Farcry kommen aus Ungarn und veröffentlichen mit "Carnivorous" ihr zweites Demo. Laut eigener Aussage seien die neuen Songs deutlich komplexer als ihre Vorgänger. Da man aber nicht gerade hoch technisch aufwartet oder besonders abwechslungsreich zu Werke geht, ist es aus meiner Sicht nicht unbedingt ein positives Prädikat für dieses Demo, sondern eher ein negatives für das 2006er.
Heute spielen sie eine moderne Version von Thrash Metal mit Hang zum DM ohne in reine Thrashcore-Gefilde abzudriften. Ihr Sound ist relativ melodisch und besitzt die nötige Härte, doch ausser der Stimme des Sängers, sind wenig hervorzuhebende Elemente zu finden. Das Organ des Sängers ertönt ordentlich aggressiv und thrashig hoch, doch trägt er seine Texte in einer Eintönigkeit vor, dass es weh tut. Schlagworte, manchmal auch direkt der Titel eines Liedes, werden bis zur Verzweiflung des Rezipienten wiederholt. Der Flüstergesang ist auch keine wahre Bereicherung.
Aus dem Grund, dass alle drei Songs auf ihrer myspace-Seite anzuhören sind, gehe ich nicht auf einzelne Stücke ein.
Die Produktion ist schön fett und transparent, kann aber die Mankos nicht wett machen.

Fazit: Leider gibt es bei dieser Platte für jeden Daumen nach oben mindestens einen nach unten. Was sie machen ist im Hintergrund ertragbar, aber nichts, dass ich mir bewusst zu Gemüte führen würde.

Albuminfo

Punkte

 

2/5

Label

Eigenproduktion

Veröffentlichung

9/2010

Format

CD

Land

Genre

Death Metal