Technik & "Professionalität" im Blackmetal - Seite 6 - Schwermetall

Technik & "Professionalität" im Blackmetal

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BM mit viel technischen Einflüssen und Professionalität
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45
68%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 66

Dardannath
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Beitrag von Dardannath » 05.05.2008, 19:02

nunja, die beiden letzten Schöpfungen von Immortal sind in meinen Augen auch eher enttäuschend... die Sons geht noch so... es fehlt einfach am harten und kalten, aus den alten Tagen Immortals... meine Lieblingsscheibe dieser Götter und auch allgemein meine absolute Lieblingsscheibe ist die At the Heart of Winter! Diese klingt, so denke ich zumindest nicht fröhlich, sondern eher stolz und enorm kalt... einfach ein Black Metal Meisterwerk!
Auch der beste Beweis dafür, dass man trotz technisch etwas anspruchsvollerer Riffs eine enorm kalte BM Scheibe erschaffen kann!

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 05.05.2008, 20:40

(gähnt) Also... IMMORTAL haben genau 2 Alben gemacht. Nämlich "Pure Holocaust" und "Battles in the North". Danach haben sie sich aufgelöst. Und zuvor gab es eine grottenschlechte Band, die auch IMMORTAL hiess und diesen Superschund "Diabolical..." aufgenommen hat...

Asatrve
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Beitrag von Asatrve » 05.05.2008, 21:02

Das Schlimme ist deren Rückkehr... Mann, die hatten ihre Kultalben und ein paar weniger gute, ist doch 'ne akzeptable Leistung - aber wer will die jetzt noch mal haben? :?

Dardannath
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Beitrag von Dardannath » 05.05.2008, 21:30

Ricardo, Du bist scheinbar nicht in der Lage subjektives diplomatisch rüberzubringen... hierzu noch ein bekannter Satz: "Geschmäcker sind verschieden". Achja und wenn Du schon anfängst irgendetwas als Schund zu bezeichnen, nehme ich mal an Du weißt wie "gute Musik" zu klingen hat. Ganz einfach: Hör auf zu labern und machs besser! Tja, denn das erstere ist definitiv das einfachere von beiden ---> und dass Dus Dir scheinbar gerne einfach machst hast Du ja mit deinem Beitrag wunderbar demonstriert!

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Beitrag von Asatrve » 05.05.2008, 21:42

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ark
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Beitrag von ark » 05.05.2008, 21:46

Von einigen wirren Beiträgen abgesehen, wäre diese Diskussion eigentlich recht interessant.

Allerdings muss ich feststellen dass bis jetzt wenige wirklich technisch anspruchsvolle Black Metal Band genannt wurden.

Damit wir wirklich vom Gleichen sprechen ist hier mal meine Definition von technisch anspruchsvollem Black Metal:

- Komplexer, progressiver Songaufbau
- Technisch anspruchsvolle Rythmik
- Spielereien, die vom jeweiligen beherrschen des Instruments zeugen
- Musik die vielschichtig ist und auch nach mehrmaligem hören ständig neue facetten zeigt

Klar gibt es noch andere Kriterien, aber ich bin zu faul um alle aufzulisten..

Folgedessen ergeben sich dann auch die Bands:

- Limbonic Art
- Absu
- Abigor
- Axis of Perdition
- Aborym
- Mayhem
- Satyricon
- Emperor

Klar, das sind nicht alle Bands, das ist nur alles was mir gerade jetzt in den Sinn gekommen ist.
Es gibt natürlich auch Grenzfälle, bei denen nur ein oder zwei Kriterien zutreffen, aber die würden die Liste sprengen..


So.. und wenn wir schon beim Thema sind..

Natürlich gibt es auch viele Bands die, nachdem sie ein technisch anspruchvolles Album veröffentlicht haben, ein viel einfacheres, eingängigeres, kommerzielleres Album veröffentlichen. Ich rede hier von Bands wie Satyricon (Rebel Extravaganza -> Volcano) oder Mayhem (Grand Declaration of War -> Chimera). Dies liegt daran dass solche Bands oft nur mittelmässig beim Publikum ankommen, da ihre wirkliche Stärke meistens nur von den Musikern erkannt, verstanden und geschätzt wird. Ausserdem ist es eine Herausforderung, nach einem krass vielschichtigem und komplexen Album, ein einfaches und eingängiges Album zu erschaffen, denn bei einfachen Lieder stehen die Riffs im Vordergrund, und nicht etwa der Songaufbau oder die technischen Spielereien.

Meinungen sind gefragt..

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 05.05.2008, 21:58

Ich weiss selbstverständlich als EINZIGER ganz genau, wie gute Musik zu klingen hat, bzw. was überhaupt gute MUsik ist und alle anderen wissen überhaupt nichts!

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Beitrag von Dardannath » 05.05.2008, 22:01

Ich denke mal allgemein ist es ein schwereres ein Album rauszubringen, welches Songs zu bieten hat, die, wie ich schoneinmal erwähnte, in ihrer Gänze zu glänzen wissen. Yngwie Malmsteen zum Beispiel macht sichs ja ganz einfach ---> er friggelt einfach die ultimativen Riffs ab, aber wirklich gute Lieder hat er wie ich finde quasi kaum aufzuweisen. Hier wieder der klare Unterschied zwischen gutem (ich nenns mal so) Instrumentalisten und gutem Musiker. Gute Musiker sind zum Beispiel die Kollegen von Satyricon, auch wenn sies auf den letzten Alben nicht mehr so deutlich zeigten (was aber dennoch ein Zeichen von Musikalität ist, wie Du ja schon sagtest, denn sie machen ja bewusst eingängigere Musik)

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Beitrag von Dardannath » 05.05.2008, 22:02

Tja, so klangs nunmal

und wenn Du schon davon ausgehst, dass jeder über genügend Abstraktionsvermögen verfügt, um deine Beiträge als subjektiv einzustufen, dann solltest Du ebenfalls über genügend von selbigem verfügen um zu wissen, dass sowas andere stören kann

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Beitrag von chimerathor » 06.05.2008, 07:49

@dardannath: einen könig hat es in der frühen zeit auch nicht interessiert, welche belangen und probleme der bauer hatte.

@ark: ich find die "grand declaration of war" einen riesen krimskram. entweder man kreiert was völlig eigenes und behält sich den stil blackmetal vor oder man lässt's bleiben. aber die grand declaration of hiphop-black ist schon das enttäuschentste von mayhem überhaupt. und da kenn ich viele, die das bestätigen.

"Chimera" weist meiner Meinung aber auch sehr viele technische Stellen auf, jedoch auch gleichzeitig das rohe, agressive, teils auch dreckige. ich denke mayhem hat einfach erkannt, dass sie mit grand declaration gröber in die
tinte gegriffen haben und deshalb wieder in die standardmässige richtung zurück gingen, obwohl sie den richtigen weg auch nicht mehr fanden. mal schauen, was die ohne den technikprotz blasphemer noch so
alles anrichten.

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Beitrag von ark » 06.05.2008, 12:41

Ich bin absichtlich nicht auf Lyrik und Gesang eingegangen, da andere dies besser beurteilen können als ich. Maniac ist eh scheisse, sowohl von seiner Gesangsart als auch von den Eindrücken die er als Person hinterlässt. Aber das gehört alles nicht zum Thema.

Die Grand declaration of war ist ja eh ein Konzeptalbum, also sollte man das Album als ein einziges Stück betrachten, während bei der Chimera die einzelnen Lieder betrachtet werden sollten. Die Durchführung des Konzepts und der Ablauf der CD finde ich sehr gelungen. Die haben sich verdammt viele Gedanken zu dieser Scheibe gemacht, das merkt man deutlich.
Aber eben, wie schon gesagt, die meisten Leute haben diesen Aufwand nicht geschätzt und haben die CD nur oberflächlich betrachtet und sind dabei auf den Hip-Hop mässigen Gesang von Maniac gestossen und haben deshalb die CD als "untrue" abgestempelt, bevor die wirkliche Qualität der CD überhaupt zum Vorschein kommen konnte.

Das Scheibe wurde bereits wo anders besprochen, und ich habe schon dort meinen Senf dazugegeben, aber ich bin zu faul um das Forum danach zu durchstöbern..

Ich möchte noch hinzufügen dass Blasphemer, meines Erachtens, den komplizieren Job, Euronymous zu ersetzen, sehr gut gemeistert hat! Wie so oft wird old-school BM fälschlicherweise mit primitivem BM in einen Topf geworfen, was natürlich überhaupt nicht zutrifft!! Die "De misteriis dom sathanas" ist avantgarde in Betracht auf das Erscheinungsjahr!

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Beitrag von chimerathor » 06.05.2008, 14:16

ark hat geschrieben:Die "De misteriis dom sathanas" ist avantgarde in Betracht auf das Erscheinungsjahr!
super satz! trifft 100%ig zu! ich finde nur, sie hätten mehr alben im demisteriis - stil veröffentlichen sollen... :cry: aber man hätte ja nicht wissen können, was für einer gekommen, wenn es nicht blasphemer gewesen wäre. Also hat er es wirklich nicht schlecht gemacht, wie auch ich denke. Trotzdem weg mit der ordo, her mit dem dom! ich finde
auch, dass atilla auf der neuen mehr von seiner alten gesangstechnik hätte vorführen müssen!

Ps maniac ist das ober-arschloch in der szene. aber der lebt sowieso nicht mehr lange, wenn der so weitermacht!

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 06.05.2008, 14:26

chimerathor hat geschrieben: ich finde nur, sie hätten mehr alben im demisteriis - stil veröffentlichen sollen... :cry:
Zum erstem Mal bin ich deiner Meinung, habe diesen Wunsch schon im "Wunschalben-Thread" geäussert. Euronymous hätte die BM-Welt noch enorm bereichern können.

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Beitrag von chimerathor » 06.05.2008, 14:41

Gore-Kommandant hat geschrieben:
chimerathor hat geschrieben: ich finde nur, sie hätten mehr alben im demisteriis - stil veröffentlichen sollen... :cry:
Zum erstem Mal bin ich deiner Meinung, habe diesen Wunsch schon im "Wunschalben-Thread" geäussert. Euronymous hätte die BM-Welt noch enorm bereichern können.
sicherlich. und wie er sie bereichert hätte! obwohl auch die bass-parts von varg mit euronymous's gitarren riffs extrem gut harmonierten...wenn das keine ironie ist...und natürlich der wunderbare gesang von atilla dem grossen! ein wahres bm-meisterwerk, die demisteriis!

*denkt an funeral fog*
*erinnert sich an blutmond-vocals*

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 06.05.2008, 14:55

Also bitte: Der Gesang von Blutmond hört sich nicht im entferntesten an wie Attila!

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Beitrag von chimerathor » 06.05.2008, 15:02

Gore-Kommandant hat geschrieben:Also bitte: Der Gesang von Blutmond hört sich nicht im entferntesten an wie Attila!
hab blutmond bis jetzt nur im vorprogramm von shining und im rockcity gesehen. beim shining gig kann ich mich aber nur noch an "jesus tod" erinnern. im rockcity hatte es schon gewisse ähnlichkeit, doch, doch...

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Beitrag von Ausgeburt der Angst » 18.05.2008, 17:15

ich steh eher auf gitarren-geschredder so Zorn , Endstille oder Darkthrone like
aber auch auf "nicht-geschredder" wies bei mayhem oder burzum oft der fall is das da net nur durchgeschreddert wird
aber auf jedenfall net son kack wo se beweisen wollen wie toll se doch mit ihren instrumenten umgehn können, des überlassen wir mal schön den trash- und nu-metalern

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 18.05.2008, 17:27

Ein Experte höchsten Ranges hat gesprochen...

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Beitrag von Ausgeburt der Angst » 18.05.2008, 17:36

sagst du das immer oder lässt du dir auch mal was anderes einfallen?

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 18.05.2008, 17:37

Ich sage jeweils das, was am besten zur zuvor gemachten "Aussage" passt...

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