Das Übel der Aufklärung contra Katholizismus, Islam etc. - Schwermetall

Das Übel der Aufklärung contra Katholizismus, Islam etc.

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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Der Theurg
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Das Übel der Aufklärung contra Katholizismus, Islam etc.

Beitrag von Der Theurg » 20.02.2009, 15:58

Die Grundaussage der Aufklärung lautet:

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlossenheit und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, ist also der Wahlspruch der Aufklärung."

Bei einer näheren Analyse entpuppt sich diese Rhetorik als hohle Polemik der untersten Schublade, die obendrein nur auf Verdrehungen und falschen, zum Postulat erhobenen Annahmen beruht. Denn niemand, absolut NIEMAND ist ein gänzlich "freies, unabhängiges Individuum", deswegen ist die alleinige Berufung auf die "Vernunft" (der Lieblingsbegriff der Aufklärer) eine denkbar schlechte Stütze.

WIR ALLE, auch diejenigen, die sich noch so intellektuell abgehoben für individuelle "Freigeister" halten, sind bewusst - oder zumeist eher unbewusst - geistig abhängig von unserer Umwelt, unserem Umfeld, von den Medien, von den Ideen und Schlagwörtern der Masse usw. usf. Auch im metaphysischen Bereich sind wir alle abhängig von all unseren kleinen und grossen - auch alltäglichen - Taten, Gedanken und Gefühlen (siehe dazu auch den Karma-Faden). Wir besitzen lediglich vollständige Entscheidungsfreiheit - mit allen daraus entstehenden Konsequenzen für uns selbst. Insofern besitzen wir auch die Freiheit zu entscheiden, in welche geistige Abhängigkeit wir uns bewusst oder unbewusst begeben wollen.

In der traditionalen Welt wird danach getrebt, die Abhängigkeit von der Transzendenz bewusst zu erkennen. Die traditionale Welt, die kein linear verlaufendes historizistisches Zeitbewusstsein kennt (also auch kein "mit der Zeit gehen" und "Modernisieren") und deswegen noch immer bis in alle Ewigkeit ihre höhere Gültigkeit bewahren wird, geht davon aus, dass der gesamte physische und metaphysische Kosmos in Hypostasen gegliedert ist, wie es in der neuplatonischen Mysterienphilosophie ganz richtig gelehrt wurde. Den Hypostasen entsprechen die Hierarchien (Hierarchie = "Vorherrschaft des Heiligen"). Das traditionale Streben nach der Selbsterkenntnis zur Transzendenz hinter ALLEM jenseits von Raum und Zeit IN SICH SELBST wird vom Humanismus und ganz besonders von der Aufklärung energisch, ja geradezu fanatisch bekämpft.

Hierzu muss allerdings angefügt werden, dass Davila nicht Unrecht hatte, als er sagte: "Die Französische Revolution wurde nicht gegen den Feudalismus, sondern gegen dessen Fehlen durchgeführt."

Da die traditionale Welt aber - wie bereits gesagt - unveränderlich jenseits von Raum und ZEIT wurzelt, kann sie auch nur zeitweilig verdrängt, nicht aber gänzlich bekämpft werden. Vereinzelte Träger der traditionalen Welt, welche man heutzutage der Einfachheit halber "Reaktionäre" nennen könnte, die sich nicht gänzlich in die stoische Gelassenheit und die Askese zurückgezogen haben, halten deswegen nach geeigneten Verbündeten auf allen Erdteilen Ausschau, genau wie auf der Gegenseite auch die Aufklärer im Laufe der Jahrhunderte eine unheilige Allianz mit der Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und den Geheimlogen geschmiedet haben.

Auf dem ersten Blick erscheint es irrtümlicherweise so, als ob der Nationalsozialismus der geeignetste Verbündete der Reaktionären sei - oder gar der eigentliche Träger der traditionalen, unaufgeklärten Reaktion. Das ist aber grundlegend falsch. Der Nationalsozialismus ist nämlich aufgrund seines Nationalismus', Patriotismus', biologischen Rassenwahns und seiner sozialistischen Elemente selbst nur ein Kind der Aufklärung und der jakobinischen Ideen der Französischen Revolution. Der Nationalsozialismus fordert z.B. die Aufrechterhaltung einiger unsinniger nationaler Konflikte aus dem 19. und dem 20. Jahrhundert, wie den modernen Konflikt zwischen Deutschland und Polen, der plötzlich zur "Rassenfrage" erhoben wird, von dem aber ein visionärer Kaiser Otto III. und ein Boleslaw Chrobry beim Akt von Gnesen vor über tausend Jahren noch nichts gewusst haben; zu einer Zeit, als auf der heutigen Berliner Museumsinsel lediglich - und noch für die längste Zeit - ein Triglav-Tempel der heidnischen Heveller sich erhob.
Die Nationalsozialisten haben sich nicht nur stets beinahe sämtlichen wahrhaft reaktionären Ideen entgegengestellt - oder diese sich angeeignet und pervertiert -, sondern sie erblickten ja in der Reaktion selbst einen ihrer Feinde, wie aus dem "Horst-Wessel-Lied", der Hymne der Nationalsozialisten klar hervorgeht, wo nicht nur die Opfer der "Rotfront", sondern auch der "Reaktion" (sic!) beklagt werden. Aus all dem wird ersichtlich, dass der Nationalsozialismus mitsamt seinem Pöbel beherrschenden Volkstribun als ein Ausläufer des Humanismus' und der aufklärerischen Subversion angesehen werden muss.

Wesentlich naheliegender und verlockender erscheint für den aufrichtigen Reaktionär darum nicht ein Bündnis mit einem solchen gleichgeschalteten, totalitären, modernen, dumpfen und letztlich anti-reaktionären Phänomen wie dem Nationalsozialismus, sondern mit der katholischen Kirche oder mit dem Islam, und zwar nicht erst seit gestern. Die verschiedenen Wege, die zahllose abendländische Reaktionäre in die Arme des Islams geführt haben, sind seit langem bekannt und vielfältig (siehe u.a. René Guénon). Noch heute konvertieren unaufhörlich Befürworter des reaktionären Lagers dauerhaft zum Islam. Auch die Sympathien zum Katholizismus sind keineswegs neu und haben u.a. bereits vor über einem Jahr, also lange bevor es "Mode" wurde, ihre Blüten in diesem Forum getrieben, z.B. hier (sowie auf den beiden vorangegangenen Seiten):

http://www.schwermetall.ch/forum/ftopic2161-s180.php

Die Frage, ob es sich beim Katholizismus oder beim Islam (oder vielleicht auch bei der russisch-orthodoxen Kirche?) in letzter Konsequenz wirklich um geeignete Bündnispartner für die traditionale Reaktion handelt, sei an der dieser Stelle mal ausgeklammert. Den Anhängern eines "reinen Heidentums" sollte aber auch einmal die Frage ins Bewusstsein gerückt werden, ob das späte Heidentum der Wikingerzeit denn insgesamt tatsächlich weniger degeneriert und entartet gewesen sein soll, als das Christentum. Letztlich sollte es aber für den aristokratisch Eingeweihten bei allen Religionen sowieso nur um die ESOTERISCHE ESSENZ der Mysterien gehen, und in diesem Punkte schliessen Katholizimus, Islam, vedischer Hinduismus, Schintoismus, Taoismus, Schamanismus oder die Mysterien des Mithras sich nicht gegenseitig aus, nein, vielmehr ERGÄNZEN sie sich gegenseitig für den Wissenden!

Diese Tatsache scheinen die Träger der Aufklärung zu ahnen, und als ob die alltägliche materialistische und negativistische Propaganadakeule aller Medien unter dem Deckmäntelchen der "objektiven Berichterstattung" im Namen der vielgerühmten "Pressefreiheit", ein seit bereits über 150 Jahren andauerndes Übel der freien Marktwirtschaft und des aufgeklärten Liberalismus', nicht schon schlimm genug wäre, anstatt dass wir täglich über die Medien nur von den weisesten aristokratischen Eingeweihten mit höheren Unterweisungen und positiven Inspirationen beglückt würden - und nicht von irgendwelchen verkommenen, nichtssagenden Kolumnisten mit ihren existentialistischen und nihilistischen Anschauungen, dreschen die Journalisten auf allen Fronten immer wieder auf alles ein, was irgendwie reaktionär erscheinen könnte. Gegen den Islam benützen diese Atheisten seit langem die Terrorismus- und Scharia-Keule, um bei den Volksmassen die Angst zu schüren (das Hauptgeschäft des Journalismus'!), als ob an jeder Strassenecke der Schweiz sich jeden Augenblick irgendein Muselmann in die Luft sprengen könnte.

Um den in den Redaktionsbüros seit langem angestauten Hass gegen den Katholizismus ebenfalls propagandistisch freien Lauf zu lassen, haben die Journalisten lange geforscht und gewartet. Endlich sind sie fündig geworden! Endlich können sie nun mit der Holocaustleugner-Keule bis in alle Ewigkeit auf die katholische Kirche eindreschen! Dabei scheint es von keinem Belang zu sein, dass der Vatikan sich vor tausend Jahren bei einer Rehabilitierung einiger verirrter Bischöfe wohl kaum anders verhalten hätte, mit dem einen Unterschied, dass sich vor tausend Jahren wohl niemand für einen Holocaust interessiert hätte. In Wahrheit geht es auch hier um ganz etwas anderes.

Nebenbei bemerkt, bin ich selbst der Meinung, dass Leute, welche den Holocaust leugnen, nur schon aufgrund ihrer Dummheit bestraft gehören.

Jedenfalls können die Meinungsmacher vom "Spiegel", die Künder der modernistischen, gottlosen Aufklärung, endlich wieder einmal ganz empört auf einen vor 22 Jahren ermordeten Priester zeigen, der mit klangvoller und charismatischer Stimme deutsch und deutlich zum Entsetzen aller modernen und aufgeklärten Menschen verkündet hat: "Es gibt kein finsteres Mittelalter, aber es gibt sehr wohl das finstere, geistesfinstere 20. Jahrhundert, und das sagen wir gegen Millionen Stimmen, die anders denken!"

Ja, es muss es muss in den Augen der Aufklärer wahrhaftig schlimm sein, sonst hätten sie ihren Hetzartikel nicht mit folgendem Zitat ausklingen lassen: "Zeit, Mode, Mehrheit, Meinung, Masse, lauter Varianten aus Ausdrucksformen des Nichts!"

Seit so vielen Jahren schon warne ich vor der Aufklärung als das grösste Übel unseres entseelten Zeitalters. Bishero wurde ich, einsichtig und lernfähig wie ich bin, bedauerlicherweise noch nicht eines besseren belehrt.
Zuletzt geändert von Der Theurg am 20.02.2009, 23:16, insgesamt 5-mal geändert.

Sohravardi
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Beitrag von Sohravardi » 20.02.2009, 16:40

Ich danke Ihnen für ihren sehr ausführlichen und tiefgehenden Beitrag. Ich kann Ihnen in allen Punkten uneingeschränkt folgen. Es ist in der Tat so, dass der Moderne eine Abscheu gegen all jenes empfindet, was so gar nicht in seine Utopien hineinpasst; denn jeder wahre "Reaktionär"(sei er nun katholisch, islamisch oder sonst was) spricht den Grundpfeilern der heutigen "Zivilsation" einen nur sehr relativen Wert zu; sei es Fortschritt, Wirtschaft, Wissenschaft (Ich meine hiermit das Studium der sinnlich wahrnehmbaren Welt); das heißt er verneint ihre Existenz nicht, jedoch ordnet er sie alle einem überzeitlichen, konsequenterweise unvergänglichen Prinzip unter, welches diese krebsgeschwürartigen "Entwicklungen" eben dieser Bereiche effektiv eindämmt und ihnen ihre wahre Stellung in der Hierarchie zuweist. So wird alle Unordnung a priori aus dem Weg geräumt. Dieses Fehlen eines richtigen Prinzips lässt sich in der modernen Welt ohne weitere Schwierigkeiten nachweisen; man nähme zum Beispiel den übergroßen Wert, den der individuellen Meinung (die trotzdem nicht existiert, wie Sie oben sehr schön erläutern) zugeschrieben wird, oder die unzähligen konkurrierenden wissenschaftlichen Theorien, die dazu noch schneller wieder weg sind als sie aufgekommen sind uswusf. überpersönliche Wahrheit wird als schon im Voraus ausgeschlossen, denn Wahrheit ist nicht an Individualität, Zeit, Entwicklung gebunden, sondern sie ist absolut universal. Allgemein verliert sich der Moderne immer mehr in der Vielheit, jede Art von Einheit, überzeitlichem Prinzip, welches aufrichtet und zuweist, erscheint als gefährlich für den Menschen, der sich noch an dieser Vielheit ergötzt, der darin seine Lebenserfüllung sieht...

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Beitrag von Swyt » 20.02.2009, 23:49

Wahrlich, in einem aufgeklärten Jahrhundert leben wir, indem man den Massen das Lesen und das Schreiben beigebracht hat, damit sie den Moder des Aktuellen inhalieren können, der ihnen vorgesetzt wird von „Aufklärern“, die da glauben, dass jeder Mensch alles wissen muss, alles wissen soll, alles wissen darf und zu allem Wissen, das eigentlich gar keines ist, Zugang haben soll. Verroht wird der Mensch, von den modernen Massenmedien, verroht und verdummt. Vorbilder zeigt man ihm (und besonders der Jugend), durch die „Stars“, die eigentlich überhaupt keine sind, sondern nur Mammonsanbeter – Götzendiener des Nichts!

Dass das Übel bereits mit der Reformation begonnen hat, wenn nicht gar, wie Abdel Wahid Yahia ausführt, mit dem Untergang der Templer, dieser Symbiose der Vita activa und der Vita contemplativa, diesem Bund zwischen Ost und West, sollte jedem klar sein, wie auch, dass es KEINEN FORTSCHRITT GIBT AUF DER HORIZONTALEN EBENE.
Dies ist ein moderner Aberglaube, den ES GIBT NUR EINEN „FORTSCHRITT“ AUF DER VERTIKALEN EBENE, wie Dr. Martin Lings so schön ausführt, in seinem kleinen Büchlein „Alter Glaube und moderner Aberglaube“!(Oder wie Gomez Dàvila ausführt:
„Der Fortschritt verdummt den Fortschrittler dermassen, dass er nicht mehr in der Lage ist, die Dummheit des Fortschritts zu erkennen.“)
Die Aufklärung jedoch, glaubt doch tatsächlich, dass sie ein Meilenstein der Geschichte darstellt! Sie ist eher ein weiterer Stein, den sich der Mensch ans Bein gebunden hat, damit er immer weiter nach unten, zum tellurisch-chtonischen gezogen wird.

Die Aufklärung ist ein Übel des Humanismus, des Anthropozentrismus, der die Grundlage des modernen ochlokratischen Übels(in der moderne auch Volkssouveränität oder Demokratie genannt) ist, denn mit dem Anthropozentrismus ging der Anthropotheismus einher – die Vergöttlichung des Menschen, der Glaube an die Souveränität des Menschen, der „sein eigenes Schicksal bestimmt“. Dies ist der TOTALE Abfall von der Lehre der „zwei Welten“ (Ebenen, Stufen etc.). Man glaubt nun, dass die Welt, in der man lebt, keine gigantische Illusion mehr ist, man „Bewaffnet die Sinne“ (wie es Dr. Leopold Ziegler in einem Aufsatz genannt hat) durch die Wissenschaft. Man macht aus der Universität (der Universitas), die „Multiversitas“. Man zerstückelt die Welt, entheiligt sie dadurch und beginnt alles, was überrational, über-menschlich und nicht auf utilitaristische Weise zähl-, wäg oder messbar ist, zu leugnen. MAN VERNEINT DIE ERKENNTNIS (nicht bloss Wissen) VON JAHRTAUSENDEN! Man klärt die Menschheit darüber auf, dass es keinen Gott gibt(man kann ihn ja nicht finden, im zerstückelten Universum), man erklärt dem Menschen, dass er nicht verworfen ist(Niedergang des Menschengeschlechts/Erbsünde etc.) – NEIN, DER MENSCH WIRD IMMER BESSER! – glaubt man, glauben die, die nur fähig sind zum Glauben. Man verwirft den THEOZENTRISMUS, man wirft Gott von seinem Thron, raubt ihm seine Krone, sein Zepter, seinen Reichsapfel und drückt die Reichsinsignien – dem Pöbel in die Hand.
Der Pöbel glaubt nun, dass er regiert, der Pöbel glaubt, dass er die Welt kennt, diese Illusion(Maya, Welt des Wandels und der Vergänglichkeit), dass er Probleme lösen kann, dass er immer besser wird, dass er vom Affen abstammt, dass die gesamte Vergangenheit nichts als Irrwitz und Dummheit gewesen ist, geführt und beherrscht von Tyrannen.

Man trichtert ihm dies alles ein – in der Volksschule, diesem aller grössten Übel der Aufklärung. Man bringt den meisten Menschen Dinge bei, die sie überhaupt nicht brauchen und glaubt daran, dass man sie dadurch zivilisiert. NEIN! müssen wir diesen Aufklärern entgegen schreien, NEIN und nochmals NEIN. Benutzen wollt ihr den Menschen, ausbeuten, Arbeitstiere braucht ihr, für eure Industrie, für euren Reichtum, euren Mammonskult!
Den alten, traditionalen Adel hat man ersetzt durch die Herrschaft des unadeligen Plutokraten, den Priester des Götzenkultes, der dem Menschen gesagt hat:
„Glaubt nicht an den Gott, an den eure Vorfahren und Urahnen geglaubt haben, wir haben hier einen viel „besseren“ Gott, kommt lasst uns tanzen – RINGELREI UM DAS GOLDENE KALB. Der Pöbel glaubt doch tatsächlich, dass die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes bewiesen werden kann!
Wir schmettern euch entgegen:
„GOTT, WÄRE NICHT GOTT, WENN MAN SEINE EXISTENZ ODER NICHT-EXISTENZ BEWEISEN KÖNNTE!!!“

Nun glauben, wie auch Ju-Hu schon ausgeführt hat, die Journalisten, diese Kloakensippschaft, die Ungläubigen per se, die katholische Kirche kritisieren zu dürfen.
Unzivilisiertes Gesindel seit ihr, nicht mehr – nicht weniger, denn „zivilisiert sein heisst, das kritisieren zu können, woran wir glauben, ohne aufzuhören, daran zu glauben.“(Dàvila)
Denn, dass man die katholische Kirche kritisieren muss, wissen wir eindeutig seit dem zweiten Vatikanischen Konzil!
Weiter muss man auch diese dämlichen Mönche und Bischöfe kritisieren, wenn nicht gar exkommunizieren, die da mit dem braunen Gedankengut kokettieren.
Der Antijudaismus ist und bleibt eine moderne Erfindung.
Dass man, z.B als katholischer Bauer an der Exoterik des Judentums, wie auch an der des Islams keinen gefallen finden kann, ist GOTTGEWOLLT. Denn Gott hat zu allen Völkern gesprochen, in den ihnen entsprechenden Sprachen. Jenen, die nur glauben können, hat er die Exoterik geschenkt, damit sie das Licht sehen, den Strahl von der Sonne „Urtradition“, der in das Dunkel des Wandels reicht und jenen, die von adeligem Geiste, somit also fähig sind zur intellektuellen (im traditionalen Sinn) Gottschau, zur Erfassung der Esoterik/Gnosis, DER ÜBERZEITLICHEN METAPHYSISCHEN WAHRHEITEN, das Wissen um die innere Einheit der Religionen.

Für uns, Reaktionäre, gibt es nur noch eine Hoffnung, die Hoffnung auf den Kalki-Avatara, den Messias, der auf dem weissen Pferd daher geritten kommt, um die Pharisäer zum Schweigen zu bringen. Und Gott, der Barmherzige, hat sich schon einige Male in der Immanenz verwirklicht, um einen neuen Anknüpfungspunkt zu bieten, zur Sonne „Urtradition“, um die die Planeten der „Religionen“ kreisen.
In Christus, Buddha, Krsna, Zarathustra, Mohammed, Lao-Tse hat er sich schon gezeigt, wie er sich verwirklicht hat in den traditionalen Kaisern, und in den gesegneten Könige des Okzidents, wie z.B. auch den Kalifen und Pharaonen.

Dass die Aufklärung dies nicht wahrhaben will, sondern weiter an ihrem lächerlichen und unhaltbaren Anthropozentrismus/Anthropotheismus festhält, ist nur ein weiteres Zeichen für die Verkommen- und Dummheit des Tieres, das sich einbildet, Mensch zu sein(Dàvila).
Eins, muss man einfach klar stellen – „Der Reaktionär bestreitet gegenüber der Aufklärung nicht, dass es keine universalen Prinzipien gebe, sondern dass die von der Aufklärung verkündeten Prinzipien Teil der universalen Prinzipien seien.“(Dàvila).
Und diese Prinzipien, die überzeitlich und ewig sind, werden wieder verwirklicht werden, wenn der Chakravartin in der Welt des Wandels erscheint!

Noch zur Aufklärung – Sie spricht nicht die ganze Zeit vom Verstand, sondern von der Vernunft, der Ratio.

Das „Vernünftige zu tun“ ist etwas typisch bürgerliches. Es ist vernünftig keinen Krieg zu betreiben, an die Nicht-Existenz Gottes zu glauben(denn der Atheismus ist nichts anderes als ein moderner Aberglaube), denn man könnte ja so seinen anthropozentrischen Machtanspruch verlieren etc…
Die Vernunft, in diesem modernen und bürgerlichen Sinne, hasst alle Märtyrer, Ritter und Helden, weil sie keinen „Nutzen“ dahinter sieht, wenn man sich für etwas „mehr als menschliches“ opfert.

Hier ein paar Aphorismen, vom Genius, in dem sich ebenfalls Gott verwirklicht haben muss – Gomez Dàvila:

„Die „rationale Gesellschaft“ stellt sich der „traditionellen“ nicht entgegen wie das Kohärente dem Unlogischen.
Sondern wie das Animalische dem Menschlichen.
„Rational“ bedeutet in diesem Zusammenhang, sich ohne Anstand vollzufressen und ungehindert zu kopulieren.“

„Der Rationalist schiebt die Vaterschaft seiner Postulate der Vernunft zu, um schon im Voraus die Evidenzen in Verruf zu bringe, die seine Schlaftrunkenheit bedrohen.“

„Der Rationalismus war Glaube, heute ist er ein übler Nachgeschmack.“

„Die moderne Tragödie ist nicht die der besiegten, sondern die der triumphierenden Vernunft.“

„Rationalismus“ ist die krankhafte Unfähigkeit, zwischen Form und Inhalt der Urteilsfähigkeit zu unterscheiden.“

„Wer Vernunft mit Grossbuchstaben schreibt, bereitet einen Betrug vor.“

„Der Teufel ist viel zu intelligent um Rationalist zu sein, aber er haucht seinen Anhängern rationalistische Orakel zu, damit sie ihn ohne Skrupel verehren.“

„Bis gestern verdiente der Mensch nicht, dass man ihn als rationales Tier bezeichnete.
Die Bezeichnung war solange ungenau, wie er mit Vorliebe religiöse Haltungen und ethische Verhaltensweisen ersann, ästhetische Aufgaben und philosophische Betrachtungen.
Heute dagegen beschränkt sich der Mensch darauf, ein rationales Tier zu sein, das heisst:
Erfinder praktischer Rezepte im Dienste seines animalischen Wesens.“

„Wenn die Vernunft zum Flug ansetzt, um aus der Geschichte zu fliehen, ist es nicht im Absoluten, wo sie aufsetzt, sondern in der Mode des Tages.“

„Das „Vernünftige“ besteht darin, das Leben zu verlängern, den Schmerz zu vermeiden, den Hunger zu stillen und den Geschlechtstrieb zu befriedigen.
Nur eine solche Definition erhellt den Lauf der letzten Jahrhunderte.“

„Der „Rationalismus“ ist nicht Ausübung der Vernunft; er ist das Ergebnis bestimmter philosophischer Unterstellungen, die den Anspruch erhoben haben, mit der Vernunft in eins gesetzt zu werden.“

„Der „Rationalismus“ ist nicht Missbrauch der Ratio, sondern nur Missbrauch des Begriffs.“

„Die einzige Garantie für unsere Freiheit besteht in den Barrikaden, die die anarchistische Seite der Welt gegen den Imperialismus der Vernunft errichtet.“


Für Gott, Kaiser und den Pantokrator der byzantinischen Hagia Sophia!

P.S "Mit dem, der bestimmte Bücher nicht kennt, ist keine Diskussion möglich." - Dàvila;)

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Beitrag von ---------- » 21.02.2009, 10:39

Danke für deinen Zitate-Beitrag Sweety.

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Beitrag von Herr Wolf » 21.02.2009, 12:55

Auf diesen ganzen Unsinnswust gehe ich gar nicht erst gross ein. Nur soviel: Was hat der verdammenswerte Katholizismus mit metaphysischer Wahrheitssuche und vedischem Hinduismus, Shintoismus, Taoismus, Schamanismus oder dem Mithraskult zu tun? Eben, nichts! Und habt ihr verblendeten Typen die Millionen Opfer der Inquisition vergessen? All die geschändeten Frauen, die auf den Scheiterhaufen der Inquisition verbrannt wurden? Durch den Hexenwahn sind in Europa allein zwischen dem 14. und dem 17. Jahrhundert mindestens 2 Millionen Menschen zum Opfer gefallen. Die Wissenschaft streitet sich zwar immer noch, wie viele es waren. Einige Wissenschaftler gehen von erforschten 40.000 bis 60.000 hingerichteten Opfern aus, während immer noch die Hochrechnung von 1786 über ca. 9 Millionen Opfer durch die Medien, Literatur und Köpfe geht. Die katholische Kirche wehrt sich natürlich gegen diese hohe Zahl mit Händen und Füssen.

Möge das Christentum mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden! Und dazu ist verdammt nochmal jedes Mittel recht, sei es nun die Aufklärung oder zutiefst antichristliches Gedankengut, wie es eigentlich für jeden echten Heiden oder Satanisten eine Selbstverständlichkeit sein sollte! Einen Konsens mit den christlichen Kirchen kann es deshalb niemals geben!

"Mit dem, der bestimmte magische Bücher nicht kennt, ist keine Diskussion möglich." - Satorius

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Beitrag von Sohravardi » 21.02.2009, 13:11

Ich bestreite nicht, dass diese Bewegegungen wie die Inquisition unverzeihliche Ausartungen waren. Dennoch sollte man dabei auch nicht vergessen, dass es ebenfalls sehr viele (wahrscheinlich sogar mehr als katholische...) weltliche Gerichte waren (von denen der Protestanten ganz zu schweigen), die diese Verurteilungen aushängten.

Ein weiteres Problem des Katholizismus ist die oftmalige Beschränkung auf rein exoterische Lehren; der Prozess gegen ein Genie des Schlages Eckharts ist ein Beispiel dafür.

Auf alles weitere werde ich nicht eingehen, da wir wahrscheinlich diametral entgegengesetzte Vorstellungen von Aufklärung und dergleichen haben...

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Beitrag von ---------- » 21.02.2009, 13:58

*gähn*

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Beitrag von Polyhymnia » 21.02.2009, 14:16

Swyt hat geschrieben:Für Gott, Kaiser und den Pantokrator der byzantinischen Hagia Sophia!
Welcher Gott? Welcher Kaiser? Konstantin? Orthodoxe Kirche? Griechisch? Russisch? Ich kann nicht folgen, aber es macht mir Angst, dass Schweizer 2009, im Angesicht dessen, was sich uns gerade als Welt "offenbart", deartig hysterisch mit dem Kerbholz fuchteln; Jedem das Seine, einigen das Eine.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 21.02.2009, 14:29

Wenn Ju-Hu einer seiner langen und in ihrer eigenwilligen Art auch immer sehr unterhaltsamen Artikel schreibt, fühlt sich leider ein Teil der Benutzer sofort versucht, es ihm nachzumachen, bzw. die Aufmerksamkeit sofort auf sich zu lenken, dabei möglichst mit hochgestochenen Begriffen um sich zu schmeissen und inhaltlich nichts anzubieten, ausser einem in ewige Länge gezogenen Einsätzer... Kurzum: Am Versuch eines Plagiats zu scheitern...

Ju-Hu's Beitrag: Eine Klasse für sich, mit der ich, wie lange bekannt ist, nicht übereinstimme, die nachfolgenden Artikel: eher Überflüssig...

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Beitrag von Swyt » 21.02.2009, 16:37

Herr Wolf – und ob er etwas damit zu tun hat, denn er ist, durch das Fleisch gewordene Wort Gottes – Christus also – begründet worden, wie auch z.B. der Koran, das Buch gewordene Wort Gottes, eine „Rück-Verbindung“ zur Urtradition hergestellt hat.
Nur weil sie zu unfähig sind, um hinter die Form zu sehen und lieber den chtonisch/tellurischen Satan bevorzugen, aus blossem Laizismus, anstatt auf die geistigen Autoritäten zu vertrauen, die uns Gott gesandt hat, heisst es noch lange nicht, das Ihre „Meinung“ etwas Wert ist und der Katholizismus verdammenswert.
Leopold Ziegler, Oswald Spengler, wie auch Gomez Davila legen übrigens genügend dar, dass das Christentum, das wir heute haben, genau das ist, welches Nietzsche in seinem Antichrist verurteilt, weil es ebenfalls ein Abbild der aufgeklärten Moderne bietet, nicht wie der Katholizismus des Mittelalters.
Sie selbst sollten besser wissen, dass der Katholizismus extrem viele Analogien mit dem Mithraismus aufweist;)…
Ja die alte Laier – die „böse“ Katholische Kirche hat so viele Menschen auf dem Gewissen…
Man kann keiner Institution Dinge vorwerfen, die typisch Menschlich sind;).
Weiter zeugt genau diese Argumentation ebenfalls vom typischen neuzeitlichen humanistischen Denken. Ich denke, wenn Sie, Herr Wolf an der Macht wären, würden wahrscheinlich auch sämtliche Menschen, die sich zum Christentum bekennen, auf dem Scheiterhaufen landen;).
Ihr letzter Absatz, Herr Wolf, zeugt ja bereits davon…

Die Inquisition selbst stammt jedoch auch von einem falschen Rationalismus ab(Darstellung hierzu in einem Aphorismus von Dàvila zu finden), ist vielfach willkürlich gewesen und unritterlich. Jedoch ist die Intoleranz gegenüber Häretikern angebracht, wenn sie so etwas wie die moderne Welt hervorbringen können, was dann am Ende, dank der Reformation, auch wirklich geschehen ist. Zur Demokratie, die ein Abkömmling der gnostischen Theologie ist, werde ich mich ein anderes Mal äussern.
Weiter sollte man noch erwähnen, dass die Überbevölkerung ebenfalls ein weiteres modernes Übel ist, dass man der Industrialisierung zu verdanken hat.

Oh Herr Wolf, alle „echten“ Heiden und Satanisten?
Meinen Sie die Saufspass-Heiden, den Baumknutschertrupp und die versoffenen und versifften Satanisten, die man an ach so vielen Bm Konzerten antreffen kann?
Ich denke wohl nicht, dann sprechen Sie nun noch etwa von 10 Personen, die Sie eventuell auch noch selbst kennen?
Ja, ich glaube auch, dass es keinen Konsens geben kann, zwischen den Saufspass-Heiden, den versifften Satanisten und der katholischen Kirche.

Mit dem, der gewisse Bücher kennt, die man am besten verbrennen sollte, muss man erst gar nicht diskutieren;).

Herr Clement, haben sie überhaupt meinen Beitrag gelesen und dabei eventuell festgestellt, dass er eine Ergänzung zu dem, was Herr Ju-Hu dargestellt hat, ist?(Im übrigen hat mich Herr Ju-Hu höchstpersönlich auf dieses Thema hier aufmerksam gemacht;).
Herr Clement, äussern Sie sich zum Thema und nicht zu den Beiträgen, die das Thema behandeln…Und wenn Sie etwas gegen Begriffe haben, die Sie nicht verstehen, kaufen Sie sich bitte einen Fremdwörterduden…

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Beitrag von Hagel » 21.02.2009, 16:51

Die Duden sind unser Unglück...

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Dä_Rägebogefisch
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Beitrag von Dä_Rägebogefisch » 21.02.2009, 20:16

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Zuletzt geändert von Dä_Rägebogefisch am 26.02.2009, 01:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Der Theurg » 21.02.2009, 23:43

Es ist mir absolut schleierhaft, wie man Exoterik und Esoterik miteinander verwechseln kann. Und ja, selbstverständlich steht Meister Eckhart weitestgehend völlig im Einklang mit dem Neuplatonismus.

Niederträchtiger Hass, Rachedurst oder pubertäre Ausrottungsphantasien sprechen immer für sich selbst. :)
Die kosmischen Gesetze des Karmas, der Ursache und der Wirkung, wirken jedoch selbst bei jedem noch so kleinen, alltäglichen Gedanken gnadenlos.

Hass führt immer zu einem vollständig verzerrten Weltbild auf den untersten Stufen der kosmischen Hierarchie, von denen aus sämtliche höhere esoterische Zusammenhänge selbstverständlich nur als "wirr" oder als "Unsinnswust" erscheinen können. Jeder kann nur das sehen, was zu sehen er befähigt ist. Deswegen kann der erste Schritt zur Läuterung nur durch tiefste Demut errungen werden. Vermessenheit ist der Todfeind aller Erkenntnis.

Aber wir leben eben in einer Gesellschaft, die gegenwärtig auf den erbärmlichen Säulen des Neides, des Hedonismus' und der Selbstsucht errichtet ist. Deswegen ist es verzeihlich, wenn gewisse Zeitgenossen darin befangen zu bleiben wünschen. Doch das Netz des Karmas, von den Nornen unaufhörlich gesponnen, wirkt auch bei jenen gnadenlos über Raum und Zeit hinweg, für jeden einzelnen Fehler, für jedes einzelne falsche Wort, für jeden einzelnen "harmlosen" Gedanken, den man geleistet.

Deswegen lehrten die spirituellen Führer des antiken Heidentums von jeher die Philanthropie: die Menschenliebe!


*zieht sich demütig auf den Knien rutschend, aber in stoischer, heiterer Gelassenheit zur kontemplativen Läuterung zurück*

:)
Zuletzt geändert von Der Theurg am 22.02.2009, 01:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Dä_Rägebogefisch
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Beitrag von Dä_Rägebogefisch » 22.02.2009, 01:33

:Engel:
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Beitrag von Herr Wolf » 22.02.2009, 01:36

Sie haben ja auch etwas gegen Hühnerzüchter, doch nützt uns dies heute auch nichts mehr. Damals wären Sie nämlich sicher mit Begeisterung dabei gewesen, denn die Organisationen dieses Hühnerzüchters waren für viele das, was man Karriereleiter nennt. Heute über ihn und den Nationalsozialismus zu meckern bringt nichts. Es ist doch so, dass damals alle den Schwanz einzogen und mitgemacht hatten, deshalb ist mir jeder heutige Naziverdammer ein zuspät Tapferer.

:twisted:

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Beitrag von Der Theurg » 22.02.2009, 01:40

Herr... upps, jetzt hätte ich ums Haar Ihren richtigen Namen verraten... Nein, ich meine nicht Sie, Herr Wolf, sondern Ihren fischelnden Vorredner.

Warum tun Sie nicht besser daran, ausnahmsweise mal einen brauchbaren und vor allem sachlichen Beitrag zu leisten?

Aber kein Problem, ich liebe auch Sie!

:wink:

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Beitrag von Der Theurg » 22.02.2009, 01:46

Jeder hat Fehler in seiner Vergangenheit, und ich stehe zu meinen, wobei ich weit davon entfernt bin, mich heute fehlerfrei fühlen zu dürfen.

Übrigens liebe ich - ganz in der echten, alten heidnischen Tradition der Philanthropie - auch Sie, Herr Wolf!

:)

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Beitrag von Ge » 22.02.2009, 01:47

Love is in the air...

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Beitrag von Der Theurg » 22.02.2009, 01:57

Ja, und wenn ich wieder mal unseren lieben, alten, bekannten Freund, den Herrn Fisch, zu sehen bekomme, werde ich ihn meine innige Liebe spüren lassen...

:D

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Beitrag von Ge » 22.02.2009, 01:58

Ju-Hu hat geschrieben:Ja, und wenn ich wieder mal unseren lieben, alten, bekannten Freund, den Herrn Fisch, zu sehen bekomme, werde ich ihn meine innige Liebe spüren lassen...

:D
Also mein Freund ist er nicht und auch wäre ich keine Frau, würde ich deine Argumentation nach einer Welt als Liebekommune nicht nachvollziehen.

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