Islam und Fanatismus - Schwermetall

Islam und Fanatismus

Satanismus, Christentum, keltische und nordische Religionen sowie die zugehörigen Mythologien!

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Morgenstern
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Islam und Fanatismus

Beitrag von Morgenstern » 03.12.2003, 16:21

Fanatismus gibt es fast in jeder Religion. Habt ihr Erklärungen, warum momentan vor allem der islamische Fanatismus Überhand nimmt?

Was denkt ihr allgemein über Fanatismus in der Religion?

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Ice
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Beitrag von Ice » 04.12.2003, 09:57

Wohl wegen dem letzten Irak-Krieg...

Fanatismus ist in jedem Bereich gefährlich... Der Glauben (oder was auch immer) wird zur Manie, zur Besessenheit. Man würde dafür sterben und in manchen Fällen geschieht das ja wirklich... Die Psyche ist in einer Zelle gefangen und man akzeptiert nix anderes als sein eigener Glauben usw. Jeder sollte so denken/leben/fühlen, wie der Fanatiker, wer sich aber nicht "ergibt" ist ein Feind, der ausgelöscht werden muss.

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Beitrag von Suicide_Soldier » 04.12.2003, 17:43

Ich würde das nicht unbedingt als fanatismus bezeichnen...

Beispiel Palästina/israel:

wenn der letzter Ausweg darin besteht dass man sich eine Bombe um den Bauch schnallt und sich selbst in die Luft sprengt nur um damit den feind mit zu nehmen der vielleicht seine kinder erschossen hätte... danach is das kein fanatismus sondern eine verzweiflungstat

Der religion wird es dann nur zugeschoben, damit ma nicht erkennt das die Palästinänser keine andere möglichkeit mehr haben, ausser als selbstmordattentäter sich selbst und ein paar feinde zu sprengen....
Erschossen werden sie sowieso, doch so nehmen sie noch ein paar ihrer feinde mit...........

Anschließend wird dann gesagt es wäre religiöser fanatismus, dass die Moslems denken würden sie sterben einen heldentod der sie dann in den siebten Himmel zu den 'Huris' bringt...

Die viel größeren fanatiker sind doch die israelies, denn die nehmen sich das recht dies alles zu tun indem sie sich als auserwähltes Volk darstellen....

Kein volk dieser welt hat das Recht dazu ein anderes Volk zu vernichten....
Und es kann nicht im Sinne einer religion (ausser in der des christentums) sein einen krieg im namen eines Gottes zu führen, bzw. einen menschen im namen Gottes zu töten....

Meine Meinung....

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Beitrag von Arius » 04.12.2003, 18:13

Es gibt sowohl religiösen Fanatismus als auch allgemeinen wie z.B. in der Politik.

Jegliche Art ist zu verurteilen, da dies nicht so leicht wieder abgelegt werden kann.

Ich würde auch falsch verstandene Frömmigkeit als Fanatismus bezeichnen, da es auch von den höheren Lebenszielen der Heilslehre ablenkt. Dies behindert den Betreffenden am Aufstieg, weil eine Rückänderung der Gesinnung auf die Vernunft schwerer wird.

Solche Attentäter nehmen ihren Hass ja mit in den Tod und ihre Aufgabe, dies wieder gut zu machen, kann in Walhall allein nicht erfolgen, sondern nur in mehreren weiteren menschlichen Leben.

Jeder zeichnet sich selber durch die Art, wie er lebt und bestimmt damit auch seine eigene geistige Weiterentwicklung.

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Beitrag von Ice » 05.12.2003, 12:30

Suicide_Soldier hat geschrieben:wenn der letzter Ausweg darin besteht dass man sich eine Bombe um den Bauch schnallt und sich selbst in die Luft sprengt nur um damit den feind mit zu nehmen der vielleicht seine kinder erschossen hätte... danach is das kein fanatismus sondern eine verzweiflungstat
Das hat aber mit dem Thema nix zu tun, denn Fanatismus ist schon eine Motivation. Dein Beispiel bezieht sich auf eine ganz andere Motivation. Da geht's eben um Verzweiflung, aber auch um Rache.

Ne, es ist nicht nur religiöser Fanatismus, weil die denken, dass das ein Heldentod sei. Denn sie tun es gerade wegen ihrer Religion, sie attackieren ihr Feind.

Und man kann nicht sagen, der einte ist ein grösserer Fanatiker als der andere. Ein Fanatiker bleibt ein Fanatiker und wie Arius sagt, ist jede Form zu verurteilen.

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Beitrag von Ravager » 15.03.2004, 14:15

Der islamische Fanatismus ist ja kein plötzliches Problem oder eine Art Modeerscheinung, sondern eine stetige Entwicklung.
Seit dem israelischem Sieg im Sechs-Tage-Krieg 1967, als die arabisch-islamische Welt einsehen musste, dass der israelische Staat weitaus mächtiger ist als angenommen, machte sich bei den Islamisten ein Fanatismus von neuem, radikalerem Ausmass breit. Die religiöse Motivation die "ungläubigen" Juden aus dem heiligem Land und Jerusalem zu vertreiben steigerte sich mit jeder weiteren Niederlage der arabischen Staaten gegen Israel in den verschiedenen Zusammenstössen (1973, 1982, usw.).
Die seit 1991 anhaltende Präsenz der Amerikaner in Saudi-Arabien nach dem ersten Golfkrieg stellt für die Islamisten zudem eine weitere Beleidigung ihrer religiösen Gefühle dar, weil in ihren Augen "Ungläubige" auf heiligem islamischem Boden stehen und ihn dadurch entweihen.
All diese Sachen und die westliche Kultur, die von den Islamisten als gottlos empfunden wird, sind natürlich rote Tücher für diese strenggläubigen Muslime. Und aufgrund der Tatsache das keine Änderung der Lage in Sicht ist und im Islam der Märtyrertod nicht die übelste Todesart zu sein scheint kommt es dann halt so solch exzessiven Selbstmordanschlägen wie sie immer wieder passieren.
Von daher glaube ich das wir das Ende der Fahnenstange des islamischen Terrors noch nicht erreicht haben, zumal nun von westlicher Seite versucht wird dem revolutionärem Islam einahalt zu gebieten.

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Beitrag von Död Ase » 24.03.2004, 19:59

fanatismus ist in jeglicher religion verachtungswürdig! wer andern nicht ihren spass/glauben lassen kann ist selbst der grösste arsch! gilt natürlich nur wenn die anderen dich nicht dauernd bekehren wollen.
aber solche die sich für ihren glauben und gegen ihre feinde in die luft sprengen wollen, sollen dies nur tun. sie sterben für das was sie glauben und wenn ihr mich fragt ist das ein sehr schöner tod!

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Beitrag von Arius » 25.03.2004, 08:26

Död Ase hat geschrieben:fanatismus ist in jeglicher religion verachtungswürdig! wer andern nicht ihren spass/glauben lassen kann ist selbst der grösste arsch! gilt natürlich nur wenn die anderen dich nicht dauernd bekehren wollen.
aber solche die sich für ihren glauben und gegen ihre feinde in die luft sprengen wollen, sollen dies nur tun. sie sterben für das was sie glauben und wenn ihr mich fragt ist das ein sehr schöner tod!
Aber nach dem "schönen Tod" gibt es ein bitterböses Erwachen !

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Beitrag von Ravager » 25.03.2004, 11:26

Allerdings ist ja noch keiner dieser Märtyrer zurückgekehrt um zu verkünden ob im Paradies wirklich 70 Jungfrauen auf ihn gewartet haben (zumindest soll das ja die Aufwandsentschädigung für einen islamischen Selbstmordattentäter sein).

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Beitrag von Arius » 25.03.2004, 12:22

Dafür gibt es Tausende Erlebnisberichte aus Walhall, die ahnen lassen, wie mit solchen Leuten von göttlicher Seite umgegangen wird, was sie für eine Läuterung durchstehen müssen, geschweige denn, welch schweres Schicksal sie in ihren künftigen Erdenleben trifft !

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Beitrag von Vampira » 14.04.2004, 19:24

Suicide_Soldier hat geschrieben:Ich würde das nicht unbedingt als fanatismus bezeichnen...

Beispiel Palästina/israel:

wenn der letzter Ausweg darin besteht dass man sich eine Bombe um den Bauch schnallt und sich selbst in die Luft sprengt nur um damit den feind mit zu nehmen der vielleicht seine kinder erschossen hätte... danach is das kein fanatismus sondern eine verzweiflungstat

Der religion wird es dann nur zugeschoben, damit ma nicht erkennt das die Palästinänser keine andere möglichkeit mehr haben, ausser als selbstmordattentäter sich selbst und ein paar feinde zu sprengen....
Erschossen werden sie sowieso, doch so nehmen sie noch ein paar ihrer feinde mit...........

Anschließend wird dann gesagt es wäre religiöser fanatismus, dass die Moslems denken würden sie sterben einen heldentod der sie dann in den siebten Himmel zu den 'Huris' bringt...

Die viel größeren fanatiker sind doch die israelies, denn die nehmen sich das recht dies alles zu tun indem sie sich als auserwähltes Volk darstellen....

Kein volk dieser welt hat das Recht dazu ein anderes Volk zu vernichten....
Und es kann nicht im Sinne einer religion (ausser in der des christentums) sein einen krieg im namen eines Gottes zu führen, bzw. einen menschen im namen Gottes zu töten....

Meine Meinung....
Viiielen lieben Dank!
Das MUSSTE einfach mal gesagt werden.
Wenigstens ein Mensch der weiss was Sachen ist!
*umarm*

@Ravager: Ich finde nicht dass die Palästinenser es so sehen dass die Amis und Israelis auf "heiligem" Boden sind. Das sehen höchstens die Amis und Israelis aber nicht die Palästinenser die schon lange vor den Israelis dort waren!
Für die ist es "nur" ihre Heimat und die Olivenbäume die die Israelis zerstöhrt haben sind "nur" ihr Lebensunterhalt...

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Beitrag von Ravager » 15.04.2004, 15:29

@vampira
Ich meinte auch nicht zwingend die Palästinenser, welche meinen die Ungläubigen würden ihren heiligen Boden besetzen, sondern eher die fundamentalen Islamisten in Ländern wie Saudi Arabien oder dem Iran. In den beiden Ländern gährt es schon länger bezüglich des Fanatismusproblems. Vor allem in Saudi Arabien wird die Kluft zwischen den säkularen Herrschern und der breiten islamischen Masse immer tiefer.

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Beitrag von Bandog » 05.04.2005, 01:49

Das was heute Fanatismus genannt wird, ist eigentlich der wahre Glaube.
Es steht im Koran, dass Ungläubige abgeschlachtet werden sollen, wenn sie sich nicht bekehren lassen wollen. Und da der Koran das Wort Gottes und somit unanfechtbar ist, kann man nicht gewisse Stellen des Korans ignorieren, da sonst die anderen Aussagen ebenfalls unglaubwürdig würden.

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Beitrag von Ragnar » 05.04.2005, 18:04

nicht vergessen: der mensch macht die religion, die religion an für sich ist nicht umbedingt schlecht - sie lässt einfach in ihren "heiligen" scheissschriften viel raum zur interpretation.

leider üben nur menschen religion aus, und verzweiflungsakt oder nicht will hier in zweifel gestellt werden: zogen doch die israeli-siedler ab, knallten die fanatisten noch eine bombe hintennach, so dass sie noch behaupten konnten, sie gingen, weil sie die bombe zündeten.

ich sehe eine gefahr im islam, und man sollte aufpassen, dass nicht zuviel hierher kommen (am besten keine). überall, wos eine islamische minderheit hat, gibts terroranschläge, das spricht für sich...

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Beitrag von Leniad » 06.10.2005, 18:05

Tja da will ich nich zu viel dazu sagen, den ich hasse diese Moslems!!! :evil:

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Re: Islam und Fanatismus

Beitrag von Rex Inferus » 08.10.2005, 19:30

Morgenstern hat geschrieben:Fanatismus gibt es fast in jeder Religion. Habt ihr Erklärungen, warum momentan vor allem der islamische Fanatismus Überhand nimmt?
Ja hab ich: Weil fundamentale Christen, angeführt von den verblendeten Amerikanern, in fremde Welten (und Religionen) eingedrungen sind wo sie absolut nichts verloren haben, ist es nur logisch, dass Menschen, die noch in einer Welt 500 Jahre zurück leben, dementsprechend zurück schlagen: Auge um Auge, Zahn um Zahn!

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Beitrag von Ravager » 09.10.2005, 10:24

@rex
Nun ja, dieses Problem ist aber auf jede Religion übertragbar, und typisch für alle Überzeugungen. Wenn jemand Anhänger einer bestimmten Religion/Weltanschauung ist besteht eben ein Sendungsbewusstsein.
Gutes Beispiel aus Deutschland vor der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen: der CDU-Kandidat, und mitlerweile Landesvater, Rüttgers wurde von einem jüdischen Journalisten auf seinen christlichen Glauben angesprochen, und antwortete, dass für ihn das Christentum den anderen Religionen überlegen ist. Großer Aufschrei in der Presse und Trara, aber was hätte er sonst antworten sollen? Wenn er nun mal überzeugter Christ ist muss für ihn seine Religion den anderen etwas voraus haben, andernfalls würde er sich -in meinen Augen- lächerlich machen. Somit sind verschiedene Religionen einfach vorprogrammiert Konflikte zu verursachen. Ein Problem das nicht unbedingt christentypisch ist.

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Re: Islam und Fanatismus

Beitrag von Wotan666 » 11.10.2005, 08:03

Morgenstern hat geschrieben: Was denkt ihr allgemein über Fanatismus in der Religion?
Fanatismus hat dort absolut nichts verloren.

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Beitrag von Fenris » 11.10.2005, 10:18

Fanatismus hat nichts im Glauben/in der Religion verloren. Denn dies sind zwei Individuelle Sachen. Ich denke, dass der Fanatismus im Islam deswegen so gross ist, da diese Religion nich nicht so alt ist, und desshalb auch nocht nicht so weltoffen. Das Christentum hatte genau die gleichen Schwierigkeiten, als es so alt war wie der Islam (ca 1500 Jahre), daher liegt es an der Einsicht des Islam, welche aber noch nicht sehr Fortgeschritten ist.

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Beitrag von Aiwendil » 20.10.2005, 21:21

Bedenkt mal:

-Im Islam ist Sex vor der Ehe verboten
-Keine westliche Musik (auch kein Metal)
-Kein westliches Fernsehen
-alle Frauen sind verschleiert und tragen komische, Kartoffelsack ähnliche Kleidung
-du hast einen schlechtgelaunten Gott
-mehrmals im Tag sich neigen gegen Mekka
-kein Alk
-kein Schweinefleisch
-eigendlich überhaupt nichts was Spass macht
etc.

Und dann kommt einer daher, und meint wenn du als Martyrer stirbst kommst du ins Paradies und kriegst noch 40 Jungfrauen.

Kann mir schon vorstellen, das dann so mancher auf dumme Gedanken kommt.

Aber mal ehrlich, ich war bereits an zwei Vorträgen über den Islam. Und die Redner waren keine Islamfeindliche Typen.
Sie meinten aber das es eben im Koran schon so stehe, das diese Art von Terror gem. Koran ganz legal sei.

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