Das olle Nazipack - Seite 4 - Schwermetall

Das olle Nazipack

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Imperial Warcry
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Beitrag von Imperial Warcry » 16.12.2014, 21:30

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Erich Mußfeldt, fälschlicherweise oft Erich Muhsfeldt geschrieben (* 18. Februar 1913 in Neubrück, Brandenburg; † 24. Januar 1948 in Krakau) war ein deutscher SS-Oberscharführer und Leiter der Krematorien im KZ Majdanek und KZ Auschwitz-Birkenau.
Nach dem Beitritt zur SS absolvierte er zunächst einen qualifizierenden Lehrgang und begann dann im August 1940 seinen Dienst im KZ Auschwitz I (Stammlager), zunächst als Leiter von Häftlingskommandos und später als Blockführer. Am 15. November 1941 wurde er in das KZ Majdanek versetzt und arbeitete zunächst als Kommandoführer für die Leichenverbrennung und ab Juni 1942, nach Inbetriebnahme des Krematoriums, als dessen Leiter. Mußfeldt, der am 1. Juni 1943 zum Oberscharführer befördert wurde, nahm im KZ Majdanek an Massenhinrichtungen teil. Im Zuge der Evakuierung des KZ Majdanek erfolgte im Juni 1944 seine Versetzung in das KZ Auschwitz-Birkenau. Ab diesem Zeitpunkt arbeitete er unter Otto Moll, dem Bevollmächtigten für die Vernichtung der ungarischen Juden (sog. Ungarn-Aktion), als Leiter der Sonderkommandos in den Birkenauer Krematorien II und III. Nach Beendigung der Ungarn-Aktion war Mußfeldt von September 1944 bis zur Evakuierung des Lagers im Januar 1945 Leiter aller Krematorien
Ab März 1945 war er im KZ Flossenbürg als Rapportführer tätig und begleitete im April 1945 im Zuge der Lagerevakuierung eine Häftlingskolonne. Während dieses Todesmarsches war er für die Leichenbeseitigung zuständig und soll zudem selber marschunfähige Häftlinge erschossen haben. Nach seiner Festnahme wurde Mußfeldt wegen seiner Taten im KZ Flossenbürg im Flossenbürg-Hauptprozess am 22. Januar 1947 von einem US-Militärgericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Anschließend wurde Mußfeldt an Polen ausgeliefert und im Krakauer Auschwitzprozess am 22. Dezember 1947 zum Tode verurteilt. Zeugen schilderten ihn im Prozessverlauf als überaus grausam und brutal, so soll er Häftlinge in Kloaken ertränkt haben. Das Urteil wurde am 24. Januar 1948 im Krakauer Montelupich-Gefängnis durch den Strang vollstreckt. Sein Körper wurde anschließend Medizinstudenten der Universität Krakau als Anschauungsmaterial zur Verfügung gestellt.

„Die ankommenden Transporte wurden immer einer Selektion unterworfen … Die zur Arbeit Unfähigen wurden mit Hilfe von Gas in der Gaskammer getötet.“
Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Mußfeldt erst durch das KZ-Drama Die Grauzone bekannt, in dem er durch Harvey Keitel verkörpert wird. Der Film basiert auf den Erinnerungen des jüdischen Auschwitzüberlebenden Miklós Nyiszli, der sich in seiner Funktion als Häftlingsarzt oft mit Mußfeldt unterhalten und daher zu diesem einen relativ persönlichen Kontakt hatte. Nyiszli beschreibt in seinen bereits 1946 erschienenen Erinnerungen zwei Erlebnisse mit Mußfeldt, die für ihn sehr einprägsam waren. Mußfeldt ließ sich einmal wegen Kopfschmerzen und Herzbeschwerden von Nyiszli untersuchen. Diese Beschwerden führte Nyiszli auf die unmittelbar zuvor von Mußfeldt eigenhändig durchgeführte Exekution (Genickschuss) von achtzig Männern zurück. Mußfeldt stritt dies mit der Bemerkung ab, es mache ihm nichts aus 5 oder 100 Menschen zu erschießen, und begründete die Beschwerden mit seinem Alkoholkonsum. Des Weiteren berichtet Nyiszli von einem etwa sechzehnjährigen Mädchen, das nach einem Vergasungsvorgang von den Häftlingen des Sonderkommandos noch atmend aufgefunden worden war. Der herbeigerufene Nyiszli konnte das Mädchen wieder zu Bewusstsein bringen. Mußfeldt, der diese Situation mitbekam, wurde durch Nyiszli gebeten, das Mädchen am Leben zu lassen und in einem Frauenkommando außerhalb der Krematorien unterzubringen. Mußfeldt wog diesen Vorschlag ab. Er kam aber zu dem Ergebnis, dass diese Lösung zu risikobehaftet sei, und ließ das Mädchen durch einen untergebenen SS-Mann erschießen.

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readel
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Beitrag von readel » 16.12.2014, 22:05

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Erich Koch war von 1928 bis 1945 Gauleiter der NSDAP in Ostpreußen.
„Wir fanden es unerträglich, dass man der
Bevölkerung nicht rechtzeitig die Möglichkeit
gegeben hatte, sich auf eine Flucht einzustellen. Das
ist eine schwere Schuld, die besonders auf dem
damaligen Gauleiter Erich Koch lastet. Er selbst hat
sich natürlich rechtzeitig in Sicherheit gebracht.“ Bernd Freytag von Loringhoven
Koch dagegen setzte sich mit seinem Stab schon Anfang März 1945 in die Hafenstadt Pillau ab, was sich in Königsberg nicht verheimlichen ließ und von der sowjetischen Propaganda aufgegriffen wurde.

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 17.12.2014, 12:28

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Heinrich Reinefarth, besser bekannt unter dem Namen Heinz Reinefarth war ein deutscher SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-SS, Kriegsverbrecher sowie Landtagsabgeordneter und Bürgermeister in der Nachkriegszeit.
Zu den ihm unterstellten Einheiten gehörten das SS-Sonderregiment Dirlewanger mit dem unterstellten II. Bataillon (aserbaidschanisches) / Gebirgsjägerregiment "Bergmann" unter Hauptmann Dr. Hubert Mertelsmann und das verstärkte Waffen-Grenadier-Regiment der SS 72 (russische Nr. 1) unter dem Brigadestabs-Chef Waffen-Sturmbannführer Iwan Frolov der Waffen-Sturmbrigade RONA sowie das I. & II. Bataillon / Ostmuselmanische SS-Regiment unter SS-Sturmbannführer Franz Liebermann, diese waren von äußerster Brutalität und Verrohung geprägt. Immer wieder kam es neben den Massenmorden bei denen über 100.000 polnische Aufständische und Zivilisten getötet wurden, auch zu Massenvergewaltigungen und anderen Exzessen, bei denen häufig auch Minderjährige und Kinder die Opfer waren (Massaker von Wola). Für seine Taten in Warschau zeichnete das NS-Regime Reinefarth am 30. September 1944 mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus.
Nach der Kapitulation der Wehrmacht war Reinefarth in britischer Kriegsgefangenschaft, entging aber einem Prozess wegen der Verbrechen seiner Einheiten bzw. der Auslieferung nach Polen, da ihn ein Hamburger Gericht aus Mangel an Beweisen freiließ.
Von Dezember 1951 bis 1964 war er Bürgermeister der Stadt Westerland auf der Nordseeinsel Sylt, wo auch die Ärzte gerne Urlaub machen.

„Sein erfolgreiches Wirken für die Stadt Westerland wird unvergessen bleiben!“

– Der Tagesspiegel, 2. August 2014, von Agnieszka Hreczuk

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Imperial Warcry
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Beitrag von Imperial Warcry » 21.12.2014, 12:59

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Carl Clauberg (* 28. September 1898 in Wupperhof (heute zu Solingen); † 9. August 1957 in Kiel) war ein deutscher Gynäkologe, der als SS-Arzt an hunderten weiblichen KZ-Häftlingen Zwangssterilisationen vornahm.
Am 22. März 1940 erkundigte sich Reichsführer-SS Heinrich Himmler bei Clauberg über eine sichere Sterilisationsmethode für gebärfähige Frauen. Hintergrund dieser Anfrage war die Absicht, eine „negative Demographie“ bei den „Ostvölkern“ herbeizuführen. Clauberg, der als Fachmann auf dem Gebiet der Sterilisationsforschung galt, warb noch 1940 für ein Forschungsinstitut für Fortpflanzungsbiologie. Er führte Tierversuche durch, bei denen er den Versuchstieren formalinhaltige Substanzen in die Eileiter injizierte, welche Schleimhautverklebungen zur Folge hatten. Im Mai 1942 bat Clauberg Himmler schriftlich um die Möglichkeit, in größerem Umfang diese Sterilisationsversuche auch an Frauen durchführen zu können.

Spätestens im Dezember 1942 kam Clauberg nach Auschwitz-Birkenau und begann dort – ebenso wie Horst Schumann – im Block 30 des Frauenlagers mit den Sterilisationsversuchen. Im März 1943 wies man ihm den Block 10 des Stammlagers des KZ Auschwitz für seine Experimente zu. In den zwei Sälen im Obergeschoss dieses Blocks waren einige hundert Jüdinnen aus verschiedenen Ländern untergebracht. Mit der von Clauberg erarbeiteten Methode einer operationslosen Massensterilisierung wurde ein für diese Zwecke speziell präpariertes chemisches Mittel in die Eileiter injiziert, das deren starke Entzündung zur Folge hatte. Nach einigen Wochen waren die Eierstöcke zusammengewachsen und damit verstopft. Einige wenige Jüdinnen verstarben infolge der Experimente, andere kamen ums Leben, weil sie – nach Claubergs Kriterien – als unbrauchbar für die Experimente selektiert, nach Birkenau überstellt und dort direkt in den Gaskammern ermordet wurden oder in einem Arbeitskommando starben. Von 1942 bis 1944 wurden Clauberg in Auschwitz 498 Häftlinge „für Versuchszwecke“ zur Verfügung gestellt, wobei er pro Frau und Woche eine Summe von 1 RM an die Lagerleitung zu entrichten hatte. „Claubergs brutales Vorgehen ist bald lagerbekannt – einmal kommen SS-Aufseherinnen hinzu, weil sie sehen wollen, was er denn eigentlich mit den Frauen treibe, deren Geschrei durch das Lager hallt“. Aufgrund des Vorrückens der Roten Armee setzte er seine Versuche im Konzentrationslager Ravensbrück an mindestens 35 weiteren Frauen fort. Insgesamt führte Clauberg zwischen ca. 550 und 700 Zwangssterilisationen durch. Zu den Opfern seiner Zwangssterilisationen zählte Ilse Arndt.

Im Juni 1943 schrieb Clauberg an Himmler:

„Die von mir erdachte Methode, ohne Operation eine Sterilisierung des weiblichen Organismus zu erzielen, ist so gut wie fertig ausgearbeitet. […] Was die Frage anbelangt, die Sie, Reichsführer, mir stellten, nämlich in welcher Zeit es etwa möglich sein würde 1000 Frauen auf diese Weise zu sterilisieren, so kann ich diese heute voraussehend beantworten. Nämlich: Wenn die von mir durchgeführten Untersuchungen so weiter ausgehen wie bisher – und es besteht kein Grund anzunehmen, dass sie es nicht tun – so ist der Augenblick nicht mehr sehr fern, wo ich sagen kann, von einem entsprechend eingeübten Arzt an einer entsprechend eingerichteten Stelle mit vielleicht 10 Mann Hilfspersonal höchstwahrscheinlich mehrere hundert, wenn nicht gar 1000 – an einem Tage.“
Am 8. Juni 1945 wurde Clauberg in Eckernförde (Schleswig-Holstein) festgenommen. Er wurde im Juli 1948 in der Sowjetunion zu 25 Jahren Haft verurteilt. Am 11. Oktober 1955 wurde er aus der Kriegsgefangenschaft im Rahmen der „Heimkehr der Zehntausend“ als „Nichtamnestierter“ entlassen. Zunächst war er wieder als Gynäkologe an seiner alten Klinik tätig. Er wurde dort als „Spätheimkehrer“ und Märtyrer gefeiert. Der Zentralrat der Juden in Deutschland erstattete dann Strafanzeige wegen „fortgesetzter schwerer Körperverletzung“. Am 22. November 1955 wurde er in Kiel verhaftet, nachdem er zuvor schon in die psychiatrische Klinik von Neustadt in Holstein eingewiesen worden war. Anfang Februar 1956 stellten die Gutachter seine Zurechnungsfähigkeit fest. Ralph Giordano schrieb über die Anklageschrift:

„Obwohl ich vielen NS-Prozessen vor bundesdeutschen Schwurgerichten beigewohnt habe, gehört die Anklageschrift gegen Clauberg zur unerträglichsten Lektüre, der ich mich je beim Studium von Naziverbrechen unterzogen habe.“

Aufgrund der gegen ihn erhobenen Vorwürfe wurde Clauberg 1956 die Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie versagt und ihm im März 1957 Berufsverbot erteilt. Bevor es zur von der Verteidigung hintertriebenen Eröffnung des Prozesses kam, bei dem die von ehemaligen nationalsozialistischen Juristen besetzte Kieler Justiz auch den Nebenkläger Henry Ormond abgewiesen hatte, starb Clauberg allerdings im August 1957 an einem Schlaganfall. Eine Obduktion, die das gerichtsmedizinische Institut Kiel durchführte, weil Zweifel an seinem natürlichen Tod geäußert wurden, ergab „beginnende Gehirnerweichung“ (Enzephalomalazie).

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 22.12.2014, 12:18

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Fritz Emil Irrgang
Irrgang wurde als Sohn eines Betriebsleiters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Sorau absolvierte er eine vierjährige Ausbildung zum Zahntechniker, die er mit der Gehilfenprüfung abschloss. Im Januar 1914 ließ er sich mit einem eigenen Laboratorium in Bielefeld nieder.
Irrgang war seit Mai 1924 Ratsmitglied der Stadt Bielefeld und dort später Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung. Er wurde 1933 über den Wahlkreis Westfalen Nord in den Reichstag gewählt. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er von 1933 bis 1945 Mitglied des Reichstags.
In der Nachkriegszeit war er Vorsitzender des kommunalpolitischen Ausschusses der FDP.

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vampyr supersusi
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Beitrag von vampyr supersusi » 22.12.2014, 16:29

:lol: der Name!

Bei dem lag das sich Irren wohl schon in der Familie...

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Necrocunt
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Beitrag von Necrocunt » 22.12.2014, 21:54

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Otto Skorzeny (* 12. Juni 1908 in Wien; † 5. Juli 1975 in Madrid) war ein österreichischer Offizier der Waffen-SS, zuletzt im Range eines SS-Obersturmbannführers der Reserve. Bekannt wurde seine Beteiligung am Unternehmen Eiche zur Befreiung des abgesetzten und unter Arrest gestellten italienischen Diktators Benito Mussolini.

Durch Zufall mußte er am 20. Juli 1944 wieder eine unvorhergesehene Aufgabe übernehmen. An diesem Tag brachte Oberst Stauffenberg während einer Lagebesprechung im Führerhauptquartier eine Sprengladung zur Explosion, die Adolf Hitler und seine engeren Mitarbeiter töten sollte. Nach der Ausschaltung des Führers sollte das Ersatzheer die Macht übernehmen. Das Attentat schlug aber fehl und Adolf Hitler wurde nur leicht verwundet. Skorzeny hatte am 20. Juli 1944 gerade einen Zug von Berlin nach Wien bestiegen, als er erfuhr, daß von den Verschwörern alarmierte Truppen auf Berlin vorrückten. Skorzeny rückte mit einer Kompanie seiner Soldaten gegen den Sitz des Befehlshabers des Ersatzheeres vor, in dem die Verschwörer jedoch schon von Offizieren des Heeres festgenommen und einige von ihnen erschossen worden waren. Der Befehlshaber des Ersatzheeres war inzwischen befreit, jedoch seines Postens enthoben worden. Skorzeny veranlaßte daraufhin die Offiziere, ihre Arbeit wieder aufzunehmen, wärend er dafür sorgte, daß die für Rüstung, Nachschub und Ersatz zuständige Dienststelle des Heeres ihre Aufgaben wieder erfüllte.

Unter dem Namen Unternehmen Panzerfaust stürmten Skorzeny und Angehörige des SS-Fallschirmjägerbataillons 600 die wichtigen Regierungsstellen in Budapest und entführten Miklós Horthy jr., den einzigen lebenden Sohn des Reichsverwesers, worauf sich dieser in deutsche Gefangenschaft begab und seinen Rücktritt erklärte. Das Unternehmen endete aus Skorzenys Sicht erfolgreich: General Géza Lakatos wurde abgesetzt und durch Ferenc Szálasi, einen Vertreter der faschistischen Pfeilkreuzler, ersetzt. Ein Alternativplan des SS-Obergruppenführers Erich von dem Bach-Zelewski, der beabsichtigte, den Regierungssitz mit Artillerie zusammenzuschießen, wurde nicht umgesetzt.

Skorzeny versteckte sich unter dem Pseudonym Rolf O. S. Steinbauer[3] in den Alpen. Er wurde als Kriegsverbrecher angeklagt, da seine Kommandos während der Ardennenoffensive entgegen militärischen Grundsätzen in amerikanischen Uniformen operiert hatten. Er wurde jedoch freigesprochen, da ein britischer Offizier, Wing Commander Edward Yeo-Thomas, der als Widerstandskämpfer unter dem Namen „Das weiße Kaninchen“ bekannt wurde, aussagte, dass alliierte Spezialeinheiten ebenfalls in gegnerischen Uniformen kämpften. Anschließend wurde er den deutschen Behörden für weitere Untersuchungen übergeben und saß im Gefängnis von Darmstadt, bis ihm am 27. Juli 1948 mit Hilfe des Gefängniskommandanten die Flucht ermöglicht wurde und er sich somit einer möglichen weiteren Strafe entziehen konnte.


Er floh zunächst nach Paris, dann nach Spanien und 1949 nach Argentinien. Laut einem US-Geheimbericht vom 20. Januar 1947[21] soll Skorzeny der Führer des angeblichen Untergrund-Netzwerks O.d.e.SS.A. gewesen sein (Existenz nie bewiesen), dessen Aufgabe gewesen sein soll, ehemaligen NS-Größen zur Flucht aus Europa zu verhelfen. Skorzeny soll Kontakt gehabt haben zu Albert Schnez, von dem berichtet wird, er habe hinter dem Rücken der Bundesregierung eine Geheimarmee aufgebaut.

Skorzeny war durch seine diversen Geschäftstätigkeiten (unter anderem hatte er die Generalvertretung der österreichischen VÖEST für Spanien und Lateinamerika) wohlhabend, er bewohnte in Madrid eine Etagenwohnung und besaß auf Mallorca ein Fischerhaus. Er pflegte auch weiterhin Beziehungen zu früheren SS-Männern und gründete 1960 die Neonazibewegung CEDADE (Círculo Español de Amigos de Europa). Otto Skorzeny starb am 6. Juli 1975 im Alter von 67 Jahren in Madrid an Lungenkrebs. Er wurde eingeäschert, die Urne später auf dem Döblinger Friedhof beigesetzt. Bei seiner Beerdigung in Wien salutierten „alte Kameraden“ mit dem Hitlergruß.

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Imperial Warcry
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Beitrag von Imperial Warcry » 22.12.2014, 22:45

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Otto Moll war ein deutscher SS-Hauptscharführer und im KZ Auschwitz-Birkenau für den Betrieb der Krematorien verantwortlich.
Dabei zeichnete er sich bei der Behandlung der Häftlinge durch besonderen Sadismus aus, der ihm den Beinamen „Henker von Auschwitz“ eintrug. Die Häftlinge des Sonderkommandos gaben ihm den Namen „Malahamoves“, das hebräische Wort für Todesengel. Nach Zeugenaussagen überlebender Häftlinge verübte Moll in Auschwitz-Birkenau zahlreiche Morde wie die Erschießung von Frauen und Kindern persönlich. Am 30. April 1943 wurde Moll für seine „Verdienste“ mit dem Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.
Hauptscharführer Moll was the most degenerate of the lot. Before by arrival at the camp, he was in charge of the work at the Bunkers, where they incinerated the gassed victims in pits. Then he was transferred for a while to another section. In view of the preparation necessary for the "reception" of convoys from Hungary in 1944, he was put in charge of all the Krematorien. It is he who organized the large-scale extermination of the people arriving in these convoys. Just before the arrival of the Hungarian transports, he ordered pits to be dug alongside Krematorium V and restarted the activity of Bunker 2, which had been lying idle, and its pits. In the yard of the Krematorium, there were notices on posts, with inscriptions telling the new arrivals from the transports that they were to go to the camp where work was waiting for them, but that first they had to take a bath and undergo disinfestation. For that, it was necessary for them to undress and put all their valuables in baskets specially placed for this purpose in the yard. Moll repeated the same thing in his speeches to the new arrivals. There were so many convoys that sometimes it happened that the gas chambers were incapable of containing all the new arrivals. The excess people were generally shot, one at a time and often by Moll himself. On several occasions, Moll threw people into the flaming pits alive. He also practised shooting people from a distance. He ill-treated and beat Sonderkommando prisoners, treating them like animals. Those who were in his personal service told us that he used a piece of wire to fish out gold objects from the box containing the jewels taken from new arrivals, and took them off in a briefcase. Among the objects left by the people who came to be gassed, he took furs and different types of food, in particular fat. When he took food, he said smilingly to the SS around him that one had to take advantage before the lean years came. Under his direction, the Sonderkommando was strengthened and increased to about 1000 prisoners
He always said to his man: "Befehl ist Befehl!" ("An order is an order!"). This famous quote was made by scores of Nazis regardless of their rank when trying to justify or excuse themselves for their behavior. Unsurprisingly, these words were spoken at one time or another by a number of defendants at the Nuremberg Tribunal.[
Nach zwei Stunden dieser besonders schaurigen Arbeit hörten wir das Geräusch eines näher kommenden Motorrads. Diejenigen, die schon länger hier waren, murmelten mit Grausen: Malahamoves! Dann haben wir die makabre Bekanntschaft mit dem "Todesengel" gemacht. So nannten die Häftlinge auf Jiddisch den furchtbaren SS-Mann Moll.

Ein Blick von ihm genügte, um zu erzittern. Er hatte mit dem Fuß noch nicht ganz den Boden berührt, da brüllte er schon los wie ein wütendes Tier: "An die Arbeit, ihr Judenhunde!" Nach seiner Ankunft musste alles noch viel schneller gehen. Als er sah, dass wir zu zweit einen Toten trugen, regte er sich auf und brüllte: "Nein! Nur ein Mann für einen Toten!"

Es war schon zu zweit nicht einfach gewesen, eine Leiche über diesen schlammigen Boden zu tragen, in den wir bis zu den Knöcheln einsanken. Aber allein! Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, ich fühlte mich völlig am Ende. Einmal sah ich einen der Männer mit einer Leiche im Arm bewegungslos stehen bleiben.

Als der SS-Oberscharführer ihn sah, ging er zu ihm und brüllte: "Du verfluchter Jude! Warum arbeitest du nicht, du Judenschwein? Beweg dich!" Dabei begann er auf ihn einzupeitschen. Der Mann rührte sich jedoch nicht, als ob nichts zu ihm durchdrang. Er versuchte noch nicht einmal, sich vor den Schlägen zu schützen. Ich denke, er hatte vollständig den Verstand verloren, sein Geist war bereits nicht mehr in dieser Welt. Er schien weder Schmerz noch Angst zu spüren.

Otto Moll war wütend über diesen Widerstand und über das Ausbleiben jeder Reaktion auf seine Schläge. Er zog seine Pistole aus dem Gurt. Wir gingen weiter hin und her und sahen, wie der Deutsche aus einer Entfernung von nur wenigen Metern auf den Mann schoss.

Als ob die Kugel ihn nicht getroffen hätte, blieb dieser einfach stehen. Dieser Schuss war doch eigentlich tödlich, wie war es möglich, dass der arme Mann noch aufrecht stand? Wir wussten nicht mehr, was wir denken sollten. Der Deutsche, inzwischen noch nervöser, feuerte einen zweiten Schuss mit derselben Pistole ab.

Doch wieder passierte nichts; die Kugeln, die Schüsse, die Angst, nichts schien ihn zu erreichen. Wir dachten, es sei ein Wunder, ein Wunder, das jedoch nicht endlos dauern konnte. Zufällig war ich gerade an der Seite von Moll und sah, wie er seine Pistole einsteckte und eine andere Pistole mit größerem Kaliber nahm. Er gab wieder einen Schuss ab, und der arme Mann fiel tot um.
Edit: https://www.youtube.com/watch?v=FkmBcCxJxIA (4.30min)

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 23.12.2014, 11:57

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Ulrich Heinrich Emil Richard Greifelt war ein deutscher SS-Obergruppenführer, Generalleutnant der Polizei und verurteilter Kriegsverbrecher.
Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten trat Greifelt Anfang April 1933 der NSDAP (Mitgliedsnr. 1.667.407) und im Juni 1933 der SS (SS-Nr. 72.909) bei. Ab August 1933 war Greifelt Referent im Stab des Reichsführer-SS Heinrich Himmler. Von Anfang März 1934 bis Mitte Juni 1934 war Greifelt geschäftsführend Stabschef des SS-Oberabschnitts Mitte/Elbe und anschließend bis Mitte Januar 1935 in selber Funktion beim SS-Oberabschnitt Rhein/Rhein-Westmark/Westmark. Danach leitete er die Zentralkanzlei des SS-Hauptamtes
Nach Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde Greifelt im Oktober 1939 zum Leiter der Dienststelle Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums ernannt. Er war maßgeblich an der „Planung und Durchführung der Bevölkerungsverschiebung im Rahmen des Generalplans Ost“ beteiligt. So war er 1940 unter anderem Aufsichtsratmitglied der Deutschen Umsiedlungs-Treuhand. In der SS stieg Greifelt am 30. Januar 1944 bis zum SS-Obergruppenführer und General der Polizei auf.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Greifelt im Prozess Rasse- und Siedlungshauptamt der SS als Hauptverantwortlicher für die Vertreibung von Menschen aus Slowenien, Elsass, Lothringen und Luxemburg am 10. März 1948 zu lebenslanger Haft verurteilt. Er verstarb während der Haft im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg.
Auszeichnungen


Eisernes Kreuz (1914) I. und II. Klasse
Kriegsverdienstkreuz (1939) II. und I. Klasse mit Schwertern
Ehrendegen des Reichsführers-SS
Totenkopfring der SS

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Imperial Warcry
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Beitrag von Imperial Warcry » 23.12.2014, 15:34

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Gerhard Klopfer war wegen der zentralen Stellung der Parteikanzlei im Herrschaftssystem des Nationalsozialismus Teilnehmer der Wannseekonferenz. Er gehörte zu den einflussreichen und bestinformierten Parteibürokraten des NS-Regimes.
Stellvertreter Martin Bormanns
Bei diversen Gesetzgebungsverfahren schaltete sich die Parteikanzlei ein [...] Bei der Judenverfolgung nahm sie stets eine radikale Zielrichtung ein. Klopfer persönlich [...] möglichst viele „Mischlinge“ in die Deportationen einzubeziehen [...] Teilnehmer der Wannseekonferenz [...] beteiligte er sich als Staatssekretär an der weiteren Einschränkung der Rechte von in „Mischehen“ lebenden Juden.
Klopfer behauptete, sich an den genauen Inhalt der Besprechung bei der Wannseekonferenz nicht erinnern zu können. Er sei immer davon ausgegangen, dass die Juden nur „umgesiedelt“ werden sollten. Er sei 1935 gegen seinen Willen zur Parteikanzlei abkommandiert worden.
Nach der Entlassung aus dem Internierungslager wurde Klopfer 1949 durch eine Nürnberger Hauptspruchkammer für „minderbelastet“ erklärt. Er erhielt eine Geldstrafe und eine dreijährige Bewährungsfrist, während der er keine verantwortungsvolle berufliche Tätigkeit aufnehmen durfte. Ab 1952 war er dann Helfer in Steuersachen, und ab 1956 als Rechtsanwalt in Ulm tätig. Ein Ermittlungsverfahren wegen Teilnahme an der Wannseekonferenz durch die Staatsanwaltschaft Ulm wurde 1962 eingestellt. Er lebte bis zu seinem Tod unauffällig in Ulm. Nachdem er 1987 als letzter Teilnehmer der Wannseekonferenz gestorben war, erregte seine Todesanzeige mit dem Text „nach einem erfüllten Leben zum Wohle aller, die in seinem Einflußbereich waren“ öffentliche Empörung

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 23.12.2014, 19:31

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Adolf Ott war SS-Obersturmbannführer (seit 30. Januar 1941); vom 15. Februar 1942 bis Januar 1943 als Anführer des Sonderkommandos 7b (Einsatzgruppe B) für zahlreiche Massenmordaktionen in Russland und Weißrussland verantwortlich
Im Februar 1942 wurde er als Nachfolger von Günther Rausch Kommandeur des Sonderkommandos 7b. In den folgenden elf Monaten organisierte Ott zwischen 80 und 100 Massenmordaktionen an Zivilisten in der Gegend von Brjansk.
m Nürnberger Einsatzgruppen-Prozess 1947 rechtfertigte er die Massenmorde, indem er behauptete, die Opfer seien Partisanen und Saboteure gewesen. Er wisse dies, denn er habe sie befragt. Vom Vorsitzenden Richter Musmanno befragt, was mit jüdischen Gefangenen geschah, antwortete Ott: „Entsprechend dem Führerbefehl wurden grundsätzlich alle Juden erschossen.“
Ott wurde 1948 zum Tode verurteilt, 1951 zu lebenslänglicher Haft begnadigt, am 9. Mai 1958 wurde Ott aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg entlassen.
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:lol: :lol: :lol: :lol:

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Beitrag von Imperial Warcry » 23.12.2014, 19:52

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Edwin Maria Katzenellenbogen war Psychiater und als Häftlingsarzt im KZ Buchenwald eingesetzt.
Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Schullaufbahn und dem 1900 bestandenen Abitur begann er sein Studium an der jesuitischen Hochschule in Lemberg. Nach einem kurzzeitigen Studium generale wechselte er im April 1901 an die Universität Leipzig und studierte im Schwerpunkt Medizin und Philosophie.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seines Studiums wanderte er 1905 in die USA aus und heiratete Marie A. Pierce, die Tochter eines prominenten amerikanischen Richters. Danach kehrte er kurzzeitig an die Universität Leipzig zurück, um 1907 zu promovieren, und reiste anschließend erneut in die USA aus. Katzenellenbogen spezialisierte sich auf die Fachrichtung Psychiatrie und erlernte das Verfahren der Hypnose. Er war unter anderem im staatlichen Krankenhaus von Massachusetts und in New Jersey, wo er bei einem Gesetzentwurf zur Sterilisierung Epilepsiekranker, Krimineller und unheilbar kranker Menschen mitwirkte, tätig. Er lehrte von 1909 bis 1910 an der Harvard University abnorme Psychologie und veröffentlichte im Journal of Abnormal Psychology einen Artikel über vorgetäuschte Symptome.

Katzenellenbogen fungierte auch als Gutachter in Gerichtsprozessen, unter anderem in einem Prozess gegen einen Mörder, der angab, aufgrund von Epilepsie vermindert schuldfähig gewesen zu sein. Auch bedingt durch Katzenellenbogens Gutachten wurde der Angeklagte 1912 durch den Elektrischen Stuhl hingerichtet. Er unterstützte aktiv die Kampagne der Eugenik-Bewegung in den USA und wurde Mitglied der Eugenics Research Association. 1915 verließ er die USA und verbrachte die folgenden Jahre in europäischen Hauptstädten
Spätestens 1920 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er in Berlin seinen Wohnsitz nahm. Dort wurde er am 15. Dezember 1924 vor der Strafkammer des Schöffengerichts in Lichterfelde wegen Betruges, Heiratsschwindel und Diebstahl in 27 Fällen angeklagt. In einer Reportage im Berliner Tageblatt vom 15. Dezember 1924 wurde folgendes berichtet:[3]

„Ein Betrügergenie vor Gericht – Die Straftaten des Arztes Dr. Katzenellenbogen.
Ein durch die Persönlichkeit des Angeklagten für die Öffentlichkeit sehr interessanter Prozess begann heute vormittag vor der Strafkammer des Schöffengerichts in Lichterfelde. Hier hatte sich einer der gefährlichsten Heirats- und Gründungsschwindler der Gegenwart, der 42 Jahre alte Arzt Dr. Edwin Maria Katzenellenbogen, wegen Betruges, Heiratsschwindeleien und Diebstahls in 27 Fällen zu verantworten. Den Vorsitz der Verhandlung führte Amtsgerichtsrat Dr. Feußner, während als Nebenkläger Rechtsanwalt Dr. Frey zugelassen ist. Dr. Katzenellenbogen kaufte vor mehreren Jahren in Zehlendorf eine Villa, in der er eine Pension einrichtete. Er vermietete seine Zimmer nur an valutastarke Ausländer und hatte durch sein gewandtes Auftreten großen Zuzug. Er verstand es, seinen Gästen einzureden, dass er ihr Geld in Deutschland außerordentlich günstig anlegen könnte. Auf diese Art beschaffte er sich große Summen in ausländischer Währung und kaufte dafür noch eine Villa in Baden-Baden und eine weitere in Flensburg. Auch ein elegantes Automobil nannte er bald sein eigen. Seine Geldgeber verstand er mit Geschick zu vertrösten und mietete, um weitere Kredite zu erhalten, in der Lützowstraße einen leeren Raum. Diesen richtete er als Büro der angeblichen G.m.b.H. ein. Während dieser Zeit lernte der Betrüger in einem vornehmen Hotel in Berlin die Gattin des holländischen Staatssekretärs im Kolonialministerium, van Brink, kennen. Dr. Katzenellenbogen verstand es, durch sein verschwenderisches Auftreten dermaßen auf Frau van Brink einzuwirken, dass diese ihrem Gatten den Rücken kehrte und im Herbst 1920 nach der Villa des Dr. Katzenellenbogen in Zehlendorf übersiedelte. Er heiratete die inzwischen geschiedene Frau nicht, sondern lebte mit ihr in wilder Ehe. Er verstand es, das große Vermögen der Frau van Brink sich anzueignen und ließ sich auch von dem Vater seiner Geliebten, dem er vortäuschte, dass er sich inzwischen mit seiner Tochter vermählt hatte, große Beträge zu Spekulationszwecken geben. Der Vater war Großkaufmann in Norwegen und zahlte dem Dr. Katzenellenbogen in Kronen das Geld aus. In der heutigen Verhandlung erklärte der Angeklagte, dass er mit diesen Summen an der Börse spekuliert und durchweg gute Erfolge aufzuweisen hatte. Durch eine unerwartete Verordnung der Regierung, die die Beleihung ausländischer Valuten durch die Banken unter Strafe stellte, will er das ganze Vermögen verloren haben. Auch die übrigen Geldgeber, es waren hauptsächlich Griechen, Schweden, Türken und Norweger, waren ihre Gelder losgeworden, da die von Dr. Katzenellenbogen ins Leben gerufene Öl- und Fettverwertungsgesellschaft m.b.H. und ein Schönheitsinstitut G.m.b.H. zusammengebrochen waren. Inzwischen hatte sich Katzenellenbogen auf den Heiratsschwindel geworfen, und erließ Heiratsanzeigen in den Tageszeitungen. Er nannte sich jetzt ‚Dr. Rießer’ und gewann durch sein Auftreten das Vertrauen zahlreicher Frauen. Die ganze Herrlichkeit nahm aber ein jähes Ende, als der illegitimen Ehe mit Frau van Brink ein Kind entsprossen war. Der Vater begab sich auf das zuständige Standesamt in Zehlendorf, um seinen Sohn anzumelden. Dort machten ihm aber die Beamten Schwierigkeiten, denn hier war ein Ehepaar Dr. Katzenellenbogen nicht bekannt. Man stellte Ermittlungen an, die ergaben, dass vor Jahresfrist ein gewisser Katzenellenbogen aus Galizien in die amtlichen Listen eingetragen war. Die Kriminalpolizei nahm ihn damals fest, er wurde aber nach Ablegung eines Geständnisses und Zahlung einer Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt. Seit seiner Freilassung war Dr. Katzenellenbogen verschwunden. Jetzt aber hatte sich die bekannte Schriftstellerin Karin Michaelis, die eigens zu diesem Zweck aus Dänemark nach Deutschland gekommen war, ihrer betrogenen Freundin, Frau van Brink, angenommen und die Staatsanwaltschaft II in Berlin auf das gefährliche Treiben Katzenellenbogens aufmerksam gemacht. Es stellte sich heraus, dass dieser das uneheliche Kind entführt hat, so dass alle Nachforschungen nach diesem bisher erfolglos waren. Deswegen wurde Dr. Katzenellenbogen erneut verhaftet und ein besonderes Verfahren wegen Kindesentführung gegen ihn eingeleitet. Auch heute erklärte der Schwindler dem Gericht, dass Frau van Brink nach den amerikanischen Gesetzen noch seine Frau sei, da er mit ihr jahrelang zusammenlebte. Das Kind will er angeblich in England in Pflege gegeben haben, verweigert aber die Angabe der Adresse. Bis zur Mittagsstunde zog sich die Vernehmung des Angeklagten hin, der sich in ziemlich geschickter Weise verteidigt und die ihm zur Last gelegten Betrügereien durchweg bestreitet.“


Ein Verfahren zur Aberkennung seines Doktortitels aufgrund von unwürdigem Verhalten wurde 1927 ohne weiterführende Konsequenzen eingestellt. Wegen Betrugs und Urkundenfälschung wurde er 1935 in Berlin erneut zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Aufgrund der Verurteilung Katzenellenbogens beantragte die Staatsanwaltschaft zudem seine Ausweisung aus Deutschland. Der Doktortitel wurde ihm schließlich durch die Universität Leipzig, wahrscheinlich hauptsächlich wegen seiner vermuteten jüdischen Herkunft, aberkannt.

Anschließend emigrierte Katzenellenbogen in die Tschechoslowakei, wo er erneut straffällig wurde. Danach gelangte er über Italien Ende 1939 nach Frankreich. Ab 1940 erfolgten mehrere Verhaftungen in Paris und anschließende Befragungen durch die Gestapo. Aufgrund seiner psychiatrischen Kenntnisse wurde Katzenellenbogen mehrmals zu Untersuchungen von deutschen Wehrmachtssoldaten im Militärgefängnis zur Feststellung einer möglichen psychischen Erkrankung herangezogen.

Wegen seines eugenischen Hintergrundes, der vermeintlichen amerikanischen Staatsbürgerschaft und trotz seiner vermuteten jüdischen Abstammung arbeitete Katzenellenbogen als Arzt unter Arrest für die Wehrmacht

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 24.12.2014, 14:36

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Johann Georg Kick war SS-Obersturmführer und als Kriminalkommissar Leiter der Politischen Abteilung im KZ Dachau.
Kick, Mitglied der SS, war verheiratet und Vater eines Kindes. In den Polizeidienst trat Kick 1921 ein, wo er bis 1925 bei der Staatspolizei tätig war. Von 1925 bis 1933 verrichtete Kick Dienst bei der Verkehrspolizei in München. Nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ 1933 fand er bei der Gestapo in München Verwendung, die aus den im April des Jahres vorgenommenen polizeistrukturellen Veränderungen hervorging. Ab 1937 wurde Kick in seiner Eigenschaft als Offizier der Gestapo Leiter der Politischen Abteilung im KZ Dachau.
Am 15. November 1945 wurde Johann Kick im Dachau-Hauptprozess, der im Rahmen der Dachauer Prozesse stattfand, aufgrund der Anklage von Kriegsverbrechen vor ein US-amerikanisches Militärgericht gestellt. Unter den insgesamt vierzig Beschuldigten des Dachauer Lagerpersonals war Johann Kick als einziger Angehöriger der Politischen Abteilung des KZ Dachau vertreten. Die Klageführung unterstellte ihm insbesondere an der Zusammenstellung der sogenannten Invalidentransporte und Strafvollzügen an Lagerinsassen mitbeteiligt, und für eine gewaltsame Vernehmungsführung politischer Häftlinge in Dachau verantwortlich gewesen zu sein.
Beim Urteil wurden als individuelle Exzesstaten bei Kick die Weitergabe von Hinrichtungsanordnungen sowie die Misshandlung von Häftlingen bei Verhören berücksichtigt. Am 13. Dezember 1945 wurde Kick mit fünfunddreißig weiteren Mitangeklagten durch das US-amerikanisches Militärgericht zum Tod durch den Strang verurteilt. Das Urteil wurde am 29. Mai 1946 im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg vollstreckt.

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Beitrag von Wilhuff Tarkin » 24.12.2014, 14:49

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Franz Hößler, auch Franz Hössler, (* 4. Februar 1906 in Oberdorf bei Martinszell, heute zur Gemeinde Waltenhofen gehörig, Schwaben; † 13. Dezember 1945 in Hameln) war ein deutscher SS-Führer sowie Schutzhaftlagerführer im KZ Auschwitz, dem KZ Mittelbau und dem KZ Bergen-Belsen.
Am 28. Juli 1941 begleitete Hößler einen Transport von 575 selektierten Auschwitzhäftlingen in die Euthanasieanstalt Schloss Sonnenstein, wo diese in der Aktion 14f13 vergast wurden. Nach dem gescheiterten Aufstandsversuch der Strafkompanie in Auschwitz im Juni 1942 nahm er, ebenso wie Otto Moll und Hans Aumeier, an der Ermordung der Überlebenden des Aufstandes teil
Zum Studium der von SS-Standartenführer Paul Blobel erprobten Methoden zur Beseitigung von Massengräbern fuhr er am 16. September 1942 mit Rudolf Höß und Walter Dejaco in das Vernichtungslager Kulmhof. Seine dort gewonnenen „Erkenntnisse“ setzte er von September bis November 1942 mit dem sogenannten „Sonderkommando Hößler“ in Auschwitz-Birkenau um. Die Häftlinge des Sonderkommandos, die nach Beendigung der Aktion fast ausnahmslos ermordet wurden, exhumierten die in Birkenau verscharrten (geschätzten) 107.000 Leichen, um sie anschließend in den Krematorien zu verbrennen.
Gleichzeitig wirkte er, wie schon zuvor im alten Krematorium des Stammlagers des KZ Auschwitz, auch an den Vergasungen in den Bunkern mit.
Hößler nahm auch in der Funktion als Schutzhaftlagerführer des Frauenlagers im KZ Auschwitz-Birkenau an Selektionen und Vergasungen teil.
Hößler wurde im Bergen-Belsen-Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet.

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Beitrag von Torque » 24.12.2014, 20:06

es ist weihnachten. da sollte vorallem unserem herr und erlöser jesus christus gedacht werden, wider des vergessens :Engel 2:

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Beitrag von Hagel » 25.12.2014, 21:54

Wider das Vergessen. Nominativ. Bitte künftig beachten. ;-)

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Beitrag von Imperial Warcry » 26.12.2014, 18:33

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Heinrich Baab (date of birth and death currently unknown) was a secretary and Gestapo chief of Frankfurt who received a sentence of life imprisonment in March, 1950 for his involvement in the Final Solution as the head of Division IIB2. Imprisoned from 1948 to 1973.
Don't worry about those Jewish bastards. You'll soon be on your way up the chimney and your troubles will be over.

To mothers, who were worried about the fate of their children. Quoted in "Gestapo: Instrument of Tyranny" - Page 118 - by Edward Crankshaw - History - 1956
I was an idealist in my profession. If I used such expression as 'Jewish bastard' or 'Jewish sow,' it simply meant that this official language had become so much a part of my flesh and blood that I saw nothing unusual in it. I never used anything but spiritual weapons in dealing with offenders.

To the prosecution at his trial in 1950. Quoted in "Gestapo: Instrument of Tyranny" - Page 118 - by Edward Crankshaw - History - 1956
This creature, this Baab, with his spiritual weapons, was in the end found guilty on fifty-five counts of murder, on twenty-one counts of attempted murder, on thirty counts of assault and battery, and a variety of lesser offences.

Edward Crankshaw
He had beaten and tortured, dragged shrieking children away from their mothers, despatched his quotas of human cargo in sealed box-cars to the frontier, until finally he was able to declare that there were no more Jews in Frankfurt.

Edward Crankshaw
There was one young man who sat regularly in a spectator's seat about whom it was later testified that not one thread of his under or outer garments had retained its original color, so drenched were they by his own blood after a visit to Heinrich Baab in 1942.

Kay Boyle in The Smoking Mountain (1951)

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 27.12.2014, 11:24

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Paul Emil Friedrich Mußgay war ein deutscher Kriminalrat, SS-Obersturmbannführer und Leiter der Staatspolizeileitstelle Stuttgart.
Nach der Beförderung zum Polizeirat im Mai 1932 trat er am 1. Mai 1933 in die NSDAP (Mitgliedsnr. 3.227.759) und am 1. April 1933 in die SS (SS-Nr. 69.594) ein und wechselte im gleichen Monat in das Württembergische Politische Landespolizeiamt, das neu aufgestellt wurde. Hier übernahm er als Leiter das Referat für den Nachrichtendienst. Im November 1935 erfolgte die Ernennung zum Kriminalrat. Im Landespolizeiamt wurde er 1937 Leiter der Abteilung 2. Zu seinen Aufgaben gehörte nicht nur die Verfolgung der Gegner des NS-Regimes durch Sammlung von Berichten, sondern auch die Vernehmung der Verhafteten durch Drohungen und andere Zwangsmaßnahmen. Ab 1938 wurde er auch im SD im SD-Hauptamt eingesetzt. Im Jahre 1938 wurde er nach Brünn versetzt, um dort die Staatspolizeileitstelle Brünn aufzubauen, wofür er im Dezember 1939 mit einer Medaille ausgezeichnet wurde.
Stellvertreter von Mußgay wurde SS-Sturmbannführer und Kriminaldirektor Hans-Joachim Engelbrecht.
Der Staatspolizeileitstelle Stuttgart unterstand das Schutzhaftlager Welzheim, in das sie Häftlinge einwies. Gegen Ende 1941 wurden die ersten polnischen Zwangsarbeiter in einem Steinbruch bei der Boxeiche hingerichtet. Den Hinrichtungsplatz hatte Ludwig Thumm, Kriminalsekretär der Stuttgarter Gestapo, ausgesucht. Mußgay war bei den ersten Hinrichtungen persönlich anwesend und verlas die Befehle zur Hinrichtung, die von einem Dolmetscher übersetzt wurden. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es weder eine gerichtliche Voruntersuchung noch ein Urteil für solche Hinrichtungen.
Mußgay pflegte, bei Hinrichtungen persönlich dabei zu sein: sowohl 1942 als auch danach. So wohnte er am 11. Juni 1942 der Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Stanisław Jóźwik in Oberndorf am Neckar bei, hier war Ludwig Thumm der Führer des Exekutionskommandos. Am 19. Oktober 1942 war er bei der Hinrichtung von Marian Świderski, dem ein Verhältnis zu einer deutschen Frau vorgeworfen wurde, in Egenhausen in der Nähe von Calw zugegen. Ob er am 11. November 1942 er die Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Czesław Trzciński in Rappach bei Bretzfeld leitete, ist nicht mehr beweisbar, aber wahrscheinlich. Mußgay leitete ferner am 8. Januar 1943 die Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiter Aleksander Krześciak an der Straße zwischen Pfaffenhofen und Güglingen
Am 10. Juni 1941 hatte Mußgay einen Erlass herausgegeben, in dem er die „zweifellos kommende Endlösung der Judenfrage“ ankündigte. Am 18. November 1941 befahl Mußgay, 1.000 Juden sich am 27. November 1941 auf dem Messegelände Killesberg einzufinden. Die Juden wurden am 1. Dezember 1941 in das Reichskommissariat Ostland nach Riga deportiert, zum Zweck der „Entjudung“, wie es Mußgay ausdrückte. Schon einen Monat später veranlasste Mußgay den zweiten Transport von 278 Juden in das Generalgouvernement, in das Gebiet von Lublin. Am 22. August 1942 organisierte Mußgay die Deportation von über 900 Juden in das KZ Theresienstadt. Weitere Deportationen erfolgten am 1. März 1943 mit 17 Personen, 19 Personen am 16. April 1943 und 23 Personen im Juni 1943. Insgesamt wurden über die Stapoleitstelle Stuttgart unter Mußgay über 2.600 Personen deportiert, die meisten von ihnen fanden den Tod
Danach ließ Mußgay nach Juden fahnden, die nach NS-Terminologie der Nürnberger Rassengesetze in einer sogenannten Mischehe lebten. Diese Aktionen setzte er mit Erlass vom 26. Januar 1945 noch fort, als er noch verbliebene jüdische Bürger in das Lager Bietigheim zur Zwangsarbeit einweisen ließ. Das Lager hatte bis dahin die Funktion, Zwangsarbeiter über den Südwesten Deutschlands zu verteilen. Kurz vor Mußgays Flucht aus Stuttgart am 20. April 1945 – die Staatspolizeileitstelle war offiziell am 11. April aufgelöst worden – wurden noch Häftlinge, die nicht mehr abtransportiert worden waren, von der Gestapo ermordet.
Noch im April oder Mai 1945 wurde Mußgay verhaftet und ins Militärgefängnis von Stuttgart gebracht. Da ihn ein Gerichtsverfahren als Kriegsverbrecher erwartete, nahm er sich dort am 3. September 1946 durch Erhängen in seiner Zelle das Leben.

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Beitrag von Imperial Warcry » 27.12.2014, 11:35

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Karl Holz (* 27. Dezember 1895 in Nürnberg; † 20. April 1945 ebenda) war ein deutscher nationalsozialistischer Politiker, NSDAP-Gauleiter von Franken und SA-Gruppenführer.
1920 trat er in die Deutschsozialistische Partei ein. Diese wurde von ihrem Vorsitzenden Julius Streicher 1922 nach seinem Übertritt in die NSDAP mit dieser verschmolzen. Holz und Streicher galten als befreundet.
In der politischen Auseinandersetzung so wenig zimperlich wie sein Vorgänger Streicher, rühmte sich Gauleiter Holz seiner zahlreichen politischen Strafen (nach eigenen Angaben 20, darunter fünf Gefängnisstrafen). Unter seinem aggressiven Vorgehen, das Holz als Parteigänger und Zögling Streichers von diesem zum Teil übernahm, hatten auch die innerparteilichen Gegner zu leiden. Das schon vor der Machtübernahme angestrebte Gauleiteramt der Bayerischen Ostmark konnte ihm trotz Unterstützung Streichers der Bayreuther Kreisleiter Hans Schemm mit Erfolg streitig machen.
Hitler ernannte Holz im November 1944 kurz vor Kriegsende zum Gauleiter von Franken. Zudem bekleidete er noch die Funktionen eines Beauftragten für den Gau Franken der Generalbevollmächtigten für den „Arbeitseinsatz“ und den „totalen Kriegseinsatz“. Holz leitete bei Kriegsende auch den Volkssturm in Franken.
Nach der fast vollständigen Einnahme Nürnbergs durch US-Truppen der 3. US-Infanteriedivision unter John W. O’Daniel am 18. April 1945 verschanzte sich Holz mit einer kleinen Gruppe im Palmenhofbunker beim Nürnberger Polizeipräsidium. Darunter war auch der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Willy Liebel. Holz starb während der Schlacht um Nürnberg im Polizeipräsidium.

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vampyr supersusi
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Beitrag von vampyr supersusi » 27.12.2014, 12:30

Der hat auch ne gewisse Ähnlichkeit mit Gomez.. (nur viel weniger sympathisch als der)

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