Von Tapetrading zu Myspace - Schwermetall

Von Tapetrading zu Myspace

Alle Diskussionen rund um andere Stile des Metal.

Moderatoren: Schlaf, Shadowthrone, Imperial Warcry, Morgenstern, Kain, Schwermetall Forumsmoderatoren

Benutzeravatar
Naama
Heuchler
Beiträge: 21
Registriert: 08.04.2004, 09:38
Wohnort: Helsinki

Von Tapetrading zu Myspace

Beitrag von Naama » 14.09.2011, 08:30

Hei,
Einige von euch kennen mich vielleicht schon/noch-für alle anderen: Ich heisse Nina Ratavaara und studiere an der Universität Helsinki im „Global Media and Communications“ Masterprogramm. Ich höre&lebe Metal seit über 10 Jahren und besonders Black Metal hat’s mir angetan.

Deswegen habe ich mich entschlossen, meine Masterarbeit über etwas zu schreiben, das mich leidenschaftlich interessiert wie Black Metal. Und zwar, wie diese Subkultur durch die neuen Medien beeinflusst und verändert wird und wie die Leute damit umgehen. Der Arbeitstitel meiner Thesis ist:


“From tape trading to myspace: How the globalised world of the internet era challenges the understanding of space, place, identity and scene in the case of the black metal underground”

Damit meine ich: In den (guten) alten Tagen hielten die Leute durch Tapetrading und Briefe schreiben Kontakt-es gab schon ein internationals Netzwerk,wenn dieses auch klein war. Die Leute kannten einander, der Ort,an dem man lebte war wichtig. Und genau weil das Netzwerk überschaubar war, wusste man wer ein „trues“ Szenemitglied war eben weil man einander kannte und man sich bemühen musste um auf dem Laufenden zu bleiben und die Tapes zu finden etc. Heute kann man online eine Anleitung finden wie man in 666Schritten zum Black Metaller wird. Es gibt so viele Bands, Leute, Orte, Informationen etc- es ist unmöglich mit allem uptodate zu bleiben, man kennt die Leute,mit denen man online redet,nicht immer.

Dadurch entsteht heute meiner Meinung nach ein Spannungsfeld, in welchem wir uns zurecht finden müssen: Das Internet macht es einfach, in Kontakt zu bleiben, Infos zu finden, CDs zu bestellen etc aber wirkliche Orte wie Konzerte, Festivals etc sind immer noch sehr wichtig um Leute zu treffen. Wie soll man sich als in diesem Spannungsfeld verhalten? Wie die Person einordnen und beurteilen,mit der wir gerade chatten und diskutieren aber nie vorher getroffen habe? Lasse ich mich auf diese neue Welt vollständig ein, oder versuche ich sie zu vermeiden? Und so weiter….

Der erste Schritt in meiner Forschung ist nun, Input aus 2 Foren zu sammeln. Mein Ziel ist hierbei ein Gefühl dafür zu entwickeln, was die Leute denken bevor ich in einem 2. Schritt Interviews führen werde..

Deshalb möchte ich euch hiermit dazu einladen, zu diskutieren, was ihr darüber denkt.

Hier ein paar Fragen zur Einleitung-ihr könnt nur die beantworten,frei diskutieren oder einfach sonst einen Kommentar schreiben.

-Haben die neuen Medien die Black Metal szene verändert? Wieso (nicht)?
-Was sind deine eigenen Mediengewohnheiten? Haben sie sich üver Zeit verändert? Wieso(night)?
-Was hältst du von den möglichen Veränderungen?
-Was ist deine allgemeine Einstellung zu den neuen Medien?


Ich habe die Admins kontaktiert bevor ich das hier gepostet habe und ihr OK bekommen. Die Sachen, die hier diskutiert werden,werden in meine Forschung aufgenommen aber alles wird anonym und vertraulich gehandhabt. Ich werde keine Nicknames benutzen, nur die Initialen und dadurch,dass ich das Geschriebene für meine Arbeit auf Englisch übersetzen muss, wird es auch nicht durch den Wortlaut verfolgbar sein. Wenn jemand lieber mit mir direkt diskutieren will oder irgendwelche Fragen hat, schreibt mir einfach eine PM.

Auf viele interessante Posts!

-Nina

Benutzeravatar
Imperial Warcry
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 12543
Registriert: 13.10.2009, 20:40

Beitrag von Imperial Warcry » 14.09.2011, 08:47

Dass nun mittlerweile Masterarbeiten über BM geschrieben werden sagt eigentlich alles.

Abgesehen davon wirst du hier kaum jemanden finden, der die Zeit des Tapetradings mitbekommen hat. Und von da an bis zum Internet war es auch noch ein weiter Weg: Es lagen sozusagen die gesamten 90er Jahre dazwischen, wo die BM-Gemeinschaft auch schon völlig übersättigt und unüberschaubar war: Zum Beispiel war ab Mitte 90er das (alte) Ablaze im gesamten deutschsprachigen Raum am Kiosk erhältlich, mehr Kommerz geht eigentlich nicht.

Benutzeravatar
Shadowthrone
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 1787
Registriert: 10.05.2007, 21:09
Wohnort: Allschwil
Kontaktdaten:

Beitrag von Shadowthrone » 14.09.2011, 13:51

Tapetrading musste nicht zwangsläufig durch ein internationales Netzwerk stattfinden. Bei uns war es eher so, dass Tapes persönlich überreicht wurden, wenn man die entsprechende Person mal bei einem Konzert getroffen hat.

Und die Sache mit dem Briefe schreiben, gibt es doch heute nach wie vor. nur sind diese Briefe elektronisch und nennen sich E-Mail. Und da hilft MySpace und Co ganz wunderbar. Folgender Ablauf wird wohl nicht ganz unüblich sein:
  • Ich höre oder lese irgendwo über eine megatolle neue Undergroundband.
    Ich gehe zu MySpace o.ä., höre mir ein paar Stücke an
    Wenn sie mir gefallen, schaue ich, ob die Band ein Demo (CD, whatever) draussen hat
    Wenn ja, kontaktiere ich die Band und kaufe das Demo
Es ist nur heute so, dass man sich weniger Müll anschafft, als früher, weil man sich inzwischen eben ganz schnell eine eigene Meinung verschaffen kann.

Da wird auch viel in die 90er reinglorifiziert wie Hr. Warcry sagte. Mitte der 90er war es ja schon längst mit dem Underground vorbei, Black Metal wurde bei EMP gehyped, im Ablaze und mit etwas Verspätung bei Nuclear Blast.

Benutzeravatar
Svart
Papst
Beiträge: 2403
Registriert: 26.01.2009, 20:39

Beitrag von Svart » 14.09.2011, 15:05

Shadowthrone hat geschrieben:Es ist nur heute so, dass man sich weniger Müll anschafft, als früher, weil man sich inzwischen eben ganz schnell eine eigene Meinung verschaffen kann.
Allerdings muss man dazu sagen, dass es früher auch deutlich weniger Müll gab als heute. Das Verhältnis hat sich inzwischen, wo jeder Heini sein "Projekt" hat, doch deutlich umgekehrt. Die wirklich guten Sachen gehen doch in einem Wust aus halbgarer Scheiße, uninspiriertem Geschrabbel und selbsternannten "Neuerfindern" gnadenlos unter. Man muss sich doch nur mal hier im Forum umsehen, wie eilig es die meisten Newcomer hier haben, uns ihren Rotz vor die Füße zu kotzen. Und wenn man ihnen dann sagt, dass das beschissen ist, was sie da fabrizieren, heulen sie gleich rum.

Insofern ist das I-Net leider unverzichtbar. Ansonsten müsste man wohl aufhören Musik zu hören oder oder hätte zu 90 % nur Schrott im Schrank stehen.

Benutzeravatar
ticino1
Heiliger
Beiträge: 5354
Registriert: 12.01.2006, 15:36
Wohnort: Schweizer Reduit
Kontaktdaten:

Beitrag von ticino1 » 14.09.2011, 19:32

Svart hat geschrieben:deutlich weniger Müll
Paparlapapp... man sprach schon damals von einer "Welle der unnötigen Erscheinungen". Internet hat halt alles aufgeblasen. Früher war es halt schwieriger etwas auszulesen und zu bekommen. Heute kann man bequem, so wie ich jetzt, sich schnell "durch-guggln" und schon hat man musik und "wissen".

Im 2011 noch von Black Metal zu reden ist sowieso an und für sich lächerlich und reduziert somit das Wert der Eröffnung vom Thema.

Tapetrading? Gabs sowieso nie und ist ein Märchen von hängen gebliebenen. In dem Sinn: Shadowthrone, Sie enttäuschen mich gewaltig!

hogmanay
Priester
Beiträge: 180
Registriert: 22.05.2008, 12:49

Re: Von Tapetrading zu Myspace

Beitrag von hogmanay » 14.09.2011, 21:27

Naama hat geschrieben:
-Haben die neuen Medien die Black Metal szene verändert? Wieso (nicht)?
-Was sind deine eigenen Mediengewohnheiten? Haben sie sich üver Zeit verändert? Wieso(night)?
-Was hältst du von den möglichen Veränderungen?
-Was ist deine allgemeine Einstellung zu den neuen Medien?
1
Die neuen medien haben den zerfall des undergrounds beschleunigt. dank den neuen medien kann jeder gelangweilte dorftrottel innert 24 stunden eine bibliothek der angesagtesten / kultigsten / wichtigsten etc etc releases runterladen (ich verzichte darauf, hier alles in "" zu setzen) und einen auf dicke hose machen ohne sich jemals einen dreck um die szene gekümmert zu haben. siehe videos a la occultus in einem andern faden, ein paar massentaugliche poster links und rechts und dann noch ein burzum shirt um sich bei den "rebellen" der szene anzubiedern, und schon ist die chose geleckt.
früher war man zwangsläufig ein teil der szene wenn man sich etwas mehr als AC/DC, Maiden oder Metallica antun wollte. man musste mit irgendwelchen exponenten kontakt aufnehmen, sich austauschen und über fanzines / konzerte / demos den eigenen horizont erweitern. dies geschah nicht via mausklick sondern nahm wochen, monate, jahre in anspruch. fakes, welche die szene heute ausmachen, hätten nach der erste Woche schon den bettel hingeschmissen und wären der metalszene erspart geblieben. Metal hörte nur, wer bereit war, sein geld für dollarnoten, IRC's und eine tube leim auszugeben und jedes wochenende auf's maul zu kriegen.

2
meine medienangewohnheit hat sich insofern verändert, dass ich
- um 1990 jedes obskure demo, jede 7" und jedes fanzine haben musste, aber
- um 2010 kategorisch alles scheisse finde ohne es auch nur eine sekunde zu beachten. die ausnahmen bestätigen die regel.

3
was sind die möglichen veränderungen?

4
fast food medien für fast food musik und fast food leute. bands die sich via gratis downloads bekanntheit erschleichen wollen, sind genau soviel wert - nichts. früher musste eine band etwas leisten um ernst genommen zu werden, heute reicht der richtige schriftzug.

Benutzeravatar
readel
Kardinal
Beiträge: 1426
Registriert: 27.11.2007, 23:30
Wohnort: Luzické hory

Beitrag von readel » 14.09.2011, 21:45

Hogmanay, mit Ihnen würd ich gern mal ein Bier saufen gehen! Super Text.

Benutzeravatar
Svart
Papst
Beiträge: 2403
Registriert: 26.01.2009, 20:39

Beitrag von Svart » 15.09.2011, 05:47

ticino1 hat geschrieben:
Svart hat geschrieben:deutlich weniger Müll
Paparlapapp... man sprach schon damals von einer "Welle der unnötigen Erscheinungen".
Diese Welle ist aber bis 2011 zu einem amtlichen Tsunami heran gewachsen. Natürlich hat man auch früher schon mal ins Klo gegriffen. Aber das waren doch eher Ausnahmen. Heute kommt doch zu 90% nur noch Scheiße.

Benutzeravatar
readel
Kardinal
Beiträge: 1426
Registriert: 27.11.2007, 23:30
Wohnort: Luzické hory

Beitrag von readel » 15.09.2011, 07:49

Das liegt zum Teil auch daran, dass man mit zunehmenden Alter Musik wesentlich kritischer bewertet als man das mit 17 tut. Es stimmt aber, dass heutzutage fast ausschließlich ( schlechte ) Kopien von Kopien unterwegs sind.

hogmanay
Priester
Beiträge: 180
Registriert: 22.05.2008, 12:49

Beitrag von hogmanay » 15.09.2011, 21:32

Svart hat geschrieben:
ticino1 hat geschrieben:
Svart hat geschrieben:deutlich weniger Müll
Paparlapapp... man sprach schon damals von einer "Welle der unnötigen Erscheinungen".
Diese Welle ist aber bis 2011 zu einem amtlichen Tsunami heran gewachsen. Natürlich hat man auch früher schon mal ins Klo gegriffen. Aber das waren doch eher Ausnahmen. Heute kommt doch zu 90% nur noch Scheiße.
Nuclear Blast war das label, welches die welle losgetreten hat. earache sind vorausgerannt und NBR haben alles gesignt, was sich im fahrtwind verkaufen liess.

Benutzeravatar
Shadowthrone
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 1787
Registriert: 10.05.2007, 21:09
Wohnort: Allschwil
Kontaktdaten:

Beitrag von Shadowthrone » 16.09.2011, 07:07

ticino1 hat geschrieben:Tapetrading? Gabs sowieso nie und ist ein Märchen von hängen gebliebenen. In dem Sinn: Shadowthrone, Sie enttäuschen mich gewaltig!
Hä? habe ich nicht genau das gleiche mit weniger deutlichen Worten gesagt? Falls es nicht angekommen ist: genau so habe ich es auch gemeint.

Benutzeravatar
Krulos
Bischof
Beiträge: 613
Registriert: 21.08.2010, 17:12
Wohnort: Fright Zone

Beitrag von Krulos » 16.09.2011, 09:50

Imperial Warcry hat geschrieben:Abgesehen davon wirst du hier kaum jemanden finden, der die Zeit des Tapetradings mitbekommen hat.
...einer ist hier :wink: Habe auch immer noch mein erstes überspieltes MetalTape aus den 80ern.
Hey hatte sogar noch Kontakte in alle Welt über Briefe...wisst ihr noch diese Dinger mit Papier, da brauchte man einem Kugelschreiber, Englischwörterbuch falls man doch mal ein Wort nicht wusste, Briefumschläge, zur Post laufen etc. :lol:

Zur Sachlage, Black Metal ist TOT!

Benutzeravatar
Dr. Acula
Papst
Beiträge: 2079
Registriert: 12.08.2010, 14:21

Beitrag von Dr. Acula » 16.09.2011, 13:58

@ticino1: Inwiefern ein Märchen? Zumindest im ehemaligen Ostblock gab es das ja sogar bis vor relativ kurzer Zeit noch. Und noch Mitte der 90er kannte ich mindestens einen hochaktiven Trader aus Zürich persönlich. Bei sammelte sich über Postweg dermassen viel Ware an, dass schliesslich die Polizei vorbeikam und alles beschlagnahmte...

Benutzeravatar
Imperial Warcry
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 12543
Registriert: 13.10.2009, 20:40

Beitrag von Imperial Warcry » 16.09.2011, 14:11

Paria hat geschrieben: Habe auch immer noch mein erstes überspieltes MetalTape aus den 80ern.
Ja, so was habe ich auch. Getradet mit dem Nachbarjungen, das war ein ganz spezielles Feeling: Man lief über die Strasse und so, dann kriegt man das Tape. Voll die Magie.

Benutzeravatar
Schlaf
Halbgott
Halbgott
Beiträge: 2125
Registriert: 31.05.2008, 23:18
Wohnort: NRW

Beitrag von Schlaf » 16.09.2011, 14:52

Ganz abgesehen vom Trading selbst muss man, wenn man sich schon das Konstrukt der Black Metal "Szene" bezieht, zu aller erst einmal festlegen, was diese Szene vermeintlich früher ausmachte und was sie heute ausmacht. Studien darüber dürfte es in irgendwelchen Bibliothekskellern sicherlich geben, wenn nicht speziell über Schwarzmetall lassen sie jede Menge empirische Arbeiten über das Phänomen "Szene" oder "Subkultur" finden.

Finde die Idee deiner Masterarbeit spannend und denke der Kern der Sache dürfte sich später wirklich durch die Auswertung der Interviews herausstellen.
Aber es ist dürfte wie in jeder anderen kulturellen Szene schwierig werden, beim Gesagten die streng subjektiven Äußerungen zu einem Gewebe zu vereinen, dass letztlich die Substanz der Szene generiert.
Vor allem das Alter der Befragten und deren Verbundenheitsgefühl mit der Szene dürften hier doch einen hohen Einfluss auf deren Referenzrahmen haben. So gilt es doch eigentlich erstmal klarzustellen, ob Trading essentiell für die Szene war/ist.

Benutzeravatar
Dr. Acula
Papst
Beiträge: 2079
Registriert: 12.08.2010, 14:21

Beitrag von Dr. Acula » 16.09.2011, 15:01

Trading war für die BM-Szene nicht essentiell, da es ein Szeneübergreifendes, allgemeines Phänomen war. Wichtig für die Entstehung eines BM-Untergrundes waren die Medien: Zines, Flyer und Kleinstlabels. Vor allem die Zines waren enorm wichtig. Erst durch sie entstanden Gruppierungen, Untergruppierungen und so weiter. Ein Zine als wichtige Informationsquelle, manchmal sogar als einzige, hatte eine enorme Bedeutung für die Szene.

Benutzeravatar
readel
Kardinal
Beiträge: 1426
Registriert: 27.11.2007, 23:30
Wohnort: Luzické hory

Beitrag von readel » 16.09.2011, 15:35

Genau wie Bier.

Benutzeravatar
Dr. Acula
Papst
Beiträge: 2079
Registriert: 12.08.2010, 14:21

Beitrag von Dr. Acula » 16.09.2011, 15:49

Nein, auch das ist absolut szeneübergreifend. Szeneübergreifender noch als Tapetrading...

Bild

Benutzeravatar
Ed Edison
Bischof
Beiträge: 855
Registriert: 16.11.2009, 20:05

Beitrag von Ed Edison » 16.09.2011, 16:56

Ist interessant zu lesen für jemanden, der nicht von Anfang an dabei war.

Benutzeravatar
Krulos
Bischof
Beiträge: 613
Registriert: 21.08.2010, 17:12
Wohnort: Fright Zone

Beitrag von Krulos » 16.09.2011, 17:04

Imperial Warcry hat geschrieben:
Paria hat geschrieben: Habe auch immer noch mein erstes überspieltes MetalTape aus den 80ern.
Ja, so was habe ich auch. Getradet mit dem Nachbarjungen, das war ein ganz spezielles Feeling: Man lief über die Strasse und so, dann kriegt man das Tape. Voll die Magie.
:!: von einem Schulkamerad bekommen und der hatte die Mucke von seinem Vater...gute alte Zeit, hehe.
Später als die CD rauskam und man nicht genügend Geld hatte um sich die ein oder andere zu leisten ging man halt einfach zu seinen Kumpanen und überspielte sich die CD die man nicht hatte aber der Kumpel auf Tape.

"Heute kann man online eine Anleitung finden wie man in 666Schritten zum Black Metaller wird."...ich weiß nur wie man in 1 Schritt zum Metaller werden kann, indem man im Zimmer eines Kumpels als kleiner Dreikäsehoch ein Monsters of Rock Poster sieht und denkt...kuuuuuuuuuuuuhl :lol: :twisted:

Antworten
Back to top