Devastator - Beyond Massacre (2007)

DevastatorStil: Death Metal

Label: Eigenproduktion

Punkte: 13/13

Spielzeit: 34:43

Vielleicht es noch etwas zu früh, mit solch einer Behauptung um die Ecke zu kommen. Aber "Beyond Massacre", das erste vollständige Album der Hamburger Death Metaller Devastator, ist für mich bereits jetzt schon das Highlight im todesmetallischen Sektor!

Die Band um Megagrunzer Lenny überholt dabei, als sei es die leichteste Übung der Welt, rotzfrech die altehrwürdige Konkurrenz aus Amiland! Und wir reden hier über Death Metal Grössen wie Angelcorpse oder Vital Remains, die beide in diesem Jahr mit höchstqualitativen Alben punkten konnten. Und ich wage zu behaupten, dass sich auch Malevolent Creation und Nile mit ihren demnächst erscheinenden Langrillen mächtig ins Zeug werden legen müssen, wollen sie dieser Göttergabe in Sachen Death Metal mit dem richtungsweisenden Namen "Beyond Massacre" tatsächlich noch den Rang ablaufen.

Doch kommen wir endlich direkt auf den Punkt. Das akustische Debüt von Devastator, welches auf den schlichten Titel "Demo 2004" hörte, lies seinerzeit nur erahnen, zu welchen Grosstaten die Hanseaten noch fähig sein würden. Die darauf enthaltenen drei Stücke "Tortured To Death", "The Art Of Selfmutilation" sowie "Eternal Slavery" waren musikalisch bereits auf einem spieltechnisch sehr hohen Niveau anzusiedeln. Nur beim Sound mussten leider Abstriche gemacht werden. Ausserdem lechzte die Meute nach mehr akustisch blutigen Fleischstücken aus dem Hause Devastator. Leider wurde die Geduld des Todesmörtelvolkes auf eine lange Probe gestellt. Doch ich kann euch allen versichern, dass sich das Warten auf dieses Album definitiv gelohnt hat. Auf "Beyond Massacre" haben Devastator in allen relevanten Bereichen gleich mehrere Schritte vorwärts gemacht. Es fängt beim höchst professionell aufgemachten Coverartwork an. Dann konnte man sich in kompositorischer und spieltechnischer Hinsicht noch einmal enorm steigern, was der Brutalität der zehn auf "Beyond Massacre" enthaltenen Nummern stets zu Gute kommt. Stücke wie das einleitende arschgeile Titellied "Beyond Massacre", "Exhuming Eden", oder das brettharte "Spiritual Surgery" werden euch sämtliche Hirnwindungen aus dem Schädel blasen!

Und schlussendlich lässt auch der Sound dieses Mal keine Wünsche offen. Devastator haben für den brutalen Klang von "Beyond Massacre" tief in ihre finanziellen Taschen gelangt, sind bis an die Schmerzgrenze gegangen und haben ihr Baby von niemand geringerem als Andy Classen im berühmten Stage One Studio soundtechnisch veredeln lassen. Eine bessere Entscheidung hätte die Band nicht treffen können, denn Classen hat der Platte einen Klang gezaubert, welcher die Druckkraft der Lieder perfekt unterstreicht. Für "Beyond Massacre" kann es demnach nur die Höchstnote geben!




Tracklist:


01. Beyond Massacre
02. Hunt
03. Beheaded
04. Exhuming Eden
05. Pandemic Disease
06. Slaughterfeast
07. Escape From Reality
08. Spiritual Surgery
09. Floating Little Bodies
10. Antihuman Effusion


Bandkontakt:


Lenny@Official-Devastator.net
http://www.official-devastator.net/

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bisherige Kommentare:

Kommentar von Högdahl:
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du bei deiner Kritik nicht ganz unparteiisch warst (MySpace?). Beyond Massacre scheint keine schlechte Scheibe zu sein...aber Vergleiche mit beispielsweise UND VORALLEM Nile sind unangebracht. Zum einen spielen Nile einen anderen Death Metal Stil und zum anderen auch in einer ganz anderen Liga. Devestator sind nicht mehr als das tausendste Plagiat, nicht schlecht, nicht orginell und ganz bestimmt nicht 13 von 13 Punkten wert. Überhaupt befasst sich gerade einmal die Hälfte deiner Kritik mit dem eigentlichen Album und Sachen wie dem "höchst professionell aufgemachtem Coverartwork" sind einfach uninteressant für Musik und Klang. Kurz: Devastator sind weder absolute Frickelmeister, noch besonders brutal. Das Album ist maximal guter Durschnitt und deine Kritik so glaubwürdig und neutral wie Lafontaine!
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Mictlan

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