Braucht die Schweiz eine neue Nationalhymne? - Seite 2 - Schwermetall

Braucht die Schweiz eine neue Nationalhymne?

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Arwald

Beitrag von Arwald » 22.11.2007, 17:31

Ravager hat geschrieben:@arwald
Hiermit kannst du dich schon mal auf den Schlaganfall vorbereiten.
http://www.youtube.com/watch?v=mZmNHwGyjes
Versuchst du mich zu schädigen?

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Ravager
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Beitrag von Ravager » 22.11.2007, 18:05

Natürlich nicht. Vielmehr möchte ich dich die wunderbare Vielfalt unserer multikulturellen Gesellschaft aufmerksam machen.
Ist es nicht toll wie das Erwachen des schwarzen Bewusstseins in dem Protagonisten gezeigt wird und er sich über die intolerante (Noch-)Mehrheitsgesellschaft aufschwingt und seiner Liebe folgt, allen Hindernissen zum Trotz?

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 22.11.2007, 18:37

Aussage des Films: Wer nicht ganz einverstanden ist mit der durch Globalisation und Technologie ausgelösten Totalvermischung des Genpools oder wer sich nach früheren Zeiten sehnt, ist einfach nur ein dummer Nazi. Und Nazis sind sowieso alles Analphabeten, Debile oder Geisteskranke.

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 22.11.2007, 18:43

(ist Analphabet, debil und geisteskrank) (ist stolz darauf)

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Beitrag von Melechesh » 22.11.2007, 19:53

Natürlich nicht. Vielmehr möchte ich dich die wunderbare Vielfalt unserer multikulturellen Gesellschaft aufmerksam machen.
Ist es nicht toll wie das Erwachen des schwarzen Bewusstseins in dem Protagonisten gezeigt wird und er sich über die intolerante (Noch-)Mehrheitsgesellschaft aufschwingt und seiner Liebe folgt, allen Hindernissen zum Trotz?
Ach wie süss.... :lol:

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Beitrag von Zum streitbaren Hugo » 22.11.2007, 22:48

Der Bunkerkommandant versteht das Anliegen und unterstützt diese Bestrebungen voll und ganz. Es ist leider immer noch so, dass die Kultur- und Traditionsgeschichte des westlichen Europas mit veralteten Denkmustern und herabwürdigenden Darstellungen von Minderheiten durchzogen sind. Wenn schon das längst überholte Modell "Nation" beibehalten werden muss, so soll doch die dazugehörige Hymne für alle Bürger identitätsstiftend sein und nicht ausschliessend wirken. Das beeinhaltet auch, dass man sie der Zeit anpasst und verstaubte Ansichten über Bord geworfen werden. Nicht selten müssen engagierte Reformer aber dabei erfahren, dass ihnen von reaktionären Kreisen Steine in den Weg gelegt werden. Auch ich kann ein trauriges Lied davon singen. Zu meiner Zeit als Verlagsmitarbeiter kritisierte ich die unzeitgemässen Darstellungen, die im Kinderbuch Pippi Langstrumpf schon den Kleinsten eingeimpft werden: Die Taka-Tuka-Insulaner sind fröhliche, lendenbeschurzte Schwarzafrikaner, die den ganzen Tag unter Kokospalmen singen und tanzen, sich sofort dem ersten ankommenden Weissen unterwerfen, ihn zum "Negerhäuptling" krönen und sich ansonsten in jeder Beziehung wie unmündige Bürger verhalten. Es wird in hohem Masse das Klischee das arbeitsscheuen, leichtherzigen, treudoofen und geistig eher minderbemittelten Schwarzen genährt. Ich habe im Verlag dagegen protestiert und eine Überarbeitung mit zeitgemässerer Darstellung vorgeschlagen: Die Einwohner von Taka-Tuka-Land reisen nach Schweden, schwängern Annika, verprügeln Tommy und verkaufen Pippi Drogen. Und prompt wurde ich gefeuert. Es ist nicht leicht, gegen die starren Traditionen anzukämpfen. Wagen wir den ersten Schritt!

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Beitrag von Hagel » 22.11.2007, 22:50

Der Prophet gilt nichts im eigenen Land, mein Lieber.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 22.11.2007, 23:36

@Hugo

:lol:

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Beitrag von marinetti » 23.11.2007, 07:24

Von mir aus können wir gerne eine neue Hymne haben, wenn darin nicht irgendein Gott gepriesen wird wie in der jetzigen.
Immer diese Modernokratie! Was wär eine Hymne ohne Gottes gnaden.

Als nächstes schaltet sich noch die Homo-Lobby ein. Dass in der Hymne noch erwähnt wird wie schön Liebe zwischen gleichen Geschlechtern ist. Denen trau ich jetzt alles zu, nachdem die sogar zu fordern begannen, das Wort "Mutter" und "Vater" durch "Erzeuger A" und "Erzeuger B" zu ersetzen.

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Beitrag von Ragnar » 23.11.2007, 11:35

ich sag nur: zurück zur alten hymne. die jetzige tönt homoerotisch und die scheiss engländer sollen sich halt was andres suchen. so!

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Beitrag von marinetti » 23.11.2007, 11:41

Das England die gleiche Melodie hat stört mich auch nicht.

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Beitrag von Thorkel » 23.11.2007, 16:19

"Komm Goebbels, Goebbels, willst du den totalen Krieg, willst du das?"

http://www.youtube.com/watch?v=ymxB7rcPATc

http://www.youtube.com/watch?v=pK9hdOECpF4

Der Kurzfilm ist lustig. :lol:

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 25.11.2007, 17:53

@Morgenstern: Es reicht so langsa, ja?! Gott ist und bleibt ein deutsches Wort! In diesem Wort wird das All, das Ganze, eben das grosse Gesamte beschrieben, welches selbst über den Göttern noch waltet! Das Wort Gott (oder Got (engl. God, skand. Gud, etc...) hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit dem jüdischen Dornbusch-Hocker Jehova zu tun! UND DAS WISSEN SIE!!

Mit Ihrem blöden Beitrag wollten Sie doch nur wieder die JUgend des Landes weg von der sinnvollen Hinwendung zu Blut und Boden hin zu der stupiden, MTV-generierten und somit auch schön harmlos-politisch-korrekten "Feindschaft zu Gott" bringen!!

Schämen Sie sich!!

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Beitrag von jubal » 25.11.2007, 23:27

Mein Vorschlag:

(feierlich, würdig)

Heil Dir, geliebtes Schwein
Heil Dir, Blutwurstverein
Sanguophilie;
Ehre der Leberwurst
und dem saumäss'gen Durst.
Ehre der VBL- Kunst
und des Keilers Brunst.

(Quelle: Der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste)

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 25.11.2007, 23:28

jubal hat geschrieben:Mein Vorschlag:

(feierlich, würdig)

Heil Dir, geliebtes Schwein
Heil Dir, Blutwurstverein
Sanguophilie;
Ehre der Leberwurst
und dem saumäss'gen Durst.
Ehre der VBL- Kunst
und des Keilers Brunst.

(Quelle: Der Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste)
(heilt der Metzgete)

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Beitrag von Morgenstern » 25.11.2007, 23:53

Arwald hat geschrieben: Der Psalm ist Müll ja, aber die alte Hymne hat nun wirklich nichts mit Reiligion zu tun. Man muss schon eine ausgeprägte Religionsphobie haben um mit dem zweimal auftauchenden Wort "Gott" Mühe zu haben. Zumal da nun wirklich einfach nur "der Gott" steht. Ich wäre absolut gegen eine moderne "saubere" Version, dass wäre ja genau das, was linke Kultursaboteure wollen: eine fröhliches Multikulti-Lied.
Die alte Hymne war wohl nicht ganz so offensichtlich religiös, aber dennoch von einem stark religiösen Hintergrund geprägt. Wenn du das nicht siehst, verdrängst du ganz einfach nur um deiner Blut und Boden Ideologie treu zu bleiben den religiösen Hintergrund... das ist mehr als peinlich.

Ricardo Clement hat geschrieben:@Morgenstern: Es reicht so langsa, ja?! Gott ist und bleibt ein deutsches Wort! In diesem Wort wird das All, das Ganze, eben das grosse Gesamte beschrieben, welches selbst über den Göttern noch waltet! Das Wort Gott (oder Got (engl. God, skand. Gud, etc...) hat NICHTS, aber auch GAR NICHTS mit dem jüdischen Dornbusch-Hocker Jehova zu tun! UND DAS WISSEN SIE!!

Mit Ihrem blöden Beitrag wollten Sie doch nur wieder die JUgend des Landes weg von der sinnvollen Hinwendung zu Blut und Boden hin zu der stupiden, MTV-generierten und somit auch schön harmlos-politisch-korrekten "Feindschaft zu Gott" bringen!!

Schämen Sie sich!!
Man müsste eine Alkoholkontrolle für dieses Forum einführen. Entscheidend ist nicht, woher das Wort Gott kommt (deine Herkunftsherleitung ist übrigens mehr als dürftig). Entscheidend ist, was der Verfasser zur Zeit des Schreibens gemeint hat. Und diese religiöse Haltung des Verfassers nur um deiner Blut und Boden Ideologie Willen weg zu streiten, ist genau so peinlich wie Arwalds versuch.

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 26.11.2007, 02:19

Entscheidend ist, was der Verfasser zur Zeit des Schreibens gemeint hat.
Ja, wie bei einem Swastika.

Arwald

Beitrag von Arwald » 26.11.2007, 02:53

Morgenstern hat geschrieben: Die alte Hymne war wohl nicht ganz so offensichtlich religiös, aber dennoch von einem stark religiösen Hintergrund geprägt. Wenn du das nicht siehst, verdrängst du ganz einfach nur um deiner Blut und Boden Ideologie treu zu bleiben den religiösen Hintergrund... das ist mehr als peinlich.
Dein Vorwurf ich würde irgendwas verdrängen um einer "Blut und Boden Ideologie treu zu bleiben" ist fast etwas daneben. Ich habs schlicht nicht nötig irgendwas zu verdrängen, da ich mich an nichts störe. Vielleicht fehlt mir einfach nur Deine ideologische Sturheit um wegen dem religiösen Einfluss/Hintergrund auf einen Grossteil der Literatur, Malerei und Musik der letzten 1000 Jahre zu vezichten. Oder stört dich "Gott" etwa nur in Landeshymnen?

Ich finde eher Deine naive Haltung etwas peinlich. Das gehört nunmal zu unserem kulturellen Erbe und im vorletzen Jahrhundert war es nunmal so, dass so gut wie alle Leute entsprechende religiöse Ansichten hegten. Das kannst du nicht einfach verdrängen, lieber Morgenstern ;)

Wär übrigens lustig, wenn bei der nächsten Literaturbesprechung im Fernsehen einer mit diesem "entscheidend ist, was der Verfasser zur Zeit des Schreibens gemeint hat" - Argument kommen würde.

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Beitrag von marinetti » 26.11.2007, 07:45

Die alte Hymne war wohl nicht ganz so offensichtlich religiös, aber dennoch von einem stark religiösen Hintergrund geprägt.
Aber hoffentlich doch! Lasset doch mal diese mehr als vulgären und behinderten anti-klerikalen Ausrufe. Da wird einem ja übel.

Für Gott, Kaiser und Reich!

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Beitrag von Ge » 26.11.2007, 07:47

ja jetzt echt mal...

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