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Produzenten

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Mina's_AergeraMoor
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Beitrag von Mina's_AergeraMoor » 16.08.2007, 17:10

Hüpperchriesi

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Weiskunig
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Beitrag von Weiskunig » 10.10.2007, 00:56

Im Black Metal sind Produzenten relativ unwichtig. Nicht so aber im Death Metal oder Thrash, weil die Songs in der Regel komplexer sind und eine bessere Produktion verlangen. Man denke nur an die vielen Morrisound-Produktionen, die von Scott Burns oder Tom Morris endveredelt (und ganz selten ruiniert) wurden. Unzählige Alben von Death, Morbid Angel, Cannibal Corpse, Deicide, Malevolent Creation, Monstrosity, Nocturnus, Obituary, Six Feet Under, Cynic oder Atheist wurden im legendären Morrisound-Studio aufgenommen und von Scott Burns produziert. Ohne Scott Burns gäbe es vermutlich den typischen Florida-Death-Metal gar nicht. Auf alle Fälle nicht in dieser Form.

Den Produktionen von Peter Tägtgren konnte ich ebenfalls noch nie etwas abgewinnen, genausowenig wie diejenigen von Dan Swanö, auch wenn er bei Dissection einen ziemlich guten Job machte. Überhaupt konnte ich mit schwedischem DM noch nie was anfangen. Ausgenommen Luciferion, die aber nicht typisch schwedisch klingen, sondern eher nach alten Morbid Angel.

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 10.10.2007, 16:03

Stimmt absolut, das mit dem gelegentlichen ruinieren... Man siehe "the bleeding" von CC. Was Scott Burns DA gemacht hat, kann ich nicht nachvollziehen. Erst recht dann nicht, wenn man bedenkt was für ein Produktions-Überhammer noch "tomb of the mutilated" war.

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klage
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Beitrag von klage » 10.10.2007, 18:37

Veritas_In_Omnes hat geschrieben:Alan Parsons. Ist für mich einer der besten Produzenten. "Dark Side Of The Moon" hat so ziemlich die beste Produktion die ich je gehört habe.
Ich habe mal ne Doku über das Album gesehen, schon krass, was die da so angestellt haben.

Übrigens stimmt es nicht, dass heute ein Produzent nicht mehr wichtig ist.

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Beitrag von Bernard Gui » 15.02.2010, 20:08

Interessanter Thread, den hole ich mal aus der Versenkung. Ein sehr guter Produzent ist für mich Necromorbus, der beispielsweise "Salvation" von Funeral Mist oder "Sworn to the dark" von Watain einen sehr starken Klang verpasst hat. Dan Swanö ist sicherlich auch ein Garant für sehr gute Produktionen, man siehe Hail of Bullets oder Dissection (wusste bisher gar nicht, dass er die produzierte). Wenn ich ausserdem noch ziemlich gut finde, ist Andy Sneap, der schon seit längerem Nevermore produziert und sich von Album zu Album gesteigert hat, was das aktuelle Werk "this godless endeavor" bestens unter Beweis stellt. Aus der Death Metal Szene vermag mich Erik Rutan am meisten zu begeistern, besonders für seine Arbeit bei CC und Vital Remains.
Tägtgren kann ich auch nicht viel abgewinnen, viele seiner Produktionen klingen arg gleichförmig und künstlich.

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Beitrag von SilentHill » 15.02.2010, 20:41

Kenn selbst n paar bands die demos in studios aufnahmen und das problem einfach das mastering war. viel zu dünn oder gitarre zu leise- schlagzeug zu dominant ect.
Dann zahlten sie noch pro song plus-minus 500.- …
Mit meiner alten band haben wir beim kollege ne demo aufgenommen (hätten wir nicht so scheiss pics auf der page würd ich hier n link posten) und die dann gepresst. Mix bis mastering machte alles er selbst und das ergebnis war top.
kommt sicher auch drauf an wie ernst der produzent dahinter geht.
Tägtgren kann sicherlich gut produzieren, finde fast schon zu gut. Es hört sich bei ihm oft zu sauber und genau an.

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