Klassik - Schwermetall

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wolfsklang
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Klassik

Beitrag von wolfsklang » 22.10.2005, 18:20

da hier kein forum für nicht metal musik ist, poste ich's hier rein.
ausserdem höre ich baron introduktion aus der zigeunerbaron von strauss, das ist wie darkthrone ohne gitarren und ohne gesang.

zum einen da diese musik direkt die wurzel der heutigen metal musik wiederspiegelt.
ein toccata und fuge in d-moll von bach gefriert mir das blut in den adern!
das erinnert mich an under a funeral moon und ablaze in the northern sky!
dazu haben beide musikgenres - klassik und metal, eine fast schon hypnosische-psychische wirkung und erzeugen eine brachiale atmosphäre!

weiterhin finde ich parallelen zwischen beispielsweie einzug der gäste auf der wartburg aus tannhäuser und graveland! diese edle und stolze frommhaftigkeit ruft einem doch nur allein von den strophen her zur freiwilligen marschierung auf. ein genialer harmonischer emotionsstau!

das wusste auch der depressiv- und homophilveranlagte könig ludwig II. von bayern, der als begeisterter wagnerianer sich eine venus grotte mit see und schiff aus lohengrin erbauen liess! dank ihm wurde der von ehrgeiz und ruhmsucht glühende richard durch immense summen ganze sechs glückliche jahre zum künstleren spendiert!

lauscht man den klängen von chopin, so merkt man was ein genialer musiker auszeichnet! nämlich die kunst der musik zu praktizieren und sein instrument zu führen und nicht irgendwelchen klassifizierbaren müll wie man es genügend bei dieser grossen anzahl an bands findet!
dieser musik töne lob!

gibt es noch weitere fanatiker dieser göttlichen musiksparte?


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Bandog
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Beitrag von Bandog » 22.10.2005, 19:13

Ich bewundere die Muthaftigkeit, mit der du dich unbeirrliglich durch die Dschungelung der Wortheit kämpfst, auch wenns manchmal nicht viel Hindustan ergibt.

Aber ich kann dir nur zustimmen. Vieles im Metal ähnelt mehr Wagner & Co., als etwa den Bluesern und Rock'n'Rollern der 60er, wo man gemeinhin den Ursprung vermutet. Wer gerne mal wissen möchte, wo Rhapsody ihre Inspirationen herkriegen (ich weiss, hier am Board werden das nicht viele sein), soll mal in Rossini, Puccini oder Ponchielli reinhören (Vorsicht, fröhlich!).

Wer sich mit Beethoven anfreunden will, der soll sich die Ouvertüre von Egmont antun. Mit diesem Stück wurden übrigend jeweils die Reichsparteitage der NSDAP in Nürnberg eröffnet. Und wenn jemand ein Gespür für theatralischen Pathos und Gänsehautmelodien hatte, dann war das Hitler. Das unsägliche "Tadadada..." hängt bestimmt schon allen zum Halse raus, diese Melodie wurde ja fast totgespielt.

Bach hingegen ist mir etwas zu unstrukturiert. Er folgt in seinen Werken meistens keiner klaren Linie, sowas nervt mich. Aus diesem Grund habe ich auch Mühe mit Vivaldi und Co., wobei die ja eher zum Barock gehören.

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Jera
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Beitrag von Jera » 22.10.2005, 21:33

Ich hab da lieber was gemütlicheres wie Musicals von Andrew Lloyd Webber oder auch das Musical Mozard von Michael Kunze & Sylvester Levay, (hab ich in Wien gesehen, war einfach umwerfend) oder Rondò Veneziano (was richtig entspannendes zum träumen).
Höre in letzter Zeit aber ziemlich wenig klassische Musik ..... früher oder später kommt die Phase aber bestimmt wieder.

Midi
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Beitrag von Midi » 22.10.2005, 23:31

Böh das outro von odium immortalis - die schönheit der einsamkeit ist verdammt geil 8)

Klavier im Metal kann ganz geil kommen, ansonsten nee danke

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Brunwar
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Beitrag von Brunwar » 22.10.2005, 23:34

Wie in jeder Musiksparte gibt es auch hier jede Menge Müll und einige Highlights was wohl durchaus auch an den unterschiedlichen Gschmäckern
der geneigten Hörer liegen mag :)
Alles in allem fehlt mir gerade bei der Klassik die Weiterentwicklung oder Anpassung? an die heutige Zeit. Gerade die Verbindung von altem und neuen macht doch die Athmosphäre bei vielen Metalbands aus.

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Tom
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Beitrag von Tom » 23.10.2005, 12:16

Klassik gefällt mir hin und wieder schon ganz gut.

Was verdammt geil ist, ist die neue Corvus Corax, Cantus Buranus. Vor allem ab dem dritten Lied und mit Surround Sound.

Aber auch Musical Sachen sind geil. Hab mir erst vorgestern zum xten mal Rocky Horror Picture Show angeschaut und der kleine Horrorladen gefällt mir auch recht gut. Den hab ich sogar schon mal live gesehen.

Was auch vom Gesang her schon eher Richtung Musical geht und wirklich geil ist, ist die Platte Witchcraft von Coven.

Tortus
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Beitrag von Tortus » 23.10.2005, 12:54

Ich finde es eigentlich recht schade, dass meine Klassik kenntnisse nicht sehr gut sind obwohl ich eigentlich gerne mal klassische ansätze in liedern habe.

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tanzmetall
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Beitrag von tanzmetall » 23.10.2005, 13:16

Bandog hat geschrieben:
Bach hingegen ist mir etwas zu unstrukturiert. Er folgt in seinen Werken meistens keiner klaren Linie, sowas nervt mich. Aus diesem Grund habe ich auch Mühe mit Vivaldi und Co., wobei die ja eher zum Barock gehören.

bei mir ists anders: okay, ich spiele auch geige seit ich 8 bin und hab daher schon das ganze spektrum an klassischen und barocken kompositionen selber gespielt, sofern sie für die violine existieren. :)
BACH mag ich ziemlich, auch Vivaldi, es ist einfach toll zum spielen. mein lieblingskomponist ist allerdings DVORAK, ein tschechischer Komponist. Saugeil! :lol:

Arwald

Beitrag von Arwald » 23.10.2005, 18:14

höre gern Pergolesi, Bach und Wagner.

überhaupt nichts kann ich mit Mozart anfangen.

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Beitrag von Skullcrusher » 23.10.2005, 23:42

tanzmetall hat geschrieben:mein lieblingskomponist ist allerdings DVORAK, ein tschechischer Komponist. Saugeil! :lol:
dann solltest du dir mal unseren song "nothing" anhören. wir waren nämlich so unverschämt und haben uns im mittelteil beim "cello konzert in h-moll" bedient. 8)

na, die cd ist ja morgen eh unterwegs zu dir.

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Korisios
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Beitrag von Korisios » 24.10.2005, 10:42

Grieg und Sibelius!

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the shamen
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Beitrag von the shamen » 24.10.2005, 12:08

Bei Klassik fällt mir da der Soundtrack von "The Omen" ein....hört mal rein....ist ziemlich düster.

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tanzmetall
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Beitrag von tanzmetall » 24.10.2005, 12:55

Skullcrusher hat geschrieben:
tanzmetall hat geschrieben:mein lieblingskomponist ist allerdings DVORAK, ein tschechischer Komponist. Saugeil! :lol:
dann solltest du dir mal unseren song "nothing" anhören. wir waren nämlich so unverschämt und haben uns im mittelteil beim "cello konzert in h-moll" bedient. 8)

na, die cd ist ja morgen eh unterwegs zu dir.
*freu*
auf unsere CD musst du noch ein paar tage warten, da ich gar keine mehr zu hause hab, muss vom bandraum wieder mal ein paar mitnehmen :D

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 24.10.2005, 14:34

Nun lasst mal die Meister nicht im Grabe rotieren. Was wäre, wenn hier jemand antanzen würde und behauptete, Limp Bizkit sei Metal, da sie ja auch harte Gitarren und Schlagzeug verwenden würden? Dass die Klassik - obwohl Epoche - als gesamtübergreifender Begriff für Choräle, Renaissancemusik, Barock, Klassik und Romantik benutzt wird, ist ja noch hinzunehmen, da dies zBsp. im Fachhandel auch gemacht wird. Aber irgendwelche Musicals, Klavierintros, Corvus Coraxe und Film-Soundtracks als Klassik zu bezeichnen, grenzt an Blasphemie :wink:

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klage
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Beitrag von klage » 24.10.2005, 19:13

Ich bin grosser Klassiker :lol:
Viel zu sagen gibts nicht, hier mal top drei :

Brahms, Mendelssohn, Wagner !

Wotan666
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Beitrag von Wotan666 » 25.10.2005, 22:16

Wie schauts mit Oper- und Ballettmusik bei euch aus ?

War eben in Puccinis "Madame Butterfly" und demnächst folgt Wagners "Tristan und Isolde".

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Beitrag von Schwermetaller » 26.10.2005, 06:39

ich bin ein totaller klassik-analphabet.. die musik gibt mir nichts. auch ich kann auf 4 jahre konsi mit posaune zurückblicken und habe trotzdem den zugang nicht gefunden.

von Grieg gefallen mir ein paar stücke, nichts das ich öfters hören würde, aber liegt im grünen bereich!..

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Eiswalzer
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Beitrag von Eiswalzer » 26.10.2005, 14:33

Dass es in Klassik noch mehr Generde und Meinungspolizei als im Metal und dazu wissenschaftliche Werke und Besprechungen (OMG) gibt, hält mich dummen kleinen Metaller davon ab, mich gross für klassische Musik zu interessieren oder mir ein gewisses Wissen anzumassen.

Obwohl mir einige Sachen (Dvorak, Bach, Bartok) gut gefallen und ich ab und zu bei der Arbeit neue Komponisten kennenlerne kann ich mich irgendwie nicht für diese "Hochmusik" begeistern.

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Beitrag von king_of_spades » 26.10.2005, 14:40

Arwald hat geschrieben:höre gern Pergolesi, Bach und Wagner.

überhaupt nichts kann ich mit Mozart anfangen.
die hochzeit des figaro? das beste von mozart..
die ungarischen tänze von johannes brahms sollte man sich auch antun!

Halunke
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Beitrag von Halunke » 26.10.2005, 21:28

Da kommt mir gerade Sergej Rachmaninoff mit Prélude in den sinn, dass meine freundin vorhin für mich gespielt hat.

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