Filme, die einem niemals verleiden - Seite 3 - Schwermetall

Filme, die einem niemals verleiden

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Von Horffburg
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Beitrag von Von Horffburg » 19.07.2013, 15:30

...was allerdings dadurch relativiert wird, dass Alex im Buch selbst minderjährig ist. Zudem gibt es einen IMMENSEN weiteren Unterschied, nämlich den Schluss.

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 19.07.2013, 15:30

RICHTIG. Auch die anderen Vergewaltigungsopfer (oder die von Alex beizeiten herbeiphantasierten) sind in der Buchvorlage meist so um die 10, die Frau des Schriftstellers ausgenommen...

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 19.07.2013, 15:31

Von Horffburg hat geschrieben:...was allerdings dadurch relativiert wird, dass Alex im Buch selbst minderjährig ist. Zudem gibt es einen IMMENSEN weiteren Unterschied, nämlich den Schluss.
Das hat ja diese Diskussion erst angestossen: Meine Bemerkung dazu...

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Beitrag von Von Horffburg » 19.07.2013, 16:02

Ein vielleicht nicht jedermann zusagender, ausnehmend meditativer Film:

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Besonders bei dieser Szene schüttelts mich jedes Mal: Der zweifelnde Schüler

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Der Theurg
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Beitrag von Der Theurg » 19.07.2013, 17:15

Oxford hat geschrieben:North by Northwest
Darüber können wir unter Umständen reden... :)

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Beitrag von Von Horffburg » 23.07.2013, 18:08


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Beitrag von Graf von Hindenloch » 24.07.2013, 13:22

Fast alle alten HAMMER-Horrorfilme...

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Beitrag von Von Horffburg » 24.07.2013, 17:10

Ricardo Clement hat geschrieben:HAMMER-Horrorfilme...
Bei mir speziell

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wegen der COLLINSON Playboy-Twins...

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 24.07.2013, 17:28

Hab ich grad neulich geguckt. Im Prinzip kann dagegen aller SIN CITY-Scheiss sofort einpacken: Hier sind die Bösen böse, die Guten sind noch böser und alle bringen sich hasserfüllt um! Beser gehts gar nicht! Heil Peter Cushing/Gustav Weil!

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Beitrag von Torque » 31.07.2013, 21:24

das tönt super :D

SIn City is eher overrated. mit einer ausnahme... marv ist boss :D Marv is eine der kewlsten comicfiguren der letzten jahre. zum einen weil er die völlig schmerzbefreite fleischversion von Ben Grimm/das ding ist und zum anderen weil er-ungeachtet dessen was er tut- eigentlich der netteste kerl ever ist. Das sticht hervor. Die anderen SC charaktere sind, weil sie sich an neo noir trends anbiederen, eher "böse"... aber marv is nett :D Er kümmert sich liebevoll um alle huren und stripperinnen, liebt seine mama aufrichtig und -das kommt in den comix mehr hervor und wird im film nich erwähnt- er ist eigentlich total deeskalierend. in den comics kommen immer mal wieder typen in dieser kaschemme auf ihn zu und pöbeln ihn an und er is dann total gechilled und versucht die situation mit worten zu entschärfen :mrgreen:

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Beitrag von Der Theurg » 01.08.2013, 10:59

"Das Boot": ein ausserdordentlich beklemmender Film über das menschliche Dasein in einer EXTREMST-Situation. Man leidet und schwitzt bei etlichen Szenen förmlich mit, und die Vorstellung, dass mehr oder weniger die Normalsituation an den U-Booten des Zweiten Weltkriegs dargestellt wird, macht es nicht angenehmer.

Man kann sich diesen Streifen nicht zu oft antun, aber einmal im Jahr ist es in Ordnung und irgendwie sogar erbaulich. Leiden kann mitunter gewissermassen befreiend wirken (was z.B. auch der Hintergedanke bei der antiken griechischen Tragödie war).

Ein echtes Ärgernis bei "Das Boot" ist hingegen das Verwirrspiel um die völlig verschiedenen Schnittversionen. Am bekannstesten ist die Kinofassung, welche ursprünglich glaub's nur rund zweieinhalb Stunden ging. Es gibt das gleiche Material aber auch als sechsteilige Fernsehserie mit insgesamt rund 300 Minuten Spielzeit, in welcher einzelne Szenen aus der Kinofassung aber komischerweise fehlen, dafür natürlich etliche zusätzliche dabei sind, so dass die Fernsehserie (die vollständig als VHS erhältlich war) insgesamt einen völlig anderen Charakter erhält. Dazu hat die Serie teilweise eine kommentierende Stimme mit den Tagebucheinträgen aus dem Off.

Heutzutage sind vor allem "Director's Cut"-Versionen der Kinofassung verbreitet, welche von der Länge her untereinander anscheinend ebenfalls abweichen und von 200 bis 280 Minuten schwanken können. Schade, dass aber auch bei diesen "Director's Cut"-Versionen etliche derbe Sprüche der Matrosen, welche bei der sechsteiligen Serie vorhanden sind, fehlen.

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Beitrag von Von Horffburg » 01.08.2013, 11:08

Im ersten Indiana Jones sieht man übrigens dasselbe U-Boot-Modell, das für Petersens Film verwendet wurde.

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Beitrag von Der Theurg » 01.08.2013, 13:15

*geht auf Schleichfahrt, Sehrohrtiefe, und schaltet auf Rotlicht*
Zuletzt geändert von Der Theurg am 01.08.2013, 14:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von vampyr supersusi » 01.08.2013, 13:24

Ja, genau: "Das Boot" war echt total spannend (man kann kaum wegsehen).

Das wär absolut nix für mich, eingesperrt in so ne Konservendose und dann noch so tief unter Wasser, dass man eben NICHT einfach aussteigen kann... dann erstickt man da vielleicht... also nee: ohne mich. :!:

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Beitrag von Oktofalz » 02.08.2013, 09:12

The Big Lebowski. Szenen wie Jesus`s (Hotel California) oder Walters Anfälle kann man einfach immer wieder geniessen. Selbst der beschränkte Schluss mit dem Erzähler kann was.

Dann natürlich "Die 9 Pforten". Schaue immer wieder zumindest rein, wenn er im TV läuft.

"ES" habe ich wohl schon 50 mal gesehen. Seltsamerweise wird er immer schrottiger, was nicht zuletzt an den schlechten Schauspieler liegt. Aber dennoch schaue ich ihn hin und wieder.

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Beitrag von Von Horffburg » 02.08.2013, 10:38

Ju-Hu hat geschrieben:*geht auf Schleichfahrt, Sehrohrtiefe, und schaltet auf Rotlicht*
Das waren noch Zeiten, als man aufs Meer blickte und nichts sehen konnte ausser einem Wald von Periskopen...

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Beitrag von vampyr supersusi » 02.08.2013, 12:55

kogokg hat geschrieben: "ES" habe ich wohl schon 50 mal gesehen. Seltsamerweise wird er immer schrottiger, was nicht zuletzt an den schlechten Schauspieler liegt. Aber dennoch schaue ich ihn hin und wieder.
Die Story ist eigentlich ziemlich cool, aber wie wirklich IMMER bei King versaut er bzw. seine Software es selbst mit nem völlig idiotischen Ende. Diese Spinne kann ja unmöglich sein Ernst gewesen sein.

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Beitrag von Schlaf » 02.08.2013, 14:52

vampyr supersusi hat geschrieben:
kogokg hat geschrieben: "ES" habe ich wohl schon 50 mal gesehen. Seltsamerweise wird er immer schrottiger, was nicht zuletzt an den schlechten Schauspieler liegt. Aber dennoch schaue ich ihn hin und wieder.
Die Story ist eigentlich ziemlich cool, aber wie wirklich IMMER bei King versaut er bzw. seine Software es selbst mit nem völlig idiotischen Ende. Diese Spinne kann ja unmöglich sein Ernst gewesen sein.
Sie war sein Ernst und ist abgesehen von der albernen 80er-Interpretation der Spinne als Ausgeburt des Bösen Bestandteil der Kohärenz seines "Gesamtwerkes". Wenn man ZUMINDEST "Der Talismann" und den "Dark Tower" Zyklus gelesen hat, bettet sich die Spinne (die nur ein beliebiges Erscheinungsbild einer bestimmten Wesenheit ist) und generell der Background um die Story von ES in eine umfangreiche "Mythologie" ein, die einige von Kings Büchern durchzieht.

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Beitrag von vampyr supersusi » 02.08.2013, 15:31

Ach so, echt? Das wusste ich nicht (muss zugeben); hab die entsprechenden Werke auch nicht gelesen :oops: .

Stimmt denn dann überhaupt das Gerücht, der würde per Software "schreiben"? Anscheinend ja nicht?

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 02.08.2013, 15:37

Schlaf hat geschrieben:
vampyr supersusi hat geschrieben:
kogokg hat geschrieben: "ES" habe ich wohl schon 50 mal gesehen. Seltsamerweise wird er immer schrottiger, was nicht zuletzt an den schlechten Schauspieler liegt. Aber dennoch schaue ich ihn hin und wieder.
Die Story ist eigentlich ziemlich cool, aber wie wirklich IMMER bei King versaut er bzw. seine Software es selbst mit nem völlig idiotischen Ende. Diese Spinne kann ja unmöglich sein Ernst gewesen sein.
Sie war sein Ernst und ist abgesehen von der albernen 80er-Interpretation der Spinne als Ausgeburt des Bösen Bestandteil der Kohärenz seines "Gesamtwerkes". Wenn man ZUMINDEST "Der Talismann" und den "Dark Tower" Zyklus gelesen hat, bettet sich die Spinne (die nur ein beliebiges Erscheinungsbild einer bestimmten Wesenheit ist) und generell der Background um die Story von ES in eine umfangreiche "Mythologie" ein, die einige von Kings Büchern durchzieht.
Und die er wiederum selber auch nur aus diversen Mythologien zusammengebastelt hat...

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