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Depressiver Doom Metal

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 09.02.2007, 17:06

Aha. Früher hiess das Doom Death.

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Beitrag von Azmodina » 09.02.2007, 17:27

joa, die growls sind aus dem death bereich.wie der name schon sagt, begräbnis doom halt.alles sehr schleppend,atmosphärisch,depressiv. mir gefällt es sehr gut. auf jeden fall keine mucke für nebenbei.gekreische?? kenn keine fdm band mit gekreische. das würde ich, wenn überhaput gesang dabei vorkommt, eher im drone bereich erwarten...

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Beitrag von Totgeburt » 09.02.2007, 19:44

Ich empfehle noch "Comatose Vigil" aus Russland. Sehr sehr sphärisch und verdammt düster.

Evoken wurden hoffentlich schon genannt, hab' jetzt nicht alles durchgelesen. Schliesslich hab' ich Wochenende.

Akula
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Beitrag von Akula » 11.02.2007, 08:03

kogokg hat geschrieben:weiss nicht ob "shape of dispair" (zimelich sicher finnen) unter doom gehen könnte, hat halt noch etwas gothisches. depro klingts auf jedenfall
Das ist Funeral Doom und mittlerweile für viele andere Bands auch Vorbilder. ;)

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Beitrag von Akula » 11.02.2007, 08:13

Um den Thread mal wieder etwas fortzuführen: Also viele der hier genannten Bands, sind weniger im Sinne des Threadstarters. Es ging ja hier mehr um Funeral und depressiven Doom. Dazu gehört weder Solitude Aeturnus, noch die Mirror of Deception. Und auch nicht Sunn O))), die mehr zum Drone Metal zählen, wie ich finde im Noise Bereich aber mehr aufgehoben sind. Und nein, Funeral Doom ist eben nicht Doom Death. Doom Death beinhaltet, wie der Name schon sagt, explizite Death Einflüsse, so wie sie Mourning Beloveth z.b fabrizieren. Schon alleine Keyboardpassagen sind für den Doom Death untypisch.

Einige passende Bands wurden ja schon genannt, wie Pantheist oder Shape of Despair. Wer tief depressiven Doom möchte, dem kann ich z.b sehr Mar de Grises aus Chile ans Herz legen (bei myspace zu finden). Tieftraurig und mit sehr viel Emotion.
Auch die aktuelle Doom:VS finde ich hier sehr passend. Wie auch die alten Morgion und Novembers Doom (ab The Knowing), Funeral, Forest of Shadows, Ningizzia, Eleigion, Fallen, zum Teil Forest Stream, Monolithe und die verstorbenen Void of Silence, obwohl das wieder mehr in blackigere Gefilde geht, wie auch Deinonychus. Naja... soviel dazu :lol:

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Beitrag von Aequitas » 11.02.2007, 15:36

Akula hat geschrieben:Wer tief depressiven Doom möchte, dem kann ich z.b sehr Mar de Grises aus Chile ans Herz legen (bei myspace zu finden). Tieftraurig und mit sehr viel Emotion.
Mar de Grises sind genial, The Tatterdemalion Express gehört zu meinen Lieblingsalben.

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Beitrag von Akula » 11.02.2007, 16:39

Jedesmal wenn ich The Tatterdemalion Express höre, könnte ich anfangen zu heulen, im Boden zu versinken und mich von 8000ern stürzen. :lol:

Was haben die Chilenen da auch für ein intensives Machwerk fabriziert!? Wahnsinn oder? Schön, das es noch soetwas gibt.

Ich bin schon auf ihr neues Album gespannt. Ist die Frage, ob es die Qualität von The Tatterdemalion Express erreichen wird. Ich bin ja noch skeptisch. Auch gut so. Umso schöner wirds dann hoffentlich doch am Ende. :)

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Beitrag von Totgeburt » 11.02.2007, 18:47

Forest Stream? Ist das dein Ernst?! Finde die extrem beschissen.

Ach ja, die beste Anlaufstelle für diesen Thread ist und bleibt:


www.doom-metal.com


Super Seite, macht auch diesen Thread fast überflüssig.

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Beitrag von Akula » 11.02.2007, 18:59

Tears of Mortal Solitude ist ein sehr durchwachsendes Album mit vielen Stilelementen des Dooms. Teilweise sind dort recht wunderbare Tracks zu finden.

Ich würde der Platte noch eine Chance geben. Sowieso ein Album das man mehrmals hören muss. ;)

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Beitrag von Totgeburt » 11.02.2007, 19:01

Akula hat geschrieben:Tears of Mortal Solitude ist ein sehr durchwachsendes Album mit vielen Stilelementen des Dooms. Teilweise sind dort recht wunderbare Tracks zu finden.

Ich würde der Platte noch eine Chance geben. Sowieso ein Album das man mehrmals hören muss. ;)
Nein, hab' ich genug oft gehört. Zündet einfach nicht.

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Beitrag von samael » 15.02.2007, 12:19

@akula: erstaunlich. funeral find ich nun nicht sooo extrem depressiv...allerdings kenn ich nur deren neustes album "from these wounds". klingen die vorläufer anders?

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Beitrag von Feenomen » 15.02.2007, 16:13

Saturnus aus Dänemark und My Shameful aus Finnland.

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Beitrag von samael » 16.02.2007, 11:34

Feenomen hat geschrieben:Saturnus aus Dänemark und My Shameful aus Finnland.
saturnus sind in der tat eine nennung wert. auch wenn ich auch diese für mich nicht wirklich depressiv klingen... :roll:

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Beitrag von Bandog » 20.02.2007, 07:01

Ricardo Clement hat geschrieben:Funeral doom. Hab gar nicht gewusst, dass es das gibt. Wie unterscheidet sich das von Doom? ist es noch funeraler? No fun!
Torque hat geschrieben:ohne kot, äh, ich meine ernsthaft? Sofern hier nicht anders geschildert gibts beim funeral doom tendenziell mehr krächzen/gurgeln/schreien als klaren gesang.
Das ist zwar nicht falsch, beim Funeral Doom wird meist aus tiefstem Abgrund gegrummelt, ist aber nicht das, was den Stil ausmacht, sondern die noch ein paar Takte weiter runtergesenkte Langsamkeit, die noch tiefer runtergestimmten Gitarren und die minimalistischen Klangfolgen, die sich manchmal nur unwesentlich von den fast schon blossen Geräuschkulissen des Drone Dooms unterscheiden. Mit Death Doom wie Runemagick usw. hat es insofern nicht viel zu tun. Ich empfehle als Hörbeispiel die - so glaube ich - als eigentliche Erfinder dieses Subgenres geltenden und absoluten Übergötter Thergothon.

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 20.02.2007, 12:16

Da fallen mir als Doom-Banause spontan die Amis von Winter ein, mit ihrem einzigen Output Eternal Winter von 1993. Ihr dürft mich korrigieren und auch zusammenstauchen, mich kann nichts mehr erschüttern.

Edit: Was für ein Blödsinn. Ich verweise auf Metal-Archives und unterlasse es mich zu korrigieren.

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Beitrag von the shamen » 20.02.2007, 14:00

Gast hat geschrieben:Da fallen mir als Doom-Banause spontan die Amis von Winter ein, mit ihrem einzigen Output Eternal Winter von 1993. Ihr dürft mich korrigieren und auch zusammenstauchen, mich kann nichts mehr erschüttern.

Edit: Was für ein Blödsinn. Ich verweise auf Metal-Archives und unterlasse es mich zu korrigieren.
WINTER sind absolut göttlich...auch wenn diese "Triumph of Death" von Hellhammer vermutlich bis zum excess angehört haben...besser geasgt alle Songs hören sich danach an...

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Beitrag von Eiswalzer » 20.02.2007, 18:39

Bandog hat geschrieben: Ich empfehle als Hörbeispiel die - so glaube ich - als eigentliche Erfinder dieses Subgenres geltenden und absoluten Übergötter Thergothon.
Oja! Cthulu ftaghn ftaghn!

Runemagick sind aber auch so erste Sahne, egal welchem Stil man sie zuordnet.

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Beitrag von NOX » 27.03.2007, 20:34

Catacombs und Comatose Vigil wären auch noch zu empfehlen...
Bild

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Beitrag von NOX » 27.03.2007, 21:03

Sorry, hab erst jetzt bemerkt das diese geilen Russen bereits erwähnt wurden :roll:
Aber zu CATACOMBS sei gesagt;

CTHULHU FHTAGN!

Bild

Leider funzt die Homepage von Catacombs nicht,
das Album "in the depths of R'lyeh" wird jedenfalls von Moribund
vertrieben...
Sonst gibts da noch die EP "echoes through the catacombs"
leider nur ein 2 Tracker, jedoch präzise ne halbe Stunde Spielzeit...

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Beitrag von Azmodina » 27.03.2007, 21:20

aha aha, du wohnst in innsmouth. siehst du auch so aus? :lol:
noch ein lovecraft begeisterter hoff ich doch!!

die in dephts of r´lyeh u cthulhu fthagn sin top

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