black metal - der endgültige rohrkrepierer - Schwermetall

black metal - der endgültige rohrkrepierer

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Alois Krählich
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black metal - der endgültige rohrkrepierer

Beitrag von Alois Krählich » 27.06.2012, 12:41

wann? und wodurch für euch? was habt ihr dann gemacht/gehört?

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Der Theurg
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Beitrag von Der Theurg » 27.06.2012, 13:09

Im Jahre 1996 glaubte ich noch, es sei im Metal-Underground (auch bezüglich Death Metal, nicht nur Black Metal, sowie im experimentellen Bereich wie Ambient und Folk, welche damals auf lausige, undergroundige, aber herzerfrischende Art mit Metal vermischt wurden unter dem "allmächtigen" Einfluss von DEAD CAN DANCE) alles ähnlich wie im Vorjahr, dem grossen Jahr des frischen Windes und der allgemeinen Aufbruchsstimmung 1995.

Doch im Rückblick war dem bereits schon 1996 nicht mehr so. Noch ein Jahr später, also 1997, schenkte ich den Neuerscheinungen im Metal-Bereich noch weniger Interesse als je zuvor und konzentrierte mich auf die neuen Veröffentlichungen meiner "geliebten" altbekannten Bands.

1998 musste ich dann konsterniert feststellen, dass die einstigen Aufbruchsverheissungen, welche drei Jahre zuvor überall in der Luft lagen, endgültig verpufft waren. Angewidert verschloss ich mich vor sämtlichen Metal-Veröffentlichungen. Ich bekam ab 1998 nur noch diejenigen Dinge in der Metal-Szene mit, die mir von Freunden direkt unter die Nase gehalten und aufgeschwatzt wurden.


Ich fand seinerzeit jedoch sogleich eine alternative Ersatz-Musikszene, auf deren Zug ich mit Begeisterung springen konnte, wobei ich mich dann häufiger mit Anzug und Krawatte kleidete:

http://www.schwermetall.ch/forum/ftopic12210.php

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 27.06.2012, 13:46

Ich versuchte, verzweifelt am "saukuhlen" image, das mir der BM vermeintlicherweise verlieh, festzuhalten. Dies tat ich, in dem ich mittels Fanzines immer tiefer in den Underground abtauchte und so schliesslich die Anfänge des sog. NSBM miterlebte. So konnte ich mich noch bis ans Ende der 90er irgendwie an den BM klammern und an den Gedanken des totalen Underground, zumal ja NSBM in seiner Anfangsphase teilweise WIRKLICH nur zu DEM Zweck NS war, überall geächtet zu sein... später dann allerdings vollzog sich da der Zusammenschluss mit der aöllg. rechten Szene, womit auch dieser Part dann auf seine Art kommerziell war.

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Alois Krählich
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Beitrag von Alois Krählich » 27.06.2012, 14:26

bei mir war es glaube ich auch so ab 97. bm lief sich mit dem "höher-schneller-weiter-ding" irgendwie tot, es gab keine steigerungen mehr. die letzte gute platte, die mich irgendwann nochmal aufhorchen liess war anthems to the welkin at dusk von emperor (98?). da bin ich glaube ich das letzte mal vor freude über bm umgefallen. dazu kam daß vermehrt vollidioten und kleine kiddies und mädchen im bm outfit unterwegs waren und absolute vollhonkigen wacken-metaller anfingen meine alten helden zu hören. mit denen wollte ich nun wirklich nix zu tun haben.

noch enttäuscht vom death-doom-suizid (siehe gothic metal-thread) habe ich dann mit metal komplett gebrochen. auf den neuen untergrund hatte ich auch keine lust mehr. band shirts wanderten in den müll. metal cds in den keller. ich beschäftigte mich fortan mit den neuen retro sachen (stoner rock) und deren einflüsse, hörte fast nur noch 70er platten wie hendrix, sabbath, deep purple, grand funk etc. und trug fortan batik shirts. mit metallern wollte ich nie wieder was zu tun haben.

ende der 90er geriet ich ebenfalls in die goa-szene (inzwischen auch dem kommerz verfallen) und fand dort alles was ich beim bm ursprünglich gesucht habe. auch musikalisch. ich habe glaube ich erst 2006 überhaupt wieder ein metal album gehört. inzwischen kann ich mich wieder über neue gute bm und dm platten aus dem untergrund freuen. wobei ich immer noch wert auf musikalische fähigkeit und eine relativ vernünftige produktion lege. der groll ist nach nun über 10 jahren doch etwas gemildert.

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Beitrag von Bernard Gui » 27.06.2012, 14:28

(lädt Alois zu sich und Torque in die Drogenküche ein)

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Alois Krählich
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Beitrag von Alois Krählich » 27.06.2012, 14:30

(kommt schon vollbreit an und schläft erstmal ein)

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Imperial Warcry
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Beitrag von Imperial Warcry » 27.06.2012, 15:02

Der Niedergang begann 1996/'97.

Cradle und Dimmu bei grossen Labels, Immortal auf VIVA und Mayhem am Wacken waren bezeichnend für den Downfall. Dazu tonnenweise Schund auf Last Epitaph und Pseudo-Kult um Wannabe-Bands wie Judas Iscariot oder Nargaroth (die man zu Beginn aufgrund fehlender Alternativen auch gut fand). Ende 90er war die Verseuchung mit Keyboards und sterilem Geblaste zudem so dermassen fortgeschritten, dass man einfach nur noch kotzen musste. Man muss aber betonen, dass Metal GENERELL beschissen war zu dieser Zeit, nicht nur der BM.

Ich begann in der 2. Hälfte der 90er vermehrt HC-Punk/Crust zu hören und kam durch das Black Thrash Revival dann wieder zurück zum Metal. In dieser Zeit lernte ich auch endlich die geeigneten Mitstreiter kennen und die eigene Party begann, der Rest ist (Cervelat-)Geschichte.

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Beitrag von Schlaf » 27.06.2012, 15:37

Alois Krählich hat geschrieben:und absolute vollhonkigen wacken-metaller anfingen meine alten helden zu hören. mit denen wollte ich nun wirklich nix zu tun haben.
Auch wenn wir alterstechnisch wahrscheinlich ein wenig auseinander liegen, hab ich bei deinen Ausführungen doch einiges wiedererkannt, was mich in den letzten 2-3 Jahren beschäftigt. Natürlich hab ich das Aufkeimen "der Szene" altersbedingt nicht mitbekommen, aber ihre Dynamik des allmählichen Verfalls hat sie scheinbar noch nicht verloren, denn genau wie du damals des Metal überdrüssig wurdest, gehen mir der Großteil der modernen Metaller auf den Sack. Und das unabhängig vom Genre, es scheint einfach so zu sein, dass der schwermetallene Lebensentwurf bei vielen oftmals auch Idiotie fördert.

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Beitrag von Alois Krählich » 27.06.2012, 15:47

viele themen sind halt für die meisten leute einfach zu komplex. der normale pöbel will unterhalten werden und saufen. und ein bischen rumgröhlen. und vielleicht noch irgendner tussi an die titten fassen. die einen gehen zum fussball, die andern fahren nach wacken. das ist ja ansich auch nichts schlimmes, ist nur schade wenn das das einzige ist. was dann doch halt oftmals bei diesen leuten so ist.

deswegen sind. m.E. z.b. tiefgehend spirituelle themen und alternative lebenswege im metal vergebliche lebensmüh. wieviel black metaller beschäftigen sich mehr mit der materie als besoffen heil satan zu schreien? und steigen tiefer ein als dimmu borgir? 5%? traurig aber wahr.

das problem hat übrigens nicht nur metal, auch andere musikszenen. alles wird oberflächlicher.

ich spreche übrigens auch schon lange keine metaller mehr auf ihre tshirts an und ich würde vor den meisten wahrscheinlich sogar leugnen metal zu hören. ich habe auch null interesse sie kennzulernen oder über ihre behinderten pagan bands wie eluveitie oder ihre deathcore scheisse zu reden.

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Beitrag von Hagel » 27.06.2012, 18:27

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Beitrag von Svart » 28.06.2012, 06:20

Ich glaube bei mir hat das große Interesse auch so gegen 1998/99 nachgelassen und ich habe vermehrt Electro/Industrial/EBM Zeug gehört. Death Metal fand garnicht mehr statt und Black Metal nur noch sporadisch. Obwohl ich manche Bands nie wirklich aus den Augen verloren habe. Aber der Metal steckte zusehens in einer Sackgasse. Alles wurde immer schneller, brutaler und technischer. Die Musik und das Feeling ging dabei völlig verloren. Also musste ein anderes Betätigungsfeld her. Ich habe sogar mit meinem Kumpel eine Electro Band gegründet, welche mir heute schon fast peinlich ist. Haha. Aber da ich keine Instrumente spielen kann und die Computer erschwinglich waren, drängte sich das förmlich auf. Egal, irgendwann habe ich festgestellt, dass der Electro, genauso wie der Metal, von Posern, Selbstdarstellern und vor allem Stillstand geprägt war. Jede Band klang wie die Andere. Hatte eine Band Erfolg, gabs morgen schon 10 Kopien. Irgendwann Mitte 2000 fing ich wieder an, mich für Metal zu interessieren und bin bis heute, mehr oder weniger dabei geblieben.

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Beitrag von Shadowthrone » 28.06.2012, 07:06

Hmm, diese Abkehr vom Metal gab es bei mir nie. Es sind eigentlich immer zwischenrein gute Alben gekommen. Zwar habe ich auch meinen Musikalischen Horizont so um 2000 in Richtung Elektro-Gothic/EBM erweitert, zu 95% waren meine Neuanschaffungen immer Metal.

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Beitrag von Schlaf » 28.06.2012, 08:48

Alois Krählich hat geschrieben:ich spreche übrigens auch schon lange keine metaller mehr auf ihre tshirts an und ich würde vor den meisten wahrscheinlich sogar leugnen metal zu hören. ich habe auch null interesse sie kennzulernen oder über ihre behinderten pagan bands wie eluveitie oder ihre deathcore scheisse zu reden.
Same here. Bzw. ist es mir oftmals peinlich, von Leuten, die ich irgendwo grad neu kennengelernt habe zu hören "und du hörst wahrscheinlich Metal, wa?". Dabei ist mein Problem, dass ich wirklich schon ein ziemlich negatives Bild von "dem Metaller" an und für sich habe, ähnlich Herrn Krählich.

Natürlich ist Metal nur Musik, das Problem ist ja eher eines der Sinnsuche, dass zunächst im Metal ausgelebt wird um dann enttäuscht zu werden. Sinnsuche findet auch überall anders statt, aber das immer noch weitgehend vorherrschende Selbstbild des Standardmetallers ist ja schließlich, dass er was besseres sei und seine Musik viel tiefgängiger ist der pöse pöse Hip Hop. Das mag auch als erster Eindruck für Neulinge sehr verführerisch und einladend klingen, auf den zweiten Blick hält der Großteil der Metal-Szene dieser Prüfung aber nicht stand.

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Bombenhagel
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Beitrag von Bombenhagel » 28.06.2012, 12:34

@ Schlaf: Wort!

Ich möcht hier allgemein nicht nochmal wiederholen, was sowieso schon gesagt wurde. Alles Angesprochene kenn ich von mir so oder so ähnlich. Vor allem, wenn ich auf einem Festival bin: Da fällt es mir wirklich schwer zu glauben, dass ich mit 98% dort irgendwas Persönliches gemeinsam haben könnte. Von daher kann ich auch keine Musik mehr hören, in der irgendein beschissener Metal-Bruder-Spirit beschworen wird.

Ich bin auch ganz froh, dass bei mir seit zwei Jahren verstärkt auch dies' alte Zeug (Sabbath, Motörhead...) in den Fokus rückte und auch Retrobands (Devils Blood, Ghost, Devil, Stoner...). Dazu kamen dann auch Bands aus dem Elektro/Ambientbereich, bei dem ich mich nicht so wahnsinnig gut auskenne und wohl hauptsächlich auf Ulvers "Perdition City" zurückzuführen ist. Ausschließlich Black, Thrash, etc. zu hören, würde mich vom heutigen Standpunkt aus unglaublich anöden. Aber verdrossen der ganzen Musikrichtung gegenüber war ich nie, seit dem ich vor.... 10 - 11 Jahren langsam, aber sicher angefangen habe.

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Alois Krählich
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Beitrag von Alois Krählich » 28.06.2012, 12:50

Bombenhagel hat geschrieben:Devils Blood, Ghost, Devil, Stoner...
kennst du diese platte:
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*muss einfach alle mit dieser platte missionieren*

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Beitrag von Bombenhagel » 28.06.2012, 12:52

Nein, ist mir nicht bekannt. Kann man die noch kaufen oder muss man dafür schon 'ne Hypothek aufnehmen, um sie bezahlen zu können?

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Eldain
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Beitrag von Eldain » 28.06.2012, 13:54

Seitdem ich 1992 auf den BM gekommen bin, habe ich mich nie mehr davon abgewandt. Das heisst nicht, dass ich nicht vieles andere höre. (Fast) jede Musikrichtung scheint irgendein ansprechendes oder zumindest interessantes Stück zu bieten. BM gibt mir nach wie vor am meisten. Auch wenn sich heutige BM-Bands manchmal in ihrer Trueness zu verlieren scheinen, dabei häufig lächerliche oder zumindest belustigende Texte verfassen und engstirnig, beschränkt und sich selbst überschätzend wirken, so gibt es immer wieder solche, die es schaffen, entweder musikalisch oder eben doch textlich, seltener in Kombination, mir zu gefallen. Um gewisse Stimmungen zu vermitteln, um durch die Musik vergangene Zeiten wieder in Erinnerung zu rufen oder einfach, weil es Spass macht, deshalb höre ich nach wie vor BM. Auch wenn ich in meiner näheren Bekanntschaft der einzige bin.
Das angesprochene Metal-Brüder-Gehabe ist mir sowieso fremd (heisst: ich will nicht und ich passe nicht in deren Schublade, sei es äusserlich oder wegen mangelnder Gemeinsamkeiten). Als Rohrkrepierer wird BM wohl von jemandem bezeichnet, der seine bestimmten Vorstellungen davon durch die Entwicklung – oder durch die Stagnation – betrogen sieht oder jemand, dessen Musikgeschmack sich davon entfremdet. Bei mir war das bisher aber noch nicht der Fall. Vielleicht sollte man einfach aufhören, den heutigen BM als solchen zu bezeichnen.

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Alois Krählich
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Beitrag von Alois Krählich » 28.06.2012, 14:19

Bombenhagel hat geschrieben:Nein, ist mir nicht bekannt. Kann man die noch kaufen oder muss man dafür schon 'ne Hypothek aufnehmen, um sie bezahlen zu können?
erste lp ausgabe war in nem halben tag ausverkauft, und ging dann für 400 euro das stück bei ebay weg. cd ist kein problem und vinyl rerelease ging vorgestern in den presale!

*wartet schon seit november auf das lp-rerelease*

diese platte hat echt den retro-doom-vogel abgeschossen.

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Bombenhagel
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Beitrag von Bombenhagel » 28.06.2012, 14:24

Was für ein wunderbarer Zufall, dass demnächst ein neuer Monat ist!

Edit: 26 Tacken? Das können die aber mal ganz getrost unter Ulk verbuchen... Also CDchen.

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Beitrag von Alois Krählich » 28.06.2012, 14:30

Eldain hat geschrieben:Vielleicht sollte man einfach aufhören, den heutigen BM als solchen zu bezeichnen.
dachte ich auch schon :)
Bombenhagel hat geschrieben:Edit: 26 Tacken? Das können die aber mal ganz getrost unter Ulk verbuchen... Also CDchen.
mir egal, ich muss diese lp haben! [232]

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