Thyruz - Northern Blasphemy (2007)

ThyruzStil: Black Metal

Label: Twilight Vertrieb

Punkte: 9/13

Spielzeit: 52:01

Auf den ersten Blick könnte man meinen, man sei in ein Fleischerei-Fachgeschäft eingefallen, derartige Mengen von Knochen, Fleisch und Blut gibt das äusserlich recht harmlos wirkende Booklet preis.
Schön bunt illustriert und mit diversen, sicher nicht leicht zu bastelnden Fotomontagen versehen, präsentiert sich die nächste norwegische Fünferkombination Thyruz auf diese Art erstmals offiziell der Öffentlichkeit.
Zwar existiert die Band schon seit 1999 und hat auch bereits fünf Demos eingespielt, mit "Northern Blasphemy" erscheint nun jedoch der erste Langspieler der Krachmacher.

Hörbar ist die nicht nur regionale Nähe zu den Kameraden von Koldbrann wahrzunehmen, mit denen man sich auch die Labelheimat teilt.
Auch mit den weniger atmosphärischen Werken Dimmu Borgir's und den aktuellen Donnerschlägen von Vreid lässt sich das Tonmaterial von "Northern Blasphemy" treffend vergleichen.
Man hat sich also den schnellen und doch melodischen Schwarzmetall auf die Fahnen geschrieben und prügelt sich unter diesem Banner meisterlich durch den christlichen Widerstand.
Um keinen Black Metal-Maniac unzufrieden zurücklassen zu müssen, bedient man sich der kompletten Palette dieses Genres.
Dauerfeuer prasselt von Seiten des Schlagzeugs ins Kriegsgetümmel, die Streitaxt rotiert ohne Unterlass.
Ganz nach Plan tritt auch die Stimme in Erscheinung und kreischt rabengleich eine knappe Stunde Hass auf die Scheibe.
Zu guter Letzt fordert auch die Gitarre ihr Recht auf Zerstörung ein und massakriert in blutigem Bunde mit Bass und Trommeln den Rest der heiligen Armee.
Mit purster Durchschlagskraft wurde auch die Produktion versehen, für die man hörbar das passende Aufnahmestudio herangezogen hat.

Trotz der richtig guten und griffigen Qualität von "Northern Blasphemy" fällt es mir schwer, in diesbezügliche Jubelstürme zu verfallen - viel zu oft hört man Musik derselben Machart heutzutage von anderen Kapellen.
Rein objektiv handelt es sich bei Thyruz' Debut aber um einen echten schwarzmetallischen Dampfhammer, der jeden Sammler glücklich machen wird.
Alle Menschen mit dem Bedürfnis nach etwas Exklusivem sollten sich Bedenkzeit erbitten.




Tracklist:


01. Intro
02. Gautatyrs Vrede
03. Tyrannical Human Interface
04. Martyrenes Rike
05. Perfect Genetic Blend
06. Speach By Hedin Varf
07. Dark Vision Arising
08. Death Valley Terminus
09. Show No Mercy
10. Brattsjoers Slag
11. Mjolner Solo
12. Furious Chaos
13. Bleacher Creatures
14. The End


Bandkontakt:


myrk@online.no
http://www.thyruz.com

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