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ablehnung der populärmusik

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Avenger
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Beitrag von Avenger » 05.07.2006, 10:08

Produktion ist ein gutes Stichwort!

Täusche ich mich da oder haben die meisten Pop-Bands (besonders die schwuchteligen Boygroups etc.) nahezu immer den gleichen Klang auf CD? Ich meine der "Bass" oder auch "Beat" hört sich immer irgendwie gleich an. Genau so auch Gitarren (falls vorhanden) und andere Instrumente. Die Stimmen sind teilweise auch eher mühsam auseinander zu halten. Eine Metal CD, besonders im Death sowie auch Black Metal Sektor, zeichnet sich nebst der Musik, auch durch die Produktion aus. Somit passt z.B. zu Darkthrone eher einen rauen Gitarrensound wobei Bands wie Marduk und Dark Funeral von modernem Gitarrensound gebrauch machen. Die gennanten Bands sowie auch andere (z.B. Amon Amarth, Immortal, Kataklysm um ein paar bekannte zu nennen) haben über die ganze Zeit hinweg ihren eigenen Sound. Nicht nur musikalisch, sondern auch Produktionstechnisch - und dieser passt sehr gut zur Musik!
Dies kann ich jedoch gut heissen und das mag auch ein weiterer Punkt sein, weshalb mich Popmusik nicht nur wegen den Klängen langweilt, sondern wegen dieser enormen Eintönigkeit.

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fox
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Beitrag von fox » 05.07.2006, 10:21

auf grund dass ich in einer fabrik schaffe (natürlich nur ferienjob) und 9 stunden am tag radio über mich ergehen lassen muss, kam ich öfters ins denken warum in der szene eine grosse ablehnung des pops vorhanden ist.
Als ich am Montag zwecks Wohnungsübergabe bald sechs Stunden lang meine alte Bude putze, tat ich das gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin, die in einigen Tagen ebenfalls wegzieht. Mein ganzes Zeug, inkl. Stereoanlage bzw. CD-Player, war bereits gezügelt. Also sorgte sie für "Unterhaltung": DRS3 und Capital Radio (Bern).

Die Folge war ein Nachmittag lang sog. 'Black Music' - RnB, Soul, Hip Hop und wie der Dreck sonst noch heissen mag. Und das alles bei gut 30 Grad im Schatten - sechs Stunden lang und du schrubst Dreck! Ich war nahe am Ausrasten, die totale Folter!!

Wenn du das gleiche Szenario täglich neun Stunden über dich ergehen lassen musst, tust du mir echt verdammt leid.

Gast

Beitrag von Gast » 05.07.2006, 10:24

Einen ganzen Sonntag lang Stiller Haas ist auch nicht gerade menschenfreundlich...... :wink:

Arwald

Beitrag von Arwald » 05.07.2006, 10:25

fox hat geschrieben:
auf grund dass ich in einer fabrik schaffe (natürlich nur ferienjob) und 9 stunden am tag radio über mich ergehen lassen muss, kam ich öfters ins denken warum in der szene eine grosse ablehnung des pops vorhanden ist.
Als ich am Montag zwecks Wohnungsübergabe bald sechs Stunden lang meine alte Bude putze, tat ich das gemeinsam mit meiner Mitbewohnerin, die in einigen Tagen ebenfalls wegzieht. Mein ganzes Zeug, inkl. Stereoanlage bzw. CD-Player, war bereits gezügelt. Also sorgte sie für "Unterhaltung": DRS3 und Capital Radio (Bern).

Die Folge war ein Nachmittag lang sog. 'Black Music' - RnB, Soul, Hip Hop und wie der Dreck sonst noch heissen mag. Und das alles bei gut 30 Grad im Schatten - sechs Stunden lang und du schrubst Dreck! Ich war nahe am Ausrasten, die totale Folter!!

Wenn du das gleiche Szenario täglich neun Stunden über dich ergehen lassen musst, tust du mir echt verdammt leid.
ich musste hier schonmal so einer dummen Kuh die Batterien aus ihrem scheiss Radio klauen weil ichs einfach nicht mehr ertragen habe. Ich glaube, sie hat mich danach verdächtigt.

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fox
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Beitrag von fox » 05.07.2006, 10:45

Einen ganzen Sonntag lang Stiller Haas ist auch nicht gerade menschenfreundlich......
Ja i weyss, aber defür het di o dr Bär nid gfrässe!

Stiller Has oder dieses Morengebrabbel, das ist in meinen Augen dann doch noch ein gewaltiger Unterschied, v.a. wenn man aus unseren Regionen stammt, Herr J.! (U fascht wäremer no z' Aarwange blybe hange...) :wink:

Gast

Beitrag von Gast » 05.07.2006, 10:53

Es ist klar, dass einheimische Verbalakrobatik über digitalem Dschungellärm steht.

edit: Meinst du mit Morgengebrabbel mein zartes Engelsstimmchen?

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fox
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Beitrag von fox » 05.07.2006, 11:01

Morengebrabbel = 'Black Music'

velvet
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Beitrag von velvet » 05.07.2006, 12:22

letzes Wochenende habe ich den videoclip zu thats the way my
heart goes gesehen (oder so ähnlich)

die sängerin (ca 24 Jahre alt) sass auf einem rosa Einhorn mit rosa Wolken im Hintergrund. Dazu trug sei ein kleid und hatte zöpfchen
:sick:

In der Popmusik hat es viel solchen Müll aber natürlich auch einige
gute Bands. Im Radio spielen sie aber immer die gleichen Lieder sodass diese mir auch sehr schnell verleiden.

Roman
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Beitrag von Roman » 05.07.2006, 13:24

Ich mag Popmusik teilweise sehr gern aber ich habe das Gefühl dass die immer dämlicher wird. Man vergleiche: Deep Purple - Crazy Frog. Ich fände es besser wenn wieder mehr Sachen mit Charakter kommen würden die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Smoke on the Water ist z.B. total einfach zu spielen und gerade deshalb in aller Munde. Aber solange irgendetwas eingängig ist gefällt es mir fast automatisch, da bin ich wenig anspruchsvoll.

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Beitrag von GoatMolestor » 05.07.2006, 13:58

Roman hat geschrieben:Ich mag Popmusik teilweise sehr gern aber ich habe das Gefühl dass die immer dämlicher wird. Man vergleiche: Deep Purple - Crazy Frog. Ich fände es besser wenn wieder mehr Sachen mit Charakter kommen würden die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Smoke on the Water ist z.B. total einfach zu spielen und gerade deshalb in aller Munde. Aber solange irgendetwas eingängig ist gefällt es mir fast automatisch, da bin ich wenig anspruchsvoll.
Ganz deiner Meinung. Die Welt und die Menschen werden eben immer dümmer. Dachte, das sei ganz besonders in Deutschland so, aber in Japan wirds gerade auch so schlimm (diese eine Mädchenband da).

Bleibt nur noch, sich bewusst abzugrenzen von diesem Pack.

Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 05.07.2006, 14:16

Sicher gibt es intelligenten, guten Pop. Das remake von "Mad World" war genial (ebenso wie das Original), auch Manson spielt "Pop" und verdient es durchaus, Künstler genannt zu werden. Aber diese wenigen Ausnahmen stehen in keinem Verhältnis zu dem musikverbrecherischen Einheitsbrei den die Masse hört.
Ich unterteile Musik in 2 Hauptkategorien:
Gut und schlecht. Der Rest ist Geschmackssache aber der "gemeine" Pop gehört defintiv in letztere Kategorie.

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Beitrag von Christian Hate » 05.07.2006, 16:23

Es geht bei der Popmusik in erster Linie darum Geld zu erwirtschaften.der Künstlerische Aspekt steht dabei im Hintergrund. Das beste Beispiel dürfte wohl die Casting-Geschichte sein.
Ich hab gelesen, dass mit den Castings mehr Geld eingenommen wird, als hinterher mit der eigentlichen Musik.
Die ganzen neuen "Superstars" haben vielleicht ein erfolgreichen Song, dann sind sie wieder weg. Macht aber überhaupt nichts, da die zuständige Plattenfirma zuvor schon Millionen verdient hat.

Nur Musiker, die schon viele Jahre im Geschäft sind und Erfahrung mit Songwriting o.ä. gemacht haben, dürfen sich "Künstler" nennen. Beispiele sind vielleicht Madonna oder George Michael. Selbst die Arbeit von Eminem erkenne ich an, da er durchaus gute, gesellschaftskritische Texte geschrieben hat.
Alle anderen sind Marionetten der Musikindustrie. Ich bezeichne solche Leute lieber als Interpreten. Das passt besser.

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Beitrag von SonOfEvil » 05.07.2006, 16:25

Christian Hate hat geschrieben: Ich bezeichne solche Leute lieber als Interpreten. Das passt besser.
das haste absolut recht - gerade auch weil diese "interpreten" ja heute wirklich fast ausschließlich nur noch covern... es sei denn es entstehen dank eines begnadeten songwriters so titel wie "Dubadamwasweissichnoch" oder "Schnischnaschnauze" - > widerlich!

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Beitrag von GoatMolestor » 05.07.2006, 16:58

Insomnius hat geschrieben:Sicher gibt es intelligenten, guten Pop. Das remake von "Mad World" war genial (ebenso wie das Original), auch Manson spielt "Pop" und verdient es durchaus, Künstler genannt zu werden.
Jap, vollste Zustimmung! Mad World ist sehr gut.

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Beitrag von Oktofalz » 05.07.2006, 23:51

The_Avenger hat geschrieben:Produktion ist ein gutes Stichwort!

Täusche ich mich da oder haben die meisten Pop-Bands (besonders die schwuchteligen Boygroups etc.) .
kann mich noch an das "everibody in the land of dreaming" vom 94 erinneren, mit der selben meldoy vom 2002 "absolutly everybody absolutly"
(gibts die gramma bullen auch auf englisch?)

ich weiss nur das der markt für solche "lieder" gross ist, aber wenn sich mittlerweile alles wiederholt scheinen auch die grossen musiker probleme zu haben... und das ist gut so

:twisted:

@ j., du souhung hast mich blossgestelt... und ich weiss warum... irgendwann erwische ich DICH auch mal... freue mich darauf! du schwuler 80`ger

Gast

Beitrag von Gast » 05.07.2006, 23:55

Cry more and dream on.

Good game, noob.

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Beitrag von Oktofalz » 06.07.2006, 00:20

yeeaaahh, HARDCORE! yeeeaahhhhh, endless sooommmeeerrrr! RRAAVVEERSS

Gast

Beitrag von Gast » 06.07.2006, 00:28

Man sollte betrunken nicht online gehen.

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Beitrag von Oktofalz » 06.07.2006, 00:39

Man sollte betrunken nicht online gehen.
scheisse das dachte ich nüchtern auch, allerdins sind wir jetzt auf selbem niveau?

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Nebel
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Beitrag von Nebel » 06.07.2006, 00:54

Ich höhre viel Popmusik. Man müsste popmusik ja erst mal definieren. Eigentlich ist das ja nur, wie der Name schon sagt, Populäre Musik. Also wäre z.B. Marilyn Manson oder Him genau so Popmusik wie die Backstreet Boys. Aber ich denke dass die meissten Menschen bei Popmusik an eine Art harmlose Rockmusik denken.

Ich höhr einfach was mir gefällt, und da gehöhren Coldplay und Björk genauso dazu wie Shining und My dying Bride...

Ausserdem liebe ich das neue Tommy Lee Album, welches typischer Ami Pop-Rock ist... Jawohl!

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