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Fabelwesen!

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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Imperial Warcry
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Fabelwesen!

Beitrag von Imperial Warcry » 15.01.2019, 16:27

Der GULON!

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The Gulon is a Scandinavian legend, also known as a "Jerff" in Northern Sweden and "Vielfraß" in Germany. It is a hodgepodge of various creatures, usually described as being the size and shape of a dog, with some cat like features such as the head, ears, and claws. It also supposedly has a thick coat of shaggy brown fur and a tail resembling that of a fox.

The Gulon is notorious as a symbol of gluttony because of the strange eating habits it is supposed to have. It will make a kill and then gorge itself until it is swollen and unable to eat more, at which point it will find two trees and squeeze itself in between them, pushing the meat through its own body before returning to the kill and repeating the process.

It is probably a Wolverine based on these traits it shares with the animal native to arctic climates around the world, including Scandinavia.

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Graf von Hindenloch
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Beitrag von Graf von Hindenloch » 15.01.2019, 19:15

Der MANTICOR...!!

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Der Mantikor (persisch Martyaxwar und Mardxār: „Menschenfresser“) ist ein griechisch-persisches Fabelwesen. Neben griechisch Βάρἰκος und Latein Mantichora erscheinen weitere Varianten des Wortes als Manticor, Manticore, Manticora, Martichoras, Marticora. Im Indischen ist die abendländische Variante Mantikor heute neben der persischen gebräuchlich.

Der Mantikor ist ein Mischwesen mit dem Körper eines Löwen (typischerweise mit zinnoberfarbenem Fell), dem Schwanz eines Drachen oder Skorpions und in manchen Darstellungen auch mit Flügeln. Sein Gesicht, das durch drei hintereinander gelegene Zahnreihen entstellt ist, und die Ohren ähneln denen eines Menschen.[1] Der Mantikor kann giftige Stacheln wie Pfeile abfeuern, die das Gift des Upas-Baumes (Antiaris toxicaria) enthalten. In manchen Versionen kann er diese Pfeile auch aus seiner Mähne schießen. Er tötet jedoch auch mit seinen Krallen, ist sehr gewandt, kann kraftvolle Sprünge machen und hat eine sehr laute Stimme.

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Beitrag von Der Theurg » 15.01.2019, 19:52

Der Wolpertinger!

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Bajuwaren pflegen ortsunkundige "Saupreissen" mit der Suche nach dem sagenhaften Wolpertinger in die Wüste zu schicken.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 15.01.2019, 20:04

Der BASILISK...!!!

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In vielen mittelalterlichen Werken, wie beispielsweise in der Physika von Hildegard von Bingen und in der Ornithologia sowie der Monstrorum historia des Bologneser Naturforschers Ulisse Aldrovandi, findet man den Basilisken wieder. Seine Beschreibung ist im Lauf der Zeit sehr verändert und ausgeschmückt worden. Meist trifft man auf folgende Vorstellung:

Der Basilisk schlüpft aus dem Ei eines alten Hahnes oder aus einem dotterlosen Hühnerei, das von einer Kröte, einer Schlange oder im Mist ausgebrütet wird. Sein stinkender Atem ist unerträglich und sein Blick soll versteinern können. Das Ungeheuer haust in Brunnenschächten und Kellern. Es kann nur vernichtet werden, indem ihm ein Metallspiegel vorgehalten wird, worin sich der versteinernde Blick gegen den Basilisken selbst kehrt.

Dazu wird noch in anderen Quellen erwähnt, dass auch das Wiesel den Basilisken töten könne.

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Beitrag von vampyr supersusi » 15.01.2019, 21:38

Ah wie cool! :D


Der LINDWURM !

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Der Lindwurm ist meist zweibeinig, aber auch vier oder mehr Beine sind möglich. Er ähnelt einem Drachen und wird manchmal als Unterart bezeichnet, hat keine oder nur kurze Flügel und wird vor allem in alten germanischen Sagen erwähnt. Gewöhnlich hat ein Lindwurm einen langen Schwanz und kurze Beine, teilweise wird er als menschenfressend beschrieben. Der Drache Fafnir im Nibelungenlied ist ein Lindwurm.

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Beitrag von Dr.Gonzo » 16.01.2019, 08:18

Der Nachtalb / Nachtmahr

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Als Nachtalb (auch Nachtmahr oder Mahr) werden Wesen bezeichnet, die in der Nacht die Schlafenden quälen. Dabei sollen sie meist auf deren Brust sitzen, so ihnen das Atmen erschweren, Albträume herbei führen ihnen Grauen einflössen.

Vermutlich handelt es sich bei diesen Wesen um besonders bösartige Kobolde, da auch diesen nachgesacht wird, dass sie in der Nacht ihre schlafenden Hausherren necken. Beschreibungen über das Äußere dieser Wesen weisen ebenfalls darauf hin.

In manchen Geschichten hat der Mahr einen deutlich erotischen Charakter. Es wird von Geschlechtsverkehr zwischen Mensch und Mahr berichtet. Er gehört zusammen mit dem Werwolf zu den Einzelgängerwesen, die ihre Gestalt verändern können.

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Beitrag von Der Theurg » 16.01.2019, 08:52

Das DAHÜ!

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Das Dahü (auf Deutsch zuweilen auch "der Dahü" bezeichnet) erscheint vorrangig im Kanton Wallis sowie allgemein im schweizerisch-französischen Alpenraum und im Jura. Auf Französisch heisst es "dahu" oder "dahut".

Das Dahü schlüpft aus einem Ei, ähnelt jedoch einer Gams, wobei das linke Vorderbein und das linke Hinterbein kürzer sind als die beiden Beine auf der rechten Seite. Ein solches linksläufiges Dahü kann daher problemlos aufrecht an einem Berghang stehen, sich aber ausschliesslich in eine einzige Richtung am Hang entlang fortbewegen, so dass es zeitlebens immer nur um die gleiche Bergkuppe herumkommt. Bei einem rechtsläufigen Dahü ist es genau umgekehrt. Über die Fortpflanzung des Dahüs gibt es verschiedene Theorien.

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Beitrag von Dr.Gonzo » 16.01.2019, 09:47

Der Türst

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Der Türst ist eine Sagenfigur aus dem Luzerner Hinterland, die noch aus heidnischen Zeiten stammt.
Er wird als "höllischer Jäger" bezeichnet, vor dem sich die Menschen an stürmischen, von Unwetter begleiteten Jahreszeiten hüten sollten.
Von Region zu Region gibt es andere Beschreibungen dieser Sagenfigur.

Der Türst jagt durch Dörfer, Wälder und Tobel im ganzen Kanton. Die Menschen sehen ihn zwar nie, hören aber das Bellen, Wiehern, Schnauben, Stampfen, Heulen und Rufen seines wilden Heeres. Durch Mark und Bein dringt seine Aufforderung: "Drei Schritt uswäg, drei Schritt uswäg!" Gnade Gott demjenigen, der seiner Aufforderung nicht nachkommt, er wird nämlich unweigerlich in die Lüfte entrückt. Der Lärm der unsichtbaren Jagdgesellschaft versetzt das Vieh in derartigen Schrecken, dass es kopflos auseinanderstiebt. Oft werden die Kühe davon krank und geben keine Milch mehr.
Zwischen Thomastag und Dreikönigen müssen die Bauern ihre Tenntore offen halten, damit der Türst ungehindert durch die Scheune jagen kann. Vergisst man dies, brechen Unglück und Krankheit über Stall und Haus herein.
Früher hat der Türst auch in nächster Umgebung von Luzern gejagt, im Würzen-bachtobel und im Megger Wald, am Hundsrücken und im Emmer Schachen, in Kriens und in Horw.

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 16.01.2019, 10:21

Der GREIF...!!!

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Der Greif (pers. „Homa“, lateinisch gryphus, dies aus altgriechisch γρῦψ, Gen. γρυπός – gryps, grypós, verwandt mit hebräisch Cherub, seit dem 10. Jahrhundert im Althochdeutschen als grif(o) nachweisbar), ist ein aus Tierkörpern gebildetes, mythisches Mischwesen. Es wird meist dargestellt mit löwenartigem Leib, dem Kopf eines Raubvogels, mit mächtigem Schnabel, spitzen Ohren, meist mit Flügeln, aber auch in abweichenden Varianten (mit Schlangenkopf, Vogelfüßen, Skorpionschwanz, mit knopf- oder kopfartigem Fortsatz auf dem Scheitel oder Rücken). Die ganze Geschichte hindurch sind Stärke und Wachsamkeit Eigenschaften des Greifs.

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Beitrag von Dr.Gonzo » 16.01.2019, 10:50

Der Succubus und der Incubus

Als Succubus / Incubus wird in der Mythologie ein Alb (Elf), ein Albträume verursachender nachtaktiver Dämon, ein Waldgeist oder auch Sylvan bezeichnet.

Der Succubus als Dämonen besitzt ein menschlich perfekter Gestalt. Der einzige Unterschied zum normalen Menschen sind die hypnotisierenden Augen und die grossen, fledermausähnlichen Flügel.

Die beiden Nachtdämonen erscheinen Nachts bei einem Schlafenden wobei sich der Incubus Frauen aussucht und die Succubus Männer. Beide lösen bei den Schlafenden – ähnlich wie der Alb – Träume aus.

Anders als beim Alb, bleibt es nicht bei den Träumen mit einem Incubus oder einer Succubus. Die beiden Dämonen sind sehr erpicht darauf einen körperlichen Beischlaf zu ergattern und ziehen diesen auch praktisch durch. So stiehlt ein Succubus (meist) unbemerkt den Samen des schlafenden Mannes, wärmend der Incubus die Frau in den meisten fällen schwängert.

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Beitrag von Imperial Warcry » 16.01.2019, 13:32

Geschöpfe der Nacht....ans Licht gebracht!

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 16.01.2019, 16:24

Ladies... Treten Sie zurück...!!!

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Beitrag von vampyr supersusi » 16.01.2019, 19:51

Der PHÖNIX !

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https://traum-deutung.de/phoenix/

Der Phönix ist ein mythischer Vogel, der regelmässig in zyklischen Abständen verbrennt, um dann aus der Asche wieder neu zu entstehen.

Oder er stirbt, um aus dem toten Körper wieder neu zu entstehen, das ist unterschiedlich (er wird in verschiedenen Quellen der Antike erwähnt). Bei den Ägyptern zB stirbt er an jedem Abend bei Sonnenuntergang, und wieder-aufersteht dann in der Morgenröte. Bei allen ist er aber auf jdF mit der (Lebens-)Energie von Sonne und Feuer assoziiert.

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Beitrag von Dr.Gonzo » 17.01.2019, 09:26

Der Tatzelwurm

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Der Tatzelwurm oder Tatzlwurm ist ein alpenländisches Fabeltier, auch bekannt als Dazzelwurm, Praatzelwurm, Springwurm, Steinkatze, Stollenwurm, Beißwurm oder Bergstutzen, in der Gegend der französischen Alpen als Arassas. Er gilt als kleiner Verwandter von Drache und Lindwurm und soll vor allem im Alpenraum und im Alpenvorland vorkommen.

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Der Name setzt sich zusammen aus Tatze, was je nach Zusammenhang Bein, Pfote oder Klaue bedeuten kann, und Wurm, was darauf hindeutet, dass es sich beim Tatzelwurm um einen „Halbdrachen“ mit einem schlangenartigen Unterleib und zwei prankenbesetzten Vorderbeinen handelt.

Berühmt ist die Schweizer Sage von einem Tatzelwurm, der auf dem Berg Pilatus sein Unwesen trieb:
Leander Petzold in Historische Sagen, Mit Anmerkungen und Erläuterungen hat geschrieben:In Unterwalden beim Dorf Wyler hauste in der uralten Zeit ein scheußlicher Tatzelwurm*, welcher alles, was er ankam, Vieh und Menschen, tötete und den ganzen Strich verödete, dergestalt, dass der Ort selbst davon den Namen Ödwyler empfing. Da begab es sich, dass ein Eingeborener, Winkelried geheißen, als er einer schweren Mordtat halben landesflüchtig werden müssen, sich erbot, den Drachen anzugreifen und umzubringen, unter der Bedingung, wenn man ihn nachher wieder in seine Heimat lassen würde. Da wurden die Leute froh und erlaubten ihm wieder in das Land; er wagt' es und überwand das Ungeheuer, indem er ihm einen Bündel Dörner in den aufgesperrten Rachen stieß. Während es nun suchte, diesen auszuspeien und nicht konnte, versäumte das Tier seine Verteidigung und der Held nutzte die Blößen. Frohlockend warf er den Arm auf, womit er das bluttriefende Schwert hielt, und zeigte den Einwohnern die Siegestat, da floß das giftige Drachenblut auf den Arm und an die bloße Haut, und er mußte alsbald das Leben lassen. Aber das Land war errettet und ausgesöhnt; noch heutzutage zeigt man des Tieres Wohnung im Felsen und nennt sie die Drachenhöhle.

*überliefert als Drache, Lind- oder Tatzelwurm

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Heinrich von Winkelried tötet den Tatzelwurm (bzw. in dieser Darstellung wohl eher den Drachen) vom Pilatus

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 17.01.2019, 09:37

Der NACHTGIGER...!

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Der Nachtgiger ist der Name einer monsterartigen Kinderschreckfigur in Franken. In manchen fränkischen Gegenden dialektabhängig auch Nachtgeger, Nachdgiecher oder Noochdgieger genannt. Er soll vor allem nachts umgehen und Kinder holen, die frech sind oder noch alleine unterwegs. In Häuser scheint der Nachtgiger dabei nicht eindringen zu können oder zu wollen, er begnügt sich mit dem, was er auf der Straße finden kann. Diese Verhaltensweise sowie das nächtliche Erscheinen teilt er mit den Vampiren. Angeblich frisst der Nachtgiger die Kinder.

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Beitrag von Dr.Gonzo » 17.01.2019, 15:28

Die Sirene

Eine Sirene ist in der griechischen Mythologie ein weibliches Fabelwesen (Mischwesen aus Frau und Vogel oder auch Frau und Fisch), das durch seinen betörenden Gesang die vorbeifahrenden Schiffer anlockt, um sie zu töten.

Die Gesänge der Sirenen sind von unbeschreiblicher Schönheit. Ihre Wirkung betrifft grösstenteils Männer, die sich von den verheissungsvollen Versprechungen verführen lassen. Der Gesang weckt eine unstillbare Sehnsucht und verspricht überirdische Freuden. Es heisst sogar, dass Sirenen sich - bei sehr hartnäckigen Seefahrern - auch kurzfristig in Meerjungfrauen verwandeln können. Dies trägt wohl unter anderem zum schlechten Ruf bei, den Meerjungfrauen auch manchmal haben.

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Odysseus von den Sirenen gelock

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 17.01.2019, 16:00

Der KLUSHUND...!!!

Der Klushund ist eine Sagengestalt aus Vorarlberg. Die dämonische Tiergestalt geht laut Sage auf den Verräter zurück, der im Dreißigjährigen Krieg die Stadt Bregenz an das Schwedische Heer unter General Wrangel verriet. Wrangel hatte dem Verräter für seine Tat das goldene Kegelspiel auf dem Schloss Hohenbregenz versprochen. Der Sage nach muss der Verräter für seine Freveltat nun ewig als großer schwarzer Hund, meist beschrieben mit tellergroßen leuchtenden Augen, auf der ehemaligen Römerstraße am Bergrand von Norden nach Süden durchs Land laufen. Eine Begegnung mit dem bedrohlichen Untier bringt in den Sagen Krankheit, Leid oder Plage.

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Beitrag von Imperial Warcry » 17.01.2019, 19:12

Der WENDIGO!

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Normalerweise wird der Wendigo als anthropomorph beschrieben. Er soll in tiefen, dunklen Wäldern und auf verlassenen Friedhöfen hausen. Wenn er Gestalt annimmt, so soll sein Aussehen etwas an jenes moderner Zombiebeschreibungen erinnern: Seine Haut ist stellenweise schwärzlich verfärbt, als würde sein Fleisch verderben. Sein lippenloser Mund ist mit spitzen Zähnen besetzt, seine Augen stehen markant hervor. Sie sollen wie die Augen einer Eule aussehen, aber völlig blutunterlaufen sein. Seine Füße werden als fast einen Meter lang beschrieben, die Fersen sind auffallend spitz und enden in einem einzelnen, großen Zeh. Seine Hände enden vorgeblich in langen, spitzen Klauen. Der Wendigo ist angeblich so groß, dass er die Spitzen von Bäumen abbeißen kann. Trotzdem soll er sich unglaublich schnell fortbewegen können. Sein Herz soll aus steinhartem Eis bestehen.

Der Wendigo soll ein ausdauernder und hartnäckiger Stalker und Häscher sein: er steigt einsamen Wanderern und Jägern nach, bis die Dunkelheit hereinbricht, dann überfällt und frisst er sein Opfer. Er soll aber auch in der Lage sein, entweder mittels mächtiger Zauberei oder durch Besitzergreifung einzelne Menschen in den Wahnsinn zu treiben. Dann bringt er sein Opfer dazu, seine Jagdbegleiter oder gar eigene Familienmitglieder zu töten und ihr Fleisch zu essen (Kannibalismus). In vielen Legenden und Anekdoten lässt der Wendigo jüngst Verstorbene zu Wiedergängern werden, welche er dann gegen lebende Personen losschickt. Weiteren Überlieferungen zufolge finden die Geister getöteter Wendigo-Opfer keine Ruhe und werden oft selbst zu einem Wendigo.

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Beitrag von vampyr supersusi » 17.01.2019, 19:28

*findet beide cool, und niedlich (gleichzeitig)*



CERBERUS !

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Oder ursprünglich Kerberos, er bewacht ja den Eingang zur Unterwelt: kein Lebender kommt rein, und kein Toter kommt raus (im Idealfall).

Sein Speichel soll angeblich giftig sein, aber andererseits ist aus selbigem wohl der als Heilpflanze sehr beliebte Eisenhut entstanden (als Kerberos mal oben war und hier irgendwie alles vollgesabbert hat) (:D). Und eben habe ich auch gelesen, dass man ihn ggf. mit Honigkuchen bestechen kann (zumindestens soll das, den Quellenangaben nach, in ein oder zwei Fällen schon mal funktioniert haben).

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Beitrag von Graf von Hindenloch » 17.01.2019, 20:08

Die HAGEEREN

"Im östlichen Theile des Kt. Zürich hausen die Hageeren auf Grabhügeln, im römischen Ruinen und mittelalterlichen Schlössern.Unweit des Pfäffikersees bei Balm, Kempten liegen mehrere Ruinen von Hageerenschlössern. Auch bei Gündisau liegt eine alte Burg am "Hageerenrain", die auch von den Hageeren erbaut ist.
Das Volk schildert die Hageeren als bösartig; ein Hageer hat sogar Menschen erwürgt."

(mündl. von Dr. Ferd. Keller in Zürich)

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