Endlich findet sich eine Truppe, die auf den Pfaden von Gorefest zu seligen "Chapter 13"-Zeiten wandelt. Collapse 7 jedoch kommen mitnichten aus dem Frau-Antje-Land, sondern aus Österreich. Mario Klausner, seines Zeichens Exmitglied illustrer Bands wie Pungent Stench, Hollenthon und Belphegor macht sich nach nach einigen Jahren mit seiner eigenen Gruppe Collapse 7 auf, um zu zeigen, dass man auch ich Österreich Death ’n’ Roll spielen kann.

Gleich der Opener und Titeltrack geht gut ab und zeigt die Marschrichtung: Grooviger Mid-Tempo Death Metal mit einer Prise Rock'n'Roll. Für den entscheidenden Coolnessfaktor sorgt ein Tamburin im Refrain und ein locker aus dem Ärmel geschütteltes Solo. Auf den weiteren Stücken geht es ebenfalls recht abwechslungsreich zu, die Growls werden gelegentlich durch klaren Gesang ergänzt und auch am Sound gibt es nicht viel zu meckern. Druckvoll und aggressiv kommt er aus den Boxen, nur leider fehlt es etwas in den Höhen, wodurch das Gesamtbild etwas dumpf wirkt.

Bis zum Ende kommt bei den Österreichern keine Langeweile auf. Abwechslungsreichtum wird gross geschrieben, ohne jedoch in technische Frickeleien zu verfallen. Allerdings hält sich das songwriterische Niveau nicht über die gesamte Länge und in der Mitte hat es ein paar Stücke, die einfach nicht so ganz zünden wollen. Von daher glatte 9 Punkte und die Hoffnung, dass sich auf der nächsten CD mehr Stücke vom Kaliber "Supernova Overdrive" befinden.

Albuminfo

Punkte

 

3/5

Label

Noisehead Records

Veröffentlichung

12/2007

Format

CD

Land

Genre

Death Metal