Schönes Vaterland... - Seite 4 - Schwermetall

Schönes Vaterland...

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Aconitum
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Beitrag von Aconitum » 10.07.2006, 16:36

Melkor hat geschrieben:Manche Menschen wollen sich eben lang fassen. Solange es sich um sinnvolles Gefasel handelt, les ich es gern.
Ich nicht. Man kann auch schneller zum Punkt kommen und wenn´s dann wer nich rafft, kann er nachfragen. Solche Romane lese ich aus Prinzip nie, viel zu fauuuuuuuuuuuuuuuuul...

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Devils Child
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Beitrag von Devils Child » 11.07.2006, 22:25

Hagel hat geschrieben:
Devils Child hat geschrieben:also:
ich halte mich für durchaus intelektuell... die wortwahl ( vaterland...) ist bewusst gewählt. aber das war ja auch nicht das thema des threads.
zum schädel: ästhetik pur....
Das Wort, welches du gesucht hast, ist "intellektuell" gewesen. Bist schon ein schlaues Kerlchen.
bist ein richtig selbstbewusster haarspalter, was? tippfehler passieren...

chrigi
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Beitrag von chrigi » 12.07.2006, 11:20

Anmerkung des Moderators:

Alle haarspaltenden Intellektuellen wollen bitte ihre Diskussion per PM weiterfuehren.

Black Scorpion
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Beitrag von Black Scorpion » 12.07.2006, 21:57

Ich nicht. Man kann auch schneller zum Punkt kommen und wenn´s dann wer nich rafft, kann er nachfragen. Solche Romane lese ich aus Prinzip nie, viel zu fauuuuuuuuuuuuuuuuul...
Sicher kann man innert wenigen Zeilen auf den Punkt kommen, doch besonders bei heikleren Themen benötigt die eigene Ansicht öfters Erklärungen...

Zudem finde ich es besser, wenn jemand wie z.B. fox, längere beiträge schreibt und seine meinung ausführlich kund tut, denn wenn man sinnlose Beiträge von höchstens zwei Zeilen in einen Tread stellt.

Schrat
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Beitrag von Schrat » 15.07.2006, 18:12

Stimmt ja, alles was nicht mehr als zwei Zeilen lang ist, ist sinnlos! Wie konnte ich das nur vergessen...

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fox
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Beitrag von fox » 23.07.2006, 15:04

Back to topic: Den nachfolgenden Text gab's heute auf Indymedia zu lesen - den Kommentar dazu spar ich mir. Es sei nur noch hinzugefügt: Dies hier hätte genau so passend im Al-Ghanam - Thread gepostet werden können.
AutorIn: Dschebel Abu Rechmein

Der Schweizerische Staat: Allzeit auf der Seite der faschistischen Macht!

Wie kein anderer Ort der Welt ist der Schweizerische Staat ein Hort der globalen Macht und Gewalt. Und trotzdem hat er es geschafft, in der Weltöffentlichkeit sogar noch als besonders human, friedensfördernd und sogar wohltätig zu erscheinen.


Es ist die Wirkung eines grossartigen Marketings, einer unübertrefflichen Propagandalüge. Wie die Schoggi, der Käse, die Uhren und die Diskretion hat sich in den Köpfen der Menschen die Idee festgesetzt, die Schweiz stelle gegenüber anderen Staaten einen evolutionären Fortschritt dar.

Offenkundig ist die Schweiz eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Und eines der sichersten. Wohlhabend, wenn es einem genügt, als Mittelloser mit den reichsten Leuten der Welt auf kleinstem Raum beisammen zu leben. Und sicher, wenn man Bunker, militärische Rüstung und Festungen als etwas Sicherheitsförderliches betrachtet. Und sie ist demokratisch. Einer der ersten Staaten, welcher die Sklaverei dahingehend reformierte, dass es dem Sklaven möglich ist, seinen Herrn durch Höchstleistungen wirtschaftlich zu übertreffen und selber zum Sklavenhalter zu werden. In der politischen Geschichte war dies das Verdienst des bürgerlichen Liberalismus.

Früh hat es die definiert ungleichheitliche, auf legalisierter Vetternwirtschaft basierende Zivilgesellschaft der scheinheiligsten aller Öffentlichkeiten verstanden, mit Hilfe von raffinierten technologischen, publizistischen, sozialen und sozialtechnologischen Prozessen zu definieren, was gut und was böse ist. Was als Errungenschaft zu gelten hat, und was dagegen auszumerzen ist.

Wie kaum ein anderer Erdbewohner hat der Schweizer seit jeher einen bewundernden, äusserst findigen und geschickten Sinn für die Macht. Er achtet den Mächtigen, auch wenn ihm dies vorerst Nachteile bringt. Weil er fest darauf vertraut, durch eifrige Treue, Fleiss und Selbstknechtung zum Profiteur und Teilhaber zu werden.

Genauso denkt und handelt dieser Staat. Wie wir seit dem Bergier-Bericht wissen könnten, war er schon der nützlichste Gehilfe Nazideutschlands. Nach 1945 diente er als Bollwerk des kalten Krieges gegen den Kommunismus. Er war der Hort für die Gelder aller faschistischen Diktatoren der Welt. Er beheimatet die wichtigsten aller verlogenen, kapitalistischen humanitären Organisationen, gleichsam als Feigenblatt für seine wirtschaftliche Begünstigung wie auch als Propaganda für den Wirtschaftsstandort. Er produziert und exportiert allerlei Waffen, und auch als das rassisitische Apartheid-Südafrika von der ganzen Welt boykottiert wurde, bekam es umso eifrigere Hilfe militärischer und finanzieller Art aus der Schweiz. Schweizerische Kleinflugzeuge wurden zur Bombardierung von Schwarzen-Ghettos nach Südafrika exportiert, es entstand eine militärische Zusammenarbeit zur Entwicklung von besonderen Menschengiften gegen Schwarze, und die Schweiz wurde zum alleinigen Bankier des per Gesetz rassistischen, aber wichtigsten Goldabbaustaates der Erde.

Um im Inneren möglichst reibungslos arbeiten zu können, hat die Schweiz davon abgesehen, Teile ihrer eigenen Bevölkerung in extremes materielles Elend zu treiben, wie dies sonst bei kapitalistischen Staaten allgemein üblich ist. Das scheint sich nun teilweise zu ändern. Aber sicherlich nur soweit, wie es die neuen Technologien ermöglichen, die Realitäten jener prekarisierten Individuen erfolgreich zu unterdrücken.

Die Schweiz ist nicht von ungefähr das Heimatland des World Economic Forum. Und sie ist auch nicht zufällig ein militärischer Kollaborateur mit einem der aggressivsten aller kriegführenden Länder, mit Israel. Denn, wie schon eingangs erwähnt, hat die Schweiz ein sicheres Gespür für den Hort der jeweils wichtigsten faschistischen Macht einer Epoche. Und sie will sich unbedingt daran beteiligen. Ich will hier nicht falsch verstanden werden. Aber ich stelle fest, dass auch die übelsten der erfolgreichen faschistischen Politiker Europas wie Italiens Fini sich heutzutage stramm hinter Israel stellen. All jenen, welche die bombardierten und seit 60 Jahren immer weiter vertriebenen Araber als Antisemiten bezeichnen, muss ich entgegnen, dass die Israeli sich niemals an den europäischen Faschisten, den Urhebern des Antisemitismus, gerächt haben. Sondern dass sie, wie im Fall der miliärischen Zusammenarbeit mit der Schweiz, sogar beginnen, mit den neugewandeten Täterstaaten des Holocaust gemeinsame Sache zu machen.

Ja, die Neutralität, die habe ich völlig vergessen. Es ist der Begriff, den die Schweiz jeweils dann aus der Schublade zieht, wenn sie irgend ein Unrechtsregime oder einen Kriegstreiber nicht gemeinsam mit allen Völkern der Welt verurteilen möchte. Schuld sind dann jeweils einfach beide: Der Aggressor und das Opfer, aber das Opfer mindestens noch ein wenig mehr.

Der rassistische Staat Israel ist seit 60 Jahren ein Feind der Menschlichkeit. Die Schweiz ist dasselbe, aber schon wesentlich länger. Technisch gesehen stellt sie für den Frieden zwischen den Völkern sogar ein entschieden grösseres Hindernis dar. Nicht qualitativ, sondern quantitativ. Und die Menge bestimmt die Macht. Auch wenn dies einige Verherrlicher veralteter und oberflächlicherMethoden des Klassenkampfes trotz gutem Zugang zu technologischer Bildung immer noch nicht erkennen können.


Nazideutschland, Apartheid-Südafrika, Israel, United Nations und WTO: Dafür steht der Staat Schweiz.
Quelle: http://www.indymedia.ch/de/2006/07/42164.shtml

Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 23.07.2006, 15:14

...
Sie beissen die Hand, die sie füttert.

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Beitrag von Schrat » 23.07.2006, 19:52

gequirlte Scheisse...

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Högdahl
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Beitrag von Högdahl » 23.07.2006, 20:53

Neben dem restlichen Schwachsinn ist folgende Stelle allerdings mehr als völlig falsch:
...muss ich entgegnen, dass die Israeli sich niemals an den europäischen Faschisten, den Urhebern des Antisemitismus, gerächt haben. Sondern dass sie, wie im Fall der miliärischen Zusammenarbeit mit der Schweiz, sogar beginnen, mit den neugewandeten Täterstaaten des Holocaust gemeinsame Sache zu machen.
Nun gut, man könnte sagen, dass der jüdische Einfluss und unsere Finanzgeschenke ihnen gegenüber uns schon genug schaden, allerdings trauen sich die Guten mittlerweile mehr und es ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, bis sie auf weniger latente Mittel zurückgreifen...

darkhippie
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Beitrag von darkhippie » 23.07.2006, 23:13

Bringen wir's mal auf den Punkt:

Nationalismus, Nationalstolz und Nationalgefühl in jeglicher Form sind generell schädlich. Nationalhymnen sind vollkommen überflüssig. All dies zeugt nur von übertriebenem Selbstbewusstsein. Wer bei der Nationalhymne aufsteht und "mitsingt" sollte sich schämen.
Denn seinen wir doch mal ehrlich, schauen wir uns die Sache mal objektiv an; wieso gibt es denn politische Konflikte, Kriege und Terror? Weil sich die Menschen angegriffen fühlen wegen ihrer Nationalität oder ihrer Religion und weil die "Angreifenden" sich -simpel ausgedrückt- nicht mit der Existenz und der Gleichbegrechtigung der anderen Nation bzw. Religion abfinden können.
Das beste, da aktuellste Beispiel ist schließlich der Israel-Libanon-Konflikt um nicht zu sagen Krieg, sowie die Hasstiraden des iranischen Präsidenten gegen Israel. Dieses Land ist so ein kleiner Flecken Erde am östlichen Mittelmeerrand, dass man sich zwangsläufig fragen muss, warum um dessen Existenz seit Beginn der selbigen so viel "Aufhebens" gemacht wird. Die einfachste und sinnigste Lösung wäre doch folgende: Jerusalem und Bethlehem sind für alle drei großen europäischen bzw. arabischen Religionen von großer Bedeutung und Israel ist ja schließlich als Land und Zufluchtsort speziell für die jüdische Weltbevölkerung erdacht worden.
Wieso also (UM HIMMELS WILLEN) akzeptieren die Religionen nicht einander und leben gemeinsam in einem Land zusammen? Wieso muss sich jedes noch so kleine Volksgrüppchen militant abspalten wollen? Wieso soll es so schwer sein für Christen, Juden und Muslime, Schwarze, Asiaten, Latinos und Weiße (z.B. in USA aber das ist eine andere Geschichte) friedlich zusammen zu leben und einander zu respektieren? WO ist das Problem???
Es bleibt einem und jedem doch nix anderes übrig, als sich in Verzweiflung zu winden sich für die gesamte Menschheit zu schämen, angesichts der Dummheiten, die wir alle, jeder einzelne, Tag für Tag veranstalten.

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 23.07.2006, 23:16

Du lebst in einer Fantasiewelt.

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Beitrag von darkhippie » 23.07.2006, 23:26

Ich weiss, dass war eben sehr pathetisch, aber grundsätzlich ernstgemeint.

Mr. X

Beitrag von Mr. X » 24.07.2006, 01:02

darkhippie hat geschrieben:Ich weiss, dass war eben sehr pathetisch.
Eher utopisch.
darkhippie hat geschrieben:aber grundsätzlich ernstgemeint.
Das stimmt mich bedenklich.

[/quote]

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Devils Child
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Beitrag von Devils Child » 24.07.2006, 01:24

warum utopisch?

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fox
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Beitrag von fox » 24.07.2006, 02:15

Bringen wir's mal auf den Punkt:

Nationalismus, Nationalstolz und Nationalgefühl in jeglicher Form sind generell schädlich. Nationalhymnen sind vollkommen überflüssig. All dies zeugt nur von übertriebenem Selbstbewusstsein. Wer bei der Nationalhymne aufsteht und "mitsingt" sollte sich schämen.
Denn seinen wir doch mal ehrlich, schauen wir uns die Sache mal objektiv an; wieso gibt es denn politische Konflikte, Kriege und Terror? Weil sich die Menschen angegriffen fühlen wegen ihrer Nationalität oder ihrer Religion und weil die "Angreifenden" sich -simpel ausgedrückt- nicht mit der Existenz und der Gleichbegrechtigung der anderen Nation bzw. Religion abfinden können.
Das beste, da aktuellste Beispiel ist schließlich der Israel-Libanon-Konflikt um nicht zu sagen Krieg, sowie die Hasstiraden des iranischen Präsidenten gegen Israel. Dieses Land ist so ein kleiner Flecken Erde am östlichen Mittelmeerrand, dass man sich zwangsläufig fragen muss, warum um dessen Existenz seit Beginn der selbigen so viel "Aufhebens" gemacht wird. Die einfachste und sinnigste Lösung wäre doch folgende: Jerusalem und Bethlehem sind für alle drei großen europäischen bzw. arabischen Religionen von großer Bedeutung und Israel ist ja schließlich als Land und Zufluchtsort speziell für die jüdische Weltbevölkerung erdacht worden.
Wieso also (UM HIMMELS WILLEN) akzeptieren die Religionen nicht einander und leben gemeinsam in einem Land zusammen? Wieso muss sich jedes noch so kleine Volksgrüppchen militant abspalten wollen? Wieso soll es so schwer sein für Christen, Juden und Muslime, Schwarze, Asiaten, Latinos und Weiße (z.B. in USA aber das ist eine andere Geschichte) friedlich zusammen zu leben und einander zu respektieren? WO ist das Problem???
Es bleibt einem und jedem doch nix anderes übrig, als sich in Verzweiflung zu winden sich für die gesamte Menschheit zu schämen, angesichts der Dummheiten, die wir alle, jeder einzelne, Tag für Tag veranstalten.
Eben komm ich von der Terasse, hab mit einem Hippie, den ich erst heut Abend kennengelernt habe, einen edlen Single Malt gekippt. Der Hippie stammt aus dem Emmental und hat sich - nach ersten dummen Sprüchen gegen einen Metaller - als sehr sehr verständig entpuppt. Von daher würde ich in gutmenschlicher Manier fast schon hoffen, dass dir das auch noch vergönnt ist. Falls nicht, dann sei dir nur gesagt: Wir kriegen auch deinen Iro noch! Ansonsten: Ich wüsste nicht, was an dir "dark" sein soll - oder trägst du eine Hundeleine?

LG,

fox

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