Watchmaker sind mit dem Nachfolger von "Kill.Fucking.Everything" am Start, man beachte den kleinen und äusserst kreativen Unterschied. Eigentlich wurde diese Scheibe bereits 2003 über Willowtip Records veröffentlicht. Earache Records vertreibt nun nach und nach den Katalog des Kultlabels hier in Europa und macht mit "Kill.Fucking.Everyone" den Einstand.

Während exakt 30 Minuten wird unpräzise geprügelt, chaotisch gedroschen, gegurgelt und hysterisch geschrien, bis die Ohren bluten. Auf einem Album, bei dem sogar langsam immer noch hyperschnell ist und auf dem Einflüsse aus Gind, Noise, Crustcore und Black Metal zu einem sinn- und verstandlosen, undefinierbaren Klanggebräu verschmelzen, gibt es leider nichts ausser Langeweile. Die Produktion schafft es, knapp einen Staubsauger zu schlagen und Liederstrukturen versucht man vergebens.

"Kill every dog, every cat...Kill every mouse, every bird. Kill every fish. Anyone objects, kill them, too." Ist das einfallslose Motto der Psychopathen und genau so plump dröhnen die Schallwellen aus meiner Anlage. Eigentlich schade um die Rohstoffe, welche für diesen Tonträger verschwendet wurden…

Mit "Kill.Fucking.Everyone" hätten die Lärm-Terroristen aus Bosten die Mauern von Jericho in Rekordzeit zum Einstürzen gebracht. Würde mich nicht wundern, wenn diese Platte bereits Kultstatus geniesst.

Albuminfo

Punkte

 

1/5

Label

Earache Records

Veröffentlichung

8/2005

Format

CD

Land

Genre

Grindcore