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Armeewaffen zu Hause

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Arwald

Beitrag von Arwald » 09.11.2007, 11:44

http://www.aktion-notwehr.ch/index.php

Taschenmunition nicht abgeben! Jeder Schweizer hat sich gegen die entfaffnung und entmündigung des Volkes zu wehren! Man darf nicht zulassen, dass die zerstörerischen Kräfte in diesem Land auch noch die letzten Traditionen und Sitten mit Füssen treten. Wer entwaffnet eigentlich die Migranten?


Nur Tyrannen entwaffnen ihr Volk....

Gessler zum Tell:
Ans Werk! Man führt die Waffen nicht vergebens.
Gefährlich ist's, ein Mordgewehr zu tragen,
Und auf den Schützen springt der Pfeil zurück.
Dies stolze Recht, das sich der Bauer nimmt,
Beleidigt den höchsten Herrn des Landes.
Gewaffnet sei niemand, als wer gebietet.

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Beitrag von Zarathustra. » 09.11.2007, 15:42

Was für Waffen sind in der Schweiz ab 18 frei verkäuflich? Hab da einige merkwürdige Gerüchte gehört.

Arwald

Beitrag von Arwald » 09.11.2007, 15:49

Zarathustra. hat geschrieben:Was für Waffen sind in der Schweiz ab 18 frei verkäuflich? Hab da einige merkwürdige Gerüchte gehört.
Es geht hier um die Armeewaffe.

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Beitrag von Ge » 09.11.2007, 15:52

Zarathustra. hat geschrieben:Was für Waffen sind in der Schweiz ab 18 frei verkäuflich? Hab da einige merkwürdige Gerüchte gehört.
nein, nicht käuflich, aber wehrdienst ist pflicht (wie woanders auch, nur länger und anders aufgebaut) und dabei bekommt jeder eine waffe, die er daheim behalten kann und soll, wenn er grad nicht im dienst ist...

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Beitrag von Zarathustra. » 09.11.2007, 16:08

Ich hab schon verstanden worum es hier geht, beteilige mich aber nicht an der Diskussion über bewaffnete Ex-Soldaten, da mir eine evtl. Übernahme der Schweiz durch bewaffnete Bauern verdammt am Arsch vorbei geht.

Und bloß für die eine Frage einen neuen Thread zu eröffnen, hielt ich für schwachsinn, deshalb hab ich die Frage hier gepostet, weil das Thema ja annähernd in die Richtung geht.


Goddess_Frigg hat geschrieben: nein, nicht käuflich, aber wehrdienst ist pflicht (wie woanders auch, nur länger und anders aufgebaut) und dabei bekommt jeder eine waffe, die er daheim behalten kann und soll, wenn er grad nicht im dienst ist...
thx

In Deutschland darf man die Waffe nicht behalten und das halte ich auch für richtig. Das Militär ist in Deutschland nämlich das Hauptauffangbecken für Deppen, das ist in der Schweiz anders, soweit ich weiß. Zumindest bei der Luftwaffe bin ich mir da sicher.

Meine Frage bezog sich aber auf die allgemeine Bevölkerung. Was muss man in der Schweiz tun, um an scharfe Waffen zu kommen, ausser ein mal bei der Armee gewesen zu sein, um meine Frage zu erweitern?. (ich benötige einen germanisten für den letzten satz)


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Beitrag von Zarathustra. » 09.11.2007, 16:36

Herzlichen Dank.

Arwald

Beitrag von Arwald » 09.11.2007, 16:40

aber wer braucht schon waffen?

http://www.youtube.com/watch?v=N1eP84n-Lvw

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Beitrag von Zarathustra. » 09.11.2007, 16:48

So soll das auch sein.

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Beitrag von Morgenstern » 28.11.2007, 20:28

Die Diskussion scheint wieder von neuem los zu gehen:

NZZonline hat geschrieben:Der Tod der jungen Frau in Zürich-Höngg durch eine Kugel aus dem Sturmgewehr eines 21-jährigen Soldaten bewegt die Gemüter. Bei NZZ Online sind dazu weit über 200 Leserkommentare eingegangen. Eine klare Mehrheit fordert, dass Armeewaffen in Zukunft ins Zeughaus gehören. Die Bundesräte Schmid und Calmy-Rey haben sich mit gegensätzlichen Äusserungen zum Thema gemeldet.


bbu. Die tödlichen Schüsse auf eine 16-jährige Frau an einer Bushaltestelle am Hönggerberg in Zürich haben zu überaus heftigen Reaktionen geführt. Dies zeigt auch ein Blick auf die Kommentare, welche NZZ Online-Leser in den letzten Stunden zur betreffenden Berichterstattung eingegeben haben.



Die emotionale Betroffenheit ist dabei durchwegs sehr hoch und die Intensität der Stellungnahmen lässt meist an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Eine vorläufige Zählung am Mittwochmorgen ergibt, dass sich eine klare Mehrheit der Leser eindeutig dafür ausspricht, Armeewaffen künftig im Zeughaus aufzubewahren.
Eindeutige Mehrheitsmeinung

Stellvertretend für die Mehrheitsmeinung heisst es etwa in einem Leserkommentar: «Müssten abtretende Soldaten die Waffe abgeben, wäre die junge Frau am Leben. Nicht tot. Nicht erschossen. Nicht umgebracht. Punkt». Dem hält ein anderer Leser entgegen: «Glaubt hier jemand im Ernst, dass dieser Typ zum Mörder geworden ist weil er gerade ein Sturmgewehr zur Hand hatte? Er hätte sich eine Waffe mit Sicherheit auf einem anderem Weg beschaffen können. Militär hin oder her».

Zwischen diese Polen bewegt sich die teilweise äusserst erregte Diskussion, die zeigt, dass mit der Tat vom Hönggerberg die Debatte um die Armeewaffen damit neu lanciert worden ist.
Schmid widerspricht Calmy-Rey

Dies werden auch die zuständigen Politiker zur Kenntnis nehmen müssen, die sich inzwischen ebenfalls zum Thema geäussert haben. Bundespräsidentin Calmy-Rey gab in einem Fernsehinterview am Dienstagabend zu erkennen, dass sie die Abgabe von Armeewaffen nach Hause für anachronistisch hält. Die heutige Regelung (Waffen ohne Munition) sei nur ein halber Schritt und die Frage sei neu zu diskutieren.

Im Widerspruch zur Bundespräsidentin meinte Verteidigungsminister Schmid daraufhin, dass er Erklärungen verurteile, «die darauf abzielen aus dieser Affäre politischen Profit zu schlagen». Der Vorsteher des VBS sagte, dass sich die Kritik in diesem Fall nicht gegen die Armeewaffe, sondern gegen die Armee richte.

Alle Soldaten zur Waffenrückgabe aufzufordern, wäre ein Misstrauensvotum gegenüber der grossen Mehrheit. Diese verdiene es nicht, mit jenen in den gleichen Topf geworfen zu werden, denen man keine Waffe anvertrauen könne.
Nicht auf dem Heimweg

Schmid erklärte ausserdem in einem Interview der Freiburger Zeitung «La Liberté», dass der 21-jährige Soldat vor seiner Tat zu Hause gewesen sei. Dies ist deshalb wichtig, weil aus diesem Grund nicht die Militärjustiz, sondern die zivilen Behörden für die Strafverfolgung zuständig sind. Bisher war vermutet worden, dass der Täter auf dem direkten Heimweg aus der RS seinen tödlichen Schuss abgegeben hatte.
Initiative praktisch ein Selbstläufer

SP, Grüne und rund 40 weitere Organisationen wollen mit einer Volksinitiative erreichen, dass Sturmgewehre und Pistolen der Armeeangehörigen grundsätzlich im Zeughaus aufbewahrt werden. Seitens des Initiativkomitees zeigte sich die Zürcher Nationalrätin Chantal Galladé auf Anfrage äusserst bestürzt über den tragischen Tod des Teenagers. Er zeige einmal mehr, dass überall verfügbare Schusswaffen ein Problem für die innere Sicherheit seien.
Abstimmung dürfte kommen

Für das am 4. September lancierte Volksbegehren sind in der Zwischenzeit bereits rund 30'000 Unterschriften gesammelt worden, obwohl grössere Sammelaktionen erst für 2008 geplant sind. Damit dürfte sich wohl bewahrheiten, was ein NZZ Online-Leser in seinem Kommentar geschrieben hat: «Liebe Poster, ich bin mir sicher, dass wir demnächst über dieses Thema an der Urne entscheiden werden».
Ich finde es seltsam, dass sich die Leute fragen, wie man an die Munition kommt.

Es ist kein Problem, während einer Schiessübung ein, zwei Patronen mitgehen zu lassen. Das gilt insbesondere bei Schiessübungen ausserhalb des Schiessstandes bei Gefechtstechnikübungen. Dort ist es praktisch unmöglich die Schussanzahl zu kontrolieren, da auch Serienfeuer und anderes geübt wird. Die einzige Kontrolle, die wir als Offiziere durchführen ist folgende: Wir machen die Soldaten darauf aufmerksam, dass sie zum Zeitpunkt der Beendigung der Schiessübungen die Munition und Munitionsbestandteile noch straffrei abgeben dürfen. Danach ist es strafbar, noch Munition auf sich zu haben. Man kann nach einer Schiessübung ganz einfach nicht jeden Soldaten kontrollieren. Anders ist es natürlich bei grösseren Kalibern wie Handgranaten. Dort wird jede einzelne gezählt. Es ist immer jemand zuständig, die Detonationen zu zählen. Wenn schlussendlich etwas nicht stimmt, wird gesucht, bis gefunden.

Ich bin immer noch der Meinung, dass ein Soldat seine Waffe nach Hause nehmen darf. Die Schützenvereine sind noch stark verankert in der Bevölkerung. Ohne eine Waffe zu Hause, wären diese ziemlich schnell Konkurs. Eine militärische Legitimation gibt es zugegebenermassen nicht. Dennoch: Die Waffe ist ein Stolz des schweizer Soldaten. Diesen sollte man ihm nicht nehmen.

Arwald

Beitrag von Arwald » 28.11.2007, 21:05

Diese Diskussion ist ein Skandal. Ein besseres Beispiel für die systematische Manipulation des Volkes durch die Medien gibt es nicht.

Ein Ausländer lässt sich einbürgern, bekommt vom Staat eine Waffe und erschiesst damit Schweizer. Nein, das Problem liegt ganz sicher nicht bei der Armeewaffe im Schrank sondern ganz allein bei der linken Ausländer- und Einbürgerungspolitik!!! Solche Morde sind die direkte Folgen linker und "grüner" Politik.

Und was machen die Medien? Feuer frei gegen die Armee und altbewährte Sitten. Das Täter trotz Vorstrafen wegen u.a. Körperverletzung und Brandstiftung einfach eingebürgert und gewaffnet wurde, tja darüber fällt kein Wort.

Ich glaub unsere Grossväter rotieren zu tausenden in ihren Gräbern.
Zuletzt geändert von Arwald am 28.11.2007, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Totgeburt » 28.11.2007, 21:07

Schusszahl kontollieren? Haha, bei unseren Gefechtsübungen wurde nicht einmal die Munitionsausgabe "überwacht".
Frei nach dem Motto: "Dort ist die Munition, nehmt einfach mal um zwei Magazine zu füllen".
Entladekontrolle? "Habt ihr nix dabei? Ok, wir vertrauen euch"

Ich werde meine Flinte sicher nicht abgeben. Ich bin zwar in keinem Schiessverein, doch das mitschleppen des Gewehres beim Einrücken, bzw das hinstellen in den heimischen vier Wänden nach geleistetem Dienst ist doch Tradition, ich kenne es nicht anders.

...und wer jetzt sagt er hätte nie heimlich und mit leuchtenden Augen die Waffe des Vaters bewundert ist ein Lügner.

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Beitrag von Morgenstern » 28.11.2007, 21:28

Arwald hat geschrieben:Ein Ausländer lässt sich einbürgern, bekommt vom Staat eine Waffe und erschiesst damit Schweizer.
Es wurde kein Schweizer erschossen.

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Beitrag von ticino1 » 28.11.2007, 21:32

Morgenstern hat geschrieben:
Arwald hat geschrieben:Ein Ausländer lässt sich einbürgern, bekommt vom Staat eine Waffe und erschiesst damit Schweizer.
Es wurde kein Schweizer erschossen.
[121]

Nächstes Jahr habe ich wieder WK. Es wird sicher eine Diskussion geben, meine Mun werde ich aber abgeben. Ich habe schliesslich nie gebraucht. Wenn man töten will findet man immer ein Weg. Früher gab es auch nur Steine, und Eier, um sie zu verwenden...

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Beitrag von Tuhka » 28.11.2007, 22:00

Die Modernen Menschen, die linken und die Medien wollen halt alle alten Rituale loswerden.

Ich seh's schon kommen, in der RS werd ich mit einer Steinschleuder ausgerüstet, naja, wenigstens ist da das Zusammenbauen und reinigen nicht so Zeitaufwendig... :roll:

Arwald

Beitrag von Arwald » 28.11.2007, 22:13

Morgenstern hat geschrieben:
Arwald hat geschrieben:Ein Ausländer lässt sich einbürgern, bekommt vom Staat eine Waffe und erschiesst damit Schweizer.
Es wurde kein Schweizer erschossen.
Schön, dass du dem rest meines Beitrags zustimmen kannst ;)

Arwald

Beitrag von Arwald » 28.11.2007, 22:24

ticino1 hat geschrieben:
Morgenstern hat geschrieben:
Arwald hat geschrieben:Ein Ausländer lässt sich einbürgern, bekommt vom Staat eine Waffe und erschiesst damit Schweizer.
Es wurde kein Schweizer erschossen.
[121]

Nächstes Jahr habe ich wieder WK. Es wird sicher eine Diskussion geben, meine Mun werde ich aber abgeben. Ich habe schliesslich nie gebraucht. Wenn man töten will findet man immer ein Weg. Früher gab es auch nur Steine, und Eier, um sie zu verwenden...
Sowohl Munition wie auch Waffe hortet man auch nicht um damit jemanden zu töten... Es gehört sich verdammt nochmal so! Und das war schon immer so! Bis wir anfangen 40'000 Menschen pro Jahr einzubürgern. Auch vorbestrafte Kriminelle. Und natürlich drückt man den Dienstpflichtigen davon gleich ein Gewehr in die Hand. Ganz egal, ob sie aus Krisenregionen kommen und zu Problemgruppen gehören oder nicht.

Aber man kann als Ausländer mittlerweile ja auch Polizist werden....

Einfach alles kaputt machen was einmal gut, sauber und schön war. Aber wirklich alles. Ich frage mich, ob die Linke ebenfalls im Besitz eines Ringes ist, denn man mal in einem Lavafluss zerstören müsste.

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Beitrag von Tuhka » 28.11.2007, 22:27

Arwald hat geschrieben: Ich frage mich, ob die Linke ebenfalls im Besitz eines Ringes ist, denn man mal in einem Lavafluss zerstören müsste.
[121]

Sie haben schon die Medien auf ihrer Seite, das reicht, da braucht es keinen Ring mehr...

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Beitrag von Zum streitbaren Hugo » 28.11.2007, 22:30

Die Medien zeigen sich wieder mal von der manipulativsten Seite und ziehen überall den Fall Leibacher aus dem Orkus der Nachrichten. Merkt euch: Leibacher hatte keine Armeewaffe und war nie in der Armee! Er hatte eine Zivilausführung des SG550, eine weitverbreitete Sportschützenwaffe. Mit der Diskussion "Armeewaffen zuhause - ja oder nein?" hat das nichts und nochmals nichts zu tun. Ob diesem Hintergrund beginnt man manch anderen Vorfall in Frage zu stellen, der jetzt plötzlich wieder in den Medien auftaucht.

Arwald

Beitrag von Arwald » 28.11.2007, 22:31

Tuhka hat geschrieben:
Arwald hat geschrieben: Ich frage mich, ob die Linke ebenfalls im Besitz eines Ringes ist, denn man mal in einem Lavafluss zerstören müsste.
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Sie haben schon die Medien auf ihrer Seite, das reicht, da braucht es keinen Ring mehr...
Michael Ringier in den Schicksalsberg!

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