Frauen im Black Metal - Online-Umfrage

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marinetti
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Beitrag von marinetti »

Bin sowieso dafür den BM mal von diesem menschlichen Ungeziefer zu säubern! BM statt Menschheit oder Göttlichkeit statt Menschlichkeit!
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chimerathor
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Beitrag von chimerathor »

Insomnius hat geschrieben:(allerdings wird sich der musikalische Horizont nie über Burzum, Shining und Nargaroth ausweiten...
mehr brauchts doch auch gar ned :P

die meisten frauen, die ich kenne und in der bm-szene verkehren, kennen sehr wenige bands, die ihnen gefallen. sie hören bm der musik wegen.
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Graf von Hirilorn
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Beitrag von Graf von Hirilorn »

Ja... ganz sicher...
Insomnivs

Beitrag von Insomnivs »

chimerathor hat geschrieben:
Insomnius hat geschrieben:(allerdings wird sich der musikalische Horizont nie über Burzum, Shining und Nargaroth ausweiten...
mehr brauchts doch auch gar ned :P

die meisten frauen, die ich kenne und in der bm-szene verkehren, kennen sehr wenige bands, die ihnen gefallen. sie hören bm der musik wegen.
Bitte erklären. So wie das jetzt dasteht klingt das etwas widersprüchlich...
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marinetti
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Beitrag von marinetti »

Idiotisch sich BMler zu nennen nur weil er viele Bands kennt!
F.P.
Heuchler
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Beitrag von F.P. »

Es ist überhaupt "idiotisch" sich BMler, DMler, Hip Hopper, Raver oder was auch immer zu nennen. Oder nennt sich jemand "Klassiker"?

Das ist doch auch nur für junge (und auch ältere) Leute da, damit sie sich mit irgendetwas identifizieren können.

"So, jetzt bin ich BMler, da gehöre ich dazu, toll."
Insomnivs

Beitrag von Insomnivs »

Ja, das stimmt. Jedoch neigen Menschen ganz einfach zum Herdentrieb und wenn viele Leute (scheinbar) Gemeinsamkeiten feststellen etablieren sich nun einmal Subkulturen und Szenen denen man sich dann zugehörig fühlt. Und so schlecht ist das auch nicht.
F.P.
Heuchler
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Beitrag von F.P. »

Nein, nein...jeder Mensch tendiert natürlich in eine Richtung. Aber ich würde mir ehrlichgesagt etwas dumm vorkommen, wenn ich mich selbst auf eine einzige Sache reduzieren würde - besonders, wenn es sich um ein Musikgenre handelt.
Arwald

Beitrag von Arwald »

F.P. hat geschrieben:Nein, nein...jeder Mensch tendiert natürlich in eine Richtung. Aber ich würde mir ehrlichgesagt etwas dumm vorkommen, wenn ich mich selbst auf eine einzige Sache reduzieren würde
Wie willst du dich auf die Sache "reduzieren"? Die Sache steht immer über dem Menschen, also vorwärts zurück in Reih und Glied du Penner!
Insomnivs

Beitrag von Insomnivs »

Reduzierung ist ganz klar das falsche Wort! Wenn man das Gefühl bekommt, eingeschränkt oder aufgehalten zu werden steht es einem doch jederzeit frei, etwas anderes zu machen - egal ob das konform mit der bisherigen Ausrichtung geht. Wenn es sich deckt - um so besser!
Ich bezeichne mich auch als Black Metaller - aber nur der Einfachheit halber!
Mir ist es unmöglich mir vorzustellen etwas mit einem dieser grölenden, pseudofaschistischen, möchtegernelitären Dreckpenner die sich in Freiburg gerade etablieren (und sonstwo vermutlich überall schon vorhanden sind) gemeinsam zu haben -> Und doch gehören wir für den aussenstehenden zur selben Subkultur. Dennoch werde ich mich nicht vom (sowieso viel zu vielschichtigem) Gesamtkonzept "Black Metal" distanzieren, da ich zwar grob in diese Schublade gehöre, jedoch an erster Stelle Individuum bin.
F.P.
Heuchler
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Beitrag von F.P. »

Wenn du ein Individuum bist, musst du dich doch nicht als "etwas" bezeichnen. Reduzierung ist insofern das richtige Wort, als dass ich mich für anderes verschließe, wenn ich mich zu einer bestimmten Gruppierung geselle.

Ich kenne ehrlichgesagt niemanden, der sich selbst stolz als "Black Metaller" bezeichnet, aber auch noch komplett andere Musikstile wie etwa Hip Hop konsumiert; dass zwischen Black Metal und Hip Hop (um jetzt bei diesem Beispiel zu bleiben) eine rinzipielle, gegenseitige Ablehnung existiert, ist Unsinn und trotzdem würde sich jemand, der ebenso gerne Hip Hop wie Black Metal hört nicht als Black Metaller bezeichnen.

Schließe ich mich einer bestimmten Gruppierung an, dann stoße ich auch immer automatisch etwas anderes von mir weg. Es sollte zwar den freien Willen nicht einschränken, aber die meisten Leute haben einfach nicht den Mut aus diesem "Konzept" dann herauszutreten, weil sie eben den Anschluss an die Gruppierung nicht verlieren wollen.

Sich selbst in eine Schublade zu stecken ist nunmal einschränkend; wenn jemand wirklich selbstbewusst und offen ist, dann verschwendet er doch keinen Gedanken daran, zu welcher Gruppierung er denn jetzt am besten passen würde und zu welcher nicht.


Ich zweifle nicht an, dass du dich als Individuum fühlst, schlußendlich kannst das ohnehin nur du selbst wissen, aber ich halte es dann für unnötig, sich als etwas "bestimmtes" zu bezeichnen; aber so oder so ist es ja nicht unbedingt schlecht, sich einer Gruppierung anzuschließen.


Deshalb hasse ich auch fragen wie "und, was bist du?" o.ä.
Was sollte ich denn da antworten?
Die meisten Leute erwarten dann eine Antwort, die sich auf den wohl favorisierten Musikstil bezieht. Ich nenne mich aber weder Black Metaller, weil ich ab und zu Black Metal hör,e ich nenne mich nicht Death Metaller, weil Death Metal höre und ich nenne mich auch nicht Hip Hopper, nur weil ab und zu Hip Hop höre und genausowenig Jazzer.
Ich nenne mich auch nicht Death Metaller, weil ich selbst Death Metal produziere usw.

Menschen scheinen es einfach nicht zu verkraften, wenn sie jemanden, den sie kennen/lernen nicht in eine ihrer Schubladen stecken können.
Insomnivs

Beitrag von Insomnivs »

Fragen wie "was bist du" sind in der Tat die selten dämlichsten die man überhaupt gestellt bekommen kann. So meinte ich es auch nicht, als ich sagte ich würde mich als "Black Metaller" bezeichnen. Damit meinte ich in erster Linie, dass ich mich der BM-Subkultur (gewollt oder nicht) zugehörig fühle (von einer Szene kann man in Deutschland ja nur schwer sprechen...)
Bezeichnungen (und deiner Meinung nach: Selbstreduzierungen) werden dir auch fern ab von Musikgenres und Subkulturen begegnen, sei es wenn du nur nachfragst was denn jemand beruflich macht. Die Antwort die du in 90% aller Fälle bekommen wirst ist: "Ich bin Gaswasserinstallateur/Arzt/KFZMechaniker"...
Menschen definieren sich nun einmal über das was sie am liebsten tun und denken... Das heisst aber nicht, dass auch der Gaswasserinstallateur kein ausgefallene Hobbies haben kann, die man bei einem Otto-Normalhandwerker nicht erwarten würde. Schubladendenken ist in erster Linie einfach nur ein System um den ersten Eindruck von Menschen schnell zusammenzufassen.
Wenn du dich damit zufrieden geben willst, bitte schön.
powerslave_w
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Beitrag von powerslave_w »

Azrael hat geschrieben:@powerslave: was ist denn bitte Bühnengetier?
das gleiche wie ne frontsau :)
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marinetti
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Beitrag von marinetti »

"Es gibt keinen Black Metal, der Black Metal das bin Ich!"

Edit: Ach ich spar mir jede weitere Ausführung...
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rübezahl
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Beitrag von rübezahl »

Ich würde da ein wenig vorsichtiger sein mit vorschnellen Urteilen darüber, ob jemand dumm ist oder nicht. Das Medium Black Metal hat damit überhaupt gar nichts zu tun, Kompletthaubentaucher gibts nämlich gerade da zur Genüge. Sich selbst zu einer irgendeiner Elite zu zählen setzt keine besonders hohe Intelligenz vorraus.
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Azmodina
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Beitrag von Azmodina »

marinetti hat geschrieben:
Ich finde, es gibt viel zu wenige Frauen im BM, die was taugen. Allerdings ist das weder eine Sondererscheinung des BM, noch geschlechtsspezifisch...
Liegt vielleicht daran, dass BM absolut nichts für weibchen ist!
Weibisches getue ist nicht. Gilt übrigens auch für Männer! Die brauchbaren Frauen im BM sind also die, die innerlich vor Männlichkeit nur so strotzen. Wenn man also nicht grad Schwul ist sollte man bei der Frauensuche lieber andere Umfelder abklappern :-)
nanana, nich so verallgemeinern gell...
man muss nur tief genug graben dann lässt sich auch so mancher schatz finden :wink:

was mich nur hier verwundert ist, dass hier der dunkle mystische aspekt der weiblichkeit im bm aussen vor gelassen wird.
früher zumindest wurde darauf von der weiblichkeit viel wert drauf gelegt.
also eine schöne ästhetische erscheinung. schöne kleider schmuck etc...
nicht das plumpe und billige " ich zeig alles was ich hab ( oder auch nicht ), n zentimeter weiter und ihr könnt meine fotze sehen look....oder eben die vermehrte kampfweibserscheinung.

wo verflucht nochmal ist das alles geblieben?
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Tom
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Beitrag von Tom »

Azmodina hat geschrieben: ich zeig alles was ich hab ( oder auch nicht ), n zentimeter weiter und ihr könnt meine fotze sehen look....oder eben die vermehrte kampfweibserscheinung.
Mhmmm...keine Ahnung was du meinst. Hast du mal ein Foto von dir wo du so rumläufst? ;)

Ich fände BM ohne Frauen sowieso langweilig. Wenn ich auf ein Konzert gehe will ich auch was zum gucken haben, wenn ich selbst spiele hab ich auch nichts gegen Groupies (im BM gibt es wenigstens keine Tokio Hotel Hüpfdohlen) und eine Sängerin wie zum Beispiel die von Nocturne Slaughtercult, ist weder vom Gesang, noch von der Erscheinung her zu verachten.

Seid ihr denn lauter Schwuchteln? Bevor ihr eine dumme hübsche Gans seht, seht ihr lieber lauter elitäre Männer? Daskann ich mir nicht vorstellen. Und ich kenne auch Frauen die BM hören, nicht dumm sind, sich normal anziehen und trotzdem weiblich und sehr hübsch sind. Jaja, sowas gibt es ;)
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marinetti
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Beitrag von marinetti »

Ach... Manchmal bin ich schon etwas enttäuscht von so wenig Vorstellungskraft. Zumindest den Unterschied zwischen "Ausdruck" und "Idee" sollte doch verstanden sein. War das doch einmal eine Zeit der Avantgardisten ists jetzt nur noch 0815 Gesülze mit dem Schlagwort "Individualismus" das so hoch gelobt wird und doch von keinem weder gelebt noch verstanden wird. Ficken hier, Individualismus dort, überall nur Profanität so weit das Auge reicht. Hauptsache Bier und Weiber. Wiederlich!

"Den Geschmack der Massen charakterisiert nicht ihre Abneigung gegen das Ausgezeichnete, sondern die Passivität, mit der sie gleichermassen das Gute, das Mittelmässige und das Schlechte geniessen.
Die Massen haben keinen schlechten Geschmack. Sie haben ganz einfach keinen Geschmack!" - Davila
Fleischwolf
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Beitrag von Fleischwolf »

marinetti hat geschrieben:Ach... Manchmal bin ich schon etwas enttäuscht von so wenig Vorstellungskraft. Zumindest den Unterschied zwischen "Ausdruck" und "Idee" sollte doch verstanden sein. War das doch einmal eine Zeit der Avantgardisten ists jetzt nur noch 0815 Gesülze mit dem Schlagwort "Individualismus" das so hoch gelobt wird und doch von keinem weder gelebt noch verstanden wird. Ficken hier, Individualismus dort, überall nur Profanität so weit das Auge reicht. Hauptsache Bier und Weiber. Wiederlich!

"Den Geschmack der Massen charakterisiert nicht ihre Abneigung gegen das Ausgezeichnete, sondern die Passivität, mit der sie gleichermassen das Gute, das Mittelmässige und das Schlechte geniessen.
Die Massen haben keinen schlechten Geschmack. Sie haben ganz einfach keinen Geschmack!" - Davila
Ich sekundiere!
Hinter dem Schlagwort der angeblichen "Individualität" im heutigen Black Metal verbirgt sich ein radikaler Konformismus, denn alle diese "Individualisten" pflegen bezeichnenderweise die selbe Meinung zu vertreten: Black Metal muss dies sein und darf nicht das sein, andernfalls sei es kein "trve kvlt" Black Metal mehr... :fuck:
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Veritas_In_Omnes
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Beitrag von Veritas_In_Omnes »

Wie langweilig muss einem sein, um über sowas zu diskutieren?
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