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einsam

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Oktofalz
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Beitrag von Oktofalz » 21.05.2006, 20:38

besser schizophren als einsam :!: :idea: :!:

Latura
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Beitrag von Latura » 21.05.2006, 20:46

es kommt auch drauf an was für eine art von einsamkeit gemeint ist. man kann sich auch durchaus einsammen fühlen wenn man mit seinen ganzen freunden zusammen ist und nciht alleine zuhuase hockt.

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Garm
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Beitrag von Garm » 22.05.2006, 07:14

Latura hat geschrieben:es kommt auch drauf an was für eine art von einsamkeit gemeint ist. man kann sich auch durchaus einsammen fühlen wenn man mit seinen ganzen freunden zusammen ist und nciht alleine zuhuase hockt.
Gut gesagt, bis auf die Rechtschreibfehler.

Und wie kannst du (besonders deine letzte) Aussage begründen?

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Hrimthur
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Beitrag von Hrimthur » 22.05.2006, 07:46

Welcher Mensch ist nicht ab und an einsam, oder fühlt sich zumindest so??? Irgendwann hat jeder mal einen Punkt an dem er sich verlassen fühlt.... naja, aber es gibt auch Menschen bei denen ist das ständig so. Auch wenn ich ein wenig misanthropisch bin, bin ich doch froh dass ich einige sehr gute Freunde hab, und nich ständig irgendwo alleine vergammle ;o) Aber Plätze mit Menschenmassen HASSE ich!!! Je mehr Menschen, desto grösser mein HASS!!!!!!
Zuletzt geändert von Hrimthur am 22.05.2006, 09:35, insgesamt 1-mal geändert.

DarkDrow

Beitrag von DarkDrow » 22.05.2006, 09:33

tanzmetall hat geschrieben:
DarkDrow hat geschrieben:Einsamkeit?
Was ist das? Ich nenn es Freiheit.
Einsamkeit kann man als Freiheit sehen, aber ich würde es eher als "Eingeschlossensein in sich selbst" bezeichnen...


bin nicht so oft ganz allein, aber ich fühle mich oft allein/einsam, auch unter menschen
Nunja, ich seh Einsamkeit als Freiheit, weil ich davonwenig hab :D
Bin mal froh, wenn ich bissel alleine zuhause sitzen und einfach nur Gitarre spielen kann.

Aber das trifft wohl nicht die eigentliche Definition von Einsamkeit.
Von daher scheine ich eher nicht einsam zu sein.

Nardosk
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Beitrag von Nardosk » 22.05.2006, 13:29

ich bin selten einsam. Doch kommt es schon manchmal vor.

Aber unter leuten fühl ich mich wohler!

Schattengestalt
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Beitrag von Schattengestalt » 22.05.2006, 15:08

Einsam? Ja!
Lieber integriert in Gruppen schwachsinniger Idioten? Nein!

Latura
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Beitrag von Latura » 22.05.2006, 15:31

Garm hat geschrieben:
Gut gesagt, bis auf die Rechtschreibfehler.

Und wie kannst du (besonders deine letzte) Aussage begründen?
argh, einfach ignorieren :P
Garm hat geschrieben:
Und wie kannst du (besonders deine letzte) Aussage begründen?
hmm wie genau meinst du das jetzt? also ich fühl mich im moment schon mal bei einigen von meinen freunden einsam, weil ich die einzige bin die single ist. wenn man mit lauter pärchen zusammen ist die mit sich beschäftigt sind, kann das echt schrecklich sein.

Luni
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Beitrag von Luni » 22.05.2006, 17:07

weil ich die einzige bin die single ist. wenn man mit lauter pärchen zusammen ist die mit sich beschäftigt sind, kann das echt schrecklich sein
bei mir ist das genau so, nur das ich ein "Er" bin, aber ich denke es gibt 3 arten von einsamkeit, die "PartnerschaftsEinsamkeit" und die "einsamkeit" die mit den menschen an sich zusammenhängt, ob man nun oft unterwegs is bzw was mit freunden macht oder zuhause alleine rummsitzt, was (mich) depressiv macht. bei der 3. bin ich mir nicht so sicher, aber es gibt denke ich auch die "individuelleEinsamkeit", man ist zwar unter menschen. aber man fühlt sich doch dann einsam weil man zb. seine meinung mit niemanden teilen kann oder von anderen menschen nicht verstanden wird, gerade der meinung oder weis ich was.

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Garm
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Beitrag von Garm » 22.05.2006, 18:06

Einsamkeit

Mein vom Hedonismus gereinigter, oder doch geplagter?, Kopf füllt sich. Mit jedem Ereignis, mit jedem "Moon-Happening" kommen Gedanken dazu. Zwischenmenschliche Beziehungen jeglicher Natur sind Sorgenträger, sowie der Hund die Tollwut bringen kann, so bringt eine Beziehung, eine Freundschaft (ich lasse Bekanntschaft bewußt aus) Kopfschmerzen.

Die Wolken, welche ich mir zeitweise ansehen kann, sind sicherlich schön anzusehen. Ein herrlicher Sommertag, und manchmal bricht auch die Sonne durch, das kommt ganz auf das Wetter an, auf welches ich nun wirklich keinen Einfluß habe. Zum Glück, man würde es mir nicht gut heißen, wenn ich das Wetter kontrollen könnte.

"Call it sad, call it funny, but it's better than even money."
Ja, was tut man einerseits nicht alles, um bei einem bestimmten Menschen ideal zu landen (ja, die einen hier sicher nicht so sehr, die anderen wieder vlt. umso mehr). Ist der Vogel erst einmal gelandet, regt sich keiner darüber mehr auf. Ein Vogel, der am Boden ist, wird nicht bewundert, weil er gerade nicht fliegt und auch niemanden auf den Schädel scheißen kann. Ein Vogel am Boden ist gleichgültig, er hat seine Freiheit zwar nicht eingebüßt, aber für den Zeitraum sehr wohl die Bewunderung, welche er für sein Flügge-Sein einheimsen kann.

Der Menschenchor verstummt, wenn ein Vogel einen von unten dumm anschaut, das Geschrei wird wieder groß, wenn ein Vogel einen von oben anscheißt. Kann man auch irgendwie lustigerweise so sehen, als würde er auf uns Niederen scheißen und uns auslachen, dass wir so gebunden sind. Erdgebunden oder Menschengebunden, ist scheißegal.

Wieviel Erde braucht der Mensch? Ein Mensch würde sich doch alles an Gebiet abstecken, was er könnte und wenn er nur die Ausdauer hätte. Er würde dann für den Zeitraum, wo er seine Gier und Unbedachtheit extasisch auslebt, sich in keinster Weise für soziale Knüpfungen interessieren. Eine Einsamkeit, die, so meint der Mensch, ihn weiter bringt und ihn auch verlauten läßt, dass er Zeit für sich brauche. Und dann, wenn das Gebiet abgesteckt und präpariert ist, dann sind andere Menschen für ihn wieder präsent. Aber erst dann, und dann ladet er ein zum Reigen auf neuem Gebiete und zum Bescheißen sämtlicher Lebensfelder, denn diesen Dünger kann er ganz gut brauchen, um sein mittlerweile urbares Land gut nutzen zu können.

Für mich ist der Mensch ein Wesen, dem man in den Garten scheißen kann und der sich dann auch darüber freut.

Kein Mensch scheißt sich selbst in den Garten. Er braucht andere Menschen, und ist manchmal nur froh über die Tatsache, dass er jemanden hat und nicht einsam ist. Und derjenige kackt ihm eben ins Gemüse, welches er dann auch frißt. Und es stört den Konsumenten auch nicht, wenn der Lieferant "unhöflich" ist, hauptsache, der Konsument kann fressen.

Warum? Weiß ich nicht, vielleicht ist der Mensch größtenteils wirklich ein geistiger Krüppel, bei welchem instiktive Handlung schon längstens fehlgeschlagen hat.

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Gehenna
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Beitrag von Gehenna » 23.05.2006, 06:07

nö..

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Beitrag von the shamen » 23.05.2006, 08:50

also ich weiss nicht...Einsamkeit bedeutet sich alleine zu fühlen, niemand an seiner Seite zu haben, keiner da dem man sich mal mitteilen könnte....einfach nur grosse Leere. Verwechselt ihr da nicht was? Sich mit seinen Gedanken zurückzuziehen und mal in sich zu gehen ist eine Sache....aber Einsamkeit? Einsamkeit ist ein grosses schwarzes Loch...hat m.E. nichts mit Freiheit zu tun...Einsam ist man, dass sucht man sich nicht aus. Wenn andere Menschen jemanden, aus was für Gründe auch immer, meiden oder niemanden zu haben der für einen einsteht, sich ungeliebt zu fühlen...das bedeutet Einsam zu sein...und ja, auch unter Menschen kann man sich Einsam fühlen, ist aber kein tolles Gefühl oder ?? und überhaupt...Einsam sein ist total unsexy....

Aiwendil
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Beitrag von Aiwendil » 25.05.2006, 18:01

Nein

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morgaine
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Beitrag von morgaine » 28.05.2006, 10:25

ich fühle mich manchmal einsam,vorallem wenn mir gerade langweilig ist.eine andere art von einsamkeit ist dass man niemandem zu 100% vertrauen kann ,höchstens zu 99% da menschen unberechenbar sind,aber ich habe gute freunde, denen ich mich mitteilen kann und die mich verstehen und darüber bin ich sehr froh.

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Beitrag von Asmodi » 28.05.2006, 11:29

Ich bin manchmal ganz gerne einsam, ich kann mit den meisten Menschen überhaupt nichts anfangen. Trotzdem ist die ständige Einsamkeit manchmal ganz schön deprimierend.

Insomnivs

Beitrag von Insomnivs » 28.05.2006, 11:50

Oft unverstanden, deswegen vielleicht einsam?
Aber dennoch selten allein...

Gast

Beitrag von Gast » 03.06.2006, 16:04

Jeder Mensch fühlt sich wohl irgendwann mal einsam und von allen Freunden verlassen... aber dagegen kann man doch was tun?!

Und außerdem wäre ich lieber einsam anstatt eine ganze Menge von Leuten um mich herum zu haben die nur Bekannte sind und keine richtigen Freunde auf die man sich verlassen kann...

Man sollte halt ein gutes Mittelmaß finden zwischen allein-sein und mit Freunden zusammen sein...

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Ilmar
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Beitrag von Ilmar » 06.06.2006, 22:36

Das Mittelmaß zu finden ist aber gar nicht einfach, wie ich finde... Es ist meist so, dass eines überragt... Und das ist meistens die Einsamkeit, sodass sie sich an einen fixiert und irgendwie deprimiert. Sobald man sich dann aber wieder mal davon lösen konnte ist es nen nettes Gefühl, mal wieder unter Leuten zu sein.

Einsamkeit an sich... Ergebnis der eigenen Persönlichkeit, die eventuelle Sonderbarkeit, die den eigenen Bekanntenkreis grundsätzlich dezimiert hat, da immer weniger mit einem zu tun haben wollen, wenn der Fall besteht, dass sie nicht mit einem klar kommen.

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fox
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Beitrag von fox » 07.06.2006, 00:06

La fin est sanglante, quelque belle que soit la comédie en tout le reste. On jette enfin de la terre sur la tête et en voilà pour jamais!

(Pascal)

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Avariel
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Beitrag von Avariel » 13.06.2006, 22:18

Ich fühle mich einsam...... :(

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