Metalheads against Racism - Seite 4 - Schwermetall

Metalheads against Racism

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abdulaziz abu blasth bith
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Beitrag von abdulaziz abu blasth bith » 27.06.2006, 13:36

fox hat geschrieben: Jemanden als unwürdig zu bezeichnen oder als unwürdig zu behandeln, darin liegt in meinen Augen doch ein gewisser Unterschied. Das erste ist eine freie und ehrliche Meinung, das zweite ist eine Frage von Klasse und Umgangsformen. Aber abgesehen davon denke ich schon, dass wenigstens wir zwei uns hart aber anständig unterhalten haben, wenn deine Freundin sich für meine kritischen Fragen schon zu gut ist. Es liegt mir zudem auch fern, dich von irgendetwas überzeugen zu wollen, denn mir wurde durchaus bewusst, dass unsere Ansichten meilenweit voneinander entfernt sind. So sind wir ja auch am Samstag schon dabei verblieben, dass wir diese Differenzen anerkennen und sich unter diesen Umständen jeder weitere Austausch zu den strittigen Themen erübrigt.
Einverstanden. Abgesehen von der Aussage, dass sie meine Freundin ist.
Hierzu möchte ich einfach noch anmerken, dass nicht ich den Stein ins Rollen gebracht habe, sondern ein Bericht über das Death to Peace II in der Remise in Wil, der in meinen Augen sehr pauschal und für diverse Anwesende im Publikum und auf der Bühne nicht eben charmant war.
Wir könnten jetzt darüber diskutieren ob es das ganze Wert ist sich dermassen darüber aufzuregen aber geschenkt. Ich wurde von einem der Organisatoren kurz nach dem besagten Gig auf den Bericht angesprochen und hatte nicht das Gefühl, dass zwischen ihm und unserer Bassistin desswegen böses Blut herrschte. Inwiefern Du da involviert warst und davon persönlich betroffen bist weiss ich aber nicht.

Die Wortwahl "Schlampe" war sicherlich sehr affektiver Natur und müsste ich den gleichen Sachverhalt heute bewerten, nachdem nun doch einige Wochen vergangen sind, würde ich mich darüber wohl nicht mehr in solchen Ärger versetzen. Von daher halte ich den Ausdruck für entgleist, aber verzeihlich und ich distanziere mich davon - solcherlei Beschimpfungen sind nicht unbedingt meine übliche Art und nützen auch niemandem etwas.
Ich werde das weitergeben. Ich, als nicht Betroffener, finde Deine Ausführung ist korrekt und zu respektieren.

Wer der von dir erwähnte MAR-Webmaster sein soll, ist mir in diesem Moment nicht ganz klar. Was ich hier über Leute ausgesagt habe, die sich bei MAR einsetzen und die mir mehr oder minder persönlich, dh. aus eigener Anschauung oder eigenem Kontakt, bekannt sind, stammt aus meiner direkten Kenntnis oder aus erster Hand namentlich im Umkreis der Winterthurer Metaller. Falls es sich bei der fraglichen Person um Nase handeln sollte, den kenn ich noch aus gemeinsamen (!) Zeiten in der Reitschule. Comme quoi les choses ont changées...
Nee, ist nicht Nase. Ist jemand ganz anderes. Ich weiss nicht welche Winterthurer Metaller das genau sind, aber die erste Hand sind die ganz sicher nicht.

In diesem Sinne bleibt mir nurmehr die Wiederholung meiner Aussage vom Samstag: Tut, was ihr wollt, wir beide leben in unterschiedlichen Welten und dabei sollte es auch bleiben.
Genau.

Abgesehen davon bin ich froh, möglicherweise wenigstens deine Klischees etwas durcheinander gebracht zu haben, indem ich noch erwähnte, dass ich selbst mit Leuten aus dem Balkan zusammenwohne und auch zweimal die Woche mit ebensolchen trainiere. Von Xenophobie in meiner Vision des BM also keine Spur, zumindest nicht, was die von dir angeführten Beispiele und deine eigene Person betrifft.
Wenn meine Klichees in diese Richtung durcheinandergebracht werden, finde ich das sehr erfreulich.
Farewell.
Dito.

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Beitrag von Ravager » 27.06.2006, 18:49

Amras hat geschrieben:"Metalheadz against Racism" bedeutet so viel wie "Der weltoffene, tolerante Gutmenschmetaller sucht einen Sündenbock, um sich und seine Szene in der breiten Öffentlichkeit moralischer präsentieren/profilieren zu können". Dieser Sündenbock ist dermaßen ausgelutscht und in der heutigen Zeit im Grunde auch überhaupt nicht mehr aktuell, dass es einfach absolut lächerlich wirkt.
Denn, nicht die friedlich demonstrierenden Nationalen sind ein Problem, sondern die gewaltbereiten Linksautonomen, Bonzenpunks und Bettlerzecken! Ich zähle mich keineswegs zu den rechten Glatzen, auch wenn ich in dem Bereich einige gute Bekannte habe, aber ein klar denkender/neutraler Mensch sollte mittlerweile bemerkt haben, dass die Realität fernab von Sensationsjournalismus und einseitiger Berichtserstattung doch ein wenig anders aussieht. Für mich sind Metaller, die sich an solchen lachhaften Aktionen beteiligen, ob als Musiker oder Konzertgast, nicht ernst zunehmen.
Amen.

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Beitrag von Azrael » 27.06.2006, 19:31

Ach du Schande, hab grad gesehen, dass ich da ja auch noch aufgeführt bin, obwohl mein Banner schon seit zweieinhalb Jahren von meiner Page verschwunden ist. Werd das umgehend klarstellen :evil:

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Beitrag von Benefizia » 08.12.2006, 14:55

Würde ich nicht wissen, wo ich mich hier befinde, ich wäre entsetzt, wie respektlos mit diesem verdienten Verein umgesprungen wird! Aber es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass dieses Forum zu einem Hort der braunen Brut geworden ist. Metalheads Against Racism scheuen sich nicht, gegen alle Widrigkeiten eines der verkanntesten und sowohl von den Behörden als auch der Gesetzgebung weitgehendst ignorierten Themen aufzugreifen. Eine Schande, dass ihre Verdienste von ein paar ewig Unbelehrbaren nicht gewürdigt werden. Dabei ist gerade heute ein Verein wie MAR notwendiger denn je! Dies zeigt auch ein Tatsachenbericht eines anonymen Metallers, den ich nachfolgend anfügen werde. Ich habe mir erlaubt, dem mutigen Autoren meinen kühnen Federstrich zu leihen, um seine Schilderung zu verdeutlichen.

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Es war am trölfzigsten Auktober als drei hasserfüllte Nazimetaller an ein True Unterground Bläck Metel Konzert wollten. Sie brüllten ihre dumpfen Naziparolen wie "Heil!", "Saufen für Adolf!" und "Keine beisst besser als Blondi!" durch die darob schamvoll verdunkelten Gassen und tranken ganz viel Akohol.

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Aber als sie beim Klup ankamen, standen da schon die wackeren Mannen und Elfen von Metalheads Against Racism. "Ha-ha-halt!" brü-hüllte der Marktator. "Mo-homentchen mal!" Und die Nazimetaller blieben ganz baff stehen und staunten, dass jemand die Chuzpe hatte, sich ihnen entgegenzustellen!
"Sagt mal" hub ihro Gnaden Meinungssrichter an. "Glaubt ihr, dass alle Menschen gleichwertig geboren werden?"
"Nein" musste der eine Nazimetaller kleinlaut zugeben.
"Glaubt ihr, dass Multikulturalismus unnatürlich und gefährlich ist?"
"Also," druckste der Nazi "Ja."
"Propagiert ihr die Idee, dass manche Menschen aufgrund ihrer Rasse oder Kultur minderwertig sind?"
"Machmal, aber nur ein ganz klein bisschen." sagte der Nazi und seine Froinde schwiegen und schauten betreten zu Boden.

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"So gehet hinfort!" donnerte der Rächer der Gerechten. "Wir werden nicht zulassen, dass Heavy Metal ein Forum für rassistische Ansichten wird!"
Und die Racists schlichen ganz betrübt von dannen. Am True Unterground Bläck Metel Konzert freuten sich alle, dass die doofen Nazis verschwunden waren und feierten ein grosses Fest mit vielen gleichwertigen Menschen aus fremden Kulturen, die zwar alle nicht da waren aber jeden Moment eintreffen konnten. Die blöden Rassisten gingen an eine No MAR Party.

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Und als sie dort waren, hauten sie allen fremden Kulturlingen und Andersdenkigen den Schädel ein und pöbelten gar garstig, wie das so Nazis an Konzerten halt machen! Die Leute waren entsetzt und gingen zur Sekjureti: "Hey, schaut mal, die bösen Nazimetaller hauen und pöbeln! Tut doch etwas!"
"Tut uns sehr leid, ihr aufgeregten jungen Leute" sagten die Sicherheitsleute. "Leider ist dieser Veranstalter nicht bei Metalheads Against Racism. Wir haben deshalb keine Handlungsgrundlage, um gegen Gewalt und Anpöbeleien an Konzerten vorzugehen. Wir sind zwar bei Metalheads Against Unzugänglicher Notausgang, Metalheads Against Vor dem Klup Flaschenrumwerfen, Metalheads Against WC-Schmierereien, Metalheads Against Gesetzlich Verbotene Aber Nichtrassistische Propaganda, jedoch nicht bei MAR! Wir können bedauerlichweise nicht einschreiten."
Und da setzten sich alle ganz betrübt auf den Boden und warteten, bis die Nazimetaller fertig waren mit Hauen und nach Hause gingen. Und es wurde beschlossen: "Das nächste mal machen wir aber gemeinsame Sache mit Metalheads Against Racism! Wir werden nicht mehr so dumm sein!"

Soweit der Bericht. In diesem Sinne:

http://www.metalheadsagainstracism.org/indexd.html

Tretet noch heute bei, bevor es morgen schon zu spät ist!

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Beitrag von Dauerkonsument » 08.12.2006, 15:09

Absolut :aua: der Post :lol:

Insbesondere die Superkräfte von Nazimetallern waren mir nicht bewusst. Ganzes Partyvolk verkloppen...beeindruckend :lol:

Arwald

Beitrag von Arwald » 08.12.2006, 15:20

hahahahahaha! Hübsch gezeichnet. Man erkennt sogar einzelne Personen.

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Beitrag von Dauerkonsument » 08.12.2006, 15:22

Die Antifafrau hat echt grosse Titten.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 08.12.2006, 15:34

Ein lobenswerter Beitrag zur Diskussion! Ich sage zum Thema nur: Metalheads against Metalheads against Racism... Und überhaupt: "against irgendwas" ist ja offenbar sowieso wichtigste Grundlage jedweder Jugendkultur...

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Beitrag von Nebel » 08.12.2006, 17:52

Schwule Nazi-Metalheads against Tierversuche!

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Beitrag von Ge » 09.12.2006, 13:57

Ricardo Clement hat geschrieben:Ein lobenswerter Beitrag zur Diskussion! Ich sage zum Thema nur: Metalheads against Metalheads against Racism... Und überhaupt: "against irgendwas" ist ja offenbar sowieso wichtigste Grundlage jedweder Jugendkultur...
yo man du checker ey!

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Ragnar
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Beitrag von Ragnar » 11.12.2006, 13:51

gibt's eigentlich auch punkheads against communism?

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Beitrag von BlackFrost » 11.12.2006, 13:58

Ragnar hat geschrieben:gibt's eigentlich auch punkheads against communism?
Wahrscheinlich ist jeder dagegen, nachdem er einmal in einem kommunistischen Staat gelebt hat.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 11.12.2006, 15:28

Müsste es eigentlich massenweise geben, bedenkt man die Art, wie Punks dort behandelt wurden... Gibt es aber natürlich nicht. Denn Punks wissen: Staaten, die ständig Miltärparaden mit Riesenportraits ihrer Führer veranstalten und in denen alles nach staatlicher Vorschrift abzulaufen hat, sind Antifaschistisch!

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Beitrag von morgulbrut » 04.06.2007, 16:00

BlackFrost hat geschrieben:
Ragnar hat geschrieben:gibt's eigentlich auch punkheads against communism?
Wahrscheinlich ist jeder dagegen, nachdem er einmal in einem kommunistischen Staat gelebt hat.
@ ragnar ... rac ? schon mal gehört ?

@blackfrost: ... auf dieser welt hat bis keine einzige person in einem kommunistischen staat gelebt: ganz einfach da es keinen kommunistischen staat gab: eingeführt wurde bis jetzt nur der sozialismus, und auch der nicht richtig ...

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Re: Metalheads against Racism

Beitrag von Nargasch » 04.06.2007, 20:56

Mjölnir hat geschrieben:
An alle mit rechter Gesinnung: Ihr seit hier nicht willkommen! (und nebendran ein durchgestrichenes hakenkreuz)
hallo? gehts noch? das ist doch genau die gleiche schwarz/weissmalerei wie bei den faschisten. nur weil jemand rechts ist, gilt man automatisch als nazi. da ist mir der braune dreck ja fast noch lieber. von linken hirnis wird man ja mittlerweilen schneller als nazi abgesempelt als von nazis als kommunist!

Geb ich dir recht... Ich würde mich als konservativ bezeichenn, ergo als rechts, aber nicht als faschist/rassist im gegen satz zu den meisten antfia/kommunisten, die sehr fashcistisch auftreten... oftmals vergisst man, dass es fashcismus nicht nur in der rechten ideologie gibt ;)

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Beitrag von Azrael » 04.06.2007, 21:52

Blablablablablablabla.

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Beitrag von Azrael » 04.06.2007, 21:53

Blablablablablablabla.

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Beitrag von BlackFrost » 04.06.2007, 22:01

morgulbrut hat geschrieben:
BlackFrost hat geschrieben:
Ragnar hat geschrieben:gibt's eigentlich auch punkheads against communism?
Wahrscheinlich ist jeder dagegen, nachdem er einmal in einem kommunistischen Staat gelebt hat.
@ ragnar ... rac ? schon mal gehört ?

@blackfrost: ... auf dieser welt hat bis keine einzige person in einem kommunistischen staat gelebt: ganz einfach da es keinen kommunistischen staat gab: eingeführt wurde bis jetzt nur der sozialismus, und auch der nicht richtig ...
Ich wollte damit auch nicht sagen,dass es jemals einen gegeben hat, sondern lediglich ausdrücken, dass jeder "Punkhead" wohl nicht mit dem Kommunismus zurecht kommen würde. Vor allem nicht die Modepunks, die sich in Läden ein trendy Punkoutfit zulegen.
Naja,auch egal,lediglich eine Vermutung ;).

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Mictlan
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Beitrag von Mictlan » 04.06.2007, 22:19

Ich hasse politische Extreme! Egal, ob Links oder Rechts! Bild

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Beitrag von BlackFrost » 04.06.2007, 22:23

Mictlan hat geschrieben:Ich hasse politische Extreme! Egal, ob Links oder Rechts! Bild
Ich auch.

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