Weinen - Seite 5 - Schwermetall

Weinen

Emotionen, Geistesblitze und Gedichte, die ihr nicht für euch behalten wollt!

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Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 29.12.2005, 23:40

Ich hab das letzte mal geweint vor genau 3 1/2 Jahren als meine Mutter beschlossen hat, aus Regensburg nach HH zu ziehen.
Mittlerweile kann ich es nicht mehr, es geht einfach nicht.

Klar, meine Augen tränen bei Schmerzen aber sonst nicht.

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Ragnar
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Beitrag von Ragnar » 30.12.2005, 14:06

man muss sich nur selber eingestehen wollen, weinen ist viel besser als trauer in sich zu behalten. ich weine jährlich sicher zweimal.

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Popel
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Beitrag von Popel » 31.12.2005, 00:30

Ich kann mich genau an zwei Weinattacken erinnern:

Als mit meiner Alten schluss war (mit der ich etwa 2 jahre zusammen war) und als mir irgendein Arsch auf ner Sylvester-Party meine Nase in Trümmer geschlagen hat....

Jesus Delirium
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Beitrag von Jesus Delirium » 04.01.2006, 01:25

Weinen ist ein Zeichen von Schwäche. Nicht dass das etwas schlechtes sein soll, aber es zeigt, dass man einer Sache nicht gewachsen ist.

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Ragnar
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Beitrag von Ragnar » 06.01.2006, 16:12

Jesus Delirium hat geschrieben:Weinen ist ein Zeichen von Schwäche. Nicht dass das etwas schlechtes sein soll, aber es zeigt, dass man einer Sache nicht gewachsen ist.
so ein blödsinn. es gibt auch trauer, oder innere unzufriedenheit (nüchtern gesagt hormonelle schwankungen), die dazu führen können.

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nadir
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Beitrag von nadir » 06.01.2006, 16:37

Täglich mind. 1.5 Liter, besser 2-3 Liter.

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Christian Hate
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Beitrag von Christian Hate » 06.01.2006, 17:09

Das letzte mal vor 6 Wochen, als sich meine Freundin für immer von mir verabschiedet hat.
Ich denke nicht, dass Weinen ein Zeichen von Schwäche ist. Wie auch schon erwähnt wurde, finde ich es gut seine Emotionen/Trauer in dieser Weise zu zeigen, als es in sich hineinzufressen und irgendwann daran zugrunde zu gehen.
Wenn eine Person stirbt, die einem nahe gestanden hat ist Weinen völlig normal. Das hat dann auch nichts damit zu tun, dass man der Sache nicht gewachsen ist

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Beitrag von Popel » 07.01.2006, 00:49

Das letzte mal vor 6 Wochen, als sich meine Freundin für immer von mir verabschiedet hat.
Ich denke nicht, dass Weinen ein Zeichen von Schwäche ist. Wie auch schon erwähnt wurde, finde ich es gut seine Emotionen/Trauer in dieser Weise zu zeigen
Das kenne ich! Nur empfand ich in der Situation, als ich mich meine Freundin verlassen hat, keine Trauer, sondern eher Hass... Und der äußert sich weniger in Weinen als in Zerstörungswut! Das mit dem Versterben von Angehörigen hat sich bei mir ähnlich geäußert... Jeder empfindet anders und jeder äußert seine Empfindungen auf seine Art, deshalb kann man ein solches Thema nicht verallgemeinern...

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Beitrag von king_of_spades » 07.01.2006, 02:04

bei mir verwandelt sich trauer oder entäuschung meistens in hass. geht es jemandem ähnlich?

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Beitrag von Grave Digger » 07.01.2006, 11:18

king_of_spades hat geschrieben:bei mir verwandelt sich trauer oder entäuschung meistens in hass. geht es jemandem ähnlich?
Vor ein Paar Jahren hatte ich das gleiche wie du es beschrieben hast, am Anfang hat es mir schon gut getan nicht zu weinen und es in Wut und Aggresion umzuwandeln. Aber mit der Zeit wurde es ein Problem für mich und meine Psyche und andere Menschen haben auch sehr darunter gelitten, deshalb musste ich mich selbst soweit bringen wieder zu weinen, und seit ich es auch wieder kann geht es mir viel besser.
Und weinen ist keine Schwäche manchmal ist es Stärker wenn man weint.

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Beitrag von klage » 07.01.2006, 13:51

king_of_spades hat geschrieben:bei mir verwandelt sich trauer oder entäuschung meistens in hass. geht es jemandem ähnlich?
du sprichst mir aus der Seele. Ja Hass ist schlussentlich bei mir immer das Endprodukt. Hass auf mich.

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Beitrag von Ragnar » 07.01.2006, 15:58

hass sollte man schon definieren. ich hasse nicht einfach so, sondern hasse bestimmte sachen. also wenn ich traure, hasse ich nciht einfach. wenn ich um etwas traure, das ich verlor, dann hasse ich den grund des verlustes.

also wie ist es denn bei dir king?

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Beitrag von Christian Hate » 07.01.2006, 17:40

Ich würde es nicht unbedingt als Hass bezeichnen. Wut trifft es eher. Ich habe ungefähr 2 Tage über meine Ex getrauert. Danach hat es sich gewandelt, als ich erfahren habe, dass ich von ihr betrogen wurde. Im endeffekt finde ich es sogar gut, dass die Beziehung so auseinander gegangen ist. Wie ich schon erwähnte, komme ich mit wut besser zurecht, als mit trauer.
"Kraft durch Krieg - Fall durch Trauer" - Totenmond
Das Zitat triffts absolut

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Beitrag von Gezeitenfürst » 07.01.2006, 17:42

Ja oder: "Dein Penis ist zu klein, daher hat sie Dich verlassen."

:(, tut mir Leid! :( :(

-kb

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Beitrag von Christian Hate » 07.01.2006, 17:52

was tut dir leid? dass mit dem kleinen Penis(wogegen ich stark protestieren möchte), oder dass sie mich verlassen hat?

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Beitrag von Skullcrusher » 07.01.2006, 19:12

ich flenne hin und wieder wie ein gottverdammter wasserfall.
etwas verwerfliches kann ich daran nicht erkennen, denn

1. passiert es nicht zu häufig
2. fühlt man sich danach sehr viel besser
3. ist es völlig natürlich und "gesund"
4. ist es KEIN zeichen von schwäche (es ist eher schwach, wenn man seine tränen krampfhaft zurückhält um "das gesicht nicht zu verlieren").

gerade wenn man trauert (z.b. um einen verstorbenen menschen), hat das sicher nichts mit schwäche zu tun.

zum hass: ich kenne das genau dann, wenn ich nicht heule, obwohl mir danach zumute wäre. dann macht sich frust und allenfalls auch wut / hass breit, was ich im übrigen der trauer nicht wirklich vorziehe...

natürlich sollte das alles in gesundem masse vorkommen. wenn man jeden tag heult, gilt es schon die probleme anzupacken.

nekrop
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Beitrag von nekrop » 07.01.2006, 19:17

ein kumpel von mir macht sich das heulen zu nutze, das weibliche geschlecht anzugraben...mit erfolg sogar

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Popel
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Beitrag von Popel » 07.01.2006, 21:14

Hure?! Eigentlich entspricht das nicht dem instinktiven Verhalten weiblicher Mitmenschen... Früher war ein stark ausgeprägter Beschützerinstinkt und wenn nötig auch ein ausgeprägtes Aggressionspotenzial "antörnend"(Das schreibt man wirklich so) wichtig...

Einschlägige Literatur ist der Beweis!

nachtengel
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Beitrag von nachtengel » 07.01.2006, 23:01

Ich heule oft und viel.Egal ob ein trauriger Film,ein Menschen wiedersehe,ich sonst traurig bin.... :(
Aber dafür kann ich auch schnell lachen :lol:
Ach ja und ich kann weinen und lachen :roll:

aber was solls,so bin ich eben.....

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Beitrag von Popel » 07.01.2006, 23:38

Möglich... Aber du solltest bedenken, dass Männer und Frauen unterschiedlicher Natur sind und dass Männer und Frauen unterschiedlich denken und auch unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen... Frauen weinen... OK... Männer werden überheblich sentimental... nicht OK... Weinen zeugt bei Männern nicht gerade von einem starken Willen oder einer selbstbewussten Persönlichkeit! Das mit den Instinkten lass ich hier mal weg...

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