Religion - Ja oder Nein? - Seite 3 - Schwermetall

Religion - Ja oder Nein?

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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ark
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Beitrag von ark » 09.02.2006, 19:37

Aranarth hat geschrieben:luzifer selbst ist ein synonym für "nicht verehrung von göttern"... ;-) überleg dir mal wieso er aus dem himmel gekickt wurde...

wenn man die heutige welt anschaut muss man atheist sein, kein sogenannter gott kann solch ein grauen zulassen....
ja, genau ... darum soll man den "nicht verehrer von göttern" verehren oder was? :roll:

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Beitrag von morgaine » 09.02.2006, 19:59

der mensch ist "vorprogrammiert" an etwas übersinnliches/religiöses zu glauben, sei es gott, magie oder nirvana..an sich nichts schlechtes,nur wird es fast immer als machtmittel benutzt oder führt zu sinnlosem aberglauben..

ark
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Beitrag von ark » 09.02.2006, 20:12

da hast du schon recht,
der mensch ist aber nicht vorprogrammiert zu glauben, sondern hat einfach das bedürftnis alles zu erklären. leider konnte man vor 2000 jahren nicht erklären wie ein regenbogen entsteht oder warum eine sonnenfinsternis passiert, also hat man sich eine oder mehrere übersinnliche wesen erdacht die für diese sonst unerklärlichen sachen die ursache waren.

jetzt wo der mensch die naturgesetze ziemlich gut kennt kann er das meiste durch sein technisches wissen erklären, darum sollte das technische wissen eigentlich der momentane "gott" sein. ich finde dies trifft sehr gut auf die momentane situation der welt zu.

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Beitrag von Waschlappen » 09.02.2006, 20:22

ark hat geschrieben: jetzt wo der mensch die naturgesetze ziemlich gut kennt kann er das meiste durch sein technisches wissen erklären, darum sollte das technische wissen eigentlich der momentane "gott" sein. ich finde dies trifft sehr gut auf die momentane situation der welt zu.
is schon richtig das Religion den wachsenden Fortschritten der Technik weichen muss. Und gerade deshalb find ich es erstaunlich das sich immer mehr Menschen unserer auf geklärten Welt sowas wie Esoterik verschreiben.

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Beitrag von Ge » 09.02.2006, 23:29

Cum nihil omnia erat
schlechter nihilismus, als würd ich sagen "ich bin alles und nichts", das klingt für mich nach verkifften hippies nicht nach lebensweisheit :lol:

ark
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Beitrag von ark » 09.02.2006, 23:55

nihilimus ist genauso blödsinn und führt zu genau nichts. ich finde es gibt sachen die lassen sich weder durch religion noch durch technik erklären. vielleicht ist es ja gar nicht der sinn dass der mensch solche sachen überhaupt jemals versteht!?!
solche sachen muss man dann einfach akzeptieren (und nicht ignorieren - wie der nihilismus es tut). ich finde es ein schön zu wissen dass es sachen auf der welt gibt, die der mensch nicht verstehen kann. andere menschen wären jedoch beängstigt von diesem fakt und würden es zu erklären versuchen.

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Beitrag von Ge » 10.02.2006, 11:05

ich sterbe lieber undwissend aber in der ständigen suche nach erklärungen als dass ich etwas als "so ist das nunmal" einstufe :roll:

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Beitrag von ark » 10.02.2006, 12:01

logisch sollte man ständig auf der suche nach antworten sein. aber wenn man auf etwas wirklich unerklärliches stosst, sollte man es nicht als göttliches wunder betrachten sondern als etwas dass im moment unerklärlich ist aber vielleicht irgendwann greifbar sein wird.
es gibt sachen die man in gewissen momenten nicht verstehen kann, oder für die man auch keine wirkliche erklärung finden wird. ich klassifiziere so etwas lieber als etwas "unerklärtes" als ein wunder irgendeines gottes.

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Beitrag von GoatMolestor » 10.02.2006, 15:26

ark hat geschrieben:logisch sollte man ständig auf der suche nach antworten sein. aber wenn man auf etwas wirklich unerklärliches stosst, sollte man es nicht als göttliches wunder betrachten sondern als etwas dass im moment unerklärlich ist aber vielleicht irgendwann greifbar sein wird.
es gibt sachen die man in gewissen momenten nicht verstehen kann, oder für die man auch keine wirkliche erklärung finden wird. ich klassifiziere so etwas lieber als etwas "unerklärtes" als ein wunder irgendeines gottes.
Denken ist auf jeden Fall eine wichtige Sache. Auch wenn der Satz eventuell stumpf und unbedacht klingt, zusammenfassend ist das natürlich so. Allerdings sollte man sich mit der Suche nach Erklärungen nicht quälen, es sei denn, es erfüllt einen, wenn man merkt, man kommt weiter damit. Nur stehenbleiben sollte man nicht.

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Beitrag von klage » 10.02.2006, 17:28

religion nein
gott ja

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Beitrag von GoatMolestor » 10.02.2006, 22:11

immortal-gravedigger hat geschrieben:religion nein
gott ja
Als was siehst du Gott denn?

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Beitrag von klage » 11.02.2006, 09:32

mir geschieht zuviel übernatürliches auf dieser erde, dass ich sagen könnte es gäbe keinen gott oder ich sei durch einen urknall entstanden.

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Beitrag von GoatMolestor » 11.02.2006, 12:22

immortal-gravedigger hat geschrieben:mir geschieht zuviel übernatürliches auf dieser erde, dass ich sagen könnte es gäbe keinen gott oder ich sei durch einen urknall entstanden.
Nein ich meinte, siehst du den Gott als Ding, Energieball, was auch immer oder so wie ihn die Christen, etc. definieren?

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Beitrag von klage » 11.02.2006, 17:49

schwere frage, ich mache mir von gott kein bild, ich bin nur dafür dass es ihn gibt, aus oben bekannt gegebenen gründen. religion beneine ich aber ganz klar.

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Beitrag von ark » 11.02.2006, 18:44

also bist du gläubig, folgst aber keiner religion?
du solltest deine eigene religion gründen!

und: woher weisst du dass es nicht mehrere götter gibt? oder ein ganzes volk von göttern?

ihr gläubigen menschen seit einfach so arrogant zu glauben dass sich ein höheres wesen so viel zeit nehmen würde! das einzige was ich für möglich halte, ist dass ein wesen die gesamten gesetze der physik aufgestellt hat und dann einfach mal auf "play" gedrückt hat und sich dann anderen problemen gewidmet hat. die heutige wissenschaft kann alles nachvollziehen was nach der urknall singularität bis zur heutigen zeit passiert ist, da gibt es gar kein platz für einen manipulativen gott. was aber vor dem urknall geschah kann unmöglich herausgefunden werden, da in einer singularität (wie vor dem urknall) alle dimensionen und gesetze auf unendlich kleinem raum geschrumpft sind.

aus diesen gründen ist die existenz von einem oder mehreren aktiven (manipulativen) göttern theoretisch nur vor dem urknall möglich.

du solltest dich mal in die wissenschaft vertiefen, plötzlich ist das ganze um uns gar nicht mehr so übernatürlich....

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Gehenna
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Beitrag von Gehenna » 12.02.2006, 20:40

also ersteres: ich glaube an nichts.... klar nihilismus ist eine etwas übertriebene form des atheismus... aber das ist reine geschmacks und ansichtssache!


zweiteres: die verehrung luzifers als symbol ist für mich nicht lächerlich (das heist nicht das ich das tue!), aber schaut es euch an..
im sinnbild der christen ist luzifer ein nichtgläubiger, der sich selbst an oberste stelle stellt..... und das ist nunmal genau das was der mensch in der heutigen welt macht, er stellt sich über die natur, ohne erbarmen....


es wahr mal ein schlauer mensch der sagte "glaubt ihr an gott, glaubt ihr auch an den teufel, glaubt ihr an den teufel - so glaubt ihr auch an gott", ich glaube nicht an eine gute oder eine negative kraft in der grösse und stärke eines gottes, der welten erschaffen kann/konnte... völliger blödsinn!

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Beitrag von ark » 12.02.2006, 21:04

also ersteres: ich glaube an nichts.... klar nihilismus ist eine etwas übertriebene form des atheismus... aber das ist reine geschmacks und ansichtssache!
falls du dich von meinem post angesprochen fühltest, er war für immortal-gravedigger gemeint. da er anscheinend noch kein genaues bild von der geschichte und dem universum hat.
zweiteres: die verehrung luzifers als symbol ist für mich nicht lächerlich (das heist nicht das ich das tue!), aber schaut es euch an..
im sinnbild der christen ist luzifer ein nichtgläubiger, der sich selbst an oberste stelle stellt..... und das ist nunmal genau das was der mensch in der heutigen welt macht, er stellt sich über die natur, ohne erbarmen....
warum interressiert dich das sinnbild der christen? das ist wie ein christ behauptet "als satanist musst du auch an gott glauben, denn der hat satan erschaffen". solche sachen könnten genauso eine existenz ohne christentum haben. verehrung, also unterwerfung finde ich einfach schwächlich. wer kraft braucht, muss die aus dem inneren der eslbst nehmen.

Gast

Beitrag von Gast » 12.02.2006, 21:25

im sinnbild der christen ist luzifer ein nichtgläubiger, der sich selbst an oberste stelle stellt..... und das ist nunmal genau das was der mensch in der heutigen welt macht, er stellt sich über die natur, ohne erbarmen....
laberst du noch? ...oder lebst du schon?!?

sag mal, merkst dus eigentlich ?!?

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Beitrag von Gehenna » 13.02.2006, 08:46

ja das is mir klar.. aber ich dachte es eher wie die wissenschaft.. ohne minuspol kein pluspol... ohne gut kein böse....

die gegenteile die sich anziehen!

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Devils Child
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Beitrag von Devils Child » 13.02.2006, 23:20

Vielleicht solltein einuge personen, die hier unqualifizierte kommentare abgeben nocheinmal recherchieren, was religion genau heißt!!!
Wenn es jemand herausgefunden hat ( kleiner tip: steht schon in einem beitrag dieses threads ) und dann noch tatsächlich gegen religionen sein kann muss dieser mir beweisen, ernsthaft am leben zu sein...

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