Doom:Vs - Aeternum Vale (2006)

Doom:VsStil: Funeral Doom

Label: Firedoom Music

Punkte: 11/13

Spielzeit: 50:10

Johan Erickson, einziges Mitglied bei Doom:Vs, zeigt in dieser Konstellation ein wirkliches Juwel handfesten Funeral Dooms. Der zelebrierte Untergang in Form von tragenden und durchaus verdammt melancholischen Trancezuständen zeugt von tiefer Überzeugung zu diesem montrös dahinschreitenden Tiefton. Keineswegs monoton, aber ungeheuer beruhigend wirken alle 6 Titel, die in ihrer Art und Vielschichtigkeit sich doch immer wieder unterschiedlich und unentbehrlich für Doomgeister zeigen.

"The Light That Would Fade" ist ein durchaus willkommener Eröffnungsreigen für die Heerscharen von todessehnsüchtigen Armeen des Untergangs. Die treibenden und kräftigen Riffs umwoben von süsslichen und klagenden Melodien, welche nur zu gern in die tiefschwarzen Synapsen eines Schwarzgeistes beissen mögen. Noch vibriert der kräftige tiefe Gesang durch die Hallen des Totenflaggschiffes, dann kehrt umgehend Ruhe ein um für die wohlwollende Atmosphäre und Besinnung zu sorgen.

Ein richtiger Begräbnissong wartet mit "Empire of the Fallen" auf uns, das kürzeste Stück des Albums mit grob fünf Minuten beginnt in schwarz besetzter marschierender Art und Weise und bald einsetzenden klarem Gesang, der immer wieder von tiefen Growls abgewechselt wird. Der Song würde durchaus gut zu Heldenbegräbnissen passen oder als Begleitmusik zu epischen Filmen, wahrhaftig stimmungsvoll.

Noch einen Gang zurück schaltetet man mit "The Faded Earth", aber auch Folgetracks wie "Oblivion Upon Us", "The Crawling Inserts" und das zwölf Minuten lange "Aeternus" sind wahrhaft gelungene Death / Doom Berzerker, die nur von ihrer Zielgruppe noch ins Visier genommen werden müssen, qualitativ müssen sie sich nicht verstecken und beweisen sogar von welcher Mächtigkeit Death Doom Metal brillieren kann.

Beachtlich ist auf jeden Fall die gelungene Darbietung von Doom:Vs, denn dieser tiefschwarze Doom zeigt sich qualitativ in Sound und Aufmachung absolut konstant und lässt ach so viele Soloprojekte geradezu lächerlich erscheinen.

Das Finnenlabel Firebox hat somit wieder ganze Arbeit geleistet, denn Bands wie Swallow The Sun begeistern mit jenen Trauermärschen immer wieder die raren Bündnisse der standhaften Doompäpste samt ihrem Gefolge. Doom or be Doomed.




Tracklist:


01. The Light that would fade
02. Empire of the Fallen
03. The faded Earth
04. Oblivion upon us
05. The crawling Insects
06. Aeternus


Bandkontakt:


http://www.firebox.fi

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king khanate

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