Black Metal und Death Metal Magazin

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Belenos - Yen Sonn Gardis (2010)

BelenosStil: Black/Pagan Metal

Label: Northern Silence Productions

Punkte: 11/13

Spielzeit: 45:30

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Muss man zu Belenos noch was sagen?
Nun gut, für die wenigen Unwissenden...
Belenos sind Frankreichs Black/Pagan Metal Band par excellence. Versierter Musiker und Visionär, dafür steht nicht Klaus Hipp, sondern Loic Cellier mit seinem Namen. Nach kurzweiligem Bandmitgliederzuwachs ist Belenos nun seit 4 Jahren wieder ein Ein-Mann-Projekt.
Mit diesem Opus geht Belenos in die fünfte Runde und dabei wird erstmals auf bretonisch, einer alten keltischen Sprache, anstatt französisch gesungen.
Neben einem Cover, dass mir in der regulären Edition besser gefällt als in der limitierten, gibt es wie gewohnt ausgezeichnete Soundverhältnisse. Klar, differenziert, wuchtig mit leichter Präferenz der Höhen und passend rauem Flair. Man spürt die Konsistenz in der Verantwortlichkeit, da Herr Cellier mal wieder alles in Eigenregie im eigenen Studio erledigte.
Das Werk umfasst 9 Stücke und ca. 46 Minuten Spielzeit. Musikalisch setzt man dort an, wo man nie wirklich aufgehört hat. Technischer, melodisch dunkler BM mit verfeinernden Paganelementen, welche hier, bestimmter als in der Vergangenheit, von unverzerrten Gitarren und einer Geige getragen werden.

Zwei Takte des Intros und das Belenosgrinsen ist in mein Gesicht gemeisselt. Kaum verstummt die treibende Doublebass, folgt kurzes Zupfen, woraufhin "Hollved Hirisus" voranstampft. Chöre durchdringen Mark und Bein, während die Screams und regelmässigen Tempowechsel ihr Übriges zur Abwechslung beitragen. Also ein klassischer Belenos Midtempo-Song. "Skorn Har Tan" fiedelt sich gemütlich ein, doch wird im weiteren Verlauf zu einer der schnellsten und härtesten Nummern des Albums. Eine tolle Mischung aus schleppend bis genügsam treibenden Parts ist der Ton gewordene Pagantraum "Gorsedd", der einen kurzen, allgemein viel zu selten eingesetzten, a capella Mittelpart und die Geige mit sich führt. "En Argoll" beendet dieses harmonische Werk in bewährter Midtempomanier und sich perfekt ergänzenden zwei- bis dreistimmigen Gitarren.

Fazit: Auch im Jahr 2010 zählen Belenos zu den Genregrössen und liefern mit "Yen Sonn Gardis" erneut ein Album ab, welches so von keiner anderen Band hätte eingespielt werden können. Doch so viel Positives zu nennen und so rosa gefärbt mein Blick vor Euphorie auch ist, "Yen Sonn Gardis" ist nicht das erhoffte "Überwerk", das endlich an die ersten zwei Alben anschliesst, sondern reiht sich bei den letzten Zweien ein, wobei erst die Zeit zeigen wird, welche Position es dort genau einnimmt. Sollte man Belenos tatsächlich noch nicht kennen, ist dies ein wunderbarer Grund es zu ändern. Liebte man sie bis dato, wird sich daran nichts ändern. Also, anhören und dann kaufen oder einfach kaufen. Kann man nichts falsch machen.

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Tracklist:


01. Aspedenn
02. Hollved Hirisus
03. Ene Kelt
04. Skorn Ha Tan
05. Baleerien An Are
06. Gorsedd
07. Mestr Ar C'hoad
08. Taol-Digoll
09. En Argoll


Bandkontakt:


belenos-bzh@neuf.fr
www.belenos.biz

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