29.11.10

Neues Ulver Album 2011

Kleine aber feine News: Die Norweger von Ulver kündigten unlängst an, 2011 ein neues Album mit dem Titel “Critical Geography” zu veröffentlichen. Mehr Infos werden bei Zeiten wohl folgen.

Quelle: Ulver


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08.11.10

Ein Tröpfchen Satyricon gefällig?

Da Satyricon musikalisch ja derzeit ziemlich auf Eis liegt, versucht sich Herr Wongraven als Winzer. Naja, zumindest leiht er dem Winzer Luca Roagna seinen Namen und hat damit zwei Weinsorten mitgestaltet:

Langhe Rosso Alleanza Nero di Wongraven 2009
Barolo Unione Nero di Wongraven 2006

Also Flasche auf und das 2008er Album “The Age of Nero” eingelegt. A votre santé!


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07.11.10

Bison B.C., Kvelertak, Coliseum - ein kurzer Bericht

Kurz und knapp: Gestern Abend verschönerte das Forum Bielefeld ihr Samstagprogramm mit Liveauftritten der oben genannten Bands. Die 3 Truppen touren momentan, wobei Bison B.C. und Coliseum kurzfristig für The Sword einsprangen, die eigentlich mit Kvelertak Europa unsicher machen sollten. Hatte ich nicht “kurz” geschrieben? Dann will ich mich daran halten:

Bison B.C.

Die Kanadier betraten gegen 21.15 die Bühne und nahmen es in Angriff, den gut besuchten Laden aufzuheizen. Ihr dargebotener sehr basslastiger Stoner Metal war der Aufgabe sehr wohl gewachsen und brachte die Zuschauer näher zur Bühne. Die Luft wurde dick, die Ohren taten weh, der Schweiß fing an zu fließen, ein schöner Auftakt. Zuvor war die Band mir kein Begriff; ein Umstand den ich nach dem überzeugenden Auftritt ändern möchte.

Kvelertak

…waren mein Anlass, diesen Abend im Forum zu verbringen. Und es stellte sich als richtige Entscheidung heraus. Die Norweger betraten bereits selbst äußerst angeheitert und hochmotiviert die Bühne und legten ohne große Ansprachen los. Und das ordentlich. Wie erwartet erwiesen sich die drei Gitarren als Produzenten einer unglaublich intensiven Soundwand. Die Idee, Black Metal mit Punk zu würzen ist nicht unbedingt neu (vgl. Glittertind), erreicht meiner Meinung nach bei Kvelertak aber neue Dimensionen. Was gab es zu hören?

Eine Art Mischung aus Satyricon, Envy, Taake und The Devils Blood. Der Aufmacher “Fossegrim” brachte das Parkett zum Ächzen unter der Belastung der arg feiernden anwesenden Fans, die Band bedankte sich mit punkigen Spuckeinlagen (mich wunderte, dass niemand auf der Bühne ausrutschte) und massig bösen Posereinlagen, natürlich mit einem Augenzwinkern versehen.
Besagte drei Gitarren kloppten mächtige Riffs durcheinander und überraschten trotz des dreckigen Auftretens der Band und der räudigen Mischung der Musikstile mit extremer Präzision, hier sind Profis am Werk. Selbst der E-Bass kam als viertes Saiteninstrument nicht zu kurz und wummerte elegante Töne durch die PA. Sänger Erleèd rackerte sich dermaßen ab, dass er nach kaum 5 Minuten in Schweiß badete und wusste mein Gehör mit brillanten Screams zu ergötzen. Songs wie “Blodtorst” und “Offernat” regten zum Mitgröhlen an, das treibende, flinke Schlagzeug verwandelte die vorderen Zuschauerreihen in einen ordentlichen Pit.

Mich haben die Norweger nach dem Auftritt gestern auf allen Ebenen überzeugt. Der Schwung, den sie mit ihrer nicht neuen, aber trotzdem innovativen Musik in die Konzerthallen und Wohnzimmer bringen, ist das, was die “Szene” hin und wieder braucht. Der Hype um die sechs Jungs ist völlig gerechtfertigt, führt diese aber gleichzeitig vor einige schwierige Entscheidungen.
Was werden sie also draus machen? Immerhin hat man schon einige Schnellstarter mit wehenden Fahnen untergehen und verschwinden sehen, andere haben den Kurs einhalten können und spielen jetzt ganz oben mit. Dringend im Auge behalten und den Werdegang von Kvelertak mitverfolgen - das dürfte auch in Zukunft die einschlägigen Szenemedien beschäftigen.

Coliseum

Wo sind die Leute hin? Ein Zuschauerschwund von bestimmt 80% charakterisierte den Auftritt der Amerikaner von Coliseum. Tatsächlich stellten diese sich als in der Running Order schlecht platziert heraus, allein weil sie mit ihrem vergleichsweise sehr ruhigem Sound schlecht auf eine aufgeheizte Menge losgelassen werden können. Da die Menge nun aber nur noch aus etwa 40 Leuten plus Mitglieder der vorigen Bands bestand, von denen eine einzelne tapfere Tänzerin vor der Bühne herum hampelte, passte die Musik doch ganz gut. Das Dreiergespann lies sich von der schwindenen Zuschauerzahl zwar nicht beirren, wirkte aber doch etwas desillusioniert. Trotzdem gab es netten Sludge / Stoner / Doom Metal ins Hirn gehauen, der mich persönlich aber eher Daheim auf dem Sofa begeistern kann und Live nicht genug Spannung erzeugt. Das Geld war es trotzdem wert!

Fazit:
Wenn die Tour der drei Truppen bei euch in der Nähe halt macht, gönnt es euch!


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02.11.10

Agalloch - Neuer Track online

Viva Hate Records hat eine Seite gestartet, bei man sich eine ersten Eindruck von Agalloch‘s anstehenden neuen Album “Marrow Of The Spirit” machen kann (VÖ 19.11.2010).
Hier gelangt ihr zu der Seite, die zusätzlich noch mit einer Galerie bestückt ist.


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