Blutdurst - Seite 4 - Schwermetall

Blutdurst

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morthvargr
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Beitrag von morthvargr » 12.07.2004, 20:37

Danke Lestat !
@Raziel : so extrem , dass anschliessend alles Blutverschmiert war hab ichs noch nicht probiert .
Wegen Bettwäsche und so .
Aber langsam lässt dieses Thema kreative Gedanken in mir aufkommen , he he .
Übrigens , irgenwer schrieb doch vorhin dass einem nach spätestens nem halben Liter blut schlecht wird .
Also , ich hab schon mal nen guten Liter Tierblut runtergekriegt .
Man kann sich an wirklich alles gewöhnen !
Geschmeckt hat es aber nicht sonderlich .

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FreakOfDarkness
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Beitrag von FreakOfDarkness » 12.07.2004, 22:55

Manchmal artet alles einfach zu der frage aus: wie weit willst du gehen? willst du deinen tiefsten düstern wünschen, deinen dunkelösten sehnsüchten nachgeben? Oder willst du unerfüllt leben, ein dasein zwische licht und schatten? Kannst du auch erfüllt leben, ohne ein sanfter todeshauch auf deiner wange zu fühlen? Wieviel schmerz brauchtst du und wieviel kannst du ertragen? Willst du sein wer du bist, oder kannst du es nicht? Was snd dene tiefsten sehnsüchte, die andere zu dem gedanken verleitet dich als zerbrochenes mtglied der gesellschaft zu halten?
Sind wir zerbrochene, wndzerzauste gestalten, die bloss darauf warten, aus sich herauszukomme? sind wir denn tiere? Oder ist es das system, das uns zu dem macht, was wir sind???

morthvargr
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Beitrag von morthvargr » 13.07.2004, 14:47

Mit Sicherheit lässt die Gesellschaft kranke Gedanken aufkeimen .
Aber ich warte nicht darauf dass das Tier in mir ausbricht , ich lass es einfach machen was es will .
Ich kann mich auch nicht über einen längeren Zeitraum unter "normalen" Menschen bewegen .
Ich hab mich einfach schon zu weit "fortgedacht" .
Ich habe immer weniger Ähnlichkeit mit den Normalos um mich rum .
Meine Gedanken gehen in eine völlig andere Richtung , weshalb es mir auch schwerfällt ein Gesprächsthema mit einem "Normalo" zu finden .
Einerseits entferne ich mich immer mehr von dem was heutzutage als Realität angesehen wird , andrerseits kommt es mir so vor als würde ich die Welt realer wahrnehmen als die meisten Menschen um mich rum .

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Beitrag von Raziel » 13.07.2004, 16:27

Da hast du schon recht. Aber ist es nicht auch so dass man ohne normalos nicht überlebensfähig ist in der heutigen Gesellschaft?
Klar ich verstehe dich foll und ganz, denn auch ich fühle mich immer weiter von der grossen Masse entfernt. Und dennoch bemühe ich mich mein Inneres soweit unter Kontrolle zu halten, dass ich in der Lage bin mit normalos in die Schule zu gehen oder mit ihnen Komunizieren zu können.
Sonst denke ich käme man nicht wirklich weit.
Auch meinen Blutdurst beschränke ich auf Leute die gleich denken wie ich, denn sonst könnte das ganze zu einer unkontrollierten Schlachtorgie werden und das hätte wahrscheinlich böse Folgen in unserer heutigen Gesellschaft :(

Gruss

Raziel

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Beitrag von morthvargr » 13.07.2004, 18:08

Wie jetzt , ohne Normalos nicht überlebensfähig ?
Klar kann ich mit solchen Leuten zur Schule gehen , ich kann mich auch mit ihnen unterhalten , wenns sein muss .
Aber meistens interressiert es mich nicht was sie sagen , oder es ist einfach dumm .
Es gibt natürlich auch Ausnahmen , aber die sind selten .
Aber meistens breche ich ein Gespräch irgendwann ab .
Nicht weil mir irgendwann die Argumente ausgehen oder so , sondern weil mich die meisten Dinge über die man sich so unterhält nicht iteressieren .
Und bevor ich mit small-talk anfange halt ich lieber mein Maul , small talk ist zum kotzen .
Versteh mich nicht falsch , es gibt vieles wofür ich mich begeistern kann , eben nur nicht für Sachen wie : Fussball , das Wetter , Amerika , talk shows , Auto tuning und über was´n Scheiss die sich alle unterhalten .
All diese sachen interessieren mich ´n Dreck , aber wenn ich nen Thema in die Runde werfe ensteht genau der selbe Effekt , nur andersrum .
Man kann sich auch nur selten mit nem Normalo abgeben und in Ruhe ne CD hören .
selbst wenn es eine nach seinem Geschmack ist .
Ich meine jetzt nicht im Hintergrund dudeln lassen , sondern sie richtig intensiv hören .
Das können viel zu wenige , weil unsere Welt einfach zu kurzlebig geworden ist .
Die meisten reden einfach nur zuviel bedeutungslosen Müll .

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Beitrag von Raziel » 13.07.2004, 19:20

Simmt!!!!!!

Ehrlich gesagt interessierten mich solche sachen auch nicht. Aber wenn es diese Leute glücklich macht wenn man mal n bisschen plaudert, warum nicht :twisted: man muss schliesslich wissen was man scheisse findet. Sonst gehen einem die Argumente aus *g*


Gruss

Raziel

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Beitrag von morthvargr » 13.07.2004, 20:13

Ja , man sollte wissen was man scheisse findet , das Problem is aber das es vielen einfach egal ist .
Wenn Bekannte von mir z.B. zum Fussball fahren u. ich nichts an der Sache finde , dann fahre ich doch nicht deshalb mit weil sie dahin fahren .
Klar man könnte sich dann Sagen , ach was solls , ich werd mit den Leuten schon meinen Spass haben .
Aber wie oft liegt man da Falsch u. fühlt sich wie auf ner Party auf der man nicht eingeladen ist ?
Ich meine , endweder such ich mir ne Alternative o. ich bleib zu haus .
Viele denken da aber anders .
Ich meine sie können ja denken und machen was sie wollen , aber ich find sowas arm .
Ich hasse Trends und ich hasse Menschen die etwas machen , weil jemand anders das selbe macht .
Ist ja heutzutage die Norm .
Aber um nicht vollkommen vom eigendlichen Thema abzukommen , wie sieht´s aus , hat sich schon mal jemand von euch auf andere Weise verletzt , ausser sich zu schneiden u. der gleichen .
Ich hab mir z.B. mal nen Ohrring gestochen .
War eigendlich nichts grosses so im Ohrläppchen .
Aber ich hab dann dasselbe mal im Suff am oberen Teil meines Ohrs versucht .
Als ich am nächsten MOrgen aufgewacht bin hab ich mich dann gewundert , warum mein Ohr so schmerzt .
Bis ich im Spiegel gesehen habe dass eine Nadel in meinem Ohr steckte .
Ich sach ja immer wieder , Akohol betäubt die Schmerzen , aber auch die Sinne , he he .

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Beitrag von FreakOfDarkness » 15.07.2004, 00:01

Was ich an der ganzen sache noch interessant fnde, ist... ich weiss, ihr werdet euch nu viellecht (oder sehr sicher...) über mich fragen, aber es ist so: z.B habe ich eine kollegin, absolut nicht normalo, eher sowas wie ich, nur ich politisch total links, sie ziemlich rechts (ich bin nicht kommunistisch und sie nicht nazi...). Jedenfalls ist das das einzige thema worüber wir uns nicht unterhalten können. Da fliegen ab und zu die fetzen, was durchaus interessat sein kann... ich hatte noch nie eine solche debatte mit einem "normalo" ohne dass danach diese person wütend auf mich war, wel ich ncht seine meinung hatte. Bei dieser kollein geht das ganz gut. Manchmal scheint es mir, als sein viele leute, die ganz brav ihr leben führen viel zu fest auf sich selbst fixiert und können andere weniger weniger für das akzeptieren, was sie sind und denken, als solche wie wir... Als mal aus versehen ein schukollege von mir gewisse narben sah (japanmesser, etc, ihr wiss was ich meine), war er so entsetzt, als ob er noch nie von sowas gehört hätte... Das scheint sich auch allgemein auf unsere art anwenden zu lassen... Ma ehrlich, was denkt ihr wie viele leute über diese diskussion den kopf schütteln würden und denken "die sind doch alle krank"? ich behaupte, dass dies ncht wenige sind! Sind solche dinge wie blutdurst und lust nach schmerz so schwer zu verstehen? Scheint auf viele zuzutreffen....

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Beitrag von morthvargr » 15.07.2004, 12:23

Nicht nur das , immer wenn ich mich mit Nomalos über das warum u. trends u. weiss der Geier was unterhalte muss ich mir irgendwann anhören , dass ich nicht den Fehler machen soll anderen meine Meinung aufzuzwingen .
Da redet man u. redet u. die merken garnicht dass es mir nicht darum geht ihnen meine Meineung aufzudrücken , sondern das ich mir wünschte sie hätten eine eigne Meinung .
Ebenso der drang nach Schmerzen u. Blut .
Ich war mal auf ner Normaloparty u. als mir deren Gelaber zu sehr auf den Sack ging hab ich ne Flasche zerschlagen u. mich in ne dunkle Ecke verdrückt .
Als einem Mädel auffiel das ich mich schneide dachten gleich alle an Selbstmord usw .
Die haben versucht mir die Scherben mit Gewalt wegzunehmen , was ich natürlich nicht zugelassen habe .
Warum können die einen nicht so akzeptieren wie man ist ?
Die erwarten doch das selbe von einem .
Ich seh auch garnicht ein warum ich mich nach hause verziehen sollte um mich zuschneiden etc . .
Seitdem werde ich von diesen Leuten als "gefährlicher Psycho " angesehen obwohl ich niemandem was getan hab ausser mir selbst .
Das ging sogar soweit das ein Mädchen immer davon läuft wenn sie mich sieht , dabei hab ich nichts gegen sie , ich hätte gar keinen Grund ihr was zu tun .
Später , als ich zihmlich voll auf ner Party war , bin ich dann mal auf sie zugegangen u. hab mit ner schnellen Handbewegung angedeutet dass ich ihr nen Messer in den Bauch ramme .
Sie hat natürlich so einen Schreck bekommen dass sie erst mal garnichts sagen konnte .
Ich hab sie dann so ruhig ich nur konnte gefragt weshalb sie Angst vor mir hat .
Antwort : du schneidest dich , u. die Leute mit denen du rumhängst , die Klamotten u. das Corpsepaint usw .
Ich hab sie dann gefragt ob ihr auch nur eins der aufgeführten Dinge bisher Schaden zugefügt hat .
Seitdem verstehen wir uns wieder .
Warum erst diese Umege ?
Hätte sie mich gleich gefragt anstatt davonzulaufen u. Scheisse über mich zu erzählen wäre es nie soweit gekommen und genau die gleichen Affen wollen einem dann was von Tolerans erzählen , tztztz .

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Beitrag von Awynkar » 15.07.2004, 21:32

Ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen, warum manche Leute so darauf reagieren, aber ich denke, dass sind einfach nur Vorurteile. Es ist auch bei uns so, dass wir Vorurteile gegenüber anderen Leuten haben, obwohl diese ja eigentlich einfach teilweise ungerechtfertigt sind und durch Klischees entstunden. Klar ist an Klischees immer ein Funke Wahrheit, sonst wären diese nicht entstanden, jedoch sollte man diese nicht ernst nehmen, da man niemals mit einer großen Gruppe in Kontakt steht, sondern immer mit Individuen, die sich untereinander unterscheiden.
Ich hatte auch einfach Vorurteile, als ich zum Metal kam, wie sie viele andere haben, aber der Unterschied bestand darin, meinen eigenen Kopf zu gebrauchen und diese Vorurteile zu hinterfragen. Der Wille zur Kritik und der Durst nach Wissen und nicht das einfache Ja sagen ist der Unterschied. Ich hörte früher HipHop, alle meine Freunde tun es heute noch. Da sie zu mir kamen und mich fragten wenn sie etwas bezüglich Metal wissen wollten, stehen sie anders zu dem Ganzen und da ich früher HipHop hörte und auch sie habe, wenn ich einmal etwas wissen möchte stehe ich auch anders zum HipHop. So wie hier manche über HipHop zum Beispiel denken ist es auch meißtens nur Klischeedenken gespickt mit vielen Vorurteilen. Die Musik sagt mir mittlerweile nicht zu, aber das ist schon alles was ich gegen HipHop habe. Da eben hinter der Musik Menschen stehen die sich in ihrer Denkweise unterscheiden. Meine Freunde und selbst ich dachten so, einfach weil wir es nicht besser wussten, doch wir liefen nicht mit Scheuklappen durch unser Leben sondern setzten uns mit unserer Umwelt auseinander. Das räumte diese Vorurteile aus. Und ich bin froh, dass ich solche Leute kenne. Und wenn jemand wissen will, was an solchen Dingen im Endeffekt dran ist, dem erzähle ich wie ich dazu stehe, egal was für einen Eindruck er macht. Schon alleine sein Interesse würde mir zeigen, dass er sich Gedanken macht und wissen möchte. Das würde mich freuen. Würde es nur solche Menschen geben, wäre vielleicht die meißten Vorurteile aus der Welt. Ich denke, dass ein solcher Austauch wichtig ist. Immerhin stellen wir uns mit unseren Vorurteilen eigentlich auf die selbe Stufe mit denen, über die wir hier sprechen.
Ich bin wohl etwas abgedriftet, was meinen Beitrag anbelangt....

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Beitrag von FreakOfDarkness » 15.07.2004, 23:01

Awynkar hat geschrieben:Ich bin wohl etwas abgedriftet, was meinen Beitrag anbelangt....
Ich glaube ich bin zuerst abgedriftet und habe euch alle einfach ohne zu fragen mitgerissen :O
Aber ich kann euch nur zustimmen! Auch ich habe es nicht so mit hip hop und kome doch gut mit leuten aus, die diese musik hören. es ist wohl nicht eine frage des geschmacks, sondern eine frage der vorurteile...
Und auch ich habe meine vorurteile, besonders bezüglich "halbstarken typen", die nur in der S-bahn rumgröhlen um aufzufallen, etc... Doch wenn man das analysieren wollte... wieso sind die so geworden? Und wieso sind wir so geworden, wie wir sind? Blutdurstig, selstverletzend, düster (...) :?: Auch dafür gibt es einen grund, sowohl als auch. Nur diesen grund zu finden ist manchmal sehr schwierig... habe auch schon psyciater in die verzweiflung getriene... und sie mich :P

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Beitrag von Awynkar » 16.07.2004, 00:20

Also ich bin absolut nicht blutdurstig, selstverletzend und düster (spielst du da nicht schon wieder mit einem Klischee?). Ich selbst würde mich eher als nette und hilfsbereite Person sehen.

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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 16.07.2004, 00:25

Ehm, ich bin neu hier und kapier noch nicht ganz wer da wer ist.. Jedenfalls gbt es einen troll, soviel hab ich schon kapiert
Ich scheine es nicht zu sein -_- wer dann?
Jau jau jau!!!!!!!!!!!!!! ICH bin der Troll, jawoll! *trötörööötötötötöötö*
Aber nur des Elfchens Troll. Und Trolle fressen hauptsächlich: KÄSE!!!
*lol* Bild
aber der is immer n troll, also mit dem wort aufpassen höhöhö
Genau! :twisted:

Ey, aber zum thema Durst:
Ähm, sah diesen delikaten Thread erst jetzt... weiss ned, ob's schon zu spät ist (Razial... hast Du Dich jetzt schon aus dem Forum verabschiedet??? Wär doch schade!)...
Na ja, aber Lestat... irgendwie fand ich Deine Aussagen schon n'Bissl schräg. Eigentlich nicht mal wegen dem gesagten... aber... bist Du Dir wirklich ganz sicher, dass - wenn Du ehrlich bist - Du das effektiv SO empindest... und nicht vielleicht eher gerne so empfinden möchtest?
Sorry, hau mich jetz ned... ich will Dich nicht anpissen oder so... es ist einfach eine ernstgemeinte Frage, die mir beim Lesen halt so durchn Kopf ging.

Und wenn Du's wirklich aus tiefstem Herzen ernst meinst: Dann... na ja. Die Geschmäcker sind verschieden. Es gibt vermutlich nicht sooo viele Leute, die den "Blutdurst" teilen (gelle Sevan! Muahahahahaha! :twisted: ) Ich auch ned undbedingt. Allerdings muss ich sagen, dass ich denke, ihn zumindest irgendwo verstehen zu können. So ganz neben den Senkeln find ich's nicht. Hat in gewisser hinsicht schon was urwüchsiges.... so ganz gesund dünk mich effektiver "Blutdurst" jedoch dennoch nicht. :)
Aber.... trotzdem dünkts mich auch, dass wir in unserer heutigen Gesellschaftsform durchaus ein komisches Verhältnis zu Blut haben. Na ja... immerhin leben wir ja vom Blut...

Aber Du redest viel von Deiner Beherrschung. Was würde denn passieren, wenn Du Dich ned beherrschen würdest?
Ist wirklich Beherrschung? Und wenn es wirklich ne Gier aus tiefster Seele ist.... nun ja... warum folgst Du ihr nicht? Was hindert Dich?

Was ganz anderes: Ich finde, Blut kann auch mal ganz erotisch/romantisch sein....


Grüsse
Orgetorix

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Beitrag von FreakOfDarkness » 16.07.2004, 00:33

Awynkar hat geschrieben:Also ich bin absolut nicht blutdurstig, selstverletzend und düster (spielst du da nicht schon wieder mit einem Klischee?).
Klar hab ich hier mit einem klischee gespielt :P aber ein teil davon trifft auf mich jedenfalls zu... und die gesellschaft sieht viele von uns als düster... nicht nur micht mit meiner schwarzen seele.. also: klischee (wenn auch nur halb absichtlich verwendet!....) :lol:

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Beitrag von morthvargr » 16.07.2004, 11:48

@Orgetorix Jowanko : das Thema Blut/Erotik hatten wir aber irgenwo hier schon mal angekratzt .
Hat hier eigendlich schonmal jemand beim Anblick von Blut das Bewusstsein verlohren ?
Mir wurd einmal kurz schwarz vor Augen nachdem mir jemand ´n Messer ins Knie stach .
Also kurze Zeit nachdem es geschah , u. ich mir die Wunde ansah .
Hab vorher nie Probleme damit gehabt , egal ob mein Blut o. von jemand anderem .
Vielleicht war´s aber auch nur der hohe Blutverlust , keine Ahnung ?

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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 16.07.2004, 12:38

@Orgetorix Jowanko : das Thema Blut/Erotik hatten wir aber irgenwo hier schon mal angekratzt .
Oh... okay. Sorry.

Nu ja... eigentlich wollte ich da auch gar ned drüber plaudern. Ging mir mehr darum, dass ich es seltsam finde, welcher "Ekel" vor Blut heutzutage in der Gesellschaft manchmal nahezu normal ist.

Aber es kommt auch drauf an, wie und wo man Blut sieht oder spürt... das stimmt natürlich schon. Eigenes Blut "hervorzuholen" :) ist mal was ganz anderes, als Blut anderer anzugucken, das z.B. irgendwo massig auf ner Strasse verteilt ist. Bei sowas würd ich's definitiv auch noch mehr so doll romantisch finden... :roll:

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Beitrag von morthvargr » 16.07.2004, 13:44

Es gibt doch auch diverse Eingebohrenenstämme , die in sehr trockenen Gegenden wohnen .
Für die ist das Trinken von Tierblut etwas ganz normales , ohne würden sie verdursten .
Deshalb verstehe ich auch den Ekel nicht , den manche beim Anblick v. Blut empfinden .
Wenn ich ein Glas Milch trinke ist es doch auch eine tierische Flüssigkeit , auch wenn es vielleicht etwas besser als Blut schmeckt .
Aber ich denke es ist auch nur eine Sache der Gewohnheit .
Hätten wir von kleinauf Blut zu trinken bekommen währe es selbstverständlich u. wir würden garnicht drübernachdenken .
Ebenso ist es mit der Nahrung , was manche Menschen als eklig empfinden ist für manche eine Delikatesse .
Aus genau diesem Grund versuche ich auch immer "ausgefallenere" Sachen zu essen wie z.B. Straussensteak , Muscheln u. was es sost noch so gibt .

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Beitrag von goltotha » 24.07.2004, 09:14

morthvargr hat geschrieben: Hat hier eigendlich schonmal jemand beim Anblick von Blut das Bewusstsein verlohren ?
bewusstlosikeit durch blut??? ICH ??? nieeeeemaaaaals ;-)

och, naja, vielleicht einmal.... (aber das war wirklich verdammt spassig, orgetorix jowanko muss immernoch lautstark brüllen, wenn ich diese alte geschichte auspacke... hehe)
Das EKG-Noppen entfernen war aber das übelste von der Geschichte :-)
http://www.redshamrock.ch/pics/paindiagram.jpg

greets
blutotha

PS: das niveau hier im forum ist ja heftigst gesunken, da ist man mal 2 wochen weg und ich muss son schmarrn lesen, meine güte, wo führt uns das bloss hin?

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Beitrag von Awynkar » 24.07.2004, 11:24

goltotha hat geschrieben:och, naja, vielleicht einmal.... (aber das war wirklich verdammt spassig, orgetorix jowanko muss immernoch lautstark brüllen, wenn ich diese alte geschichte auspacke... hehe)
Das EKG-Noppen entfernen war aber das übelste von der Geschichte :-)
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greets
blutotha

Würdest du die Geschichte erzählen? Du hast mein Interesse geweckt.
:roll:

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Beitrag von Orgetorix Jowanko » 24.07.2004, 11:40

Das EKG-Noppen entfernen war aber das übelste von der Geschichte
Muahahahahahahaahahahaaoaoahaoahoahahaoahahoahahaoahahahahamauahahahahahahahahahahaoahoaoahahahaahahhaamuahmuahmuahmuahmuaahahahahahaaaaaa!!!!

Verfluchte Scheisse! Soooooooo geil!!! *rofl* Das Paindiagram! Ich hab's schon fast vergessen!!!!

Jau Goltotha, erzähl das Teil mal!!! *rofl* :twisted: :twisted: :twisted:

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