Visceral Bleeding - Absorbing The Disarray (2007)

Visceral BleedingStil: Death Metal

Label: Neurotic Records

Punkte: 12/13

Spielzeit: 39:29

Irgendwo zwischen Cephalic Carnage, Skinless und Cryptopsy würde ich die Musik auf "Absorbing The Disarray", dem dritten Album der schwedischen Deather Visceral Bleeding einsortieren. Leute, die auf logische und nachvollziehbare Mucke stehen, können an dieser Stelle sofort aufhören, zu lesen.

Denn Visceral Bleeding bieten, ähnlich wie die im ersten Absatz genannten Bands, Breaks massenhaft. Und das selbstverständlich in halsbrecherischem Überschalltempo. Nach einem leicht verstörenden Intro böllern die fünf Schweden oberhektischen, superschnellen Death Metal in dermassen brutaler Manier, dass Headbangen schon fast zur lebensgefährlichen Angelegenheit wird. Denn kein Nackenwirbel auf diesem Erdball könnte diese zehn von tausenden Breaks durchzogenen technischen Death Metal Brecher unfallfrei durchschütteln (also das Haupt zwischen den Schultern). Das Geile an "Absorbing The Disarray" ist die unumstössliche Tatsache, dass Visceral Bleeding es schaffen, ihre Songs nicht zu schnell der Langenweile beim Hörer preiszugeben. Denn obwohl ein Song dieser Nordleuchten meist mehr Breaks enthält als New York Einwohner hat, macht es definitiv Spass, sich diese Platte immer und immer wieder anzuhören. Positiv muss auch noch das schön abwechslungsreiche Growlen von Fronttier Martin Pedersen hervorgehoben werden. Ob nun kellertiefes Grunzen oder hochgepitchte Schreie. Man hat als Hörer immer das Gefühl, dass der gute Mann grundsätzlich einem gutdurchdachten Plan folgt, um den Songs von "Absorbing The Disarray" mit seiner Stimme eine möglichst unverwechselbare Note zu verleihen. Ähnliches gilt für die Musik an sich. Das gesamte Songwriting ist absolut durchdacht. Bass, Gitarren sowie Schlagzeug bilden eine perfekt aufeinander eingespielte und zerstörerische Einheit. Als Bonus enthält diese CD noch zwei zwar recht spartanische, aber gerade deswegen authentische Videoclips der beiden Stücke "Rip The Flesh" und "Disgust The Vile".

Es fällt mir, ehrlich gesagt, schwer, Höhepunkte herauszufiltern. Ausfälle sucht man auf diesem Album vergebens. Wer es also technisch, sauschnell und oberbrutal braucht, kann "Absorbing The Disarray" ohne zu zögern beim Musikhändler seines Vertrauens verhaften.




Tracklist:


01. Bi-Polar
02. Disgust The Vile
03. Despise Defined
04. Perpetual Torment Commence
05. Emulated Sense: Failure
06. Rip The Flesh
07. Absorbing The Disarray
08. Awakened By Blood
09. Beyond The Realms Of Reason
10. Bring Forth The Bedlam
11. Demise Of The One That Conquered
12. Rip The Flesh (Video)
13. Disgust The Vile (Video)


Bandkontakt:


Visceral Bleeding, Peter Persson, Stora Kvarngatan 59: 724, S-211 29 Malmö, Sweden
info@visceralbleeding.com
http://www.visceralbleeding.com/

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