Our Survival Depends On Us - Jumping Once Too Often Into The Ocean That Had Always Been Our Inspiration (2007)

Our Survival Depends On UsStil: Metal / Downtempo / Hardcore

Label: Womb Of Narcotics Records

Punkte: 10/13

Spielzeit: 47:59

Als Metal / Downtempo / Hardcore bezeichnen die Salzburger ihre Musik. Ich würde es eine Mischung aus Rock, Metal und Doom nennen, die ziemlich dreckig, oder anders ausgedrückt, erdig und vor allem oft sehr düster daherkommt. Düster, schwermütig, aber doch auch heroisch und oft sehr heftig.

Passend zum Bandnamen drehen sich die Texte meist um die Selbstzerstörung der Menschheit. Vielleicht kann ich mich auch deshalb mit dem Album so gut identifizieren. Es ist schon grotesk, dass wir selbstlose Organisationen wie Greenpeace finanziell unterstützen müssen, damit sie weniger selbstlosen Organisationen Einhalt gebieten können, die aus reiner Profitgier die Erde in eine tier- und pflanzenlose Einöde verwandeln. Diesen W**ern sollte man das Geld zum A****loch hinein stopfen bis ihnen der Schädel platzt. Es wird Zeit, dass wir alle einfach tot umfallen. Nach tausend Jahren ist dann vielleicht der Grossteil unserer Scheisse verrottet oder überwuchert.

Nicht nur in den Texten kommt diese Einstellung recht gut rüber. Die Lieder im allgemeinen und sogar die einzelnen Gitarrenriffs fangen meist eher gemächlich an, steigern sich an Intensität und Aggressivität und verändern ihre Struktur, bis alles in einem unausweichlichem Kollaps endet. Die Sänger lassen einen sowieso ständig fühlen worum es geht. Mal geflüstert, etwas zarter gesungen, lässt man teilweise schon fast mönchartige, aber trotzdem raue Stimmen erklingen, welche das eine Mal fast weinerlich klingen, nur um im nächsten Augenblick wieder allen Hass heraus zu schreien. Vieles davon erzielen sie dadurch, dass die Texte meistens von mehr als einem Schreihals zum Besten gebracht werden.

Die Lieder wirken zwar insgesamt etwas minimalistisch weswegen sie recht eingängig sind; wer aber genauer hinhört, der entdeckt im Hintergrund sehr oft Gitarren- oder Bass-Melodien, weswegen man die Scheibe immer wieder von vorne anhören möchte um auch noch das kleinste Detail zu hören. Zudem hat man der CD einen recht ordentlichen Klang verpasst. Im Auto erzielt das eine geniale Wirkung. Hin und wieder sind die Songs dann aber doch wieder etwas zu langatmig weshalb man dann doch irgendwann wieder etwas anderes einlegt.




Tracklist:


01. Enter The Eye Of The Cyclone
02. Washing Hands In Innocence
03. A Stream That Won’t Run Dry
04. The Element Beholder
05. Breathe
06. Ocean Of Inspiration


Bandkontakt:


kinberger1@utanet.at
http://www.osdou.com/

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Tom

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