Brutalen Death Metal amerikanischer Machart bieten uns die Spanier von Dying auf ihrem neusten Werk "Born From Impurity" an. Und bedenkt man, dass das komplette Album in Eigenregie auf die Menschheit losgelassen wird, kann man bei dieser recht fetten Produktion nur positiv überrascht sein.

Schon bei den ersten beiden Songs "Fetus Ritual" und "Heirs Of A Curse" wird deutlich, dass dieses Platte nichts für musikalische Schöngeister ist, denn hier regieren dunkle Growls, tief gestimmte Gitarren und Breaks ohne Ende das Geschehen. Die Produktion möchte ich ebenfalls noch mal hervorheben und loben. Denn es dürfte nicht gerade billig gewesen sein, diesen drückenden, fetten und dennoch transparenten Sound hinzubekommen. Man hört trotz der vielen Breaks und der meist sehr hoch gehaltenen Geschwindigkeit jedes Instrument perfekt heraus. Das bedeutet, dass man "Born From Impurity" die volle Zeit über auch tatsächlich geniessen, weil man es mit einer wirklich mehr als gelungegen Demoproduktion zu tun hat. Hier macht es Spass, Death Metal Fan zu sein.

Auch textlich ist Death Metal pur angesagt. Songtitel wie "Existence Misgivings", "Buried Faith" oder "Damned To Live" zeigen dem geneigten Fan mehr als deutlich wo der Frosch die Locken hat. Und Bassist/Vokalist Negro göbelt sich mit Hingabe die Eingeweide aus seinem gut beleibten Körper heraus. Jawohl. So sollte brutaler Death Metal klingen. Dying haben eigentlich alles richtig gemacht. Fehlt nur noch der verdiente Recorddeal. Brutal Death Metal Fans sollten "Born From Impurity" auf alle Fälle einmal antesten. Es lohnt sich.

Albuminfo

Punkte

 

4/5

Label

Eigenproduktion

Veröffentlichung

5/2009

Format

CD

Land

Genre

Death Metal