraussichtlich im August diesen Jahres über Northern Silence Productions erscheinen.

Quelle: Kerbenok


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — veritas in omnes, 10:51:32 Kommentar schreiben


05.05.08

Mountains Of Death 2008

Das Mountains of Death Open-Air findet in diesem Jahr am 22. und 23. August bereits zum achten mal auf dem wunderschönen Gelände Balmen im Muotathal am Fusse der Schweizer Voralpen statt. Bis jetzt konnten folgende Bands verpflichtet werden: Insidious Decrepancy (US) - einzige! Full line-up show in Europa - , Despised Icon (CA), Cephalic Carnage (US), Beheaded (MT), Inveracity (GR), Inherit Disease (US), Kronos (F), Carnal Decay (CH), Requiem (CH), Twitch Of The Death Nerve (UK), Agathocles (BE), Human Rejection (GR), Craniotomy (SK), Infected Disarray (UK), Suffocate Bastard (DE), Censored (CH), Sickening (IT), Cerebral Bore (UK) und Black September (CH). Weitere Bands sollen folgen.

Seit einigen Wochen präsentiert sich das Mountains of Death Open-Air mit einem neuen Internetauftritt. Die komplett neu gestaltete Webseite wartet mit einigen netten Features auf. So können z.B. neu die Tickets auf über Paypal bezahlt werden. Es dürfte sich daher bestimmt lohnen mal auf der Seite (www.mountainsofdeath.ch) vorbeizuschauen.

Quelle: Mountains Of Death


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — Morgenstern, 22:09:31 Kommentar schreiben


Neuer Warm-Up Party Termin für das Summer Nights Festival

Am 17.5. ist noch eine Warm-Up Party in Freilassing hinzu gekommen. Es werden dort Lovecraft mit drei Support Bands im Stockingers, in der Zollhäuslstrasse 5 (Ex Soundgarden) aufspielen. So wie es aussieht, ist das quasi eine Eröffnungsfeier mit Literweise Nussschnaps.


Gespeichert unter: Aufgeschnappt — Tom, 17:27:53 Kommentar schreiben


04.05.08

"Mein Tod" von Alex Vonhuttwil

Die spannendsten Geschichten sind diejenigen, welche das Leben selbst schreibt. Dies nahm sich der 1971 geborene freischaffende Autor Alex Vonhuttwil zu Herzen. Der Berner und ehemalige Sänger einer Death Metal-Formation hat für die nachfolgenden Generationen schwarzmetallischer Tonkünste die Ereignisse in der norwegischen Black-Metal-Szene der frühen neunziger Jahre in Form einer Erzählung festgehalten.

Aus der Perspektive von Euronymous werden die Geschehnisse rund um die Osloer Szene geschildert. Die hundert Seiten gliedern sich in zwei Teile. Der erste Teil erzählt das Zusammenkommen und die Entwicklung wichtiger Szenegrössen wie Euronymous und Varg Vikernes, sowie den Suizid von Dead und dessen Ausschlachtung durch Euronymous. Der zweite Teil widmet sich derjenigen Periode, in der den Worten auch Taten folgten. Kirchenbrände und Morde sind Thema der Erzählung.

Der Rahmen einer Erzählung schafft dem Autor die nötige Distanz von der Realität, welche durch die Anonymisierung der Namen verstärkt wird. So trägt beispielsweise Varg den Namen Rune und Euronymous’ Plattenladen heisst ebenfalls nicht Helvete. Trotzdem hält sich die Erzählung in weiten Teilen an die wahren Gegebenheiten und es bleibt ein Leichtes, die tatsächlichen Personen und Schauplätze der Realität zuordnen zu können. Die auktoriale Ich-Erzählperspektive lässt Euronymous auch reflektierende Gedanken zu, ist für eine Erzählung aber eher untypisch. So weiss der Erzähler stellenweise Dinge, die Euronymous bis zu seinem Tod nie gewusst haben kann. Damit deutet der Titel “Mein Tod” - womit der Tod von Euronymous gemeint ist - auf eine viel kleinere Distanz zwischen der Erzählung und den Ereignissen, als dies tatsächlich der Fall ist. Es wird also deutlich, dass der Autor sich nicht vollständig in die Lage eines erzählenden Euronymous versetzen konnte, da die heutige Distanz zu den Ereignissen der neunziger Jahre viel grösser ist und dies in die Erzählung einfliesst. Hierbei stellt sich zudem die Frage, ob ein sich derart reflektierender Euronymous glaubwürdig ist. Euronymous macht deutliche Zugeständnisse innerhalb der Erzählung - er gibt unverscholten zu, wie es im bloss um die Vermarktung des Todes von Dead ging. Dazu gesteht er ein, unfähig in Geschäftsangelegenheiten gewesen zu sein. Von einem Menschen wie Øystein Aarseth wäre dies wohl nie zu erwarten gewesen, hätte dieser eine Erzählung verfasst. Es entsteht der Eindruck, der Autor von “Mein Tod” versucht vermeintlich unbemerkt seine eigenen Erkenntnisse als diejenigen von Aarseth zu verkaufen.

Der perspektivische Wechsel auf eine auktoriale Erzählweise wird nach dem Tod von Euronymous endgültig notwendig. Hierbei hätte sich trotz der Kürze dieses auktorialen Teiles eine deutlichere Abgrenzung durch einen dritten Teil besser gemacht. Weiter negativ anzubringen sind die teilweisen abrupten Themenwechsel zwischen den Themen Homosexuellenmord, Bandgeschichte von Mayhem und Kirchenbränden im zweiten Teil. Hier hätte eine Verschachtelung und eine näher an Aarseth platzierte Erzählsituation möglicherweise mehr Spannung gebracht.

Nichtsdestotrotz bietet “Mein Tod” eine unterhaltsame Lektüre. Die spannenden Geschehnisse der Realität wurden kurzweilig und in leserfreundlicher Sprache umgesetzt. So empfehle ich “Mein Tod” jedem Black Metal-Interessierten, der sich ein Bild von den frühen Neunzigern machen will, ohne dabei Primärforschung zu betreiben. Inhaltlich ist zwar nichts Neues zu verzeichnen, bleibt doch die Recherche eher oberflächlich, doch für einen kurzweiligen Abend sorgt das Buch allemal.

Zu beziehen ist das Stück für 9,70 Franken unter Books on Demand.


Gespeichert unter: Meinung — Morgenstern, 18:59:12 Kommentar schreiben