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Kiffen und Metal

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BarbaPeder
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Beitrag von BarbaPeder » 08.11.2007, 13:26

Goddess_Frigg hat geschrieben:allgemein ist jeder, der sich durch irgend eine droge die birne wegsifft, einfach nur nieder.
ha da sind wir doch auch mal einer meinung, wie schön ;)

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Ge
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Beitrag von Ge » 08.11.2007, 13:46

Tom hat geschrieben:
Goddess_Frigg hat geschrieben:allgemein ist jeder, der sich durch irgend eine droge die birne wegsifft, einfach nur nieder.
Da greifst du jetzt aber die ganze Metal-Gemeinde an mit dieser Aussage.
ich habe WEGsifft gesagt, ob das stockbetrunken oder high heisst... es ist ja nicht so, dass ich nicht trinke etc aber eben, in massen...

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Zarathustra.
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Re: Kiffen und Metal

Beitrag von Zarathustra. » 08.11.2007, 14:44

Weiskunig hat geschrieben: Ich persönlich machte die Erfahrung, dass ich bekifft präziser und variationsreicher spiele.
Das kenne ich auch. Das hängt wohl damit zusammen, dass man Musik stoned sowieso schon besser "versteht". Man hört jeden Akkordwechsel und die kleinsten Breaks.. einfach nur geil.

Das habe ich natürlich nur in einem holländischen Studio erfahren dürfen :( .

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Nebel
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Beitrag von Nebel » 08.11.2007, 15:07

Alle Macht den Drogen!

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Beitrag von chimerathor » 08.11.2007, 15:57

ich darf beim musizieren nicht kiffen, weil ich mich dann weniger konzentrieren kann und ja manchmal sogar mich selbst provoziere, dass ich fehler spiele. so drei, vier söög liegen grad noch drinne...dafür sauf ich gerne während der probe!

@satorius: also das hätte ich jetzt wirklich nie von dir gedacht! ist dir eigentlich der schwarze orden des luzifers bzw. deine tempelbruderschaft nicht mehr so wichtig? ich habe schon auf deiner page gelesen, dass eine mitgliedschaft bedingt, absolut keine Drogen zu konsumieren! Ausserdem habe ich im SF1 Interview mit dir gehört, dass du unteranderem jede Form von Drogen hasst! Wenn ich gewusst hätte, dass der Herr Oberst des Ordens ein Kiffer ist, wäre ich vielleicht auch beigetreten 8)

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reynhold
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Re: Kiffen und Metal

Beitrag von reynhold » 08.11.2007, 16:00

Zarathustra. hat geschrieben:
Weiskunig hat geschrieben: Ich persönlich machte die Erfahrung, dass ich bekifft präziser und variationsreicher spiele.
Das kenne ich auch. Das hängt wohl damit zusammen, dass man Musik stoned sowieso schon besser "versteht". Man hört jeden Akkordwechsel und die kleinsten Breaks.. einfach nur geil.

Das habe ich natürlich nur in einem holländischen Studio erfahren dürfen :( .
Ist bei mir vom gespieltem Stil abhängig.
Muss ich z.B DM, ergo akkurat, technisch und schnell spielen, ist Kiffen nicht unbedingt von Vorteil, da ich einfach nicht in der Stimmung bin die schnellsten Riffs runterzurattern, und mich dann auf Grund mangelnder Fokussierung auf die Musik oft verspiele.
Aber gerade bei BM, wenn ich mit meiner Band an etwas schreibe, oder einfach nur probe, dann ist so ein Joint (oder 2, 3, ...) wirklich super. Meine Kreativität wird zwar nicht unbedingt gesteigert, es ist eher so dass ich mich eher "traue", ungewöhnliche/gewagte Klänge/Effekte/Töne einzusetzen.

Allerdings ist Musik auch so ziemlich das Einzige was bei mir bekifft besser funktioniert und mir um Längen intensiver und angenehmer erscheint.
Nur Filme schaue ich mir gerne breit an.

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Tom
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Beitrag von Tom » 08.11.2007, 16:51

Goddess_Frigg hat geschrieben:
Tom hat geschrieben:
Goddess_Frigg hat geschrieben:allgemein ist jeder, der sich durch irgend eine droge die birne wegsifft, einfach nur nieder.
Da greifst du jetzt aber die ganze Metal-Gemeinde an mit dieser Aussage.
ich habe WEGsifft gesagt, ob das stockbetrunken oder high heisst... es ist ja nicht so, dass ich nicht trinke etc aber eben, in massen...
Wie kann man in Massen trinken aber nicht stockbetrunken sein? :)

Also stockbetrunkene sieht man aber gerade bei Metal Veranstaltungen immer wieder. Manchmal halt ich es mit den Betrunkenen gar nicht aus und sauf mir auch ordentlich einen an. ;)

@ chimerathor: Religionsoberhäupter machen viele Sachen, die sie selbst verbieten und für verwerflich halten, sehr gerne. Daran sieht man erst, dass er es ernst meint.

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Beitrag von chimerathor » 08.11.2007, 16:56

Tom hat geschrieben:@ chimerathor: Religionsoberhäupter machen viele Sachen, die sie selbst verbieten und für verwerflich halten, sehr gerne. Daran sieht man erst, dass er es ernst meint.
seltsame these, aber durchaus verständlich...

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 08.11.2007, 18:43

Saufen ist extrem elitär und fördert die Intelligenz, vorausgesetzt natürlich, dass man schon eine mitbringt...

Das Wichtigste zum Thema hat Shane Mc Gowan mal gesagt:

"The most important thing to remember aubout drunks is that they are far more intelligent than non-drunks. They spend a lot of time talking in pubs, unlike the workaholics, who only concentrate on their careers and ambitions, who never develop their higher spiritual values, who never explore the insides of their heads like a drunk does."



(säuft das erste Bier)

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Beitrag von Tom » 09.11.2007, 06:10

Was die Betrunkenen so in den Pubs reden ist aber selten intelligent ;)

Vorsichtshalber hab ich gestern aber nach meinen Bieren noch was geraucht, man weiss ja nie :)

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Beitrag von Ragnar » 09.11.2007, 11:05

ich bin der sigma typ. der sigma typ sagt, dass er nicht allzu exzessives gekiffe toleriert. ich denke, alkohol hat da mehr einfluss gehabt, was metal angeht.

btw der sohn von bob marley oder so ist gestorben.

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Beitrag von reynhold » 09.11.2007, 11:39

Ragnar hat geschrieben:btw der sohn von bob marley oder so ist gestorben.
Welcher, der hat(te) doch einige? :lol:
Ragnar hat geschrieben:ich denke, alkohol hat da mehr einfluss gehabt, was metal angeht.
Aber eher an der "typischen" Metalattitüde, bzw. dem Klischee dass sich die restliche Gesellschaft ausgesucht hat; der besoffene und laute, langhaarige und schwarztragende Metaller.

Alkohol hat nur einen Einfluss auf die Kreativität eines Menschen. Und das ist eben diese nach und nach zu zerstören.

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Beitrag von Oktofalz » 09.11.2007, 15:52

Kann mir nicht vorstellen, dass Menschen unter Alkohol irgendwas Schlaues zustande bringen.

Man ist vielleicht etwas anspruchsloser, was Livekonzerte von anderen Bands angeht :lol: Uuhhh.... zum Glück weiss ich meistens nichts mehr, sonst müsste ich mich tagsdarauf noch schämen...

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falkenhorst
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Beitrag von falkenhorst » 09.11.2007, 16:54

Ich kiffe so ca. 3 mal im Jahr. Aber dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Leuten.

Ansonsten ist saufen angesagt, und zwar richtig. Vorallem auf Konzerten/Festivals oder in der Metal-Kneipe

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Beitrag von f.b. » 09.11.2007, 17:32

Drogen enthemmen und machen nicht kreativ. Man wagt mehr und gelangt so, vorausgesetzt man versteht sein Handwerk, wahrscheinlich zu einem besseren Resultat.
Das heisst nicht das man zu Drogen greifen muss, aber als falsch empfinde ich das nicht.

Pro.
Zuletzt geändert von f.b. am 09.11.2007, 18:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Weiskunig » 09.11.2007, 17:54

chimerathor hat geschrieben:@satorius: also das hätte ich jetzt wirklich nie von dir gedacht! ist dir eigentlich der schwarze orden des luzifers bzw. deine tempelbruderschaft nicht mehr so wichtig? ich habe schon auf deiner page gelesen, dass eine mitgliedschaft bedingt, absolut keine Drogen zu konsumieren! Ausserdem habe ich im SF1 Interview mit dir gehört, dass du unteranderem jede Form von Drogen hasst! Wenn ich gewusst hätte, dass der Herr Oberst des Ordens ein Kiffer ist, wäre ich vielleicht auch beigetreten 8)
Mit Drogen meine ich auch nur harte Drogen wie Kokain oder Heroin.

Kokser habe ich schon immer verachtet, genauso wie Junkies oder Cracksüchtige. Koks macht aus guten Typen Riesenarschlöcher, die man erschiessen sollte. Diese Erfahrung machte ich bei Korrah Ende Neunziger. Bei dieser DM-Band haben der damalige Sänger und der Drummer plötzlich angefangen mit diesem elenden Dreck. Innerhalb von einem halben Jahr wurden beide unausstehliche und unsäglich arrogante Idioten, mit denen man nicht mehr normal kommunizieren konnte. Den Sänger kannte ich schon einige Jahre. Und früher war er echt ein umgänglicher und intelligenter Typ.

Alkoholiker sind wie Junkies vor allem körperlich krank. Kokser jedoch sind im Kopf krank, weil ihr Gehirn irreparabel geschädigt wurde.
falkenhorst hat geschrieben:Ich kiffe so ca. 3 mal im Jahr. Aber dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Leuten.

Ansonsten ist saufen angesagt, und zwar richtig. Vorallem auf Konzerten/Festivals oder in der Metal-Kneipe
So hast du bestimmt sehr viel von den Konzerten. Sowas habe ich noch nie verstanden.

Mir erzählte mal jemand, dass er in den Achtzigern an jedem Konzert sturzbetrunken war. Das sei aber das einzige, was er noch weiss. Alles andere sei in seiner Erinnerung ausgelöscht. Er wisse zwar, dass er z.B. Priest oder Maiden auf diesem oder jenem Konzert gesehen habe, nur weiss er überhaupt nichts mehr darüber. Ausser, dass er halt da war. Echt toll sowas. Mit Marihuana passiert das bestimmt nicht. Da erinnert man sich nämlich an Details wie Stageshow, Songlist oder Ansagen, als ob das Konzert erst vor kurzem stattfand, selbst wenn es über 20 Jahre zurückliegt.

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falkenhorst
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Beitrag von falkenhorst » 09.11.2007, 18:09

@Weiskunig: Wenn ich nach den Auftritten, die ich sehen wollte erst anfange zu saufen, dann würde ich trotzdem später sagen dass ich an diesem abend gesoffen habe. Verstehst was ich mein ?
Wenn ich in dem Zusammenhang "Konzert" sage, dann meine ich den ganzen Abend der damit verbunden ist und nicht nur einen Auftritt..


Bisher hab ich von den Auftritten die ich sehen wollte auch eigentlich nichts verpasst und kann mich auch daran errinnern

BlackFrost
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Beitrag von BlackFrost » 09.11.2007, 18:54

Weiskunig hat geschrieben:Mit Marihuana passiert das bestimmt nicht. Da erinnert man sich nämlich an Details wie Stageshow, Songlist oder Ansagen, als ob das Konzert erst vor kurzem stattfand, selbst wenn es über 20 Jahre zurückliegt.
Wo kriegst du dein Gras her? 8)

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