Das Göttlich-Weibliche - Schwermetall

Das Göttlich-Weibliche

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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Devils Child
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Das Göttlich-Weibliche

Beitrag von Devils Child » 02.02.2006, 00:10

War Maria Magdalena die Ehefrau Jesu? Trug sie gar sein Kind aus?
Was haltet ihr von solchen Theorien ala Dan Brown?
Ist der heilige Gral eine Frau?

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Bandog
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Re: Das Göttlich-Weibliche

Beitrag von Bandog » 02.02.2006, 09:43

Devils Child hat geschrieben:Ist der heilige Gral eine Frau?
Das musst du mir jetzt mal etwas näher erläutern.

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Christian Hate
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Beitrag von Christian Hate » 02.02.2006, 10:29

Wenn ich Dan Brown richtig verstanden habe ist Der heilige Gral nichts weiter als das Symbol der Weiblichkeit, genauer gesagt das Symbol von Maria Magdalena. Der eigentliche Gral soll wohl die Form eines "V" gehabt haben, was gleichzeitig wohl das Symbol für weiblichkeit war. Deashalb diese Schlußfolgerung. Ob das ganze nun jetzt der Wahrheit entspricht, sei mal so dahin gestellt. Der heilige Gral soll ja nur das Gefäß sein, aus dem Jesus bei letzten Abendmal getrunken hat, oder? Das muss es ja wohl gegeben haben. Er wird kaum aus der Flache getrunken haben. Die heilige Flasche....
Wenn ich mich jetzt geirrt habe, bitte ich um Korrektur.

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Devils Child
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Beitrag von Devils Child » 02.02.2006, 13:13

Halt. Nicht der Klech vom Abenbmahl, sondern das Gefäß, welches sein Blut auffing ( oder besser gesagt empfing ).
Da Vinvis letztes Abendmahl ( das Gemälde ) zum Beispiel zeigt Jesus mit seinen Jüngern und ein jeder besitzt sein eigenes Glas.

San Greal = heiliger Gral
Sang Real = königliches Blut

Könnte also bedeuten, dass statt einem Becherlein einfach die Weitergabe seiner Blutlinie gemeint ist.

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Devils Child
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Beitrag von Devils Child » 02.02.2006, 13:13

Halt. Nicht der Klech vom Abenbmahl, sondern das Gefäß, welches sein Blut auffing ( oder besser gesagt empfing ).
Da Vinvis letztes Abendmahl ( das Gemälde ) zum Beispiel zeigt Jesus mit seinen Jüngern und ein jeder besitzt sein eigenes Glas.

San Greal = heiliger Gral
Sang Real = königliches Blut

Könnte also bedeuten, dass statt einem Becherlein einfach die Weitergabe seiner Blutlinie gemeint ist.

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Beitrag von trollhorna » 02.02.2006, 13:49

diese theorien bewarheiten sich immer mehr...! schaut mal die original fassung der davinci bilder an...wenn ihr sie findet! dort wo jesu den kelch herum gibt! man sieht das eine frau am tisch sitzt...! und auf ziemlich allen bildern da vincis sieht man das zeichen der weiblichkeit! mann muss nur genau schauen! Die prieure de sion ist für mich einer der eindrüklichsten sekten der welt. die sangreal= san greal theorie ist eine logische folge dieser theorie! Die suche nach dem gral ist eine anhäufung von rätseln in form von wortspielen...usw.! Auch im zusammenhang mit jesus und das er zum kind gottes gewählt beim kongress....!

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 02.02.2006, 15:34

Devils Child hat geschrieben:Da Vinvis letztes Abendmahl ( das Gemälde ) zum Beispiel zeigt Jesus mit seinen Jüngern und ein jeder besitzt sein eigenes Glas.
Devils Child hat geschrieben:schaut mal die original fassung der davinci bilder an...wenn ihr sie findet! dort wo jesu den kelch herum gibt! man sieht das eine frau am tisch sitzt...! und auf ziemlich allen bildern da vincis sieht man das zeichen der weiblichkeit!
Das ist in der Tat recht eindrücklich! Ich gebe allerdings zu bedenken, dass wir nur von Authentizität ausgehen können, wenn wir uns sicher sind, dass Da Vinci damals einen recht guten Überblick über die Szenerie des Abendmahls hatte und ihm nicht etwa die Sicht durch herumeilende Dienstmägde oder Mitglieder der Judäischen Volksfront eingeschränkt wurde.

Arwald

Re: Das Göttlich-Weibliche

Beitrag von Arwald » 02.02.2006, 15:37

Devils Child hat geschrieben:Was haltet ihr von solchen Theorien ala Dan Brown?
gar nichts.

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Beitrag von ark » 02.02.2006, 18:59

er wird im buch die "dead sea scrolls" und das "Nag hammandi" erwähnt. dies sind schriftstücke die um 1950 entdeckt wurden und ein recht anderes licht auf die ur-christen werfen.

hier ist ein link zum nag hammandi
http://www.webcom.com/gnosis/naghamm/gop.html

dort kommt dieser satz vor, der im da vinci code zitiert wird:

There were three who always walked with the Lord: Mary, his mother, and her sister, and Magdalene, the one who was called his companion.

companion bedeutet nicht kumpan, sondern ehepartner.

ausserdem wird ja auch behauptet dass jeder Jude der nicht verheiratet war ein abnormaler Jude war, weshalb dieser fakt bestimmt irgendwo registriert worden wäre.

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trollhorna
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Beitrag von trollhorna » 02.02.2006, 20:34

lest mal "sakrileg"! dieses buch handelt auch von den theorien des heiligen grals!

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Beitrag von Pessimist » 02.02.2006, 20:54

hab ich gelesen, super spannend, aber es entsprichd bestimmt nicht alles den fakten, denke ich.

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Beitrag von Johannes » 02.02.2006, 21:12

hat der heilige gral nicht irgendwas mit könig arthur zu tun???
-->insanity?<-- kenn mich nicht aus, aber hab no ni den heiligen gral in zusammenhang mit Jesus gehört :?:

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Bandog
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Beitrag von Bandog » 02.02.2006, 21:15

Die Gralslegende wurde Jahrhunderte nach dem Tode Jesus' von der katholischen Kirche Frankreichs erfunden.

Es gibt ja diese berühmte keltische Sage vom König, Stammesfürst, sagen wir mal, Anführer, der ein Wunderhorn suchen muss. Diese Geschichte kursierte über Jahrhunderte vor allem in der Normandie. Wie allen heidnischen Legenden, musste die Kirche dem ganzen dann einen christlichen Anstrich verpassen. Also kreierten sie die Geschichte, dass Josef von Arimathäa, der Bestatter Christi, dessen Blut in einem Kelch aufgefangen habe. Diesen Kelch habe er dann nach England gebracht und dort am Fusse einer Kirche versteckt, die er gleich darauf erbauen lassen hatte. Achja, und der Dornbusch der in der Nähe treibt, entwuchs seinem Wanderstab. Und fortan war dieser Anführer ein christlicher König, der seine tapferen, bibeltreuen Gefährten nach einem Kelch mit dem Blute Jesu suchen liess. Hallelujah. Kommentar überflüssig.

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Devils Child
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Beitrag von Devils Child » 02.02.2006, 22:39

kann man genausowenig als fakt anerkennen wie alles darüber gepostete.

Betreff Sakrileg: dieser Roman war die Anregung für den Thread

Betreff König Arthur: In den klassischen Romanen von Marion Zimmer Bradley und auch in den überlieferten Legenden, die den Romanen zugrunde liegen wird vom Gral als Kelch berichtet, welcher das Blut Jesu auffing. Daher der Bezug...

BlackDeath
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Beitrag von BlackDeath » 03.02.2006, 16:23

Ich möchte an dieser Stelle einen (Geschichts/Sach) Buch Tipp zum Thema angeben:
Der heilige Gral und seine Erben
Ursprung und Gegenwart eines geheimen Ordens. Sein Wissen seine Macht

Als die Autoren mit ihren Nachforschungen zu diesem Buch begannen, ahnten sie nicht, dass sie einem jahrtausendealten Geheimnis auf der Spur waren. Zunächst ging es um Bérenger Saunière, einen Dorfpfarrer aus Rennes-le-Château in den Pyrenäen, der durch einen seltsamen Fund plötzlich zu ungeheurem Reichtum gekommen war. Er musste ein Wissen von solcher Tragweite entdeckt haben, dass das Schweigen darüber irgendjemandem Millionen wert war.
Bei der Deutung chiffrierter Urkunden stieß das Autorentrio auf geheime Botschaften. Unversehens wurde ihr Forschen nach der historischen Wahrheit zu einer modernen Gralssuche. Diese führte sie in die Zeit der Tempelritter, der Katharer und weiter zurück zu den Merowingern, jenem frühmittelalterlichen Geschlecht von Priesterkönigen, die sich biblischer Herkunft rühmten.
Hier nun stießen die Autoren auf den entscheidenden Baustein ihres erregenden Puzzles: auf den Heiligen Gral. Mit ihm war das Blut des Gekreuzigten aufgefangen worden und in ihm symbolisiert sich das Fortleben Jesu - ein Fortleben, das eine geheime dynastische Tradition begründete, die sich im "Untergrund" der abendländischen Geschichte bis heute behauptet hat.
Aus überwältigendem dokumentarischem Material fügen Lincoln, Baigent und Leigh eine Indizienkette von so großer Überzeugungskraft zusammen, dass die Schlussfolgerungen der Autoren bestechender und schockierender nicht sein könnten.

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Beitrag von trollhorna » 03.02.2006, 18:12

es ist alles eine sache des glaubens...genauso ist eine sache des glaubens ob man an die bibel glaubt! es kann auch alles erstunken und erlogen sein...genauso wie bei den büchern die sich mit der theorie des heiligen grals beschäftigen!

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Beitrag von Arius » 06.02.2006, 08:12

Eine gewisse Schwäche am heutigen christl. Glauben ist die überbetonte Männlichkeit sowohl bei Gott und auch bei Christus, wussten doch die frühen Christen vor der Verschüttung ihrer Lehre vor 1600 Jahren noch um die weiblichen als auch männlichen Anteile beider. Erst die Erzengel sind entweder männlich oder weiblich, das wird oft übersehen. Da hatten es unsere Ahnen mit der Erdmutter leichter...

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Beitrag von Benefizia » 07.02.2006, 08:20

Die Verleugnung von IHR, Quelle göttlicher Leibesfrucht, wird erst seit Abtrünnlings Thesenanschlag vollzogen!

~=="...benedicta tu in mulieribus..."==~

Arwald

Beitrag von Arwald » 07.02.2006, 09:29

Benefizia hat geschrieben:Die Verleugnung von IHR, Quelle göttlicher Leibesfrucht, wird erst seit Abtrünnlings Thesenanschlag vollzogen!

~=="...benedicta tu in mulieribus..."==~
Mehr als die Mutter war es vorher aber sicher trotzdem nicht. Für Dan Brown Theorien gehört man noch heute auf den Scheiterhaufen.

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Re: Das Göttlich-Weibliche

Beitrag von BlackRose » 07.02.2006, 12:09

Devils Child hat geschrieben:War Maria Magdalena die Ehefrau Jesu? Trug sie gar sein Kind aus?
Halte ich für sehr gut möglich.
Devils Child hat geschrieben:Was haltet ihr von solchen Theorien ala Dan Brown?
Interessant, aber: die meisten vergessen, dass der Schriftsteller ist und nicht Archäologe...

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