Rund um die Kyburg befindet sich ein wunderschönes wäldliches Naherholungsgebiet entlang der Töss.

Hintergrund

Hoch über der Töss thront das Schloss Kyburg im gleichnamigen Dorf. Das nationale Kulturgut datiert auf das elfte Jahrhundert zurück, in dem Liutfried II. von Winterthur die Burg auf dem "Kuhberg" erichtet hat, woraus der Name "Kyburg" dann auch entstanden ist. Im Kampf mit den Schwaben flohen Graf Werner und Ernst von Schwaben auf die Kyburg. Doch der besiegte Stiefvater derselben eroberte das Schmuckstück zurück. Nachdem 1173 die Lenzburger und 1218 die Zähringer ausgestorben waren, kamen deren Ländereien und Herrschaftsrechte an das Haus Kyburg, das damit neben den Habsburgern und den Savoyern zu einem der bedeutendsten Adelsgeschlechter zwischen Rhein und Alpen wurde. 1263 starben die Kyburger aus. Ihr Erbe kam über Anna von Kyburg an die Grafen von Habsburg-Laufenburg, die den grössten Teil an Rudolf von Habsburg verkauften. 

Heute gehört das Schloss dem Kanton Zürich und es befindet sich ein Museum darin.

 

Wanderungen

Startend in Sennhof geht es entlang der Töss bis zur Tössbrücke. Danach geht es über steile Treppen zur Kyburg. Wer gerne weiter wandert, kann von Kyburg Richtung Weisslingen bis zum Dorfrand wandern. Danach geht es via Brünggen durch Feld- und Waldwege über diverse Grate zurück nach Sennhof. In den 3 Stunden Wanderung sieht man die Kyburg aus verschiedensten Blickwinkeln. Im Frühjahr sind die Wälder voller Bärlauch, im Sommer voller Beeren. Im Herbst lohnt es sich den Pilzkorb mitzunehmen!

 

Anfahrt

Mit dem Auto kann man entlang der Töss nach Sennhof parken. Mit dem Zug fährt man bis Winterthur Sennhof.

 

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