Grenzerfahrungen - Schwermetall

Grenzerfahrungen

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Morgenstern
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Grenzerfahrungen

Beitrag von Morgenstern » 25.05.2006, 12:03

Seid ihr schon einmal wirklich an eure Grenzen (psychisch und physisch) gestossen? Wie seid ihr damit umgegangen?

Ich hatte letzte Woche so ein Erlebnis, als ich innerhalb von 168 Stunden gerade mal 14 Stunden geschlafen habe. Doch was einem nicht tötet macht einem stark.

Hier der Bericht der letzen Woche, für diejenigen, die es interessiert:
Durchhalteübung Uem/FU OS 65/2 vom 17.05.2006 bis 24.05.2006

Schon in der Vorbereitungsphase lag eine gewisse Spannung in der Luft. Während dem Fahrräderkontrollieren und dem Verlad des technischen Materials offenbarten sich gewisse Fixpunkte, die auf uns zukommen würden: Wenn so viel technisches Material dabei sein musste, konnte man sich auf einen Fachteil gefasst machen. Dass in einer Durchhalteübung der Tag 24 Stunden hat und dann noch die Nacht folgt, war ohnehin klar.

Ab 1900 hatten wir befohlene Ruhe. So ganz ruhig war es dann doch nicht. Im Gegenteil. Um die Herren Aspiranten unter psychischen Druck zu setzen, dröhnte im Gang vor den Zimmern Volksmusik in einer Lautstärke, die sogar jedem Fan der „Steiner Chilbi“ die Ohren weggepustet hätte.

Nach einer ausgiebigen Packungskontrolle (es durften weder Kommunikationsmittel, noch Medikamente, noch Esswaren mit), erhielt jeder Trupp die Koordinaten eines gewissen Posten 1. Niemand wusste genau, wie weit der Marsch gehen würde und wie viele Posten es sein würden. Doch mit dieser 40-Kilogramm-Packung konnte es ja nicht besonders weit gehen. Nun, es ging weiter, als je ein Aspirant befürchtet hätte. Denn am Posten 1 wurde lediglich der Standort des Postens 2 und der Weg dort hin bekannt gegeben. So rangelten wir uns von Posten zu Posten von Bülach nach Baden, dann nach Künten, Lieli und Birmensdorf. Wenn die härtesten Männer von schmerzgezerrten Gesichtern geplagt sind und sogar einige lautlose Schmerzenstränen in den Augen glänzen, weiss man: Es war kein Pappenstiel. 50 Kilometer in der Vollpackung sind wahrlich kein Schleck. Wenn man bedenkt, dass nach 13 Stunden Marsch durch eine ganze Nacht hindurch noch praktisch die ganze Durchhalteübung vor den Aspiranten stand, kann man sich den psychischen Zustand derselben gut vorstellen. Demotivation in Reinkultur: Wie sollte man das nur durchstehen?

Nach einigen Schiessübungen am Nachmittag glaubten sich die 33 angehenden Offiziere auf eine Zugverschiebung freuen zu dürfen, wo sich sicher auch die eine oder andere Minute Schlaf erhaschen liesse. Denkste. Die Klasse wurde im eiskalten Güterwagen untergebracht und dass ja niemand zu etwas Schlaf kam, mussten wir mathematische Aufgaben und Intelligenztest ausfüllen. Ziel der Reise war Sargans, wo uns schon der nächste Marsch in Vollpackung erwartete. Es war bereits wieder Nacht geworden und wir hatten schon mehr als 40 Stunden nicht geschlafen. So war es auch nicht verwunderlich, dass ein Aspirant sich an einem Kreislaufkollaps erfreuen durfte. Trotzdem ging es ungehindert weiter, bis wir ohne Kletterausrüstung nicht mehr weiter kamen. Doch die Bergführer und die Ausrüstung standen schon bereit. So eine 400 Meter Steilwand hindert doch keinen angehenden Offizier am Weiterkommen!

Wiederum eine Nacht nicht geschlafen. Gehässigkeiten zeigten, dass einige bereits am Limit ihrer Kräfte angelangt waren. Doch beissen ist des Offiziers Stärke. So zerstörte auch ein einstündiger Marsch im C-Vollschutz mit Schutzmaske die Truppenmoral nicht. Im Gegenteil: Nach dem köstlichen Frühstück auf der Festung St. Luzisteig war die Moral auf einem Höhepunkt.

Der Fachdienstteil konnte am Freitag mit einer ziemlich übermüdeten Truppe gestartet werden. Da alles einwandfrei funktionierte und die Stationen rund um die Region des Walensees alle guten Funk- und Richtstrahlkontakt aufwiesen, gönnte uns der Kommandant eine Stunde Schlaf. Doch bald schon hiess es: Neuer Standort, neues Richtstrahlnetz erstellen! Gesagt, getan. Nach über 60 Stunden Wachzeit durften die meisten erneut in die Schlafsackhülle gehen. Einer hielt Wache und schrieb:

„Nach 60 Stunden ohne Schlaf ergab sich für einige eine erste Schlafgelegenheit. Der körperliche Zustand bleibt dennoch schwach. Es ist wahrlich erstaunlich, was ein Mensch aushält. Zwei Relais-Stationen, eine Einsatzzentrale und eine Brigade waren im Nu mit Funk und Richtstrahl vernetzt. Und nun schiebe ich um 3:30 Wache. Ich fühle mich den Umständen entsprechend angemessen und geniesse das Lichtermeer rund um den Walensee von Amden aus betrachtet. Nachdem ich die stärkesten Männer habe Weinen sehen und dem Sportlichsten nach einem Kreislaufkollaps aufhelfen musste, weiss ich: Alles spielt sich im Kopf ab.
Die schlimmsten Gegner sind momentan die Schmerzen, aber vor allem die endharte Müdigkeit. Ständig bedroht davon, einzuschlafen, quält sie dich ruhelos. Jedes Mal, wenn sich die Gelegenheit ergibt, beginnt sie dem Geist Streiche zu spielen: Du siehst eine alte Frau mit viel zu grossem Kopf am Bach, die Wasser schöpft. Das Problem: Das Bild ist nicht echt und die Angst, die diese Frau auslöst zwar real aber unbegründet. Alles Einbildung. Genau so wie der Regenschirm, der während des Marsches am Strassenrand zu liegen schien. All die Bilder haben nie real existiert ausserhalb meines übermüdeten Gehirns.
Wie gerne wäre ich jetzt bei meiner Freundin. Was macht sie wohl gerade? Auf der Wache hat man wenigstens Zeit. Innere Dienste wie Haare pflegen und Zähne putzen ist endlich möglich. Auch ein paar Zeilen lassen sich niederschreiben. Doch weshalb in Gottes Namen höre ich Marschklänge aus dem ewig surrenden Aggregat?“

Gegen Mittag war die Materialretablierung beendet und es ging weiter. Die Fahrt nach Romanshorn liess einiges erahnen. Von dort aus startet jeweils der 100 km Marsch. Doch wann sollte es losgehen? Noch nicht sofort, denn erst musste ein Biwak erstellt werden. Erstellt werden, um danach gleich wieder abgebaut zu werden. Denn nach einer kurzen Mahlzeit ging der 100 km Marsch dann doch schneller los, als jeder gedacht hätte. Das grosse Damoklesschwert viel schnell. Die Route ging der Thur entlang via Frauenfeld nach Flaach. Dann dem Rein entlang und schliesslich nach Embrach. Zeitlimite: 24 Stunden. Am Sonntag um 10:40 schrieb ein Aspirant in sein Gefechtsjournal:

„Zweidrittel des Todesmarsches sind vorüber. Alles schmerzt. Das Knie bewegt nicht mehr richtig. Schmerzenstränen lassen sich nicht mehr immer unterdrücken. Bieli ist völlig am Ende. Uehlinger lacht das erste Mal nicht mehr, wenn ein Vorgesetzter an einem Posten wartet. Für mich ist es kein Problem, das Tempo zu machen. Allerdings nervt das ewige Warten auf Bieli. Er hat es mit seinen kurzen Beinen am ärgsten. Das Ravioli-Essen wird ihm helfen, weiter zu beissen.“

Am Ziel dann folgender Eintrag:

„Super! Die 100 Kilometer sind geschafft. Jetzt bin ich in Embrach, wo meine Freundin wohnt. Ihr so nahe und doch kann ich sie nicht sehen. Ich vermisse sie.“

In der Zivilschutzanlage Embrach, konnte die Klasse dann das erste Mal richtig Schlafen. Richtig heisst in diesem Falle: 6 Stunden. Danach war eine Fahrrad-Verschiebung angesagt: Via Zürich das Sihltal hinauf und an den Zugersee. Der Zugersee bedeutete wohl eine Bootstour. So viel war klar. Doch wohin? Von Fischchratten aus durften wir bei mittlerem Wellengang (durch das vorbeirasende Begleitboot verursacht) bis nach Arth rudern. Dank der tollen Ruderleistung winkte Klassenlehrer Hauptmann Ineichen mit einem Zuckerbrot: eine Stunde war fürs Strandbad Arth reserviert.
Anschliessend Verschiebung nach Göschenen. Angesagt war ein Marsch nach Andermatt. Doch war ein gewisser Punkt nach einem Kilometer vorgegeben, an dem man passieren musste. Was uns dort erwartete?

Die Felswand öffnete sich und das Tor zu einer der riesigen Gotthardfestungen stand weit geöffnet vor dem Trupp. Wir durften also innerhalb des Berges nach Andermatt hoch wandern. 1499 Treppenstiege lagen vor uns. So mancher kam hier trotz der Spannenden Umgebung an den Anschlag.

Oben angekommen konnten wir uns in der Festung verpflegen, bis es hiess, dass wir ohne Schuhe und Packung in den Raum 1042 treten müssen. Was lässt sich denn ohne Schuhe anrichten? Richtig: Wir hatten Nahkampftraining. Die spannende Judo-Einführung und die Manngegenmann-Kämpfe halfen vielen, gestaute Aggressionen abzubauen. Dies galt auch für das anschliessende Gefecht mit Sim-Ausrüstung. Als Gefechtsfeld diente das 4-Stöckige unterirdische Spital in der Festung. Counter-Strike in Natura machte allen trotz endloser Müdigkeit mächtig Spass.

Gegen Ende der Durchhalteübungen hatten sich die Highlights gemehrt. Dies war in Anbetracht der Truppenmüdigkeit auch nötig. Doch das Beste folge am Dienstag nach zwei Stunden Schlaf: Die mühsame Verschiebung im Schnee von Andermatt zum Schliessplatz liess nichts Gutes Ahnen, doch es kam anders. Ein Super-Puma kam angeflogen und die Klasse wurde in zwei Gruppen in Richtung Seelisberg geflogen. Ein Aspirant schrieb in sein Gefechtsjournal:

„Die gewaltigen Kräfte der Rotoren sind überwältigend. Luftlöcher sorgen für Spannung und die Aussicht auf die Schneeberge ist gigantisch. Ein wirkliches Highlight.“

Von Seelisberg aus war eine Verschiebung zu Rütli geplant. Dort angekommen warte ein Dreigang-Mittagessen auf die Klasse. Die Küchenmannschaft hatte keine Mühe gescheut. So waren die Tische in der Formation eines Schweizerkreuzes angelegt und das Essen sowie das Drumherum der historischen Bedeutung des Rütlis würdig.

Nach einer Schifffahrt auf dem Vierwaldstädtersee, die mehr oder weniger zum Schlafen genutzt werden konnte, war die letzte Radverschiebung angesagt. Von Brunnen aus musste die Offiziersschule 65 hinauf nach Rothenturm radeln. Natürlich wie immer mit der Vollpackung aufgeschnallt. Dort angekommen wurden die Ergebnisse des Tests „Eiserne Ration“ bekannt gegeben. Der Test wurde im Verlauf der Offiziersschule durchgeführt und war als „für die Durchhalteübung relevant“ angekündigt worden. So war es dann auch: Diejenigen, die den Test am besten bestanden hatten, wurden bis 10 km vor die Kaserne chauffiert und konnten von da aus nach Hause marschieren. Die schlechtesten mussten die Durchhalteübung mit einem 25 Kilometermarsch abschliessen.


Die Bilanz:
200 Kilometer Fussmarsch
120 Kilometer Velomarsch
4 Kilometer Rudern
154 Stunden Wachzeit
14 Stunden Schlaf



Midi
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Beitrag von Midi » 25.05.2006, 12:48

Tönt geil! :)

Und, gehörst du jetzt zur Kurzhaarfraktion? :D

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Beitrag von Morgenstern » 26.05.2006, 07:11

Nein, ich hab mich gegen den Kommandanten durchgesetzt.

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Beitrag von vind » 26.05.2006, 08:28

so mut da.

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Beitrag von Schattengestalt » 26.05.2006, 09:09

Physische Grenzen?

Die Arbeitswoche in Berlin wohl ^^. Das war eine Grenzerfahrung für meine Leber, meinen Magen, meine Stimme und allgemein meinen Körper 8).

Black Scorpion
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Beitrag von Black Scorpion » 26.05.2006, 12:28

Ich freu mich ja jetzt schon auf die RS :?

Aber macht man dass in jeder Offiziersschule?

Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 26.05.2006, 14:50

Ab 1. 10. tret ich auch an...

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Beitrag von Black Scorpion » 26.05.2006, 14:58

In die RS oder Offiziersschule?

Was bist du denn geworden? Ich wurde vor die nicht allzuschwere Entscheidung Füsilier oder Sanitäter gestellt (ursprünglich wollte ich zu den Pz-Grenadieren, aber war leider schon voll *verdammtnochmal*)

Ist eigentlich jemand im Forum Berufsoffizier?

Arwald

Beitrag von Arwald » 26.05.2006, 15:00

Ich darf am Dienstag an die Aushebung. Bevor ich jedoch Bei diesem Verein mitmache lass ich mich lieber in den Knast stecken. Soweit wirds aber hoffentlich nicht kommen da eigentlich auch die Herren vom Militär merken sollten, dass ich für sowas kaum geeignet bin.

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Beitrag von Huenengrab » 26.05.2006, 15:10

Morgenstern hat geschrieben:Nein, ich hab mich gegen den Kommandanten durchgesetzt.
Alle Achtung, da gehört einiges an Konsequenz dazu. Ein Freund, der sich bei der Bundeswehr verpflichtet hat, erzählte desöfteren von langhaarigen Soldaten, die sich nach einigen Ausseneinsätzen die Haare haben schneiden lassen, weil die Pflege einfach unmöglich war und sich Zecken und anderes Getier dort eingenistet hat, so dass die Haarpracht nur noch störte.

Ich denke, ich kann von mir behaupten, einen solchen Einsatz wie du ihn beschrieben hast, niemals durchzuhalten. Meinen Respekt habt ihr!

Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 26.05.2006, 15:21

Black Scorpion hat geschrieben:In die RS oder Offiziersschule?

Was bist du denn geworden? Ich wurde vor die nicht allzuschwere Entscheidung Füsilier oder Sanitäter gestellt (ursprünglich wollte ich zu den Pz-Grenadieren, aber war leider schon voll *verdammtnochmal*)

Ist eigentlich jemand im Forum Berufsoffizier?
Nur 9 Monate Wehrdienst (weiß nicht, in der schweiz ist das ja anders geregelt oder?).
Geworden bin ich Jäger/Scharfschütze.

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Beitrag von Ravager » 26.05.2006, 15:36

Ziehe auch den Hut vor der Leistung das durchgezogen zu haben ohne schwach geworden zu sein.
Unter dem Aspekt betrachtet wäre ich auch mal besser zum Bund gegangen.

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Beitrag von Telchar » 26.05.2006, 15:45

Wie gut nur, dass die eingesetzten Ärzte in Österreich bei der Musterung unfähig sind, ein richtiges Urteil zu fällen. Mir wurde nämlich wegen Plattfüßen nicht "erlaubt" zum Heer zu gehen.

Aber Respekt! Genau wegen solchen Aktionen ist es mir nur recht, dass ich im Herbst gleich zu studieren beginnen kann und nicht zum Wehrdienst muss.

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Beitrag von Black Scorpion » 26.05.2006, 15:52

Nun bei uns in der Schweiz kannst du bei gewissen Truppengattungen den Dienst an einem Stück absolvieren (Durchdienermodell) das geht auch 300 Tage resp. 9 Mte.

Ich denke jeder, der eine solche "Übung" (Quälerei wäre besser) durchsteht, der kann stolz auf sich sein! *hutzieh*

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Beitrag von diaokhi » 26.05.2006, 17:56

krass... hut ab. was ist mit denen passiert die unterwegs ausgeschieden sind? nochmals absolvieren? :lol:

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Beitrag von Morgenstern » 26.05.2006, 19:02

Black Scorpion hat geschrieben:Ich freu mich ja jetzt schon auf die RS :?

Aber macht man dass in jeder Offiziersschule?
Nein. Eine Durchhalteübung gibt es zwar überall, jedoch sind einige nicht ganz so hart.
diaokhi hat geschrieben:was ist mit denen passiert die unterwegs ausgeschieden sind? nochmals absolvieren?
Nein. Die mussten jedoch stattdessen unser verschmutztes (technisches) Material putzen ;)

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Beitrag von Bandog » 26.05.2006, 20:12

diaokhi hat geschrieben:krass... hut ab. was ist mit denen passiert die unterwegs ausgeschieden sind? nochmals absolvieren? :lol:
Das wirst du dann selbst mal merken, wenn du in Militär kommst: Man wird zwar vor einen Haufen Prüfungen gestellt, die man aber bedenkenlos versieben darf. Am Schluss hast du die RS trotzdem bestanden, man muss auch nicht nachsitzen. Ich frage mich wirklich, wieso Rollstuhlfahrer nicht ins Militär dürfen, da habe ich schon Soldaten gesehen, die während der RS weniger auf ihren zwei Füssen unterwegs waren.

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Beitrag von theantichrist » 27.05.2006, 00:29

Uem/FU
bist du also auch bei denen gelandet.

ist zwar kein grenzerlebnis, aber passt auch hier hinein.
in der vba in liestal hatte ich urlaub fürs morbid angel konzert beantragt, und der wurde bewillig(da ich einen guten draht zum zugführer hatte, und ein anderer "löfti" selbst auch metaller war. die anderen hatten an diesem abend einen 35 km marsch(während ich im z7 meine haare schüttelte und morbid angel zum ersten mal mit dave vincent sah), so konnte ich dieser "grenzerfahrung" entgehen

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