Sanfte Akkustikkgitarre und Klavier läuten mit "The End Of Everything" den Anfang dieses Werkes ein. Doch mit der Ruhe ist es gleich beim zweiten Track vorbei! Dank eingängigen Riffs und einer klaren Songstruktur zieht mich diese Scheibe auch gleich in ihren Bann…

Besonders auffallend ist gleich zu Beginn der Gesang, denn Trivium haben zwei Männer an den Mikros, die zusammen mehrere Elemente des Metal vereinen zu einer speziellen aber sehr gelungenen Mischung. Leadsänger Matt, gerade mal neunzehn Jahre jung, vereint Thrash Shouting und tiefe Death Metal Growls miteinander. Der zweite Sänger, Corey, trägt mit seiner melodischen und klaren Stimme seinen Teil dazu bei, und fertig ist eine ungewohnte aber sehr eingängige Mischung. Die Gitarre überzeugt durch knallharte Riffs der guten alten Schule wie auch durch melodiöse Klänge aus den Gefilden des Power Metal. Streckenweise kommen sogar akkustische Klänge zum Einsatz.

Besonders anzumerken ist hier, dass die Jungs gerade mal zwischen 19 und 23 Jahre alt sind und nur zu viert eine derart eingängige und spezielle Vereinigung verschiedener Stile und Einflüsse dem Höhrer auf die Ohren knallen, dass ich vor Respekt meinen Hut ziehen muss!!! Diese Band hat eine grosse Zukunft vor sich, da sie mit ihrem Stil viele verschiedene Richtungen ansprechen.

Mein Fazit: Eine absolut hörenswerte Scheibe für Anhänger von Thrash und Hardcore. Für alle anderen: trotzden mal reinhören, es lohnt sich!!!

Albuminfo

Punkte

 

4/5

Label

Roadrunner Records

Veröffentlichung

7/2005

Format

CD

Land

Genre

Thrash Metal