Holocaust - Schwermetall

Holocaust

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Awynkar
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Holocaust

Beitrag von Awynkar » 01.07.2004, 14:45

Ist es heute noch möglich die Geschehnisse während des Holocaust und die Verbrechten der Nazis damals zu leugnen? Gibt es nich mehr als handfeste Beweise für diese Verbrechen? Kann ein Mensch wirklich so stumpfsinnig und ignorant sein?
In wie fern ist Wiederbetätigung, das Sprechen und das bekennen als Neo Nazi strafbar?

Ich bin seit kurzem in einem anderen Forum tätig (wahrscheinlich nicht mehr lange bei der gewaltigen Anzahl an Vollidioten dort). Eben dort leugnet jem. Tatsachen und behauptet er könne übers Internet nicht näher darüber reden, weil er sich damit strafbar mache.

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PadProPain
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Beitrag von PadProPain » 01.07.2004, 14:51

den holocaust zu leugnen ist auf jeden fall 1.) dumm und völlig verbohrt und 2.) strafbar in deutschland.....

qiv
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Beitrag von qiv » 01.07.2004, 16:13

PadProPain hat geschrieben:strafbar in deutschland.....
auch in der schweiz und wohl fast überall.

ta22
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Beitrag von ta22 » 01.07.2004, 20:56

awynkar: du nervst dich ueber die leute im "anderen forum" (ich bin dort auch ab und zu) und nennst selbst die geschehnisse "holocaust"? ist ja auch ein sehr judentum-feindlicher begriff... dein vorgehen ist also schon etwas inkonsequent.

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Kain
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Beitrag von Kain » 01.07.2004, 22:36

Der Begriff "Holocaust" bedeutet Massenvernichtung und ist absolut wertungsfrei. Die Israelis sagen "Shoah" was das selbe bedeutet.
Ausserdem ist es das "offizielle" Wort und kein normaler Mensch wird dir etwas vorwerfen, wenn du es in diesem Zusammenhang benutzt...

Eher könnte es Probleme geben, wenn man es im Black Metal benutzt, was ja auch gerne getan wird. Auch von nicht-NSBM-Bands.
Ich habe allerdings auch damit keine Probleme, da es nur ein Fremdwort ist, das wie gesagt wertungsfrei ist und meiner Meinung nach auch älter als der Nazi-Terror. Es verhält sich mit diesem Wort wie mit der Swastika. Es wird von allen damit verbunden, man kann es aber auch in ganz anderen Zusammenhängen benutzen, auch wenn man damit oft auf Unverstandnis stößt...

Was die Leugnung des selben betrifft denke ich ebenfalls, dass solche Theorien rein wissenschaftlich nicht mehr haltbar sind. Leute die sowas vertreten sind die selben, die den unmöglichsten Verschwörungstheorien anhängen und die Bücher von Varg lesen :wink:

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Awynkar
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Beitrag von Awynkar » 01.07.2004, 23:30

Mir würde außer Shoa und Holocaust auch nichts anderes einfallen. Diese Begriffe wurden im zusammenhang mit der Völkermord der Juden schon immer verwendet.
Du kannst ja mal andere Begriffe vorschlagen.

ta22
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Beitrag von ta22 » 02.07.2004, 09:55

holocaust kommt von griech. holokauteo, ich bringe ein brandopfer dar, bzw. holokautoma, brandopfer.
aber es ist natuerlich euch ueberlassen, die toetung juedischer leute als (positiv gewertetes) opfer an eine gottheit zu bezeichnen.

also doch lieber shoa...

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Arius
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Beitrag von Arius » 02.07.2004, 11:19

Interessante Literatur zum Themenkreis:

Kriegstraumata – Tabuisierung von Leid und Schuld
An Erlebnissen aus der Kriegs- und Nachkriegszeit tragen – auch in Deutschland – noch heute zahllose Menschen schwer. Während Jahrzehnten war es fast unmöglich, das Schicksal von deutschen Frauen, Männern und Kindern zu thematisieren; eine Einfühlung in ihr Leid galt als ein Verstoß gegen ein ungeschriebenes Gesetz des
öffentlichen Diskurses.

Schwieriges Erbe – Nationalsozialismus und die ‘zweite Generation’
Die Identität und Lebensgestaltung eines Menschen sind aufs Engste mit seinen Eltern und Großeltern verknüpft. Für die Kinder der Nazigeneration bedeutet dies nicht selten die schwere Last eines unseligen Erbes. Viele von ihnen empfinden es als eine lebenslange Aufgabe, sich von der Vergangenheit der Eltern und von zerstörerischen Traditionen zu lösen.

weiteres:
Bild
http://www.museion2000.ch/fruehere-heft ... .php#heft3
Zuletzt geändert von Arius am 16.07.2004, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Awynkar » 02.07.2004, 17:25

Der Begriff Holocaust mag mit seiner Ableitung aus der Bibel problematisch sein, dennoch ist er gebräuchlich. Ich verwende diesen Begriff ausschließlich in Verbindung mit dem Völkermord der Juden durch die Nationalsozialisten und der Menschen die von jenen als "minderwertig" (ich denke in diesem Zusammenhang verwendeten die Nazis den Begriff "Untermenschen", bin aber nicht ganz sicher) bezeichnet wurden (Sinti und Roma, sowie politisch Andersdenkende, homosexuelle und körperlich oder geistig behinderte Menschen).
Jedoch verstehe ich die Problematik und werde in Zukunft vom Begriff Shoa gebrauch machen.
Zuletzt geändert von Awynkar am 02.07.2004, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Kain » 02.07.2004, 18:20

Hier mal ein Link:

http://www.ritas-spurensuche.de/1_tiersh/holocaust.htm

Wissen.de sagt:
Ho|lo'caust <m.; -s; unz.; engl.-amerik. Bez. für> Vernichtung durch Verbrennung, (bes.) die Judenvernichtung während des Nationalsozialismus; Sy Shoa [<grch. holos „ganz, völlig“ + kausis „das Verbrennen“]

Auch interessant:
(engl. holocaust, von griechisch holokaustos: »völlig verbrannt«, übertragen »Brandopfer«, »Massenvernichtung«), aus der englischen Bibelsprache ins Deutsche übernommener Begriff, der allgemein die Tötung einer großen Zahl von Menschen – in der Regel durch Feuer – bezeichnet, dann aber speziell auf die Ermordung der europäischen Juden durch die Nationalsozialisten im Rahmen der so genannten »Endlösung« übertragen wurde. In Deutschland wurde der Begriff in den achtziger Jahren anhand einer ambitionierten amerikanischen Fernsehserie eingeführt und in offensichtlicher Ermangelung eines angemessenen deutschsprachigen Begriffs auf breiter Ebene akzeptiert. Wegen der begrifflichen Implikation des »Geopfertwerdens« ist die Bezeichnung Holokaust allerdings nicht unumstritten; passender erscheint zumindest den Angehörigen des Judentums das hebräische Wort Shoa, das die Leiden des jüdischen Volkes in Vertreibung und Krieg bezeichnet.
Quelle: http://www.e-papyrus.de/holokaust.htm

Noch ein Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust# ... t_und_Shoa

So, nach längeren Studien der Thematik bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ta22 Recht hat. Aber als Judenfeindlich würde ich den Begriff trotzdem nicht bezeichnen, da das Wort meiner Meinung nach einen Bedeutungswandel durchgemacht hat.
Gerade bei diesem Thema sind die Nachfolgegenerationen der Täter und auch der Opfer besonders sensibilisiert und neigen zu Haarspaltereien. Gerade das sollte man langsam ablegen und aufhören jedes Wort bis ins kleinste Detail zu analysieren, ob man es nicht vielleicht irgendwie Judenfeindlich interpretieren könnte.[/code]

Raziel
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Beitrag von Raziel » 11.07.2004, 22:46

Frage: gehts hier darum was Holocaust bedeutet oder was man dafon hält??????

Ich schreib jetzt einfach mal was ich dafon halte um n bisschen abwechslung hier rein zu bringen:

Ich für mich finde Holocaust ein primitives aber evektifes Werkzeug der Mensche um sich Feinde und sogenante "Sündenböcke" fom Hals zu schaffen. Ich frage mich wieso die Menschen immer sagen uuuu Holocaust!! Ich könnte um alles wetten wenn es wieder einen grossen Krieg gäbe wäre Holocaust wahrscheinlich wieder das erste Mittel das benutzt würde um die Anzahl der Feinde zu dezimieren. Allso liebe Leute findet euch doch einfach damit ab den die Menschen sind nun einmal primitiv und im Krieg vergisst ee jeder die Genverkonwenzion. Zitat der Genverkonwenzion als Beispiel: "Es ist untersagt im Krigsfalle auf den Kopf eines Gegners zu schiessen. Dies wäre eine Tat die als Hinrichtung zu deuten wäre!"
Nur um zu zeigen das sich nicht mal ein hippi dran halten würde.
Nichts destotroz bin ich gegen den Holocaust auch wenn ich der Meinung bin man sollte es als eine Logische Folge des Krieges ansehen.

Grues

Raziel

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Beitrag von Lestat » 12.07.2004, 18:17

nicht wirklich
Zuletzt geändert von Lestat am 04.11.2008, 11:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Neith » 13.07.2004, 09:04

Lestat hat geschrieben:Find ich auch Raziel, :)
wir haben sowieso Überbevölkerung, wie soll man sonst so schnell und effektiv arbeiten wenn nicht so?

Was nützt bitte eine Genferkonvention dagegen? :?:

Lestat
DAS ist aber nicht dein ernst?! ein sehr faire art, so gegen die überbevölkerung vorzugehen, echt... :?

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Beitrag von Raziel » 13.07.2004, 16:30

@Neith

Ist ein Vulkanausbruch etwas faireres??
Oder vielleicht ein Erdbeben??
Oder ein Weltkrieg??

Ist überhaupt ein Mittel zur Abschaffung der Übervölkerung fair??

Gruss

Raziel

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Beitrag von Neith » 14.07.2004, 07:05

ich weiss nicht, ob man ein vulkanausburch und ein erdbeben mit dem holocaust oder einem weltkrieg vergleichen kann. ich glaube es eher weniger, ehrlich gesagt...

ta22
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Beitrag von ta22 » 14.07.2004, 07:35

raziel/lestat: die shoa und die vernichtung eines (militärischen) feindes sind nun doch noch ein wenig etwas anderes.
wenn ihr schon ueber solche themen diskutiert, solltet ihr bitte ein wenig differenzierter denken.

(und gegen die ueberbevoelkerung nuetzt erwiesenermassen nur eine reduktion der geburtenraten - in den weltbevoelkerungsstatistiken ist zu ersehen, dass der 2. wk zb nur eine minimale auswirkung hat).

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Beitrag von Neith » 14.07.2004, 09:05

Raziel hat geschrieben:@Neith

Ist ein Vulkanausbruch etwas faireres??
Oder vielleicht ein Erdbeben??
Oder ein Weltkrieg??

Ist überhaupt ein Mittel zur Abschaffung der Übervölkerung fair??

Gruss

Raziel
sorry, ich wurde vorher vom lehrmeister unterbrochen... :)

ich frage mich wirklich, wie du, Raziel, einen vulkanausbruch oder ein erdbeben mit einem weltkrieg etc. vergleichen willst...an einem vulkanausbruch oder einem erdbeben sind die menschen definitiv nicht schuldig, an einer massenvernichtung oder einem weltkrieg jedoch schon.
um die überbevölkerung zu stoppen, muss man die geburtenrate senken, wie ta22 sagt...

Raziel
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Beitrag von Raziel » 15.07.2004, 13:11

Wie willst du Geburtenraten senken ohne Menschen zu etwas zwingen zu wollen?? Sieh dir an was in Japan passiert. Die versuchen ihre Geburtenraten zu senken. Funktionierts?? Neeeee!! Wie versuchen sie es in den Griff zu kriegen?? Sie bringen jedes Kind um das zu viel ist!!

IST DAS BESSER ALS HOLOCAUST???????

Gruss Raziel

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Neith
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Beitrag von Neith » 15.07.2004, 13:28

hier gehts gar nicht um überbevölkerung, sondern um holocaust, raziel...

Angra Mainyu
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Beitrag von Angra Mainyu » 15.07.2004, 14:26

Ohne jetzt Antisemitisch wirken zu wollen:
Der Holocaust ist doch das beste was den Juden jemals passiert ist. Seit anbeginn der Zeit (naja nicht ganz :-) ) wurden sie Überall diskiminiert, Verfolgt, als Sündenböcke dargestellt und Opfer ethnischer Säuberungen. Jetzt nach dem Holocaust haben sie endlich ein eigenes Land, die Berechtigung das an den Palestinänsern zu testen was sie von den Deutschen gelernt haben, und eine ewige Ofperrolle die sie bis zum erbrechen ausreizen können und immernoch den Kopf getätschelt bekommen. Die 6 Millionen Opfer sind dagegen schon längst wieder ausgeglichen.

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