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eine frage

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Diskrepanz
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Beitrag von Diskrepanz » 06.01.2009, 18:26

Kein Tier würde jemals seine Lebensgrundlage zerstören, nur der Mensch tut es.

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 06.01.2009, 18:36

(röchelt, ächzt) Welch unglaublich neue und tiefgründige Erkenntnis von Ihnen... DAS haben wir SO hier noch von keinem 15-Jährigen gelesen...

Abgesehen davon stimmt das nicht. Man siehe Insektenplagen, Raubtiere, die alles leerfressen und dann selbst krepieren... Sogar die Dinosaurier haben wahrscheinlich ihre eigenen Grundlagen selbst weggefressen...

Die Tiere sind lediglich zu beschränkt, die Grundlagen so effektiv zu zerstören, wie es der Mensch tut, das ist alles... leider.

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Eliphas Lévi
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Beitrag von Eliphas Lévi » 06.01.2009, 19:56

Erkennen Sie etwa zwischen der Tiefgründigkeit und dem Alter... eine Diskrepanz?

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marinetti
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Beitrag von marinetti » 06.01.2009, 20:04

Was war nochmals die Frage jetzt?

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Ghul
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Beitrag von Ghul » 06.01.2009, 21:42

Ricardo Clement hat geschrieben: Abgesehen davon stimmt das nicht. Man siehe Insektenplagen, Raubtiere, die alles leerfressen und dann selbst krepieren....
Quelle? :o

Havørnen
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Beitrag von Havørnen » 06.01.2009, 22:26

Lebwesen zerstören sich und ihre Grundlage nur in den seltensten Ausnahmefälle. Dazu gehören weder der Mensch noch die Insekten oder Dinosaurier. In einem regulierten und veränderlichen System mit begrenzter Kapazität an z.B. Raum und Nahrung findet im Allgemeinen ein Sättigungsprozess statt und die Populationsgrösse pendelt um einen sich verändernden Gleichgewichtswert. Auch wenn sich Heuschrecken während einer Plage verhältnismässig schnell fortpflanzen und alle Nahrungsmittel so schnell verschlingen, dass die meisten verenden, überlebt ein Teil der Heuschrecken, der sich wieder vermehren und wieder eine Plage auslösen kann. Dann ist die Amplitude dieser 'Schwingung' einfach gross. Und der Mensch tut im Prinzip nichts anderes (ist aber im Moment noch in der Populationswachstumsphase, wahrscheinlich aber nicht mehr allzu lange), er ist nur in der Lage, etwas weitreichendere Veränderungen hervorzurufen, was aber gesamthaft nicht überzubewerten ist.

Nur nebenbei: Der Mensch ist sowieso nicht so speziell, wie immer erzählt wird. Es gibt Tiere die Suizid begehen können, es gibt schwule Affen, Prostitution und Gruppensex unter Affen, teilweise hochentwickelte Verständigungsformen, Todeskult, totalistische Hierarchien, psychische Störungen sowieo Mobbing bei Tieren. Alles Dinge, die man sonst als 'speziell menschlich' einstuft.

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Beitrag von Necrocunt » 06.01.2009, 22:36

Es gibt Affen die Satanismus praktizieren!!!

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 06.01.2009, 22:55

Sogar massenweise...

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Totgeburt
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Beitrag von Totgeburt » 07.01.2009, 07:49

Warum wurde dieser Faden aufgefrischt?

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Ghul
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Beitrag von Ghul » 07.01.2009, 09:35

Havørnen hat geschrieben:Lebwesen zerstören sich und ihre Grundlage nur in den seltensten Ausnahmefälle. Dazu gehören weder der Mensch noch die Insekten oder Dinosaurier. In einem regulierten und veränderlichen System mit begrenzter Kapazität an z.B. Raum und Nahrung findet im Allgemeinen ein Sättigungsprozess statt und die Populationsgrösse pendelt um einen sich verändernden Gleichgewichtswert. Auch wenn sich Heuschrecken während einer Plage verhältnismässig schnell fortpflanzen und alle Nahrungsmittel so schnell verschlingen, dass die meisten verenden, überlebt ein Teil der Heuschrecken, der sich wieder vermehren und wieder eine Plage auslösen kann. Dann ist die Amplitude dieser 'Schwingung' einfach gross. Und der Mensch tut im Prinzip nichts anderes (ist aber im Moment noch in der Populationswachstumsphase, wahrscheinlich aber nicht mehr allzu lange), er ist nur in der Lage, etwas weitreichendere Veränderungen hervorzurufen, was aber gesamthaft nicht überzubewerten ist.

Nur nebenbei: Der Mensch ist sowieso nicht so speziell, wie immer erzählt wird. Es gibt Tiere die Suizid begehen können, es gibt schwule Affen, Prostitution und Gruppensex unter Affen, teilweise hochentwickelte Verständigungsformen, Todeskult, totalistische Hierarchien, psychische Störungen sowieo Mobbing bei Tieren. Alles Dinge, die man sonst als 'speziell menschlich' einstuft.

Danke. Meine Ökologiegrundlagen sind eher dürftig. War da nicht was mit r- und K-Strategen? Manchmal hat es durchaus Vorteile sich wie ein blöder zu vermehren. Das mit den Homosexuellen Tieren ist aber bekannt. Da gibt es ein interessantes Werk, der Name fällt mir gerade nicht ein. Es gibt auch Delphine die "Vergewaltigungen" betreiben...

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Beitrag von Herr Wolf » 07.01.2009, 09:47

Die Dinos fielen ganz klar einem der grössten Meteoriteneinschläge zum Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren zum Opfer. Der Chicxulub-Krater ist ein etwa 180 km großer Einschlagkrater im Untergrund der nördlichen Yucatan-Halbinsel in Mexiko. Nur die Einschlagkrater der grössten und damit folgenschwersten Einschläge der letzten Jahrmillionen sind heute noch im Landschaftsbild sichtbar. Dieser Asteroid hatte einen Durchmesser von ca. 20 km und besiegelte das Aussterben der Dinosaurier.

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Beitrag von Oberst Klink » 07.01.2009, 09:57

Das ist im Moment die gängiste Theorie. Sie wird durch Gravimetrieanomalien im Golf von Mexiko, Iridiumanomalien in den Sedimentschichten an der Kreide/Tertiär (genauer Maastrichtian/Danian) Grenze sowie anhand des Vorkommens von Tektiten (Gestein wird durch die enorme Energie des Impakts verdampft, steigt auf, kondensiert in der Atmosphäre und regnet wieder herunter, sehr rund) gestützt. Natürlich gibt es auch noch andere Theorien, aber die Impakttheorie wird eigentlich von den meisten Wissenschafter als die möglichste angesehen. Zu 100% kann man es aber nie sagen.

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Beitrag von Eliphas Lévi » 07.01.2009, 13:34

marinetti hat geschrieben:Was war nochmals die Frage jetzt?

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Beitrag von Totgeburt » 07.01.2009, 13:57

...
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Beitrag von Totgeburt » 07.01.2009, 13:57

Totgeburt hat geschrieben:Warum wurde dieser Faden aufgefrischt?

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Beitrag von Oktofalz » 07.01.2009, 13:57

Alles gelogener und erstunkener Müll. Dieses Video schafft Klarheit:



http://www.youtube.com/watch?v=eVr1n1ha-LA

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Beitrag von Ragnar » 07.01.2009, 19:25

hab nicht den ganzen zwirn verfolgt. nur soviel: schon lustig, wieviele etwas verehren und verherrlichen, was nur 10 jahre währte und somit höchst unerfolgreich und verwerflich erscheint. getrieben von hoch- und übermut war der schnelle fall des 3. reiches die logische konsequenz.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 07.01.2009, 19:47

Danke, für diese neue und grossartige Erkenntnis...

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Beitrag von Borris » 07.01.2009, 20:29

Ich bin mir sicher, dass sich viele dessen nicht bewusst sind.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 07.01.2009, 20:34

Das könnte sogar stimmen...

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