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Bücher die man lesen MUSS!

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Aurora
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Bücher die man lesen MUSS!

Beitrag von Aurora » 07.03.2007, 10:34

Welche Bücher MUSS man eurer Meinung nach gelesen haben? Und warum? Wenn möglich noch eine kurze Inhaltsangabe.

Comte de Lautreamont - "Die Gesänge des Maldoror"

"Maldoror, Held und Ich-Figur, ist die Verkörperung des Bösen schlechthin. Er hat "einen Pakt mit der Prostitution geschlossen, um in den Familien Zwietracht zu säen". Als satanischer Verführer will er auch andere zum Bösen verleiten, oft nur, um seine Opfer (häufig Kinder) zu quälen. Seine Bösartigkeit schlägt sich in minuziös beschriebenen Folterszenen nieder. Maldoror ist aber nicht nur Sadist, sondern trägt auch masochistische Züge."

Das Buch ist sehr tiefgehend. Sehr morbide geschrieben, denn hier ist wieder die Faszination des grausigen die den Menschen fasziniert. Keine leichte Kost man muss es vielleicht 1 oder 2mal lesen um ganz zu verstehen was uns Lautreamont hier sagen will.[/i]

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Beitrag von Grimmschlag » 07.03.2007, 11:11

Macht und Rebell

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Beitrag von Aurora » 07.03.2007, 11:14

Grimmschlag hat geschrieben:Macht und Rebell
mehr infos?

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Beitrag von Ge » 07.03.2007, 11:14

es gibt keine bücher, die man lesen muss.

(jaja aurora, begründung: weil einem belesenheit nicht über intellektmangel hinweghilft, sosehr es manch einer zu hoffen vermag)

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Beitrag von Aurora » 07.03.2007, 11:24

Goddess_Frigg hat geschrieben:es gibt keine bücher, die man lesen muss.

(jaja aurora, begründung: weil einem belesenheit nicht über intellektmangel hinweghilft, sosehr es manch einer zu hoffen vermag)
Es geht hier nicht darum gezwungen zu werden von jemandem ein Buch zu lesen, sondern um Bücher die man findet, sollten nicht untergehen in der Bücherflut die jährlich auf den Markt kommen. Wenn dich das Thema nicht intressiert dann schreib halt auch nichts rein.

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Beitrag von Ge » 07.03.2007, 11:34

ich rede auch nicht um zwingen, es ist nunmal im medialen zeitalter unnötig, bücher zu lesen. punkt.

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Beitrag von Ratatöskr » 07.03.2007, 12:36

@Aurora:


dito

Ob Bücher in der heutigen Zeit noch nötig sind oder nicht, darüber lässt sich streiten. Ich bin der Meinung, GERADE in unserer heutigen Gesellschaft wäre es keine Schande, auch mal ein Buch zur Hand zu nehmen anstelle von TV-Glotzen.... Aber gut, jedem das seine....

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Beitrag von Azrael » 07.03.2007, 13:01

Ah ja, Miss Oberschlauf G_F muss natürlich auch ihren unnötigen Senf dazugeben. Verkneifs dir doch einfach mal.

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Beitrag von Ge » 07.03.2007, 13:07

Azrael hat geschrieben:Ah ja, Miss Oberschlauf G_F muss natürlich auch ihren unnötigen Senf dazugeben. Verkneifs dir doch einfach mal.
blitzneuigkeiten: das hier ist ein FORUM, herr izmail izrail. :roll:

@thema: natürlich sollte man lesen, jedoch nicht bestimmte bücher, die als "grundliteratur" gelten.

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Beitrag von Aurora » 07.03.2007, 13:09

Goddess_Frigg hat geschrieben:
Azrael hat geschrieben:Ah ja, Miss Oberschlauf G_F muss natürlich auch ihren unnötigen Senf dazugeben. Verkneifs dir doch einfach mal.
blitzneuigkeiten: das hier ist ein FORUM, herr izmail izrail. :roll:

@thema: natürlich sollte man lesen, jedoch nicht bestimmte bücher, die als "grundliteratur" gelten.
Ja es ist ein Forum. Aber man muss nicht zwingend zu jedem Thread was dazulabern, wenn man sich

1.nicht intressiert dafür
2.keine Ahnung hat von was man spricht


Und es gibt bestimmt gewisse Bücher die als Grundliteratur gelten. Sonst wären viele Filme, Bücher, Zitate etc. etc. gar NIE entstanden.

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Beitrag von Ge » 07.03.2007, 13:13

ich hab eine meinung und da ich nicht gerade unbelesen bin, ist sie geltend: es gibt keine grundliteratur.

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Beitrag von Aurora » 07.03.2007, 13:47

Goddess_Frigg hat geschrieben:ich hab eine meinung und da ich nicht gerade unbelesen bin, ist sie geltend: es gibt keine grundliteratur.
deine Meinung vielleicht. Aber nicht Tatsache.

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Beitrag von Hoppiholla » 07.03.2007, 13:47

Goddess_Frigg hat geschrieben:ich hab eine meinung und da ich nicht gerade unbelesen bin, ist sie geltend: es gibt keine grundliteratur.
Ich glaube aber den Autor dieses Threats ging es nicht um Grundliteratur!
Bücher die man lesen muss!

Herr der Ringe
Der kleine Hobbit
Der Medicus
Das Parfüm
Sofis Welt
Wo bitte gehts zum Krieg
Die Ansichten eines Clowns
etc.

weil wer muss schon die Brockhaus Edition gelesen haben!

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Beitrag von klage » 07.03.2007, 17:31

Kommt doch auf die Art Buch an...

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Beitrag von Grimmschlag » 07.03.2007, 20:29

Aurora hat geschrieben:
Grimmschlag hat geschrieben:Macht und Rebell
mehr infos?

Macht und Rebell: Skandinavische Misanthropie II

Auszug aus dem Buch:
Ich höre keine Musik mehr.
Ich kann Musik nicht ertragen.
Ich hasse Musik.
Wenn man mich fragt, ist Musik einer der Gründe, warum alles zum Teufel geht.
Jedes Mal, wenn ich Musik hörte war mir, als müsste ich alles aufgeben.
Mag sein, Musik hilft einem, Zugehörigkeit zu versoüren und Grenzen aufzulösen
zwischen sich und der Welt oder so'n Scheiss, aber wenn man mich fragt,
sind Leute die zu irgendeinem Emanzipationsrhythmus auf und nieder hüpfen,
das Gefährlichste, was es gibt.
Musik schafft hirnlose Einigkeit, sonst nichts.
Musik steht für Verantwortungsverdrängung. Wenn du "eine Pause" brauchst, "Luft holen",
"mal verschnaufen" willst, bist du ein Warmduscher.
Wenn du mal "aus allem raus" willst, bist du scheissfeige.
Musik ist Feigheit.
Wer Musik hört, "vergisst" auf einmal die umunstößliche Tatsache, dass er mutterseelen
allein ist; und er wird es immer sein.
Er befindet sich auf einmal mit seiner Umwelt "im Einklang", und das ist eine widerliche,
ja gefährliche Empfindung.
Eine kleine Weile lang lebt er in dem Glauben, das "Selbst" würde "sich auflösen" und
Veränderung bewirke Gutes.
Das ist zum Kotzen.
Menschen behaupten, die Musik, bringe ihr Aggressionen mit denen ihrer "Gleichgesinnten"
auf eine Wellenlänge.
Doch wieviel Musikk muss man hören, bis man begreift, dass man mit "Gleichgesinnten" nicht
das kleinste beschissene Bisschen gemein hat.
Du bist allein, du bist tragisch, du bist zum Kotzen.
Musik diktiert mir einen Zustand, und das ist zum Kotzen.
An Musik klebt derselbe idiotische Ruf wie an Rebellion.
Und diese ganze kotzbeschissene Rezeption, die ist das Schlimmste an Musik
Ich hasse die Vorstellung, mit "mitreißen" zu lassen.





Produktbeschreibungen

Literaturen, Heft Oktober 2005
Die beiden Hauptpersonen Macht und Rebel haben große Mengen kulturellen Ballasts über Bord geworfen, vor allem den restromantischen Touch der Revolte. Erfahrungen in Underground-Verachtung und Guerilla-Marketing nähren ihren antimodernen Affekt gegen Avantgarde und Kritik ... Faldbakkens Figuren könnten sich durchaus als Rollenmodelle für jugendliche Leser eigenen - gerade weil an diesen Pulp-Charakteren jede Psychologisierung abperlt. Sie agieren, als mache keine Handlung, kein Unterlassen irgendeinen Unterschied. Darin dürften viele eine ebenso erschütternde wie realistische Skizze eines Lebens ohne Perspektive (wieder) erkennen, wie es gerade Jugendliche in den erodierenden westlichen Gesellschaften führen... "Macht und Rebel" schreit unüberhörbar nach dem Skandal. Und aller Voraussicht nach wird dieses kakuliert irrwitzige Buch ihn bekommen, legt man die in Deutschland übliche Mechanik der Empörung zugrunde. (Tom Holert: Posieren, Fälschen und das Bohren dicker Bretter - Sammelrezension "Popkultur und Politik")

Sven Boedecker, SonntagsZeitung (Zürich), 25.9.2005
Die Jagd nach dem Neuen, Radikalen und Jungfräulichen bleibt bei Faldbakken nicht auf das Ökonomische beschränkt ... Faldbakken hat die provokanteste Romansatire des Herbestes geschrieben. Und bei der kriegen alle ihr Fett ab. Mit voller Absicht: "Nach den Reaktionen auf das erste Buch", so der Autor, "habe ich das Bedürfnis verspürt, den Goodwill der humanistischen Kulturarbeiter noch etwas stärker herauszufordern."


Interview mit dem Schriftsteller
http://www.blumenbar.de/blumenbar_dat/i ... mayer.html

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Beitrag von Hoppiholla » 07.03.2007, 20:34

Bild

Fool on the Hill!

Auf den ersten Blick ist Fool on the Hill ein nahezu 600-seitiger Uni-Roman, doch auf diesem Campus wimmelt es von Kobolden, w i r k l i c h abgefahrenen Studentenverbindungen, Hunden und Katzen, Drachen, einer Gummimaid und noch viel mehr. Was vielen humorvollen Romanen verwehrt ist, nämlich eine stringente und packende Geschichte zu erzählen, gelingt hier scheinbar mühelos. Die zum Teil archetypisch anmutenden Charaktere bleiben in ihrer ungewöhnlichen Umgebung frisch und glaubwürdig; während im Hintergrund der Autor die Fäden in der Hand hält und die vielen kleinen, aber niemals unbedeutenden Stränge langsam zu einem Finale zusammenführt. Jede kleinste Episode ist für sich gesehen ein Vergnügen zu lesen, doch verwoben in die ausgefeilte Haupthandlung sind sie anspruchsvolle Puzzlestücke.
Der wohltuend unbedarfte und nichtsahnende Narr wird zur Hauptfigur des Geschehens gemacht und lernt, was Schreiben ohne Papier bedeutet. "Wird gemacht" übrigens im wahrsten Wortsinn, denn eine ziemlich abgehobene Philosophie steckt in dem Wunderbuch auch noch drin. Und so viele einzelne gute Geschichten: George auf der Suche nach Liebe, die Bohemier auf der Suche nach Alkohol, Luther, die Promenadenmischung, auf der Suche nach dem Himmel, die Campuspolizei auf der Suche nach Verdächtigen und Mr. Sunshine auf der Suche nach einer guten Geschichte. Und nachher nimmt man das Leben auf einmal viel leichter und glaubt ein bißchen ans Schicksal.

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Beitrag von metal lord » 07.03.2007, 20:57

für fantasy fans:

der drachenbeinthron und 3 folge bücher, aber nur wer vor 4000 S nicht zurückschreckt. ist eigentlich ein einziges buch, aber wäre es nicht geviervtelt worden, wärs etwas zu schwer und der autor wäre bis zur fertigstellung verhungert

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Beitrag von adonaiobscura » 07.03.2007, 23:20

Man MUSS die Bibel gelesen haben.

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Beitrag von Hoppiholla » 08.03.2007, 00:49

Aber einige Ausgaben davon sollte man sich auch mal reinziehen!

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metal lord
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Beitrag von metal lord » 08.03.2007, 15:39

adonaiobscura hat geschrieben:Man MUSS die Bibel gelesen haben.

sagt mir meine reli lehrerin auch ständig wenn die meinen skull kappu sieht *g*

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