Verfasst: 13.12.2007, 12:33
(ist unendlich)
Nun, betrachtet man beispielsweise eine Asymptote zur x-Achse (z.B.: 1/x-Funktion), so berührt diese erst die Achse bei x = Unendlich. Das meinte icht mit Gegenkomponenten. Also die relative Abhängigkeit dieser beiden Werte, existiert der Eine, existiert (meiner Meinung nach) auch der Andere. Und Nullmengen kommen sehr wohl vor, wie zum Beispiel bei den Massen der von mir angesprochenen Photonen. Somit schloss ich daraus auf die Existenz anderer Werte im Universum die unendlich groß sein könnten. Aber bevor die Frigg gleich loswettert -> das sind Ideen meiner Wenigkeit und ich stell(t)e sie hier lediglich als Diskussionsbasis vor.Oxford hat geschrieben:
Und wieso sollen Null und Unendlich "Gegenkomponenten" (was das auch immer ist) sein?
0*unendlich = ??? (nicht bestimmt)
Fragen über Fragen.....
Wenn Mathematik vom Menschen erfunden wurde, warum lässt sich dann mit ihr die Natur erklären?dir ist schon klar, dass mathematik vom menschen erfunden ist
weil sie dafür erfunden wurde, damit sie die natur erklärt.Eissalat hat geschrieben:Wenn Mathematik vom Menschen erfunden wurde, warum lässt sich dann mit ihr die Natur erklären?dir ist schon klar, dass mathematik vom menschen erfunden ist
Dies stimmt ganz klar nicht! Mathematik war und ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft. Dass damit immer wieder Naturphänomene erklärt werden können - meist mit Theorien, die schon seit 50 Jahren existieren, ist "reiner Zufall" und wird natürlich als gutes Marketing-Instrument benutzt, um Mathematik als sinnvoll darzustellen. Ich möchte nun überhaupt nicht behaupten, dass die Mathematik-Forschung dazu dient, Natur erklären zu wollen, nicht im geringsten, nur als Nebeneffekt*Goddess_Frigg hat geschrieben:weil sie dafür erfunden wurde, damit sie die natur erklärt.Eissalat hat geschrieben:Wenn Mathematik vom Menschen erfunden wurde, warum lässt sich dann mit ihr die Natur erklären?dir ist schon klar, dass mathematik vom menschen erfunden ist
Nun, Mathematik ist meiner Meinung nach schon eine Naturwissenschaft. Natürlich wurde sie von den Menschen erfunden, doch die richtige Berechnung physikalischer Prozesse (ob makroskopisch oder mikroskopisch) ist ein Beweis für ihre Wirksamkeit. Mit Hilfe der Mathematik kann man jeden Vorgang erklären, wenn die entsprechende Formel dazu bekannt ist. Ob das Dezimalsystem mit dem wir rechnen das Optimale ist, sei dahingestellt. Vielleicht gibt es ja ein System in dem jede Dezimalkonstante mit x Nachkommastellen eine gerade Zahl ist. Also ein Pi mit dem Wert 4 oder Ähnliches...? Das führt jedoch zu weit vom eigentlichen Thema weg.Oxford hat geschrieben:Dies stimmt ganz klar nicht! Mathematik war und ist eine Geisteswissenschaft, keine Naturwissenschaft. Dass damit immer wieder Naturphänomene erklärt werden können - meist mit Theorien, die schon seit 50 Jahren existieren, ist "reiner Zufall" und wird natürlich als gutes Marketing-Instrument benutzt, um Mathematik als sinnvoll darzustellen. Ich möchte nun überhaupt nicht behaupten, dass die Mathematik-Forschung dazu dient, Natur erklären zu wollen, nicht im geringsten, nur als Nebeneffekt*Goddess_Frigg hat geschrieben:weil sie dafür erfunden wurde, damit sie die natur erklärt.Eissalat hat geschrieben: Wenn Mathematik vom Menschen erfunden wurde, warum lässt sich dann mit ihr die Natur erklären?
* natürlich ist Mathematik trotzdem sinnvoll
Lundamyrstrollet hat geschrieben:Nun, Mathematik ist meiner Meinung nach schon eine Naturwissenschaft.
Nein, mit Mathematik kann man nicht jeden Vorgang erklären, was in der Fachsprache "beweisen" heisst. Mathematik ist auf Axiomen aufgebaut, welche sich nicht beweisen, also erklären lassen. Es wurde in der Mathematik sogar bewiesen, dass jedes in sich geschlossene komplexe System entweder auf nicht beweisbaren Annahmen, also Axiomen, beruht oder falls dies nicht der Fall ist, Widersprüche in sich hat. Unser gebräuchliches Mathematik-System hat nur deshalb keine (offensichtlichen) Widersprüche, weil es auf nicht erklärbaren Annahmen beruht. Lässt man eines der Axiome weg, hat man einen ganzen Widerspruchssalat.Lundamyrstrollet hat geschrieben: Natürlich wurde sie von den Menschen erfunden, doch die richtige Berechnung physikalischer Prozesse (ob makroskopisch oder mikroskopisch) ist ein Beweis für ihre Wirksamkeit. Mit Hilfe der Mathematik kann man jeden Vorgang erklären, wenn die entsprechende Formel dazu bekannt ist.
Solange die Zahlensysteme aus dem gleichen "Mathematik-System" mit den gleichen zugrunde liegenden Axiomen kommt, sind alle Zahlensysteme identisch in den Eigenschaften, spielt also keine Rolle, was du nimmst, Das 10er System hat den Vorteil, dass der Mensch 10 Finger zum Rechnen hat und man daher "natürlich" in dieses System hineinwächst.Lundamyrstrollet hat geschrieben: Ob das Dezimalsystem mit dem wir rechnen das Optimale ist, sei dahingestellt. Vielleicht gibt es ja ein System in dem jede Dezimalkonstante mit x Nachkommastellen eine gerade Zahl ist. Also ein Pi mit dem Wert 4 oder Ähnliches...? Das führt jedoch zu weit vom eigentlichen Thema weg.
Eigentlich ist es eher umgekehrt. Durch eine Singularität in der Endlichkeit kommt man zur Unendlichkeit - etwas populistisch gesagt. Durch solche Dinge lässt sich unendlich verstehen.Lundamyrstrollet hat geschrieben: Ich denke, dass jedes Objekt, jeder Energiequant eine Singularität der Endlichkeit in mitten der Unendlichkeit darstellt. Wir leben in einem Sammelsurium solcher Endlichkeitsbegrenzungen. Die Entscheidung unser Umfeld mit 4 Dimensionen zu beschreiben, die Entscheidung zwischen "Ja" und "Nein", sind Beschränkungen unseres Geistes. Vielleicht ist es auch der Geist der den Begriff Endlichkeit erfindet, Begrenzungen kreeiert...