HASS - Seite 2 - Schwermetall

HASS

Emotionen, Geistesblitze und Gedichte, die ihr nicht für euch behalten wollt!

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klage
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Beitrag von klage » 29.05.2006, 11:55

vind hat geschrieben: ich werde es morgen nachmittag nocheinmal etwas ausführlicher erklären.
ja mach nur

Agramon
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Beitrag von Agramon » 29.05.2006, 13:41

vielleicht solltest du das problem bei dir suchen, nicht bei deinem sozialen umfeld. so böse du auch bist, ohne dein soziales umfeld würdest du wohl kaum überleben.
Stimmt nur teilweise, bei mir ist's so das wenn ich etwas alleine mache das eigentlich auch ganz gut funktioniert, sobald sich meine Eltern aber einmischen gehts meistens schief. Und wenn ich sie bitte dass sie sich nicht in mein Leben einmischen sollen dann kommt immer wieder: "Wir sind deine Eltern, wir dürfen uns in dein Leben einmischen. Wir wollen auch über dein Leben informiert sein!". Da ich mir keine eigene Wohnung leisten kann und im Sommer mit dem Studium beginne (und deshalb wieder von den Eltern finanziell abhängig werde) wird das bestimmt noch schlimmer.

Mein Vater ist im Moment derart vergesslich, er vergisst sogar hin und wieder das ich im Sommer studieren gehe, und was macht er, er fragt einen Kollegen von mir ob er weiss was ich denn im Sommer vorhabe!!!!!

Das hat dazu geführt das ich jede Art der Kommunikation mit meinem Vater verweigere, zu seinem Schutz natürlich, irgendwann würde ich nämlich ausrasten und ihn todschlagen.

Kann schon sein das ich noch in der Pubertät stecke... ich werde ja auch erst 20... Gibts eigentlich eine Pübertät für Erwachsene? :roll:

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q
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Beitrag von q » 30.05.2006, 11:08

nur die ersten 3 einträge gelesen..................is ja süß wie die teenies hier abgehen

Kann schon sein das ich noch in der Pubertät stecke... ich werde ja auch erst 20... Gibts eigentlich eine Pübertät für Erwachsene?
ja, das nennt man geistig beschränktoder zurückgeblieben........

velvet
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Beitrag von velvet » 30.05.2006, 12:40

@q wie gut das du schon sooo lange aus der Pubertät bist! :roll:

Ich finde, man macht es sich wesentlich leichter, wenn man die Gesellschaft aufhört zu hassen. Sie wird sich nicht ändern sondern eher verschlimmern. Irgendwann wurde es mir egal wie sie ist/ sein wird.
I just don't give a fuck about it.

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Beitrag von Oktofalz » 30.05.2006, 12:56

q hat geschrieben:nur die ersten 3 einträge gelesen
könntest dir ja die zeit nehmen, und alle beiträge lesen, bevor du jemanden als zurückgeblieben erklährst :roll:

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Beitrag von Hrimthur » 30.05.2006, 13:14

Man kann ja die Gesellschaft so gut meiden wie man will, und sich seinen eigenen, engen Freundeskreis um sich bilden! Wenn das auch nicht klappt, sprich, nich mal mehr die Freunde zu ertragen sind, dann muss man sich Gedanken über sich selbst stellen, und nicht die Gesellschaft verfluchen. Wenn man so mysanthropisch ist sollte man sich zurückziehen, und die anderen leute sowieso lassen wie und wo sie sind. Aufregen bringt nix, da kriegste bloss graues Haar. Wenn du jeden killen möchtest der dir gegen den Strich geht... unmöglich. So viele Menschen auf der Welt, die kriegste nich alle ausgelöscht, nur einen sehr sehr winzigen Bruchteil, und was haste denn dann davon?? gar nix!!! Steckst im Knast weil du eben mal etwas durchdrehen wolltest..... Denk nich mal daran, es hat keinen Wert. Egal wie du es anstellst, du must lernen etwas flexibel zu werden. Soweit das "Leben" es verlangt musste dich anpassen, für den Rest kannste tunund lassen was du willst, ALLEINE!!!

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Beitrag von vind » 30.05.2006, 14:37

das ist ja mein punkt. ich versuche die gesselschaft zu meiden - es ist ja nicht so das ich jeden tag rum laufen und mir gedanken darüber mache wie sehr ich sie hasse.
ich trenne mich von ihnen ab und leben mit ihnen zusammen, aber doch getrennt. in meiner eigenen welt sozusagen.
ausserdem weis ich noch nicht mal ob hass das richtige wort ist. ich bin einfach unzufrieden was im laufe der zeit aus der menschheit geworden ist und ich weigere mich ein teil davon zu sein.

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Beitrag von Hrimthur » 30.05.2006, 15:07

Tja, da kann ich dir nur sagen, du musst akzeptieren dass du ein Teil davon bist. Liegt mir auch schwer im Magen, denn genau wie du hasse ich die Menschheit, und dennoch bin ich Mensch..... aber was willst du dagegen tun?? Dich selbst killen in der Hoffnung dass du als Pudel wieder kommst?? naja, mach das beste daraus, jene Fehler die der Rest der beschissenen Menschheit macht meidest du und machst nich die gleichen, und das wars. Es gibt ja auch gute Menschen (mensch klingt das schwul ;o)) Wenn ich tagtäglich die Schlagzeilen lese oder nur fünf Minuten Fernsehen kucke könnt ich auch immer wieder an die Decke gehen, aber es bringt nichts, sich ständig zu ärgern, du verkümmerst seelisch dabei. Geniesse alle positiven Aspekte die die Menschheit birgt, und der rest geht dir einfach am Arsch vorbei, fertig!!!!

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Beitrag von vind » 30.05.2006, 15:27

du hast natürlich recht. ändern kann ich daran was genau so wenig wie an der tatsache das ich teil davon bin.
aber mich davon zu distanzieren ist wohl etwas das mir niemand überl nehmen kann.

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Beitrag von Antikryst » 30.05.2006, 16:36

vind hat geschrieben:du hast natürlich recht. ändern kann ich daran was genau so wenig wie an der tatsache das ich teil davon bin.
aber mich davon zu distanzieren ist wohl etwas das mir niemand überl nehmen kann.
Ich finde, geistige Distanz ist hier angebracht.
Ein gutes Beispiel sind die Milliarden Abipartys, die meine Stufe dieses Schuljahr veranstaltet hat. Jedes Mal fand das in einer blöden Hiphop-/House-Disko statt. Ich mag dort weder die Leute, noch die Preise, noch die Musik, nicht mal die Örtlichkeiten sagen mir zu.
Ich hab dann einfach mit paar Leuten draußen zwischen ein paar Paletten zwei Kästen Bier versteckt, damit wir da drin nichts kaufen müssen und damit wir betrunken sind (nüchtern hält man das sowieso nicht aus).
Bei mir in der Stufe wusste jeder, dass das dort nicht meine Welt ist. Und kann sagen, dass mich das allgemeine Verhalten da drin angewidert hat.
Dennoch hatte ich gewisser Maßen meinen Spaß. Ich konnte zwar keine Frau anschauen, weil ich diese Art von Weibchen schrecklich finde und ich konnte die Musik nicht hören, weil mir die irgendwie in der Magengegend drückt.
Trotzdem war es eigentlich immer lustig. Ich wusste, ich gehöre da nicht dazu, ich hab überhaupt nicht reingepasst und natürlich wäre mir feiern in einer meiner Kneipen lieber gewesen, aber daran konnte ich nichts ändern und deshalb war ich mit mir selbst zufrieden und habe mir meinen Spaß gesucht.

Verwirrender Text, ich weiß, ich hoffe es war einigermaßen verständlich. Ich wollte vor allem ausdrücken, dass man selbst als Teil mitmachen muss und halt mit den anderen zusammenlebt, sich aber selbst am schäbigsten und verseuchtesten Ort der Welt wohl fühlen kann, wenn man selbst über der Masse steht und weiß: "Ich benehme mich nicht so daneben." Wichtig ist dabei nur, dass es einem genügt, wenn man selbst weiß, dass man nicht so ist. Wenn man anfängt und will, dass jeder bemerkt, dass man das nicht mag und "darüber steht" und "besser" ist, dann wird man arrogant.

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Beitrag von Lobo » 30.05.2006, 17:02

Naja man sollte einsicht zeigen, mit den ELtern is das so ne Sache !! Meistens is man selbst auch sehr daran Schuld. Wenn man lernt Dinge einfach zu ignorieren dann entsteht zumeist gar kein streit, wenn man sich immer nervt deswegen und sich immer zu sehr reinsteigert macht man sich selbst nur fertig.

Deine Eltern haben schon recht wenn sie meinen sie wollen über dein Leben und was du tust bescheid wissen du wohnst bei ihnen und bist sozusagen abhängig, wenn dir das nicht gefällt - Arbeiten.

Soviel zu den Eltern.

Gesellschaft hassen ... wie oben schon beschrieben ist es sinnlos Energie daran zu verschwenden die Menschen und die Gesellschaft zu hassen - hat doch sowieso keinen Zweck. Sie wissen nicht das du sie hasst und es kümmert sie auch nicht - dich würds ja genau so wenig kümmern denk ich mal .

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Beitrag von q » 30.05.2006, 17:05

@q wie gut das du schon sooo lange aus der Pubertät bist!
auch in der puberttät hatte ich es nicht nötig mich in nem forum über die gesellschaft auszukotzen.....

könntest dir ja die zeit nehmen, und alle beiträge lesen, bevor du jemanden als zurückgeblieben erklährst
du könntest dir mal meinen beitrag genau durchlesen, dann wüsstest du, dass ich hier niemanden als zurückgeblieben erklärt habe;)

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Beitrag von klage » 30.05.2006, 19:04

Hrimthur hat geschrieben:aber was willst du dagegen tun??
musik

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Beitrag von PsychoMonkey » 31.05.2006, 13:29

und wenn das bei mir nicht reicht, dann hilft vodka immer

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Beitrag von Black Scorpion » 31.05.2006, 13:45

und wenn das bei mir nicht reicht, dann hilft vodka immer
Bei mir hat dass immer in die falsche Richtung gewirkt, ich raste bei übermässigem Alkoholkonsum oft aus und werde noch aggressiver, darum hab ich s ganz bleiben lassen (mit einiger Mithilfe)

Wenn jemand die ganze Welt hasst, dann hasst er sich selbst doch ebenso, weil jeder Mensch hat eine gewisse Mitverantwortung an dieser Welt. z.B. Wenn ich mit meinem Umfeld nicht klarkomme, dann habe ich auch die Verantwortung zu tragen, wenn ich mein Umfeld nicht wechsle.

Ich persönlich halte es so, ich gehe auf Distanz zu alljenen, welche ihre Welt rosarot sehen wollen oder mit denen ich sonst nicht klarkomme, jedoch hasse ich diese Leute deswegen nicht, jeder soll sein Leben leben wie er es für richtig hält.

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Beitrag von basti » 31.05.2006, 20:20

Ich hasse nicht! Ich habe Mitleid...

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Beitrag von vind » 31.05.2006, 20:59

basti hat geschrieben:Ich hasse nicht! Ich habe Mitleid...
davon wäre nietzsche aber nicht so begeistert gewesen :D
aber ich verstehe genau was du meinst: wenn ich einen blick auf die schaafe werfe die um mich rum verwesen, frage ich mich nur ob sie wissen was sie tun oder nicht.

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Beitrag von Oktofalz » 01.06.2006, 09:56

ich hasse keine menschen, auch wenn es genug gibt, die mich dazu motivieren. ich hasse mehr situationen oder momente. aber das ist dann mehr ein all inclusive-hass, wo ich am liebsten alles umbringen würde, was sich bewegt, oder ein geräusch erzeugt. denke aber, das ist zimelich normal, wenn man 100% erwerbstätig ist...

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Beitrag von Jera » 01.06.2006, 10:05

dass einem manchmal vieles oder alles (glaub ich eher nicht) aufn geist geht passiert ziemlich oft, aber hass ist ein großes wort und früher oder später denkt man darüber nach und merkt dass es doch kein richtiger hass war.

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Beitrag von Kthelmir » 01.06.2006, 16:39

was für ein Thema
ja ich reg mich auch ziemlich oft auf aber die Musik regt mich gleich wieder ab

auch wenn ich mal irgendwelche Briefe von der Schule bekam(dass ich Nachprüfung schreiben muss) hätte ich mein Leben wegschmeißen können irgendwie...aber meine Musik hat mich bis jetzt immer gerettet

Ohne Musik wäre das Leben sehr viel härter und einige Leute hätten eins aufs Maul bekommen ^^

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