Zwanzig Jahre lang arbeiteten Baggerfahrer, Naturschützer und Handwerker an der Renaturierung der untersten Abschnitte der Thur.

Hintergrund

Zwanzig Jahre lang arbeiteten Baggerfahrer, Naturschützer und Handwerker an der Renaturierung der untersten Abschnitte der Thur, wo deren Wasser den Rhein nährt. Die daraus entstandene Auenlandschaft ist genau so einzigartig wie ein derart gigantisches Renaturierungsprojekt. Zwischen Rüdlingen, Flaach und Ellikon ist so ein Paradies für Mensch und Natur entstanden, dessen Wert die vierzig investierten Millionen weit übersteigt, stand doch neben der Naturbelebung auch der Hochwasserschutz und der Auenschutz im Zentrum. Bereits jetzt haben sich seltene Pflanzen- und Tierarten angesiedelt. Wer etwas Glück hat begegnet Kormoranen, Eisvögeln oder Flussregenpfeifern. Ein Wanderer soll sogar schon einen Fischadler gesichtet haben. Neben den rar gewordenen Vogelarten haben sich auch Laubfrösche und Biber angesiedelt. Auenlandschaften sind nicht nur dank Orchideen, Enzian und Pelzanemonen auch der Flora wegen interessant.

Wanderungen

Bei Rüdlingen startet eine traumhafte Wanderung durch die Auen-, Ufer und Waldgebiete am Rande des Rheins. Mit der Fähre geht es von Frühling bis Herbst nach Ellikon. Weiter führen die Wege Richtung Thur dem Fluss entlang zum Naturzentrum Thurauen. Zahlreiche Wegvarianten laden zur regelmässigen Rückkehr in das Auengebiet ein.

Anfahrt und Angebot

Vor der Brücke in Rüdlingen, beim Naturzentrum Thurauen sowie bei der Ellikerbrücke sind Parkplätze vorhanden. Die Region bietet durch das Naturzentrum neben Führungen auch Workshops an. Grillstellen, Erlebnispfade und Bademöglichkeiten sind zahlreich vorhanden.

 

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