Minsk Security - Rebornation (2008)

Minsk SecurityStil: Thrash mit Nu Metal Einflüssen

Label: Quam Libet Records

Punkte: 8/13

Spielzeit: 56:44

Junge, manchmal musst du auch über deinen musikalischen Tellerrand schaun können, hat Mutti immer gesagt, eigentlich nicht, aber hätte sie sagen können, im Falle von "Rebornation" musste ich mich schon verdammt weit raus lehnen um überhaupt Land sehen zu können.

Was Minsk Security hier veranstalten ist für mich zumindest nämlich so ziemlich das musikalische Gegenstück von Heisser Schokolade mit Salz statt Zucker, faszinierend, aber nicht unbedingt lecker. Stellenweise, muss ich sagen, finde ich die Scheibe richtig geil, sie präsentiert sich quasi von ihrer thrashenden Schokoladenseite, dann wiederum kommt Freund Salz mit ekelhaften Nu Metal-Elementen um die Ecke um mir den Genuss an der Sache zu verderben, wobei die Band auch durchaus angibt, "schwere Nu Metal Elemente, sowie Rock-Passagen" verwurstet zu haben und das gefällt mir hier nicht wirklich, wobei ich zugeben muss, dass sich das Ganze schon in den Gesamtkontext der Stücke einfügt und vermutlich für die Leute, die so etwas mögen einiges an Charme ausmacht bzw. der Band einen eigenen Charakter verleiht.

Nachdem ich mich über für mich störende Einflüsse ausgelassen habe wollen wir mal zur technischen Seite der ganzen Sache kommen, denn die ist, so muss ich sagen tadellos. Die Aufnahmen haben eine ordentliche Musik und keines der Instrumente überlagert den Rest der Band, der Gesamtmix ist ordentlich gemacht worden und kann nicht bemängelt werden. Auch die Songs an sich sind ordentlich umgesetzt und beweisen, dass hier keine schlechten Musiker am Werk sind, das Ganze hat für Freunde dieser Art von musikalischen Einflüssen sicherlich einiges an Reiz, so ist es zum Beispiel nicht zu dementieren, dass der Refrain des Openers Born to Lead einen ganz fiesen Ohrwurm abgibt, den man so schnell nicht wider loswird.

Alles in allem bin ich was "Rebornation" im Speziellen und Minsk Security im Allgemeinen angeht echt gespaltener Meinung, ich denke, dass das Album für mich persönlich um einiges mehr hergeben würde, hätte man die Nu Metal Einflüsse weggelassen und die Thrash Parts vertieft, aber es sollte so wohl nicht sein, für Freunde von Nu Metal oder auch experimentierfreudige Musikkonsumenten ist "Rebornation" jedoch sicherlich wärmstens zu empfehlen, wer, so wie ich, eher auf traditionellen Thrash steht, sollte von der Scheibe vielleicht eher die Finger lassen.




Tracklist:


01. Exordium
02. Born to Lead
03. Despair
04. Naissance de la Haine
05. For a lonely Generation
06. Fear of the black Hole
07. Schilophate 09. No cure
10. 1349 Dead End
11. Funeral Marches
12. Safe in Minsk
13. Revenge
14. Rebornation


Bandkontakt:


http://www.minsk-security.com

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