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Bibelszenen

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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Morgenstern
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Beitrag von Morgenstern » 12.10.2003, 15:41

Welche Szenen aus der Bibel beeindrucken euch und warum? Welche findet ihr besonders bescheuert?

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Atall
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Beitrag von Atall » 12.10.2003, 16:47

Das ist eine Frage nur für mich! :D

Mein Lieblingszitat ist Qoh 7,27: "Bittrer als der Tod ist die Frau; sie ist ein Fangnetz, ihr Herz ist Garn, und ihre Hände sind Fesseln." :wink:
Da ist doch soviel Wahres dran.

Die Weisheitsbücher finde ich eh cool. Schön sind z.B. die Gottesreden im Hiobbuch, wo Jhwh darlegt, wie mächtig er ist. Aber mir gefallen auch die mythischen Geschichten v.a. im Richterbuch wie Samson oder Jephtha, der seine Tochter opfert.

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Beitrag von Morgenstern » 12.10.2003, 17:20

Mir gefällt die Offenbarung der Stimmung wegen sehr.

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nesges
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Beitrag von nesges » 13.10.2003, 09:28

Wenn ich mal hier und da ein Bibelzitat anbringe, dann nur aus Leviticus ( http://www.fourmilab.ch/etexts/www/Bibl ... .html#20:3 ) :twisted:

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Beitrag von Arius » 23.10.2003, 09:13

Morgenstern hat geschrieben:Mir gefällt die Offenbarung der Stimmung wegen sehr.
In Kapitel 12 der Offenbarung läßt sich (wenn man Platon kennt) einiges über den Grund der Entstehung des Alls und des Lebens auf der Erde folgern...

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Beitrag von Morgenstern » 23.10.2003, 14:03

@ Arius: Das musst du genauer erläutern!

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Beitrag von Arius » 23.10.2003, 14:36

Morgenstern hat geschrieben:@ Arius: Das musst du genauer erläutern!
Das kann ich Dir leider nicht, da Deine Erwartungen ja nicht über den Tod hinaus gehen !

Aber vielelicht könnten erst alle mal das Kapitel 12 lesen, ich warte erst mal 5 Stellungnahmen dazu ab !

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Für die die keine Bibel zu Hause haben:

Beitrag von Morgenstern » 23.10.2003, 16:05

Für die die keine Bibel zu Hause haben... die Version in meiner Bibel ist zwar leicht anders aber inhaltlich gleich:

Kapitel 12
12:1
Und es erschien ein groß Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen.
12:2
Und sie war schwanger und schrie und war in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt.
12:3
Und es erschien ein ander Zeichen im Himmel; und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen.
12:4
Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne und warf sie auf die Erde. Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf daß, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße.
12:5
Und sie gebar einen Sohn, ein Knäblein, der alle Heiden sollte weiden mit der eisernen Rute; und ihr Kind ward entrückt zu GOTT und seinem Stuhl.
12:6
Und das Weib entfloh in die Wüste, da sie hatte einen Ort bereit von GOTT, daß sie daselbst ernähret würde tausend zweihundertundsechzig Tage.
12:7
Und es erhub sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen. Und der Drache stritt und seine Engel
12:8
und siegeten nicht; auch ward ihre Stätte nicht mehr funden im Himmel.
12:9
Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführet; und ward geworfen auf die Erde; und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
12:10
Und ich hörete eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich und die Macht unsers GOTTES, seines Christus worden, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklaget Tag und Nacht vor GOTT.
12:11
Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses; und haben ihr Leben nicht geliebet bis an den Tod.
12:12
Darum freuet euch, ihr Himmel, und die darinnen wohnen! Wehe denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer; denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.
12:13
Und da der Drache sah, daß er verworfen war auf die Erde, verfolgete er das Weib, die das Knäblein geboren hatte.
12:14
Und es wurden dem Weibe zween Flügel gegeben wie eines großen Adlers, daß sie in die Wüste flöge an ihren Ort, da sie ernähret würde eine Zeit und zwo Zeiten und eine halbe Zeit vor dem Angesichte der Schlange.
12:15
Und die Schlange schoß nach dem Weibe aus ihrem Munde ein Wasser wie ein Strom, daß er sie ersäufete.
12:16
Aber die Erde half dem Weibe und tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, den der Drache aus seinem Munde schoß.
12:17
Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, zu streiten mit den übrigen von ihrem Samen, die da GOTTES Gebote halten und haben das Zeugnis JESU Christi.

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Beitrag von Atall » 23.10.2003, 18:59

Was soll an Apk 12 denn platonisch sein? Ich finde, Kap 12-14 sind sehr mythologisch geprägt und weniger philosophisch.
Hinter dem Bild von der Geburt des Kindes (12,1-6) steht möglicherweise die Vorstellung einer astralischen Himmelskönigin, deren Sohn vor den Nachstellungen des Drachen durch eine Gottheit bewahrt wird.
In 12,7ff wird ein neues Thema angerissen, nämlich der Kampf Michaels mit dem Drachen, ein typisches mythisches Motiv.
12.10ff. ist ein kurzer Hymnus auf Gott und Christus.

Die Apk gehört eher in die Nähe der jüdischen Apokalypsen als in die von Platon.
Verfasst wurde die Apk übrigens am ehesten gegen Ende des 1. Jhs n.u.Z in Kleinasien.

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Beitrag von Arius » 24.10.2003, 12:18

Dann nehme mal als Vergleich die ionische Philosophie an sich zum vergleich her.

Wir warten immer noch auf Ideen der anderen Forumsteilnehmer ...

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Beitrag von Atall » 25.10.2003, 08:21

Arius: Aber die Vorsokratiker/innen kritisieren ja genau solch ein mythologisches Weltbild. Sie fragen in erster Linie nach dem Anfang und der Beschaffenheit von allem und klammern anthropomorphe Gottheiten aus ihren Konzepten aus.

Ich versteh Deinen Vergleich einfach nicht ganz.

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Beitrag von Gordon » 25.10.2003, 17:51

Moin!

Die zehn Gebote....

Einfach deshalb weil sie das Leben und die Entwicklung der Menschheit geprägt haben. Die Menschenrechte.... das Grundgesetz.... all dies sind Dinge die von den zehn Geboten beeinflusst wurden.

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Re: Für die die keine Bibel zu Hause haben:

Beitrag von Arius » 21.01.2004, 12:57

Morgenstern hat geschrieben: 12:2
Und sie war schwanger und schrie und war in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt.
12:7
Und es erhub sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel stritten mit dem Drachen. Und der Drache stritt und seine Engel
12:8
und siegeten nicht; auch ward ihre Stätte nicht mehr funden im Himmel.
12:9
Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführet; und ward geworfen auf die Erde; und seine Engel wurden auch dahin geworfen.
12:12
Darum freuet euch, ihr Himmel, und die darinnen wohnen! Wehe denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer; denn der Teufel kommt zu euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.
Wenn wir uns mal nur auf diese 5 Abschnitte konzentrieren, kann man den wichtigsten Abschnitt unserer eigenen Geschichte herauslesen !

Eine schöne Ergänzung dazu halte ich Nahum 3: (Nahums Klage:)

Wehe über die Blutstadt voller Lug und Gewalttat,
wo des Raubens kein Ende!
Horch: Peitschenknall und Rädergerassel!
Horch: jagende Rosse, schnelle Streitwagen,
sich bäumende Reiter, flammende Schwerter und blitzende Speere!
Erschlagene im Haufen und Tote die Menge!
Der Toten kein Ende: man strauchelt über ihre Leiber;
und all das wegen der vielen Buhlereien der Buhlerin [Ohola],
der anmutigen Zauberin,
die Völker berauschte mit ihrem Buhlen,
Nationen mit ihrer Zauberkunst!

Siehe, ich will dir beikommen,
sprach der Herr der Heerscharen;
ich werde dir den Schleier über das Gesicht ziehen
und Völker deine Blöße sehen lassen und Königreiche deine Schande!
Ich werde dich mit Unrat bewerfen und dich beschimpfen lassen
Und dich zur Schau stellen,
so dass alle von dir fliehen und sagen werden:
“Verwüstet ist Ninive! Wer will um sie klagen? Wo ist ein Tröster zu finden?"
Bist du besser als No-Amon [Theben in Oberägypten],
das an Strömen lag, ring von Wasser um geben,
dessen Bollwerk ein Meer und dessen Mauer Wasser war?
Äthiopien [Kusch] war seine Stärke und sein endloser Ägypten,
Put und die Libyer waren seine Helfer;
Doch alle mussten in die Verbannung, mussten wandern in die Gefangenschaft...

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Beitrag von Aquifel » 21.01.2004, 15:25

Ich bin im allgemeinen nicht so der SciFi Fan :wink:

Und Bibelstellen im Kopf habe ich sowieso nur sinngemäß, damit ich gegebenenfalls wenn es passt erklären kann, weshalb ich schon aufgrund der Bibel das Christentum schwachsinnig finde.

Cool hingegen die Bibelstelle die Jules in Pulp Fiction immer runterrattert.

Beeindurckend hingegen das Gebet aus "Der blutige Pfad Gottes" :

Als Hirte erlaube mir
zu dienen mein Vater dir
Deine Macht reichst du uns durch deine Hand
sie verbindet uns wie ein heiliges Band
Wir waten durch ein Meer von Blut
dafür gib uns Kraft und Mut
In nomine Patri et filii et spiritus sancti

Wer den Spruch hört dessen Hirn wird danach durch den Raum verteilt :wink:

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Beitrag von goltotha » 23.06.2004, 17:45

Aquifel hat geschrieben:Wer den Spruch hört dessen Hirn wird danach durch den Raum verteilt :wink:
:Brutal 3: flatsch....

greets
goltotha

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Beitrag von Tirechan » 24.06.2004, 12:46

hmm es gibt da sone bücherreihe die den weltuntergang versucht in die heutige zeit umzusetzen...

also sie versuchen zu erklären wie der drache aussehen könnte, was die jungfrau soll usw...ist noch interessant

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Beitrag von elon » 24.06.2004, 12:54

ich finde das Leben Jesu am meisten beeindruckend.
Einfach, wie er gelebt hat, wie er mit Liebe den Menschen begegnet ist und wie er sich für nichts zu schade war.
Echt beeindrucken.

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Beitrag von Troglodytron » 07.02.2012, 12:58

Mir gefällt die Szene der Philister am besten.

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Beitrag von Leiche Rustikal » 07.02.2013, 15:28

aus 5. Buch Mose 22,13-20/21

"20 Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, 21 soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen und sie soll sterben; denn sie hat eine Schandtat in Israel begangen, indem sie in ihrem Vaterhaus Unzucht trieb. Du sollst das Böse aus deiner Mitte wegschaffen."

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 07.02.2013, 15:56

„5 Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll mir die rechte Hand verdorren. 6 Die Zunge soll mir am Gaumen kleben, wenn ich an dich nicht mehr denke, wenn ich Jerusalem nicht zu meiner höchsten Freude erhebe. 7 Herr, vergiss den Söhnen Edoms nicht den Tag von Jerusalem; sie sagten: ‚Reißt nieder, bis auf den Grund reißt es nieder!‘ 8 Tochter Babel, du Zerstörerin! Wohl dem, der dir heimzahlt, was du uns getan hast! 9 Wohl dem, der deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!“

Psalm 137,5–9


Soll mal einer sagen da läuft nichts!

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